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Episode Hyperviskusität des Blutes

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    #76
    Nur weil im EKG Auffälligkeiten sind, heißt das nicht, dass der Herzmuskel betroffen und entweder so steif oder so schwach ist, dass es zu einer HI kommt. Und nur die macht in fortgeschrittenen Stadien periphere Ödeme oder gar Stauungsnieren.
    eine kardiale Beteiligung heißt somit mitnichten gleich HI oder Kardiomyopathie, sondern kann auch nur eine Störung der kardialen Innervation oder Rhythmusstörungen bedeuten.
    Mit „ich denke, dass bei mir xy auf xy- Art und Weise betroffen ist“ auf Basis von weiteren, z.T. nicht logisch zu Ende gedachten und/oder nicht weitere mögliche Ursachen bedenkenden Annahmen kommt man in der Diagnostik der Grunderkrankung halt auch nicht weiter, sofern man diese Annahme nicht widerlegen oder bestätigen kann.
    Bzgl. kardialer Involvierung wäre ein erster Schritt die Bestimmung des NT-proBNP.

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      #77
      Mehrere, nicht direkt miteinander in Zusammenhang stehende Erkrankungen sind gerade bei erstmaliger Erkrankung sehr unwahrscheinlich.
      viel wahrscheinlicher ist eine Erkrankung, die alles weitere bedingt inklusive evtl. Folgeerkrankungen, die aber erst mit der Zeit auftreten.
      Ionenkanalerkrankungen sind nicht über neg. AK auszuschließen.

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        #78
        Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
        Nur weil im EKG Auffälligkeiten sind, heißt das nicht, dass der Herzmuskel betroffen und entweder so steif oder so schwach ist, dass es zu einer HI kommt. Und nur die macht in fortgeschrittenen Stadien periphere Ödeme oder gar Stauungsnieren.
        eine kardiale Beteiligung heißt somit mitnichten gleich HI oder Kardiomyopathie, sondern kann auch nur eine Störung der kardialen Innervation oder Rhythmusstörungen bedeuten.
        Mit „ich denke, dass bei mir xy auf xy- Art und Weise betroffen ist“ auf Basis von weiteren, z.T. nicht logisch zu Ende gedachten und/oder nicht weitere mögliche Ursachen bedenkenden Annahmen kommt man in der Diagnostik der Grunderkrankung halt auch nicht weiter, sofern man diese Annahme nicht widerlegen oder bestätigen kann.
        Bzgl. kardialer Involvierung wäre ein erster Schritt die Bestimmung des NT-proBNP.
        NT-proBNP habe ich im letzten Labor bestimmen lassen, das ist noch ausständig. Dass es die alleinige Phatologie ist mein ich auch nicht, dass aber eine Beteiligung vorhanden ist, bei reg erhöhten Herzenzyme, ist naheliegend. Das hast du ja auch, nur halt schon recht fortgeschritten.

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          #79
          Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
          Mehrere, nicht direkt miteinander in Zusammenhang stehende Erkrankungen sind gerade bei erstmaliger Erkrankung sehr unwahrscheinlich.
          viel wahrscheinlicher ist eine Erkrankung, die alles weitere bedingt inklusive evtl. Folgeerkrankungen, die aber erst mit der Zeit auftreten.
          Ionenkanalerkrankungen sind nicht über neg. AK auszuschließen.
          Sehe ich auch so, aber gerade bei genetischen Krankheiten ist es zumindest beschrieben worden. Man kann also durchaus einen Kollangenosendefekt haben und später kann sich eine MNE aufpropfen.

          Ich vermute aber, genau wie du meinst, ein primäres Problem das sekundäre Probleme verursacht. Nur ob die primäre Krankheit schon bekannt ist, da zweifle ich daran. Zumindest die Krankheiten die wir bisher besprochen haben passen alle nicht so ganz, müsste dann ein sehr untypischer Verlauf sein.

