Hallo zusammen und vielen Dank im Voraus für eure Zeit!
Ich lese schon seit einigen Monaten hier im Forum mit und habe mich entschlossen euch nach Rat oder Ideen zu fragen.
Zu meiner Person: Ich bin 24 Jahre alt, männlich und hatte bisher nie wirkliche gesundheitliche Probleme. Ich war schon immer sehr schlank und sportlich und habe lange Zeit aktiv Sport betrieben und auch körperliche Arbeiten sind mir nie schwer gefallen. Hatte vor zwei Jahren eine OP an wegen einem splitterbruch in der rechten Hand und letzten Winter eine Lungenentzündung die mit Antibiotika behandelt wurde ( ich hatte das Gefühl das hiernach die Beschwerden rasch schlimmer wurden).
Seit ungefähr 12-16 Monaten habe ich das Gefühl gehabt ständig erschöpft zu sein und sehr viel Schlaf zu brauchen, mein früher sehr leistungsfähiger Körper fühlte sich zunehmend schwächer und gebrechlicher an. Es fällt mir schwer einen konkreten Zeitpunkt zu benennen da der Übergang fliessend war und ich mir zunächst keine Sorgen gemacht habe sondern es auf ungesunden Lebenswandel oder ähnliches geschoben habe. Das ganze führte dazu dass ich seit ungefähr 6-7 Monaten immer mehr weiche stellen in meinem früher sehr definierten Muskeln festgestellt habe und zunehmend bei bereits kleinen Anstrengunen sehr starkes Muskelzittern bekam. Angefangen mir Sorgen zu machen habe ich, als meine Hände und unterarme, eigentlich immer die kräftigsten Muskeln in meinem Körper neben meinem Rücken immer schmächtiger geworden sind, ebenso wie etwas zeitversetzt meine Beinmuskeln und schliesslich auch der der Rücken. Auch über die seit längerem auftretenden Faszikulationen habe ich mir keine Sorgen gemacht, da die jeder Sportler früher oder später mal hat. Mittlerweile zuckt es jedoch ununterbrochen in meinem Körper am meisten distal auftretend, wobei diese Faszikulationen weniger ruckartig sondern sehr schnell und konstant bestehen. An Sport ist mittlerweile wegen der Schwäche nicht mehr zu denken.
Als ich mich bei meinem Hausarzt vorgestellt habe hat der erstmal einen Schreck bekommen und ohne mich zu fragen warum ich da bin direkt gesehen wie stark meine Muskeln verschwunden sind. Ich bin dann mit Verdacht auf MS oder ALS relativ schnell ins Krankenhaus gekommen, wo ich im August eine Woche verbracht habe. Hab hier das ganze ALS Testprozedere bekommen und wurde wieder entlassen um vielleicht im Verlauf schlauer zu werden.
Bluttest: alles in Ordnung, CK im Normalwert, Vitamin D unzureichend aber noch kein Mangel.
MRT: Kopf in Ordnung, Muskelatrophie im linken Unterschenkel, keine fettige Degeneration.
NLG: in Ordnung, motorisch als auch sensibel.
EMG: Faszikulationen, Interferenzmuster dicht, keine pos. scharfen Wellen oder Fibrilationen.
Lumbalpunktion: kein Befund.
MEP: Zusammendfassend kein Hinweis auf Schädigung der Pyramidenbahn.
Reflexe: Beidseitig mittellebhaft auslösbar.
War dann im Oktober in der Ambulanz zur Verlaufskontrolle.
Atrophien schreiten mittlerweile am ganzen Körper fort, vor allem distal und linksbetont. In händen und Unterarmen sowie Füssen und Unterschenkeln mittlerweile asymetrisch Lücken und kaum noch Kraft.
EMG: Faszikulationen, keine Riesenpotenziale oder chron. neur. Umbau, Polyphasierate erhöht.
Habe vor 3 Wochen eine Muskelbiopsie bekommen, Ergebnisse stehen noch aus.
Die Ärzte halten sich bedeckt und sagen ich soll mir nicht im Vorraus schon sorgen machen und aufpassen wegen Somatisierung und so weiter, können allerdings eine Motoneuronerkrankung oder andere Myopathie nicht ausschliessen und haben zunehmende Schwäche und Atrophien attestiert, halten aber ALS für unwahrscheinlich da sich kein Hinweis auf 1. Motoneuron findet bisher. Die meisten anderen Erkrankungen wurden jedoch schon ausgeschlossen. Ich mache mir natürlich trotzdem große Sorgen da es unaufhaltsam schlimmer wird und ich mittlerweile selbst einfache Dinge wegen meiner schlaffen Muskulatur kaum noch erledigen kann. Meine Hände verformen sich zusehens und ich habe ausser Sehnen und Adern kaum noch Substanz, wobei es uch hier links wesentlich schlimmer ist. Die Faszikulationen nehmen auch ständig zu und haben sich ausgebreitet auf den ganzen Körper.
Evtl.hat jemand eine Idee oder Ratschlag, bin langam wirklich fertig mit Nerven und sehr dankbar über jeden Kommentar. Falls es nützlich ist kann ich gerne Fotos oder genau Untersuchungsberichte nachreichen. Entschuldigung für den ewig langen Text
Ich lese schon seit einigen Monaten hier im Forum mit und habe mich entschlossen euch nach Rat oder Ideen zu fragen.
