Einleitung: Muskelatrophie beider Oberschenkel (eventuell auch Hüftmuskulatur) im Sommer 2017 nach einer,
durch eine starke chronische Magenschleimhautentzündung verursachten, Gewichtsabnahme (67kg auf 60kg).
Trotz schrittweiser Gewichtszunahme auf annährend Normalgewicht, dauerhaft atrophierte Oberschenkelmuskulatur.
Seit Sommer 2018 nur noch leichte chronische Gastritis, dafür aber zunehmende Schwäche der Beine.
Zusätzlich Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und Muskelzuckungen im ganzen Körper.
Seit ca. 2 Monaten auch Kraftverlust und gelegentliche Schmerzen im rechten Arm.
Kurzinfos zu mir:
Gesundheitliche Vorgeschichte:
Wie man unschwer erkennen kann, schlage ich mich seit meiner Jugend mit einer zunehmenden Anzahl an chronischen Erkrankungen rum.
Bis Anfang 2017 konnte man den Zustand noch als „hinnehmbar“ beschreiben.
Das heißt, dass meine gesundheitlichen Probleme mich zwar in Studium, Sport, etc. zurückgeworfen haben,
aber ich hatte aus meiner Sicht noch so etwas wie eine Lebensperspektive.
Seitdem hat sich die ganze Situation aber in eine Art lebendigen Albtraum entwickelt.
Nochmal Danke fürs Lesen.
Vielleicht hat jemand ja eine Idee, welches Schicksal mich ereilt haben könnte.
Beste Grüße
Mike
durch eine starke chronische Magenschleimhautentzündung verursachten, Gewichtsabnahme (67kg auf 60kg).
Trotz schrittweiser Gewichtszunahme auf annährend Normalgewicht, dauerhaft atrophierte Oberschenkelmuskulatur.
Seit Sommer 2018 nur noch leichte chronische Gastritis, dafür aber zunehmende Schwäche der Beine.
Zusätzlich Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und Muskelzuckungen im ganzen Körper.
Seit ca. 2 Monaten auch Kraftverlust und gelegentliche Schmerzen im rechten Arm.
Kurzinfos zu mir:
- 28 Jahre
- männlich
- Student
- vor März 2017 ca. 67kg Normalgewicht, aktuell 65kg
- schlanker Körperbau
- keine Muskelerkrankungen in der Familie bekannt, wobei Krankengeschichte des leiblichen Vaters meiner Mutter unbekannt
- Autoimmunität von der Mutter „geerbt“, sie hat selbst Hashimoto, Fibromyalgie, chronische Magen/Darmprobleme
Gesundheitliche Vorgeschichte:
- Als Kind Zeckenbefall, bin mir nicht sicher ob ich jemals auf Borreliose getestet wurde
- In der Symptomatik unveränderte, leichte Dysphagie (Schluckstörung) seit dem 10. Lebensjahr, laut Radiologie muskuläre Dysbalance der Schluckmuskulatur als Ursache
- Hashimoto Thyreoditis (Autoimmunerkrankung Schilddrüse) seit dem 16. Lebensjahr
- Vitiligo (Autoimmunerkrankung Haut) seit dem 19. Lebensjahr
- über die Jahre hinweg lästige Beschwerden durch Hashimoto
- Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen, depressive Verstimmung
- Blutdruckschwankungen
- aus meiner Sicht verminderte Muskelkraft und Regeneration, dazu gefühlte „Steifigkeit“ bzw. geringere Flexibilität
- ab 2013/14 nochmals verminderte muskuläre Regeneration (nach 2 Jahren Training im Fitnessstudio gemerkt, Mitte 2014 mit Fitness aufgehört)
- Muskulatur in den Händen/Unterarmen/Waden macht relativ schnell „dicht“, z.B. beim Autowaschen/Joggen
- Damals habe ich schon vermutet, dass die Symptomatik möglicherweise auch Teil anderer, nicht diagnostizierter Erkrankungen sein könnte. Kann aber auch theoretisch alles mit Hashimoto zusammenhängen (sehr breites Spektrum an möglichen Symptomen)
- Laut Blutwerten EBV in 2015
- Ein Termin beim Rheumatologen in 2016 war ergebnislos, abgesehen von deutlich erhöhten Schilddrüsenantikörpern (Thyreoglobulin-AK)
- selbst vermutete Histaminintoleranz: nach Verzehr von Lebensmitteln aus Konserven verstärkt knackende Gelenke, insbesondere Handgelenke
- Mitte März 2017:
- durch eine Lebensmittelinfektion (Bakterium Campylobacter Jejuni) verursachte Gastroenteritis
- mehrtägiger Krankenhausaufenthalt
- massive Bauch und Darmkrämpfe, blutige Durchfälle, keine Antibiotikagabe
- Ende April 2017:
- nach Abklingen der Infektion plötzliches Auftreten einer starken, akuten Gastritis ohne erkennbaren Auslöser
- Übergang der akuten in eine chronische Gastritis
- Behandlung der Gastritis mit Protonenpumpenhemmern (40mg Esomeprazol)
- Trotz medikamentöser Behandlung weiterhin Beschwerden. Dazu neue Beschwerden entsprechend dem Bild des Reizdarmsymptoms