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            #80
            Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
            bei einer Stauungsniere wäre die Nierenfunktion deutlich eingeschränkt mit einer Erhöhung des Kreatinins.
            Bei einer zirkulatorischen Stauungsniere, von der sprechen wir hier und nicht von einer Niereninsuffizienz oder einer Uropathie, steigt das Kreatinin nicht an, auch nicht bei einer akuten Nierenentzündung.
            Zuletzt geändert von KlausB; 12.07.2018, 23:41.
            It's a terrible knowing what this world is about

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              #81
              Natürlich kommt es dabei zur Niereninsuffizienz infolge der Stasis - egal ob die Stauungsniere durch einen Harnstau oder durch einen Blutstau bedingt ist.
              Zuletzt geändert von pelztier86; 12.07.2018, 23:46.

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                #82
                Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                Natürlich kommt es dabei zur Niereninsuffizienz infolge der Stasis - egal ob die Stauungsniere durch einen Harnstau oder durch einen Blutstau bedingt ist.
                Das ist nicht richtig. Lies das doch nochmal nach.
                Steht z.B. im Lehrbuch von E. Lauda (hab leider keinen Scanner). Seit dem Jahr 1951 hat sich da in der Evolution glaube ich noch nicht viel getan.
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                  #83
                  Also nochmal um das Ganze verwertbar zu machen, was soll ich generell und was bei akuter vermuteter Hypoviskusität bestimmen lassen? Wenn sich jemand bei einer bestimmten Pathologie schon auskennt, wäre die Diagnostik immer nett zu wissen. Ich lese das zwar nochmal nach, aber die Gefahr, dass ich was übersehe, besteht ja immer.

                  Insg wird es auch alles total unübersichtlich, ich muss mir da was überlegen wie man das mit den verschiedene Themen besprechen kann, so dass es übersichtlich bleibt. Man kann aj Anfnagsbeiträge nicht editieren...

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                    #84
                    Den erkläre doch mal, wie das logisch zu begründen sein soll, dass es bei einer kardial/zirkulatorisch bedingten Stauungsniere nicht zu einer NI kommen soll.

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                      #85
                      Die kardiale Abklärung könnte u.U. diagnostisch richtungsweisend sein, weil eine kardiale Beteiligung im Allgemeinen hauptsächlich bei Myopathien (in Form von Kardiomyopathien und Reizleitungsstörungen) und Erkrankungen des autonomen Nervensystems (in Form einer Störung der kardialen Innervation) zu beobachten ist. Dagegen sind MNE i.d.R. nicht mit einer kardialen Involvierung assoziiert, weil die MNE i.d.R. nur die willkürlich steuerbare Muskulatur betreffen.
                      Bei den internistischen Erkrankungen gibt es zudem eine Reihe von Speichererkrankungen, die eine kardiale Involvierung haben; außerdem können auch Erkrankungen der Gefäße (Vaskulitiden) und des Bindegewebes (Kollagenosen) mitunter das Herz betreffen.
                      Zuletzt geändert von pelztier86; 13.07.2018, 01:24.

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                        #86
                        Das stimmt so, jedoch kann es sich wie gesagt um 2 Pathologien handeln, so kann eine systemische Candidose zB auch zu einer vaskulären Beteiligung führen, alleine meine 2 kaputten Zähne können den Herzmuskel angreifen. Ich habe aber auch ne Beteiligung der Knochen, das ist zwar noch nicht objektiviert durch Ärzte, wohl aber durch andere und man sieht es auf den Bildern absolut eindeutig. Die Knochen sind nochmal wegweißender wie eine Herzbeteiligung, insb da man aufgrund der Bilder in der Kindheit weiß, dass diese sicher schon seit Kindheit bestanden haben und nicht sekundär verursacht worden sind. Denn ich glaube nicht, dass mein Herzmuskel schon lange betroffen sein kann, ich hab zwar schon länger Herzrhytmusstörungen, aber vor 5 Jahren waren die Befunde beim Belastungs EKG völlig normal. Hätte ich zB einen Pompe oder eine DD zu ihm, bzw eine Myophatie mit Beteiligung des Herzens, hätte ich auch hier schon eine relevante Beteiligung vermutet. Wobei man natürlich nicht sicher ausschließen kann, dass schon eine signifikante Beteiligung vorlag, hier fehlen einerseits die Laborwerte, andererseits hätte man zumindest mal einen Ultraschall oder besser ein Herz MRT machen müssen.

