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    #16
    Zitat von Ivo1982 Beitrag anzeigen
    ...
    Ich spüre auch ein leichter Schmerz in der rechte Po Backe und auch bisschen über der. Und hoffe natürlich, dass das der Auslöser ist...
    Das ist gar nicht so unwahrscheinlich. unter dem großen Gesäßmuskel verlaufen die Nervenbahnen zur Beinmuskulatur, die können durch verkrampfungen der Gesäßmuskulatur eingeengt werden.
    Frag doch mal den Orthopäden ob wegen dieser leichten Schmerzen der Gesäßmuskel villeicht eine entsprechende Physiotherapie sinnvoll wäre.
    It's a terrible knowing what this world is about

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      #17
      Ich habe ja gesagt, dass ich mich nach dem Besuch bei der Neurologin melden werde. Leider hat mein Besuch (aus meiner Sicht) nicht viel gebracht. Es wurde nämlich keine EMG gemacht, weil angeblich in diesem Quartal zu viele Untersuchungen gemacht wurden. Es wurde lediglich eine Messung der Nervenleitgeschwindigkeit der rechte Bein (komischerweise zwischen die Zehen und Knie, obwohl ich eher Probleme im Oberschenkel habe). Mittlerweile fühlt sich mein rechter Oberschenkel total angespannt und gleichzeitig schwach, zusätzlich habe ich Knieschmerzen beim Laufen. Die rechte Hand macht mir auch Probleme, fühlt sich irgendwie verkrampft und kraftlos, aber ich habe jetzt mit einem Hand Dynamometer die Kraft in meine Hände gemessen. Ergebnis: rechts - 52 kg, links 42 kg. Genau umgekehrt als das was ich fühle und trotzdem passt irgendwas mit der rechte Hand nicht. Aber viel mehr Sorgen macht mir mein Bein. Ich habe von der Neurologin nur eine Überweisung zur MRT HWS, obwohl ich Schmerzen in LWS habe. Zusätzlich habe ich beim Orthopäden ein Termin in 2 Wochen, damit wir eventuell die Knieschmerzen und diese komische Gefühle im rechten Oberschenkel klären können. Ich weiß nicht ob es an der Magnesium liegt, aber Faszikulationen habe ich seit 2-3 relativ seltener.

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        #18
        Zitat von Ivo1982 Beitrag anzeigen
        ...l die Knieschmerzen und diese komische Gefühle im rechten Oberschenkel klären können.
        Beides könnte zusammenhängen und seine Ursache in einer Arthrose im Knie haben.
        It's a terrible knowing what this world is about

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          #19
          Naja was sind extreme Kopfschmerzen, mit extremen Kopfschmerzen rennt keiner mehr zum Hausarzt, wobei extrem sehr weit dehnbar ist. Im rechts der Isar lag auch einer mit extremen Kopfschmerzen, der kam von der Intensiv runter, was hatte er? Eine Klasse 2, oder wie man das nennt, Hirnblutung.... mit der ist er noch selber in KH gegangen und die meinten erst, ne da machen wir kein CT, als aber bekannt wurde, dass er schon ne Hirnblutung hatte, wurde sofort eines gemacht und er mit dem Heli ins nächste großversorgungspital geflogen, also rechts der Isar. Die hätten den mit einer Hirnblutung sonst heimgeschickt, mit der Aussage er solle halt ne Aspirin nehmen. (Bei einer Blutung!!!)

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            #20
            Hallo zusammen,
            ich melde mich mal wieder und zwar aus dem Grund, dass ich es einfach hasse, wenn in solchen Foren einer was schreibt und dann spurenlos verschwindet ohne über die Entwicklung zu berichten. Bei mir hat sich einiges getan und es muss auch einiges gemacht werden.
            Seit 26.01.2019 hatte ich einige Untersuchungen - unter anderem MRT von HWS und LWS, EMG vom rechten Oberschenkel.
            Und hier mal die Befunde:
            MRT HWS - hier haben wir den Salat - Uncovertebralarthrose beideseit HWK 4/5 mit rechtsbetonter, mäßiger Einengung der Neuroforamina. HWK 6/7 - breitbasige, geringe rechtsbetonte Protrusio der Bandscheibe mit Einengung des vorderen Subarachnoidalraumes.
            Ich bin fest davon überzeugt, dass die Probleme in dem rechten Bein und rechte Arm davon kommen, wahrscheinlich auch die Muskelzuckungen, wobei die Muskelzuckungen auch durch Stress verursacht werden können. Die Neurologin sieht die ganzen Einengungen aber als harmlos und weigert sich Schmerztherapie oder KG zu verschreiben. Kontrolle in Juli.
            MRT LWS - viel besser ist hier nicht. Deutliche Osteochondrose LKW5/SWK 1 mit leichter Aktivierung. Medianer subligamentärer Bandscheibenvorfall LKW 5/SWK 1 ohne Nervenwurzelkontakt. Mäßige hypertrophe Facettengelenkarthrose LKW 4/5 und LWK 5/SWK 1. Hier bekomme ich nur Akupunktur, obwohl ich KG haben wollte. Habe schon eine schiefe Körperhaltung und wurde das gern korigieren und der Bandscheibenvorfall los werden.
            EMG - laut Neurologin unauffällig.
            Zur Zeit ist mein Problem dass mich die Neurologin zum Orthopäde schickt und umgekehrt und jeder sagt: "Der andere ist zuständig".
            Die Schwäche im rechten Bein besteht weiterhin und ich laufe ganz komisch, aber so wie es aussieht, muss ich einfach Geduld mit den Ärzte haben.
            Da das hier aber kein Bandscheibenforum ist, werde ich euch nicht weiter belästigen. Wollte einfach nur berichten, wie es weitergegangen ist und vielleicht werden auch einige andere Angsthasen das hier lesen und sich nicht so viele Gedanken machen.

