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Wieviel Sport ist gut ?

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    Wieviel Sport ist gut ?

    Huhu an Alle !

    Ich hab mir ein Hometrainer ( Fahrrad ) zugelegt.Das macht mir riesigen Spass.Sitze jeden zweiten Tag darauf und radel.Ich komm ins schwitzen ,bin etwas aus der Puste.Aber das Teil macht mich glücklich. Hi,hi da kann man nicht mit umfallen.

    Mir hat mal jemand gesagt,das man mit zuviel Sport gerade bei Muskelerkrankungen sich nichts gutes tut. Sondern eher das Gegenteil erreicht. Ich fahre im Schnitt 3x in der Woche 15-20 KM.
    Bin da schon zielich ergeizig !!!!
    Woher weiss ich jetzt ob das gut oder zuviel ist !?


    Liebe Grüsse
    Schnecke

    #2
    Hallo Schnecke,
    Anmeldung hat doch geklappt,
    nur mein Name alleine war besetzt.
    So nun zu dir,
    Ich finde ja alles in maßen
    so lange es dir guttut.
    Mir wäre es völlig wurscht
    ob es da Richtlinien gibt.
    Wenns mir spass macht und ich mich wohlfühle dabei, dann mache ich es auch.

    Alles Liebe und viel Spass beim Strampeln.!
    liebe grüße<BR>Gaby

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      #3
      Hallo Gaby

      Schön das es mit der Anmeldung geklappt hat. Ich glaub da ist ganz schön was los.

      Mir macht das Strampeln super viel Spass. Hätte nie gedacht das so ein olles Fahrrad glücklich macht.Ich bin schon komisch....

      Liebe Grüsse
      Schnecke

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        #4
        Hallo Schnecke,

        ich würde mir keine Gedanken machen, solange Du Dich dabei wohl fühlst.
        Man sollte wohl mit Muskelkater aufpassen. Sobald man den bekommt, dann soll es wohl zu viel gewesen sein.
        Aber aus Erfahrung bei mir kann ich sagen, dass wenig Muskelkater auch nicht schadet.
        Da ist dann noch was an Muskel da !


        Herzliche Grüße,
        Daniela.
        Herzliche Grüße,
        Daniela alias Zwara.

        central core disease, 41 Jahre

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          #5
          Hallo Schnecke

          ich habe Einschlusskörpermyositis , und habe
          bei meiner Erkrankung die Erfahrung gemacht, daß durch Training meine betroffenen Muskeln sich beschleunigt verändert haben.
          Meine Ärztin in der Uni-Essen sagte mir ,daß das für meine Erkrankung zutrifft. Ich bekomme von meinem Krankengymasten auch keine Behandlung zum Muskelaufbau.
          Ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall mit deinem Arzt darüber sprechen. Vielleicht ist es bei deiner Erkrankung ja anders, dann kannst due ja immer noch weiter Fahrad fahren.

          mit freundlichen Grüßen
          Horst ( holi )
          Horst , Einschlusskörpermyositis,erkannt 2002,

          Man muss so leben ,
          als habe man nur noch eine Stunde Zeit
          und könne nur das Allerwichtigste erledigen .
          Und gleichzeitig so , als werde man das ,
          was man tut , bis in alle Ewigkeit fortsetzen .

          Leo Tolstoi

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            #6
            Hallo Holi

            Mal schauen , bei den meisten Neurologen hab ich das Gefühl,die wissen es selber nicht genau , was gut und richtig ist !!!
            Also muss man selber in sich reinhören und ausprobieren.Ein Neuro hat mir gesagt, nur ein bißchen zu viel kann schon schaden,der nächste sagt dann das Gegenteil ....

            Ich werd es sehen !!!

            Liebe Grüsse
            Schnecke

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              #7
              Hallo Schnecke,
              ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, sich eine feste Vorgabe zu setzen. Wenn Du 20 - 30 km locker schaffst, dann ist es wohl gut, wenn aber nicht, dann ist es zuviel. Leider gibt es keine festen Daten, ab wann Training schadet, oder wie lange es gut ist. Die gängiste Meinung ist, dass der Muskelstatus durch Training gehalten werden soll; also nicht Muskelaufbau betrieben werden soll. Aber das ist eben auch nur ein Lehrsatz und somit manchmal auch ein Leersatz. Wann Muskelaufbau anfängt, hängt von den Eigenschaften und der Beschaffenheit der Muskulatur ab. Dann hängt es auch an der Form der Erkrankung. So ist nicht zu sagen, dass zwei Personen mit der selben Erkrankung bei einem gleichen Trainingspensum den selben Effekt in der Muskulatur hätten. Alles ist also vage. Verlass bietet da tatsächlich nur das eigene Körpergefühl. Und das ist wieder abhängig von Tagesformen. Deshalb würde ich sagen, mach soviel, wie der Tag und deine Form es Dir anzeigen und nicht darüber hinaus. Wenn es dann mal nur 5 Km sind, was soll´s.

