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Zolgensma steht vor Zulassung in der EU

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    #46
    Ich kritisiere doch gar nicht Härtefallprogramme, ganz im Gegenteil. Es geht nur darum, dass dafür die "richtigen" Patienten ausgewählt werden, nämlich strikt nach med. Bedürftigkeit/Dringlichkeit (sprich: die, die keinerlei andere (teil)wirksame Behandlungsmöglichkeit haben), und dass man die extrem teuren Kosten nicht alleine der Allgemeinheit aufbrummen sollte, solange die bessere Wirksamkeit noch nicht bewiesen und das NW-Spektrum noch weitgehend unbekannt ist.
    Ich finde, die Pharmakonzerne sollte man mehr in Verpflichtung nehmen - die Gewinne, die sie mit einer Monopolstellung machen können, sind doch groß genug.
    Zuletzt geändert von pelztier86; 06.04.2020, 17:14.

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      #47
      Wer soll denn so ein Härtefallprogramm, wie Du es Dir vorstellst bezahlen?
      Die Pharmafirmen haben da ganz sicher und tatsächlich kein Interesse dran.

      Also doch wieder die Allgemeinheit?
      It's a terrible knowing what this world is about

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        #48
        Es geht in erster Linie auch nicht um die Bezahlung, sondern um die richtige Selektion der Patienten.
        In zweiter Linie sollten die Pharmaunternehmen der ersten ausgewählten Kohorte das Medikament kostenlos zur Verfügung stellen, wie es ja offenbar zur Zeit auch tatsächlich passiert (auch wenn das sicherlich nicht aus ethischen Gründern, sondern aus marketingstrategischen Gründen passiert). Im Weiteren kann die Allgemeinheit das Medikament je nach finanzieller Lage der Eltern der betroffenen Patienten größtenteils oder ganz übernehmen, wobei die Selektion immer noch nach Dringlichkeit/Bedürftigkeit erfolgen sollte.
        Wenn die bessere Wirksamkeit erwiesen und das NW-Spektrum tolerabel ist, dann sollen die Kosten natürlich von der Allgemeinheit übernommen werden, und dann sollten auch alle Kinder davon profitieren dürfen.
        Zuletzt geändert von pelztier86; 06.04.2020, 19:14.

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          #49
          Und ich finde solche Regelungen sinnvoll, wie es sie in Italien gibt (oder zumindest gab), also dass bspw. Pharmaunternehmen gesetzlich dazu verpflichtet sind 10% ihres jährlichen Gewinns in die Forschung von Medikamente für seltene Erkrankungen zu stecken.

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            #50
            Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
            ... die Pharmaunternehmen der ersten ausgewählten Kohorte das Medikament kostenlos zur Verfügung stellen, wie es ja offenbar zur Zeit auch tatsächlich passiert ....
            Das passiert eben nicht. Ein Teil, von der Firma ausgewählt erhält das kostenlos.
            Das ist eine bewähre Strategie um die Zulassungsbehörden unter Druck zu setzen und den hohen Preis durchzudrücken. Die, die es am nötigsten hätten bekommen es eben nicht. Wäre keine gute Werbung, wenn einer von denen stirbt und wenig Öffentlichkeitswirksam.

            In USA wird das schon seit Jahrzehnten so gemacht, mit großem Erfolg für die Pharmafirmen.

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              #51
              Das passiert eben nicht. Ein Teil, von der Firma ausgewählt erhält das kostenlos.
              Das meinte ich ja.
              Meine Kritik daran ist die Art der Selektion, was du ja auch ansprichst.

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                #52
                Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                Das meinte ich ja.
                Meine Kritik daran ist die Art der Selektion, was du ja auch ansprichst.
                Du sprichst aber von der Selektion der Allgemeinheit und nicht von der Selektion des Unternehmens aus dem Kontext ?
                Das Unternehmen hat selektiert nämlich genau so um Druck auszuüben bei Leuten die es nötiger hätten.
                Das Medikament hat eine Zulassung , da wäre es meiner Meinung nach falsch überhaupt eine Selektion durchzuführen.


                In Studien mag das durchaus richtig und auch angebracht sein , würde aber die mediale Aufmerksamkeit nicht so auf sich ziehen,aufgrund dessen,weil die weniger schweren Verläufe nicht publik werden und das Medikament dann keine 2mio Euro mehr wert ist .

                Aber das ist halt die USA,siehe doch vor kurzem wieder Corona Impfstoff der Firma CureVac. Der Fortschritt ist weiter also versucht Trump das Unternehmen in die USA zu holen um den eigenen Bürgern einen Vorsprung zu verschaffen.

