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Kopfschmerzen bei MIto

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    Kopfschmerzen bei MIto

    In letzter Zeit habe ich immer häufiger Probleme mit abrupt einsetzenden, dann häufig recht starken Kopfschmerzen. Sie beginnen an den Schläfen, involvieren dann aber schnell den gesamten oberen Kopf (also exklusive Stirn und Hinterkopf), wobei die Schmerzqualität von anfänglich drückend auf pochend wechselt. Wenn diese pochenden Schmerzen stark ausgeprägt sind (was i.d.R. eher am Abend/nachts ist, dann habe ich das Gefühl, mich nicht mehr aufrechthalten zu können, und ich verziehe mich, wenn möglich, so schnell wie möglich ins Bett in der Hoffnung schnell einzuschlafen. Bis vor Kurzem war es so, dass beim Aufwachen die Kopfschmerzen verschwunden waren, aber gestern wachte ich zwei Stunden später auf, und ich merkte die pochenden Schmerzen immer noch, auch wenn sie nicht mehr ganz so heftig waren.
    Ich hatte nie Migraine, die auch nicht in meiner Familie vorkommt.
    Ich hatte mal eine aseptische Menginitis, die aber schon eine Weile her ist. Sofern ich mich korrekt erinnere, sind die Schmerzen vom Charakter her aber ähnlich (außer dass sie damals noch ein gutes Stück schlimmer und mit Fieber und Nackensteife einhergingen).
    Bei Beschreibungen mitochondrialer Fälle bzw. Erkrankungen liest man oft von "headache", wobei nicht genauer spezifiziert wird, welcher Art.
    Hat hier jemand mehr Informationen dazu und/oder eigene Erfahrung?

    #2
    Hallo Pelztier,

    meines Wissens nach kommen insbesondere Migräne und Spannungskopfschmerzen gehäuft bei Mito vor. Denkbar sind ggf. auch medikamenteninduzierte KS. Hast Du mal bemerkt, wann diese KS v.a. auftreten? Gibt es eine Korrelation zu muskulären Beschwerden? Dann könnten es Spannungskopfschmerzen sein. Hast Du Probleme in der HWS?

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      #3
      Guten Morgen,
      das was Katara schreibt, kann ich nur bestätigen. Ich leide selbst sehr unter teils sehr starker Migräne und auch Spannungskopfschmerzen. Zusätzlich habe ich in letzter Zeit auch gehäuft eine Art Cluster Kopfschmerz. Neben diesen starken Kopfschmerzen sind leichtere Kopfschmerzen bei mir fast täglich präsent. Die Ärztin im Friedrich Baur Institut vermutet stark den Zusammenhang mit der Mito.

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        #4
        Danke für die Rückmeldungen. An Spannungskopfschmerzen glaube ich eigentlich weniger (also wenn diese von Muskelverspannungen herrühren sollen), da ich zwar ab und an Verspannungen im Schulter/Nackenbereich durch die Atrophie/Schwäche bemerke, das aber nicht mit dem KS korreliert.
        Außerdem dachte ich, dass Spannungs-KS auch immer den Hinterkopf mit einschließen, und mehr drückend, statt pochend sind....habe mich aber bisher noch nicht mit KS intensiver auseinandersetzen müssen.
        Nach meiner Recherche habt ihr aber damit recht, dass Spannungskopfschmerzen und Migraine gehäuft bei Mito vorkommen. Nur wird eben nichts Näheres dazu gesagt (außer bei MELAS, wobei es da eher meist im Zusammenhang mit den schlaganfallähnlichen Episoden genannt wird).
        Kopfschmerzen durch eine nächtliche Hypoventilation gibt es natürlich auch, aber die sind dann v.a. morgens, was bei mir nicht der Fall ist.
        Vll ist es auch eine Art Überforderung/Überreizung des Hirns, wenn es den ganzen Tag arbeiten musste...
        Medikamenteninduziert glaube ich auch nicht, an meiner Medikation hat sich nichts geändert, und die Medikamente sind nicht gerade bekannt dafür KS auszulösen.

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          #5
          Ist bei euch das Kopf-MRT auffällig?