              Liebe Grüße, Guido.

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                #8
                Hallo Guido

                Schön das du dich mal wieder meldest.

                Das ist das Problem das es da keine Richtlinien gbt, sondern nur Leersätze.
                Mein Ziel ist auch nur , das vorhandene an Muskel,zu halten so lange es geht.
                Ich fahre auch nur immer nach meiner Tagesform.Mehr ist eh ncht drin.

                Wie geht es dir ???

                Liebe Grüsse
                Schnecke

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                  #9
                  Hallo Schnecke,

                  Danke für deine Nachfrage, mir geht es gut, schließlich quäle ich mich nicht auf Sportgeräten (Scheherz!!).
                  Nein wirklich, mir geht es gut und ich habe viel zu tun. Das ist für mich die beste Medizin. Dazu etwas KG, aber ich will jetzt nicht meinen Körper auf Vordermann bringen, auch wenn mir dadurch diverse Glückshormone durch die Lappen gehen. Ich war noch nie sehr sportlich und mir reicht eine gewisse Geschmeidigkeit. Das wäre auch ohne Erkrankung so, deshalb mache ich mir bezüglich Sport kaum Gedanken. Geschmeidig bleiben so weit es geht, das reicht.

                  Liebe Grüße, Guido.

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                    #10
                    Hallo Guido

                    Schön das es dir gut geht !!!

                    Ist schon ulkig, das ein Sportgerät mich glücklich macht.Und ich brauche das wirklich.Ich glaube ich habe diese Krankheit noch nicht angenommen.Wer kann das schon.Ich komm mit dem Schleichen,Hinfallen nur schwer zu recht.
                    Wenn ich einen Jogger sehe , bin ich traurig weil ich das nicht kann.
                    Das ist bestimmt ungerecht von mir,ich weiss.
                    Mein Selbstwertgefühl ist gerade im Keller verschwunden.


                    Pass auf dich auf
                    Liebe Grüsse
                    Schnecke

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                      #11
                      Hallo Schnecke,
                      warum sollte das ungerecht sein? Ich kann schon verstehen, dass sich ein beklemmendes Gefühl aufbaut, wenn vor einem die Leute athletisch rumspringen. Da geht es mir nicht unbedingt anders. Manchmal verbinde auch ich mit einer ungezwungenen Beweglichkeit das Gefühl von Leichte, Unbeschwertheit usw. Tja.
                      Es gibt schon Alternativen dazu. Eine Freundin von mir macht z.B: Rollitanzen. Sie trifft sich da mit allenmöglichen Leuten und dann tanzen die da. Ich habe das noch nie gesehen und ich werde das vermutlich auch nie machen, aber sie ist jedesmal danach ganz beschwingt und glücklich. Das ist schön.
                      Vielleicht musst Du deinen Körper nochmal austesten. Ich denke, ich mache das auch ab und zu, weil ich so zeitig noch gar keinen Umgang mit der Erkrankung entwickeln konnte. Das geht eben nicht von heute auf morgen. Ich war es ja 40 Jahre gewohnt, mich in bestimmten Situationen zu überfordern. Das mache ich manchmal immer noch. Es ist schwer, sich da reinzufinden. Manchmal geht das nur über das Austesten von Leistungsgrenzen. Und wie gesagt, gelernt habe ich, diese Leistungsgrenzen zu überschreiten. Ich muss mich dann richtig geschafft anfühlen, Muskelkater haben oder so. Was das angeht, lerne ich sehr langsam, aber immerhin langsam. Da muss ich Geduld mit mir haben und ich versuche, mir da keine Vorwürfe zu machen, wenn ich mal wieder zuviel machte. Es ist eben schwierig, den Körper plötzlich ganz anders zu handhaben. Das geht nur in kleinen Schritten und die ganzen Überschreitungen muss ich mir verzeihen, ebenso wie den dringenden Wunsch, jetzt doch wieder ganz normal beweglich sein zu wollen.

