Wurde denn auch der CXCL13 mitbestimmt?
https://www.euroimmunblog.de/cxcl13-...uroborreliose/
Seit einigen Jahren wird die Bedeutung des chemotaktischen Zytokins (= Chemokin) CXCL13 im Zusammenhang mit akuter Neuroborreliose erforscht. In verschiedenen Studien wurde der Signalstoff in erhöhter Konzentration im Liquor der untersuchten Neuroborreliose Patienten gefunden, selbst wenn der borrelienspezische Antikörperindex (noch) nicht auffällig war.
CXCL13 wird von Monozyten und dendritischen Zellen sezerniert, die mit den Erregern in Kontakt gekommen sind, und lockt die B-Zellen des Immunsystems in den Liquor. Die B-Zellen produzieren dort nach ihrer Differenzierung Anti-Borrelien Antikörper. Deshalb kann der Konzentrationsanstieg des CXCL13 vor dem erhöhten Antikörperindex beobachtet werden. Darüber hinaus fällt die CXCL13 Konzentration im Liquor von Neuroborreliose-Patienten unter erfolgreicher Antibiotika-Therapie rasch ab – im Gegensatz zum Antikörperindex. Anti-Borrelien Antikörper verbleiben auch noch lange nach einer erfolgreichen Therapie vor allem im Liquor, weshalb bislang keine Differenzierung zwischen einer akuten und einer abgeheilten Neuroborreliose möglich war.
CXCL13 wird von Monozyten und dendritischen Zellen sezerniert, die mit den Erregern in Kontakt gekommen sind, und lockt die B-Zellen des Immunsystems in den Liquor. Die B-Zellen produzieren dort nach ihrer Differenzierung Anti-Borrelien Antikörper. Deshalb kann der Konzentrationsanstieg des CXCL13 vor dem erhöhten Antikörperindex beobachtet werden. Darüber hinaus fällt die CXCL13 Konzentration im Liquor von Neuroborreliose-Patienten unter erfolgreicher Antibiotika-Therapie rasch ab – im Gegensatz zum Antikörperindex. Anti-Borrelien Antikörper verbleiben auch noch lange nach einer erfolgreichen Therapie vor allem im Liquor, weshalb bislang keine Differenzierung zwischen einer akuten und einer abgeheilten Neuroborreliose möglich war.

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