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    Hey Hilbert,

    bei mir sieht es in den Waden genau so aus und mittlerweile haben die Ärzte drei Theorien und keiner möchte erstmal ohne handfeste diagnostische Ergebnisse weiter was unternehmen.. Das geht von Borreliose, Rheuma (Myostitis) und nun auch noch Titanunverträglichkeit. Ich wurde bis jetzt auf Borreliose behandelt und hatte auch bei anderen Symptomen eine Besserung nur die Muskelprobleme verschlechtern sich immer weiter und auch Cortison möchte mir vorerst keiner verschreiben.. Ich hoffe du bekommst deinen "Versuch".

    LG

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      Hallo Hilbert,
      was mich an Deiner Symptomatik stutzig macht: dass Du auch Zahnschmerzen angibst. Sind diese noch vorhanden? Falls ja, knackt Dein Kiefergelenk beim Öffnen/Schließen?
      Gruß
      Insel

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        Hallo Insel,

        diese Zahnschmerzen waren im ganzen Kiefer. Daher meinte der Zahnarzt es müsse was mit dem Biss zu tun haben. Es ging der restlichen Symptomatik voraus und verschwand mit Beginn der Müdigkeit. Geräusche im Kiefer habe ich beim Öffnen / Schließen aktuell nicht. Myositis müsste man vermutlich am Ck wert sehen. Zeckenbisse hatte ich im letzten Jahr 6 Stück alle Blut und Liquoruntersuchungen auf Zecken waren allerdings negativ. In der Uniklinik bekam ich eine Woche Antibiose auf Verdacht ohne merkliche Besserung.

        Kommentar


          Hallo Hilbert,

          Zahnschmerzen im ganzen Kiefer bzw Bissprobleme könnten auf CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) oder auch Myoarthropathie hindeuten.

          Schaue mal in diesem Forenbereich in den Nachbarfaden, den ich gestern aufgemacht habe, da findest Du weitere infos:

          https://www.dgm-forum.org/showthread...thropathie-CMD

          Alles Gute für Dich
          Insel
          Zuletzt geändert von Insel; 09.11.2017, 14:54.

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            ...mir haben auch schon Orthopäden und Zahnärzte bestätigt, das zb auch eine chronisches HWS schlimme Beschwerden im Kiefer machen kann.

            Die meisten hier haben aber sicher eine neuromuskuläre Grunderkrankung und das schliesst die Kiefermuskulatur meistens leider mit eine

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              Zitat von Baal Beitrag anzeigen
              ...mir haben auch schon Orthopäden und Zahnärzte bestätigt, das zb auch eine chronisches HWS schlimme Beschwerden im Kiefer machen kann.

              Die meisten hier haben aber sicher eine neuromuskuläre Grunderkrankung und das schliesst die Kiefermuskulatur meistens leider mit eine
              Meine Erfahrung mit ca. 200+ Kiefererkrankten sagt mir, dass es aufsteigende Faktoren viel viel weniger gibt als absteigende. Viel eher scheint es so, dass ein verstellter Kiefer eine HWS-Symptomatik ähnlich dem chronifizierten Schleudertrauma verursacht.

              Die meisten Orthopäden und Zahnärzte wissen leider wenig bis nichts von CMD, die ich als neuromuskuläre Erkrankung klassifizieren würde, weshalb ich davon ausgehe, dass einige von hier eine verstellte Kaufläche haben, die für ihre Probleme (mit) verantwortlich sein könnte. Das Gute bei der CMD ist, dass man sie ursächlich in den Griff kriegen kann, was glaube ich, bei einigen neurodegenerativen Erkrankungen nicht so der Fall ist.

              Aber ich will hier auch niemanden eine Diagnose aufs Auge drücken, sondern lediglich auf eine wenig bekannte (dentogene) neuromuskuläre Erkrankung (CMD) einmal hinweisen. Auch ich wusste lange Zeit nicht, was ich habe und wurde mit massiver (Schmerz- und Ausfalls-) Symptomatik von Arzt zu Arzt mit jeweils riesiger Diagnostik hin und hergereicht, psychopathologisiert und für dumm verkauft, bis ich nach einem Dreivierteljahr die korrekte Diagnose CMD bekam.

              Von da an vergingen nochmal 2 Jahre bis zur ersten adäquaten ursächlichen Therapie (eben mangels Wissens seitens der Mediziner in der Breite), aber nur mit der richtigen Diagnose kann es eine richtige Therapie geben, das ist meine Überzeugung.

              LG Insel
              Zuletzt geändert von Insel; 10.11.2017, 08:51. Grund: Tippfehler weg

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                Woher die wohl gebrauchte Schrauben herbekommen?