                      Liebe Grüße, Guido.

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                        #12
                        Hallo Guido

                        Ich war ja nie ne wirkliche Sportskanone, hab mich in der Schule gedrückt wo es ging. Seit dem Jahr 93, weiss ich das ich diese Krankheit habe,kam aber immer noch gut zu recht.Ich merke erst in letzter Zeit, das es mir schlechter geht. Erst kam der Tod meiner Mutter , jetzt der Krebs bei meinem Papa und mein Älterwerden.Ich denke das sind die Faktoren die eine grosse Rolle spielen das es im Moment abwärts geht.

                        Manchmal hat man da den kompletten Durchhänger !!!!
                        Áber das geht allen so.

                        Ich versuche immer noch alles was geht alleine zu machen.Gehe jeden TAG 4 Stunden arbeiten , mache den Haushalt bei mir und meinem Papa.Wenn nötig nehme ich mir ne Auszeit und sage dann auch , ich kann nicht mehr.
                        Hi,hi Dänemark ist schon wieder gebucht.

                        Vielen Dank für deine Worte
                        Liebe Grüsse
                        Schnecke

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                          #13
                          Hallo Schnecke,

                          Ich finde, Du hast deine Situation sehr klar im Blick. Und das ist gut, auch wenn es weh tut, oder ernüchternd ist. Die Kunst ist ja, in solchen schweren wie schwierigen Situationen sich nicht zu verrennen, zuviel zu wollen, oder gar das Unmögliche. Und da ist dein Dänemarkentschluss genau richtig.
                          Aus deinen Texten ist sehr gut zu lesen, wie Du um einen Umgang mit deiner Situation ringst, wie Du dich eben nicht von ihr erdrücken lassen willst. Dazu gehört viel Kraft und Du setzt sie genau richtig ein. Da kann es dann schonmal passieren, dass man die ganze Kraft am Heimtrainer loswerden muss. Oder sonstwas am Heimtrainer loswerden muss. Auch das ist dann wohl richtig. Manchmal ist das Ausgewogene eben nicht zu haben, oder doch nur über Anstrengungen. Da hat dann eben die Krankheit mal Rücksicht zu nehmen.

                          Ich wünsche Dir weiterhin Kraft und Klarheit und Dänemark und alles Gute für dich und deinen Vater.
                          Guido.

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                            #14
                            hallo Schnecke,
                            ich habe eine Leistungsbestimmung im Krankenhaus für Sportverletzte Hellersen durchgeführt. Im Abschlussgespräch wurde mir mitgeteilt, dass eine eigene Einschätzung am sinnvollsten ist. Dennoch sollte man beim Fahrradfahren die Leistungsstufe 100 Watt und die Herzfreguenz von 150/min. nicht überschreiten. Es soll kein Muskelprotz herantrainiert werden, sondern schonender Ausdauertraining. Damit werden keine Schädigungen vorgenommen und man fühlt sich wohl. Die Beweglichkeit bleib erhalten und der Seele tut es auch gut. Die erforderlichen Hilfsmittel sind in jedem Fachgeschäft zu erhalten. Viel Spass beim Fahrradfahren [img]tongue.gif[/img]
                            Mit freundlichen Grüssen
                            Horst W aus G.

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                              #15
                              Hollo Horst,

                              das hört sich spannend an. Und so eine Leistungsbstimmung wurde jetzt bei Dir vor dem Hintergrund einer Muskeldystrophie gemacht? Vielleicht schreibst Du noch ein bisschen von Dir. Was hast Du für eine Erkrankung? Wie bist Du zur Leistungsbestimmung gekommen? Müssen da vorhergehende Test oder Untersuchungen gemacht werden? Wird der gesamte Muskelstatus bestimmt?
                              Du siehst, da drängen sich gleich ein Haufen Fragen auf. Mir erscheint so eine Leistungsbestimmung sehr sinnvoll, da kaum jemand mit Muskelerkrankung genau einzuschätzen vermag, wie er nun sich fit halten soll. Du schreibst zumindest so darüber, dass ich den Eindruck gewinne, es hätte Dir etwas gebracht. Obwohl letzten Endes die Aussage stand, dass die eigene Einschätzung am sinnvollsten sei.
                              Hat Dir denn die Leistungsbestimmung etwas gebracht?

                              Liebe Grüße, Guido.

                              [ 01. Februar 2006: Beitrag editiert von: Guido ]

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