- Magenspiegelung zeigt eine starke Gastritis ohne genauen Befund (kein Helicobacter Pylori)
- In der Zwischenzeit:
- Gewichtsverlust von 7kg (67kg ->60kg)
- Auffällig: Muskelatrophie an beiden Oberschenkeln (eventuell auch Hüftmuskulatur)
- August 2017:
- Erneute Magenspiegelung zeigt eine chronische Gastritis
- Darmspiegelung unauffällig
- Reduzierung der PPI Dosis (40mg -> 20mg) => Gewichtszunahme auf 63-64kg
- Muskulatur an den Oberschenkeln weiterhin sichtbar reduziert
- Erneuter Stuhltest auf Campylobacter Jejuni negativ
- In der Zwischenzeit:
- mehrmaliger, erfolgloser Absetzungsversuch der Protonenpumpenhemmer, Beschwerden sind nach wenigen Tagen nicht mehr auszuhalten
- trotz medikamentöser Behandlung weiterhin massive Beschwerden
- unauffälliges MRT der Oberbauchorgane
- negativer Test auf Dünndarmfehlbesiedlung
- auf eine autoimmunbedingte Gastritis wurde nie getestet, da man ehe „nichts machen kann“
- Juni 2018:
- erneute Magenspiegelung zeigt weiterhin eine chronische Gastritis
- unerklärlicherweise erfolgreiche Absetzung der Protonenpumpenhemmer -> eindeutige Verbesserung der Symptomatik
- Gewichtszunahme auf 65kg
- Ab Juli 2018:
- Weiterhin leichte chronische Gastritis => Magen deutlich empfindlicher, reizbarer als vor März 2017
- Oberschenkelmuskulatur immer noch atrophiert, nicht sicher ob die Atrophie weiter voranschreitet
- temporär immer wieder Schmerzen/Druck im Bereich der Lendenwirbelsäule (falsche Bewegung/geringe Belastung führt zu Problemen)
- zunehmende Schwäche in den Beinen (vorher mehr Kraft, trotz Atrophie seit Sommer 2017)
- Sich immer weiter ausbreitende Muskelzuckungen, teils kuriose Stellen, unter den Augen, Intimbereich, seitlich am Hals…
- generell aber mittlerweile über den ganzen Körper verbreitete, teilweise auch recht „aggressive“ Zuckungen, manchmal wache ich beim Einschlafen sogar auf
- Gefühl, dass längeres Stehen direkt auf die Knie geht (Knieschmerzen)
- Spannungsgefühl auf der Rückseite der Oberschenkel (als wäre die Muskulatur verkürzt)
- Beine fühlen sich generell weniger belastbar und schlapp an
- im Vergleich zu vorher unsicherer Gang und Stand
- Beinmuskulatur phasenweise wirklich „platt“ /“wie Blei“
- Leichts Krafttraining mit Eigenwicht (Kniebeugen) eher kontraproduktiv, Oberschenkelmuskulatur hinterher noch kraftloser, seltsamer „Muskelkater“ in den Tagen danach
- November 2018:
- stationärer Aufenthalt in der Neurologie (ergebnislos, Bericht und Blutwerte im Anhang)
- laut eigener Aussage des Assistenzarztes kann Campylobacter Jejuni zu Autoimmunerkrankungen führen
- Bakterium gilt ebenfalls als Auslöser für das Guillain-Barré-Syndrom
- Antikörper negativ, 100%ige Sicherheit?
- Aktuell:
- seit ca. 10 Wochen auch Probleme im rechten Arm: Kraftverlust beim Heben, oft seltsames Druck-/Spannungsgefühl im Bereich der Unterarmmuskulatur/des Oberarms, bis in die Schulter ziehend, selten Schmerzen, Kraftverlust kommt gefühlt aus dem Schulterbereich
- Raynaud-Syndrom gefühlt stärker als vor einigen Jahren
- in letzter Zeit verstärkt angespannte/harte Waden, wache morgens oft mit harten Waden auf
- die Zehen des linken Fußes sind relativ häufig geschwollen
- manchmal habe ich das Gefühl, dass mittlerweile auch andere Körperpartien atrophiert sein könnten (Rückenmuskulatur, komisches Loch seitlich unterhalb des rechten Bizeps bei Muskelkontraktion), Vergleichsfotos aus Anfang/Mitte 2018 bestätigen den Eindruck aber eher nicht (bezüglich des Rückens, Arm kann ich nicht einschätzen)
- Ende Februar 2019:
- Termin bei der neurologischen Sprechstunde im Bergmannsheil
Wie man unschwer erkennen kann, schlage ich mich seit meiner Jugend mit einer zunehmenden Anzahl an chronischen Erkrankungen rum.
Bis Anfang 2017 konnte man den Zustand noch als „hinnehmbar“ beschreiben.
Das heißt, dass meine gesundheitlichen Probleme mich zwar in Studium, Sport, etc. zurückgeworfen haben,
aber ich hatte aus meiner Sicht noch so etwas wie eine Lebensperspektive.
Seitdem hat sich die ganze Situation aber in eine Art lebendigen Albtraum entwickelt.
Nochmal Danke fürs Lesen.
Vielleicht hat jemand ja eine Idee, welches Schicksal mich ereilt haben könnte.
Beste Grüße
Mike

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