                Kommentar


                  Zitat von letzte Frage Beitrag anzeigen
                  Woher die wohl gebrauchte Schrauben herbekommen?
                  Die Schauben, die nach der Heilung des Knochens wieder herausgenommen werden können aufbereitet und dem nächsten Patienten eingesetzt werden.
                  It's a terrible knowing what this world is about

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                    Hallo,

                    habe seit heute bei Bewegung des rechten Armes in manchen Positionen so einen elektrisierenden Nervenimpuls der durch den Arm zieht. Wie wenn man mit dem Musikknochen wo gegen schlägt. Was könnte das sein. Ist das nur ein Zeichen der Polyneuropathie? Ist es eher ein Zeichen für die Schädigung oder ein Zeichen für die Heilung?

                    Grüße

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                      Kenne ich das Problem.. hat sich bei mir immer wieder gelegt und kommt dann für bestimmte Tage.. Es fühlt sich an wie wenn einer auf den sogenannten "Musikkantenknochen" haut..

                      LG

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                        Das wird am Nervus Ulnaris liegen. Der verläuft am Ellenbogen recht oberflächlich. wenn da wenig Polsterung durch Unterhautgewebe ist kann der sehr leicht gereizt werden. Es kann auch sein, dass sich der verschoben hat und daher so ungünstig liegt, dass er schon durch die Bewegung des Armes gereizt wird.
                        It's a terrible knowing what this world is about

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                          Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
                          Das wird am Nervus Ulnaris liegen. Der verläuft am Ellenbogen recht oberflächlich. wenn da wenig Polsterung durch Unterhautgewebe ist kann der sehr leicht gereizt werden. Es kann auch sein, dass sich der verschoben hat und daher so ungünstig liegt, dass er schon durch die Bewegung des Armes gereizt wird.
                          Das Problem kenn ich auch....

                          Kommentar


                            Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                            nicht unbedingt. Die nehmen die Patienten, bei denen sie schnell eine Idee haben und die Chance relativ hoch ist, dass sie den Fall schell erfolgreich bearbeiten können und es einen Behandlungsansatz im Sinne einer kausalen Therapie gibt.
                            wenn es nach Leidensdruck und Ausprägung der klinischen Befunde allein ginge, müsste ich schon 10mal früh genommen worden sein. De facto hatte ich aber erst nach je 1,5 Jahren Kontakt zu zwei Zentren, die sich beide mehr oder weniger sang- und klanglos nach einige Zeit verabschiedeten.
                            Das kann ich bestätigen. Bei "Dr. House" an der Uniklinik Marburg hat man mir eine Wartezeit von etwa 5 Jahren avisiert. "Es würde kaum Sinn machen, meine Unterlagen einzusenden". Ich frage mich dann aber schon, warum sie kräftig die Werbetrommel rühren.

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                              Hallo,
                              ich wollte mich nochmals melden. Meine Beschwerden sind weiterhin die abnormale Müdigkeit und die fehlende Kraft, sowie ein sofortiger Muskelkater nach Belastung. Die Messungen scheinen unverändert. (siehe Anhang)

                              In der Zwischenzeit habe ich folgende Therapieversuche und Untersuchgen gemacht, bisher alles ohne Erfolg oder Hinweise auf eine Erkrankung:
                              • Physiotherapie
                              • Zahnarzt CMD (craniomandibuläre Dysfunktion)
                              • Antidepressiva
                              • Alternative Therapien ( Orthomolekular-, Mitochondiralmedizin, Akkupunktur)

                              Folgende Fragen stellen sich mir:
                              Ein Arzt riet mir zu einer Muskelbiopsie. Im Klinikum war nie die Rede einer Muskelerkrankung. Haltet ihr die Biopsie für überflüssig?
                              Tritt eine Muskelerkrankung spontan auf? Hätte es dann nicht eher einen schleichenden Übergang gegeben. Ich war bis vor der Erkrankung sportlich aktiv, ohne Leistungseinschränkungen zu verspüren.
                              Mein Neurologe schreibt, dass die Nerven mittlerweile eher axonal geschädigt seien. Zu Beginn war stets von einer akut demylinasierenden Polyneuropathie die Rede. Wie passt das zusammen?
                              Wenn es denn eine Polyneuropathie ist. Welche Untersuchungen kann ich noch zur Ursachenabklärung versuchen.
                              Es tut mir Leid, dass ich wieder nur mit Fragen nerve.

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                                Wenn ich mir das durchlese fällt mir sponatm die SFN ein.
                                Das würde auch zur normalen Kraft Bewertung passen und zu deiner Antriebslosigkeit, von der ich im Übrigen momentan auch schwersten betroffen bin.
                                Wenn ich nicht de Hund und den Arbeitsdruck hätte würde ich den gazen Tag nur im Bett liegen 😉
                                Das kalte Wetter und das Raynold gibt mir dann den Rest!
                                Ich friere permanent und wackle in der Gegend herum, weil bei mir alles an den Füssen instabil geworden ist🤣
                                Der Neuoeloge sagt auch bei mir, die Kraft wäre ganz normal da.
                                Das ist im Übrigen auch typisch für sie SFN und die Müdigkeit kann auf die Beteiligung des vegetativen Nervensystems hin weisen oder eine POTS.

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