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                  #53
                  Das Medikament hat in der EU noch keine Zulassung, diese wird aber erwartet.
                  Bisher war es so, dass Novartis die Kinder in der Gruppe mit SMA Typ1 (aber eben unabhängig von deren med. Situation im Speziellen) auslosen wollte, nach heftiger Kritik daran wird das mglw. geändert.
                  Und ich meine wie geschrieben, dass solche Medikamente in Härtefallprogrammen wirklich nur die Betroffenen bekommen sollten, die keinerlei (teil)wirksame alternative Behandlung haben, wobei diejenigen, bei denen die höchste med, Dringlichkeit besteht, das Medikament zuerst erhalten sollten.
                  Zuletzt geändert von pelztier86; 06.04.2020, 19:16.

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                    #54
                    und Im Übrigen:
                    "...Seit 24. Mai ist Novartis‘ Gentherapeutikum Zolgensma bei spinaler Muskelatrophie in den USA zugelassen. Das Arzneimittel hat schon viele Schlagzeilen gemacht, unter anderem wegen seines Preises. Nun steht aber der Vorwurf im Raum, dass Novartis den Zulassungsbehörden Kenntnisse über manipulierte Daten aus Tierversuchen verschwiegen hat. Die FDA hat dazu am gestrigen Dienstag eine Stellungnahme abgegeben. Darin erklärt die US-Behörde unter anderem, dass Zolgensma trotzdem am Markt bleiben sollte..."

                    https://www.deutsche-apotheker-zeitu...chwiegen-haben..."

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                      #55


                      "...The FDA on Wednesday placed a partial hold on a Novartis trial of the $2.1 million-per-patient gene therapy after the company informed the agency about a primate study that raised concerns of possible nerve damage or loss.

                      Novartis, under fire since August for not telling regulators about separate data manipulation allegations until after Zolgensma was approved, said scientists at its AveXis unit learnt of the primate study’s findings in March.

                      AveXis, which is developing Zolgensma, planned to include the findings in an annual update planned for September to the FDA but never delivered the news, Novartis said.

                      “Unfortunately, a mistake was made, and this update was not implemented,” Novartis said in a statement on Friday. “We notified investigators and FDA at the end of last week and were notified about the partial clinical hold earlier this week.”

                      The delay was first reported this week by several publications, including industry website Fierce Pharma.

                      Zolgensma is already approved in the United States for children aged up to two with the deadly muscle wasting disease spinal muscular atrophy (SMA) and is given by infusion into the young patients’ veins.

                      The therapy’s approval in Europe and Japan has been pushed back to next year..."

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                        #56
                        Novartis wurde bereits Monatelang davor aufgefordert die gefälschten Daten zu erklären. Erst nachdem die FDA die Genehmigung einer weiteren Studie untersagt hatte (siehe Dein Zitat) hat sich Novartis beeilt zu den gefälschten Daten Stellung zu nehmen.
                        Danach hat die FDA dann festgestellt, dass das keine Auswirkungen auf die Ergebnisse der ersten Studien gehabt hätte und die beantragte Studien genehmigt.
                        Alles zum Zulassungsverfahren: https://www.fda.gov/vaccines-blood-biologics/zolgensma
                        Siehe die dort verlinkten Dokumente.

                        Die Zulassung von Z. war allerdings schon vor dem Bekanntwerden des Zwischenfall erfolgt und könnte daher nach amerikanischem Recht nicht mehr zurück gezogen werde, da keine nachweißlich auf Z. zurückzuführende ernsthafte oder tödliche Zwischenfälle nachweisbar waren. (nach einer der ersten Erlasse Trump's zur Stützung der US-Pharmaindustrie)

                        Warum ein Verfahren, dass Gene mittels Vektor in die Zellen einschleußt überhaupt zugelassen wird erschließt sich mir allerdings nicht.
                        Das geht schon im Labor und an Tieren nicht gut und immer wenn man das an Menschen probiert hat führte das nach anfänglichem Erfolg über Monate oder wenige Jahre zu einer hohen Todesrate und bei den meisten Überlebenden zu schweren Erkrankungen.

                        Wieso genau Das so ist hat man noch nicht hundertprozentig herausgefunden. Solange das eingeschleußte Gen frei in der Zelle ist, scheint das wohl kein Problem zu sein (denkt man). Aber sobald das in das Genom eingebaut wird, wird das problematisch, weil es entweder das Chromatin verändert (führt dazu, dass wichtige andere Gene nicht mehr für die Trnskription zugänglich sind) und oder die Funktion der Introns gestört wird (Störung der teilweise dort befindlichen Promotoren etc. und der zeitlichen Synchronisation der Transkription der Gene untereinander). Genau geklärt wie das passiert ist das noch nicht.