            Viele Grüße,
            Ivo
            Zuletzt geändert von Ivo1982; 03.05.2019, 14:11.

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              #21
              Servus Ivo,
              lass dich doch von einem Facharzt Neurochirurgie beraten der auf Wirbelsäule spezialisiert ist.

              Überweisung kannst dir bei deiner Neurologin holen oder vom Hausarzt zeig ihm deine Befunde.

              Neurologe, Orthopäde können dir da nicht großartig helfen,

              Hast du einen Schmerztherapeut von dem bekommst du auch die Rezepte für die Physiotherapie.

              Alles Gute

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                #22
                Hallo Ivo,

                kann mich Konrad nur anschließen. Das mit der Arzt-Verantwortung-Hin-und-Herschieberei ist leider keine Seltenheit, das kennt nahezu jeder hier. Da muss man wirklich Geduld haben, wobei ein Neurochirurg hier vielleicht wirklich besser ist. Muss man sich natürlich gut überlegen, falls der auf die Idee kommt, da was operieren zu wollen. Da muss man sich imemr eine Zweitmeinung einholen. Toll finde ich es aber, dass Du uns hast wissen lassen, wie es weitergeht. Ich hoffe, dass man Dein Problem nun beheben kann und wünsche Dir ebenfalls alles Gute.

                LG
                SF

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                  #23
                  Das mit der Wirbelsäule wird die Ursache Deiner Probleme sein.
                  Aber was willst Du damit beim Neurologen?
                  Natürlich verschreibt der Dir für das Problem keine KG. Das ist nicht sein Fachgebiet. Der hat 1. keine Ahnung welche Art von KG Du brauchst und 2. gibt es dafür keine neurologische Indikation, die er abrechnen könnte.
                  Das ist eine Sache für den Orthopäden, der kennt sich da aus und kann das über die KK auch abrechnen.

                  Bestimmte Dinge können auch nur die zuständigen Fachärzte verordnen. Das ist eine Vorgabe der Krankenkassen. Wenn davon abgewichen werden soll bedarf das einer besonderen Genehmigung der KK.
                  It's a terrible knowing what this world is about