                        Wegen den Brennschmerzen, die eben wieder ziemlich spürbar waren. Diese sind mit einer deutlichen Erwärmung der Haut assoziiert, das passt ja nicht zu einer SFN, zudem sind sie wesentlich besser geworden, nachdem ich urinieren war.

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                          #87
                          Diese sind mit einer deutlichen Erwärmung der Haut assoziiert, das passt ja nicht zu einer SFN
                          Stimmt nicht.
                          Die Hauttemperatur kann dabei normal, erhöht oder erniedrigt sein.

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                            #88
                            Hab ich zwar bisher noch nicht gelesen, aber es kann schon sein, allerdings ist es auch bei Sepsen typisch:

                            Eine körperliche Untersuchung und Blutuntersuchungen liefern wichtige Hinweise. „Für einen Arzt ist die klassische Sepsis meist leicht per Blickdiagnose zu erkennen. Die Haut ist rot gefärbt, der Patient brennt quasi wie ein Ofen“, so der Internist.

                            http://www.forumgesundheit.at/cdscontent/?contentid=10007.689631

                            Es könnte also zu einem immer wiederkehrenden Einschwemmen von Bakterien ins Blut kommen, auszuschließen wäre das nur mit einer Blutkultur und einem Sepsis PCR während des Brennschmerzes. Relevant ist ev auch noch das brennen des Urins sowie bei der letzen Urinuntersuchung waren viele Leukos im Urin sowie die Leuokos im Blut erhöht.

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                              #89
                              Die Frage wäre halt wirklich, och ich nicht doch die Bauchspiegelung machen lassen sollte die der OA für Chirurgie machen wollte, er hatte schon schwere Bauchentzündungen ohne Entzündungswerte , wobei ich das bei meiner Haut für riskant ansehe. Aber wenn es wirklich vom Darm / Magen / Blase kommt? Ein Zentrum für seltene Krankheiten hatte nämlich schon den Verdacht, aber genau präzisieren was ich da haben konnte haben sie noch nicht, vielleicht kommt das im schriftlichen Befund. Dass der Bauch nach dem Urinieren warm wurde und dann brannte bzw der ganze Körper brannte, hatte ich schon öfter, das spricht ja auch nicht gerade für eine SFN. Im übrigen kommt es aucz u massivem Magengluggern und im CT war auch Flüssigkeit im Darm. Insb der brennende Stuhlgang spricht schonmal für was entzündliches.

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                                #90
                                Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                                Den erkläre doch mal, wie das logisch zu begründen sein soll, dass es bei einer kardial/zirkulatorisch bedingten Stauungsniere nicht zu einer NI kommen soll.
                                Mal einfach erklärt:
                                Da der Durchfluss an venösem Blut reduziert ist werden weniger Schadstoffe (z.B. Kreatinin) angeliefert, die die Niere herausfiltern muss.
                                Nierenzellen haben einen hohen Energiebedarf, wenn sie allerdings wenig Filterleistung erbringen müssen sinkt der Energiebedarf dramatisch. Die Energie/Sauerstoff wird aber durch die Arterien geliefert. Selbst wenn in diesem Fall weniger oder weniger sauerstoffhalteiges Blut zufließt reicht das noch aus um die arbeitslosen Zellen entspannt am Leben zu erhalten, daher werden diese auch nicht geschädigt, was man als Niereninsuffiziens bezeichnen würde.

                                Das Kreatinin im Blut steigt erst an, wenn die Kreatinin-Clearance längere Zeit unter 50% liegt (soll ich Dir noch erklären, wo das Kreatinin zwischengelagert wird?) oder kurzzeitig wenn damit begonnen wird die Ursachen des Venenstaus zu therapieren. Daher sind ACE-Hemmer gegen Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz auch nicht immer unproblematisch.

                                Praktisches Beispiel: Wenn bei der Müllverbrennung weniger Müllaster ankommen produziert sie eben weniger Wärme und Asche, aber sie geht davon nicht kaput.
                                It's a terrible knowing what this world is about

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