Zu meiner Person: Ich bin 24 Jahre alt, männlich und hatte bisher nie wirkliche gesundheitliche Probleme. Ich war schon immer sehr schlank und sportlich und habe lange Zeit aktiv Sport betrieben und auch körperliche Arbeiten sind mir nie schwer gefallen. Hatte vor zwei Jahren eine OP an wegen einem splitterbruch in der rechten Hand und letzten Winter eine Lungenentzündung die mit Antibiotika behandelt wurde ( ich hatte das Gefühl das hiernach die Beschwerden rasch schlimmer wurden).
Seit ungefähr 12-16 Monaten habe ich das Gefühl gehabt ständig erschöpft zu sein und sehr viel Schlaf zu brauchen, mein früher sehr leistungsfähiger Körper fühlte sich zunehmend schwächer und gebrechlicher an. Es fällt mir schwer einen konkreten Zeitpunkt zu benennen da der Übergang fliessend war und ich mir zunächst keine Sorgen gemacht habe sondern es auf ungesunden Lebenswandel oder ähnliches geschoben habe. Das ganze führte dazu dass ich seit ungefähr 6-7 Monaten immer mehr weiche stellen in meinem früher sehr definierten Muskeln festgestellt habe und zunehmend bei bereits kleinen Anstrengunen sehr starkes Muskelzittern bekam. Angefangen mir Sorgen zu machen habe ich, als meine Hände und unterarme, eigentlich immer die kräftigsten Muskeln in meinem Körper neben meinem Rücken immer schmächtiger geworden sind, ebenso wie etwas zeitversetzt meine Beinmuskeln und schliesslich auch der der Rücken. Auch über die seit längerem auftretenden Faszikulationen habe ich mir keine Sorgen gemacht, da die jeder Sportler früher oder später mal hat. Mittlerweile zuckt es jedoch ununterbrochen in meinem Körper am meisten distal auftretend, wobei diese Faszikulationen weniger ruckartig sondern sehr schnell und konstant bestehen. An Sport ist mittlerweile wegen der Schwäche nicht mehr zu denken.
Als ich mich bei meinem Hausarzt vorgestellt habe hat der erstmal einen Schreck bekommen und ohne mich zu fragen warum ich da bin direkt gesehen wie stark meine Muskeln verschwunden sind. Ich bin dann mit Verdacht auf MS oder ALS relativ schnell ins Krankenhaus gekommen, wo ich im August eine Woche verbracht habe. Hab hier das ganze ALS Testprozedere bekommen und wurde wieder entlassen um vielleicht im Verlauf schlauer zu werden.
Bluttest: alles in Ordnung, CK im Normalwert, Vitamin D unzureichend aber noch kein Mangel.
MRT: Kopf in Ordnung, Muskelatrophie im linken Unterschenkel, keine fettige Degeneration.
NLG: in Ordnung, motorisch als auch sensibel.
EMG: Faszikulationen, Interferenzmuster dicht, keine pos. scharfen Wellen oder Fibrilationen.
Lumbalpunktion: kein Befund.
MEP: Zusammendfassend kein Hinweis auf Schädigung der Pyramidenbahn.
Reflexe: Beidseitig mittellebhaft auslösbar.
War dann im Oktober in der Ambulanz zur Verlaufskontrolle.
Atrophien schreiten mittlerweile am ganzen Körper fort, vor allem distal und linksbetont. In händen und Unterarmen sowie Füssen und Unterschenkeln mittlerweile asymetrisch Lücken und kaum noch Kraft.
EMG: Faszikulationen, keine Riesenpotenziale oder chron. neur. Umbau, Polyphasierate erhöht.
Habe vor 3 Wochen eine Muskelbiopsie bekommen, Ergebnisse stehen noch aus.
Die Ärzte halten sich bedeckt und sagen ich soll mir nicht im Vorraus schon sorgen machen und aufpassen wegen Somatisierung und so weiter, können allerdings eine Motoneuronerkrankung oder andere Myopathie nicht ausschliessen und haben zunehmende Schwäche und Atrophien attestiert, halten aber ALS für unwahrscheinlich da sich kein Hinweis auf 1. Motoneuron findet bisher. Die meisten anderen Erkrankungen wurden jedoch schon ausgeschlossen. Ich mache mir natürlich trotzdem große Sorgen da es unaufhaltsam schlimmer wird und ich mittlerweile selbst einfache Dinge wegen meiner schlaffen Muskulatur kaum noch erledigen kann. Meine Hände verformen sich zusehens und ich habe ausser Sehnen und Adern kaum noch Substanz, wobei es uch hier links wesentlich schlimmer ist. Die Faszikulationen nehmen auch ständig zu und haben sich ausgebreitet auf den ganzen Körper.
Evtl.hat jemand eine Idee oder Ratschlag, bin langam wirklich fertig mit Nerven und sehr dankbar über jeden Kommentar. Falls es nützlich ist kann ich gerne Fotos oder genau Untersuchungsberichte nachreichen. Entschuldigung für den ewig langen Text

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