                        Das allein verbietet eigentlich schon eine vektorbasierte Gentherapie, wie bei Z. anzuwenden.

                        Da wenig Hoffnung besteht das in näherer Zukunft aufklären zu können und verhüten zu können, hat man diesen Ansatz unter ernstzunehmenden Wissenschaftlern weitgehend aufgegeben.
                        Aktuell versucht man gentherapeutische Ansätze über die Bindung von Minicircle an das Chromatin. Das ist aber noch in der Grundlagenforschung.
                        Zuletzt geändert von KlausB; 06.04.2020, 20:57.
                        It's a terrible knowing what this world is about

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                          #57
                          Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                          Klar, in der Onkologie wird auch sehr viel Geld verbraten, ohne dass das den Patienten wirklich zugute käme.
                          Der Rest ist - sorry - Blabla, nichts als Behauptungen. Mit einer Selbsthilfegruppe ist nichts gewonnen, wenn man nicht entsprechende Kontakte hat, die Medien die Sache aufgreifen etc.pp.
                          Wenn man was nicht hat, muss man es eben besorgen. Mit Beiträgen wie die in dem Forum, hat jeder nur seine Zeit verschwendet, da diese ganz sicher nichts bringen. Woher hast du denn das ganze Wissen über Medien? Weil du ein paar - wenige - mal angeschrieben hast? Du hast doch nicht einmal face to face mit Journalisten gesprochen, die erzählen sehr wohl, wie Story aufbereitet werden. Warum kennt heute jeder ALS? Wegen einer Idee mit Wasser....

                          Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                          Und auch wenn man weiß, wie Medien funktionieren, ändert das rein gar nichts an dem Fakt, dass verschiedene Erkrankungen unterschiedlich gut medial verwertbar sind.
                          Wie gesagt, das ist einfach falsch. Jede Erkrankung lässt sich medial verarbeiten, wenn daran eine Geschichte geknüpft wird. Jede Leser will eine Geschichte, Krankheiten sind quer durch die Bank sehr uninteressant und benötigen immer eine Aufmachung. Eine Krankheit selbst, ist immer ein schlechter Aufhänger, leist kein Mensch. Bringt man eine Fachpublikation durch, währe das eine Geschichte, die safe durchgeht, und die in jeder Krankheit möglich wäre. Einige Beiträge hier hätten definitiv gereiche, ausgearbeitet mit Quellen, für eine Publikation.

                          Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                          Außerdem: nicht jeder kann mal einfach so seine ethischen Grundsätze über Bord werden, wenn es um das Voranbringen der eigenen Sache geht. Und um die Chancen, dass man von den Medien (ausreichend) gehört wird, zu erhöhen, muss man oft mit Mitteln wie Dramatisierung etc,pp. arbeiten.
                          Das hast du selbst schon zuzugeben, und wohl auch so praktiziert, bei deinen damaligen Interviews mit Lokalzeitungen.
                          Das ist ja Pseudoethik von der du sprichst. Ich hab übrigens gar nichts dramatisiert, wenn du damals den Bericht gelesen hast. Aber ist auch egal, das mit den ethischen Grundsätzen über Board werfen, ist einfach eine Ausrede. Du kannst dir zig Beispiele suchen, bei denen Krankheiten in den Medien präsent wahren. Deine Geschichte, alleine so wie du sie mir geschickt hast, geht, wenn sie richtig geschrieben wird, 100% in mehreren Zeitungen durch. Ist nur verdammt unangenehm, wenn die eigene Krankheitsgeschichte in den Medien steht. Das ist auch bekannt, darum macht es fast niemand. Ist auch völlig ok, dann sollte man sich aber auch ehrlich eingestehen, dass das - oder anderes (Traumatas usw) der Grund sind, und nicht die "Ethik". Wenn ich dir einen Journalisten nennen würde, der deine Geschichte publiziert, würdest du dann ein Interview geben, mit einer Spenendenaktion für Mitoforschung? Es kann durchaus sein, dass einer den ich kenne, oder eine, das machen würde. Ist nicht besonders unwahrscheinlich, da du - gerade mit der Italien Aktion - locker genug "Futter" für einen Medienbericht hast. Auch mit dem Wissen, das eben über denen der Prof ist, lässt sich mehr als genug für Medien basteln. Ob du das machst oder nicht, ist ja absolut deine Sache, dann solltest du aber nicht andere, die eben so hart zu sich sind, das durchzuziehen, mit Pseudomoral / Ethik kommen.