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                    #24
                    Ah, KlausB, bist aber immer so nett zu mir Ich hatte gestern Termin bei einem neuen Orthopäden - dachte ich zumindest. Da es aber ein Gemeinschaftspraxis ist (also 3 Orthopäden, 2 Neurologen und 2 Neurochirurgen) bin ich stattdessen beim Neurochirurgen gelandet. Er hat sich meine MRT Bilder angeschaut und meinte - ja, Bandscheibenvorfall LWS ist da, aber kein Nervenwürzelkontakt, also kann das nicht die Ursache für die Muskelschwäche und der dünnere Bein sein. Die HWS Bilder hat sein Rechner irgendwie nicht gezeigt, deswegen hat er sich nur mein Befund angeschaut und meinte - tja, nur eine Vorwölbung - kann auch nicht der Grund sein. Er hat sich dann viel Zeit für eine neurologische Untersuchung (Kraft Beine, Hände, Fersen- und Zehenspitzengang usw) genommen und meinte - ich kann noch keine klinische Schwäche feststellen. Momentan verkrampft der rechte Bein beim Laufen (sowohl Ober- als auch Unterschenkel) und mittlerweile auch die Unterbauchmuskeln auf der gleiche (rechte) Seite. Der meinte - das ist was neurologisches, ich als Neurochirurg kann Ihnen nicht weiterhelfen und auch der Orthopäde kann das nicht. Also weiß ich jetzt genauso viel wie vorher.
                    Aber, KlausB, du wirst es nicht glauben, ich bin vernünftiger geworden (bestimmt nur Momentaufnahme).
                    Jetzt bin ich selber auf der Suche nach möglichen Ursachen und wollte auch euch über eure Meinungen fragen. (Neurologisch bleibe ich am Ball, kann aber nicht jede Woche dahingehen und Reflexuntersuchungen machen)
                    Meine Ideen momentan:
                    1.Borreliose - beim Hausarzt wurde Blut abgenommen, Befund ist aber noch nicht da und auch wenn der kommt - aus meiner Sicht weniger aussagekräftig. Hier passt die einseitige Muskelschwäche vielleicht nicht unbedingt rein.
                    2. Psychisch - das schließe ich von Anfang nicht aus, weil die Psyche einiges machen kann. Da passt vielleicht der unterschiedliche Beinumfang nicht. Ich habe Urlaubsfotos verglichen - das hat sich in den letzten 2-3 Jahren entwickelt. Vorher waren beide Beine identisch.
                    3.Polyneuropathie als Folge der Chemotherapie (vor 5,5 Jahren) - da weiß ich nur nicht, ob es möglich ist, dass sich eine Polyneuropathie so spät entwickelt. Aber ... Impossible is nothing
                    4.Schönhaltung wegen der Narbe - bei der OP damals wurde schon ein großer Schnitt im Leisten/Unterbauch Bereich rechts gemacht und bis vor 1-2 Jahren war da alles taub. Kann es sein, dass ich nach der Erholung der Nerven, unbewusst eine Schonhaltung genommen habe und die Muskelschwäche rechts daraus resultiert?

                    Sorry, dass ich euch wieder mit mir beschäftige, will aber langsam bisschen mehr Klarheit haben.

                    P.S. Trotz Muskelzuckungen bin ich jetzt gedanklich nicht unbedingt bei ALS - nur zur Info

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                      #25
                      Ich melde mich mal wieder,
                      jetzt habe ich meine Borreliose Befunde - alles negativ (wurden wohl 2 unterschiedliche Tests gemacht). Zusätzlich war ich nochmal bei einem anderen Neurologe (weil ja Neurochirurg und Orthopäde meinten, es wäre neurologisch). Dieser hat sich mega viel Zeit genommen und verschiedene Untersuchungen durchgeführt:
                      Alle Reflexe - mittellebhaft, also top
                      NLG - alles in Ordnung
                      EMG wurde von zwei Muskeln gemacht - genaue Bezeichnung kenne ich nicht, aber einmal im rechten Oberschenkel und einmal im rechten Unterschenkel.Befund:
                      keine Spontanaktivität, Potenzialedauer - Oberschenkel 6ms, Unterschenkel 4ms. Seiner Meinung nach auch in Ordnung. Ende August will er mich kontrollieren.
                      Trotzdem laufe ich immer schlechter und die Muskelsteifigkeit hat sich jetzt auf der rechte Wade und Unterbauchmuskeln rechts ausgebreitet. Zusätzlich verschlucke ich mich öfters, bin mir aber sicher, dass zumindest das psychisch bedingt und eingebildet ist.
                      Nachdem ich von meine Krankheitsängste berichtet habe, hat er mir Venlafaxin verschrieben, davor habe ich aber wirklich Respekt, weil die häufigsten Nebenwirkungen eben Muskelzuckungen, Muskelkrämpfe und Muskelsteifigkeit sind.
                      Muskelschwäche habe ich auch weiterhin im rechten Arm/Hand und im rechten Bein.
                      Versuche aber optimistisch zu bleiben.

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                        #26
                        Hallo zusammen,
                        ich melde mich mal wieder, damit ich nicht einfach der nächste bin, der sich verabschiedet hat, ohne zu berichten, dass es ihm gut geht.
                        Das ist wieder an alle Hypochonder (oder Angsthasen wie ich).
                        7 Monate nach den ersten Symptome hat sich bei mir kaum etwas geändert. Da sich mittlerweile auch mein Neurologe Sorgen gemacht hat, hat er mich zu der neuromuskuläre Ambulanz der Uni Düsseldorf geschickt. Es war wieder alles top - also Kraft, Reflexe, NLG, EMG von mehrere Muskeln. Ein endgültiger Bericht bekomme ich zwar per Post demnächst zugeschickt, momentan gehe sowol ich, als auch die Ärzte, davon aus, dass alles vom Rücken kommt. Die Muskelzuckungen sind mittlerweile sehr selten da (seitdem ich den Stress reduziert habe und ungefähr 1200 mg Magnesium pro Tag einnehme). Wünsche euch alles Gute und werde mich erstmal vom Forum verabschieden. Danke an alle, die mir mit ihre Ratschläge geholfen haben.

                        Viele Grüße,
                        Ivo

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