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            #6
            Bei mir wurden nur ungewöhnlich viele Marlagerläsionen festgestellt. Allerdings traut sich bei mir niemand ein Kontrastmittel spritzen, da ich im MRT darauf eine allergische Schockreaktion hatte. Ich habe schon lange mit häufig auftretenden Kopfschmerzen jeglicher Art und jeder Intensität zu tun. Vergleichsbilder von MRT Untersuchungen waren ( ohne Verwendung von Kontrastmittel) aber immer unverändert.
            Die Kopfschmerzen, die du beschreibst, ohne Beteiligung von Stirn und Nacken habe ich allerdings nicht. Meine ziehen in der Regel vom Nacken in die Stirn und breiten sich dort aus . Oder als würde einen jemand ein Beil in die Stirn schlagen, das Ganze vergesellschaftet mit Übelkeit, Lichtempfindlichkeit und Sehstörungen. Geht halt in Richtung Migräne.

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              #7
              Hm, wenn ich hier nachlese: https://www.emedicinehealth.com/5_ty...nsion_headache
              dann geht das eher in Richtung Migräne-ähnlich, gerade weil Bewegung dann nicht guttut, sondern verschlechtert. Ist das bei dir auch.
              Allerdings habe ich dann dadurch keine Übelkeit, sondern nur ein Unwohlsein...
              Zuletzt geändert von pelztier86; 05.01.2020, 23:35.

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                #8
                Bei mir verschlechtert Bewegung . Am Besten ruhig sitzen. Bei mir ist es im Liegen auch meist unerträglich. Ohne starkes Schmerzmittel halte ich es bei starkem Schmerzen im Liegen gar nicht aus. Ich muss auch manchmal Erbrechen . Früher war es so schlimm, dass ich auf einen Schluck Wasser 4 mal brechen musste. Das ging oft über Tage, so dass ich einen Notarzt wegen Dehydrierung brauchte.

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                  #9
                  Ich habe seit ein paar Jahren verstärkt Kopfschmerzen. Bis zu meinem 30 Lebensjahr hatte ich hormonell bedingt Migräne.Danach hatte ich selten Kopfschmerzen.Die Kopfschmerzen, die ich jetzt habe sind anders als die Migräne von damals. Meistens an der Stirn und so nagend, dass oft kein Schmerzmittel hilft.
                  Die bekannten Marklagerläsionen habe ich auch, hatte ich ja schon erwähnt.
                  I

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                    #10
                    Cassiophia
                    Geht es Dir auch so, dass diese Schmerzen so stark auf die Augen drücken? In Verbindung mit der Ophtalmoplegie kann ich dann kaum noch aus den Augen schauen. Seit 2017 sind meine Kopfschmerzen auch wieder stärker und häufiger geworden. Das war auch der Zeitpunkt an dem es anfing mit mir richtig bergab zu gehen, wobei ich über die Mito Erkrankung noch gar nichts wusste. Dass ich Doppelbilder habe und meine Lider hängen, habe ich ignoriert, bis zu dem Zeitpunkt, als ich in der Arbeit große Schwierigkeiten hatte zu lesen.

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                      #11
                      Probleme mit dem Sehen, was dann zu einer besonderen Anstrengung führt, können natürlich auch Kopfschmerzen insb. um die Augen herum bedingen.
                      Daneben gibt es noch den Clusterkopfschmerz, der aber meist einseitig ist und sehr starke, eher stechende und brennende Schmerzen verursacht.

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                        #12
                        Den Clusterkopfschmerz kenne ich leider auch gut. Ich empfinde es als bekäme man ein Beil in die Stirn (neben dem Auge) geschlagen. Der Trigeminus Nerv schlägt da wohl Alarm. Ich kann dann wegen des starken Schmerzes gar nicht mehr sprechen. Ich habe auch diese Kopfschmerzen viel häufiger als noch vor einem Jahr, weiß aber nicht ob es einen Zusammenhang mit der Mito gibt.

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                          #13
                          Du hast doch Gefäßserweiterungen? Ich habe das dauernd, ist ganz typisch bei schwerer AD bei denen sich die Gefäße erweitern. ENtweder was nehmen was die Gefäße verengt, was gegen Mikärne ev hilft das, gibt ja Medis gegen Klusterschmerzen / Migräne. Mehr kann man da mE nicht machen, da helfen normal normale Schmerzmittel auch nicht.
                          Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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                            #14
                            Naja, ein Wechsel zwischen Vasokonstriktion und Vasodilatation aufgrund der AD.
                            Aber ob das auch die Gefäße im Kopf betrifft, keine Ahnung.
                            Bei MELAS wird im Übrigen L-Arginin gegen die zerebralen Symptome empfohlen.

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                              #15
                              Ranita

                              Ich habe nur schlimme Kopfschmerzen im Stirnbereich, betrifft nicht die Augen.

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