                          Deine Argumente hier sind sehr schwach, das weißt du auch. Ist auch verständlich, von der psychischen Seite her,..
                          Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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                            #58
                            Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
                            Spinraza kostet übrigens auch 1 Million pro Jahr. Nur eben nicht in einer Einzeldosis.

                            Das Problem mit den ungleich verteilten Forschungsgeldern und med. Ressourcen wird sich niemals lösen lassen.
                            Es gibt tausende Erkrankungen, die auf eine wissenschaftliche Bearbeitung warten. Würde man die Gelder wirklich gleich verteilen, dann gäbe es nicht für eine Einzige einen Fortschritt, weil für jede Erkrankung dann zu wenig Geld und Mediziner/Wissenschaftler da wären.

                            Das mag man beklagen, aber ändern kann man es nicht. Die Medizin ist eben erst am Anfang.
                            Das sehe ich ganz genauso. Hier wird ja gerade so getan, als würde gar nicht geforscht. Geht man in Pubmed rein, oder OMIM, dann sind die Datenbanken komplett voll mit Studien. Es wird insgesamt nicht soviel Geld in die Forschung gesteckt, wie möglich wäre, das liegt aber am fehlenden kollektiven Bewusstsein. Würden die Medien ordentlich berichten, durch ordentliche Geschichten/ Berichte, würden die Menschen auch einsehen, warum die Forschung mehr Geld benötigt. Dann könnte auch mehr geforscht werden. Das Geld kann so oder so, nie, in keinem Bereich gleich aufgeteilt werden. Die Marktwirtschaft gilt eben auch für den medizinischen. Wenn es wo wirklich große Fortschritte gibt, werden diese auch entsprechend gefördert, hat man so rein gar keinen Ansatz etwas konstruktives zu erforschen und forscht "blind" Grundlagen, dann bringt das idR eh keinen Erkenntnis Gewinn. So schlecht ist die Forschungsstuktur nicht, es liegt viel mehr ein Problem der Finanzierung als gesamtes vor.
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                              #59
                              Zitat von KlausB Beitrag anzeigen

                              Das allein verbietet eigentlich schon eine vektorbasierte Gentherapie, wie bei Z. anzuwenden.
                              Hast du dir denn die Studien mal genauer durchgelesen? Kann durchaus sein, dass es am Träger liegt oder vermutet wird. Wird da ein neuer gefunden, könnte das durchaus klappen. Ich vermute schon, dass derartige Punkte bei einem entsprechend Prozess geklärt werden müssen. Die Staatsanwaltschaft hat da schon ordentliche Gutachter, solche Argumente würden die sicher als zentral anführen, d.h. müsste in der Stellungsnahme darauf eingegangen worden sein.
                              Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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                                #60
                                Zitat von DHKW Beitrag anzeigen

                                Hast du dir denn die Studien mal genauer durchgelesen? Kann durchaus sein, dass es am Träger liegt oder vermutet wird. Wird da ein neuer gefunden, könnte das durchaus klappen. Ich vermute schon, dass derartige Punkte bei einem entsprechend Prozess geklärt werden müssen. Die Staatsanwaltschaft hat da schon ordentliche Gutachter, solche Argumente würden die sicher als zentral anführen, d.h. müsste in der Stellungsnahme darauf eingegangen worden sein.
                                Das der Vektor (Träger) eine Immunreaktion auslösen kann ist nur das kleinste Problem. Das führt aber zunächst mal dazu, dass das eingeschleußte Gen mit zerstört wird und die Therapie dann nicht oder nicht ausreichend wirkt. Nur selten kann das tödlich wirken. Das trifft nicht nur für den hier verwendeten Vektor zu, sondern ist jedem Vektor immanent.
                                Das Problem hat Novartis ja erkannt und verbietet die Verabreichung beim Nachweis von Antikörpern gegen den Vektor Das ist aber das kleinste Problem. Vielmehr gibt es die unvorhersehbaren und bisher nicht hinreichend erklärbaren Probleme mit dem Therapiegen selber, wie ich sie oben beschrieben habe, weil man noch zu wenig darüber weiß, wie das mit den Genen wirklich funktioniert.

                                Für ein genaueres Verständnis:
                                Zuletzt geändert von KlausB; 06.04.2020, 22:01.
                                It's a terrible knowing what this world is about

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