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Gesprächskultur und Einhaltung der Forenregeln

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    #16
    Also Hut ab, dass Du Dich trotz Deiner Erkrankung so um Deine Schwiegereltern kümmerst! Langfristig kannst Du ihnen aber auch nur helfen, wenn Du Dich möglichst gesund hältst und Dich nicht aufgibst. Und dazu gehört es, Dich auch um Deine Schmerzen zu kümmern. Gibt es ansonsten niemand, der Dich bei der Pflege unterstützen kann? Ein Pflegedienst? Ich weiß, ich hab da leicht reden, aber die Zeit für Dich und Deine Gesundheit musst Du Dir irgendwie nehmen. Die Zeit zum Zähneputzen findest Du ja auch, hoffe ich. Auch für eine Schmerzklinik hättest Du Dir die Zeit genommen - das eigene Ausprobieren ist im Grunde das Gleiche, nur ohne Arzt. Wobei Du eine Klinik natürlich trotzdem nach wie vor mal probieren kannst.

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      #17
      Hi,
      natürlich nehme ich einen Pflegedienst in Anspruch, das Wickeln dreimal täglich würde ich körperlich nicht schaffen. Zum Glück gibt es die Pflegeversicherung und Pflegedienste, sonst hätten wir die beiden längst ins Heim geben müssen. Aber es bleibt trotzdem, eigentlich noch zuviel, an mir hängen. Essen muss gemacht werden und Wäsche gibt es auch genug. Ich spüre sehr dass das eigentlich zuviel ist, habe aber bis jetzt noch keine andere Lösung gefunden.
      In der Schmerzklinik der Uni Gießen war ich ja schon. Die hatten leider nur den Rat oxycodon zu nehmen. Sonst lief eigentlich alles auf ein Achselzucken hinaus.
      Hätte ich Rücken, wäre ich dort besser aufgehoben.

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        #18
        Hallo, ich will mal ein kurzes Update machen.
        Die Schmerzen werden immer schlimmer, manche Tage ist es so schlimm, dass ich mich fast übergeben muss. Gehstrecke wird immer kürzer.
        Mein Neurologe hat mir geraten mich in der Schmerzklinik in Mainz vorzustellen. Ich habe habe vor einer Woche alle Befunde und den Schmerzfragebogen hingeschickt und schon am 15.12.einen Termin bekommen. Hoffe, die haben eine Idee.
        Liebe Grüße

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          #19
          Hi,

          das tut mir Leid zu hören, aber gut, dass Du wenigstens so schnell einen Termin bekommen hast. Ja, hoffentlich haben die eine Idee, die Dir helfen kann. Übrigens noch zu der Situation mit Deinen Eltern: Es gibt auch Haushaltshilfen, wenn jemand nachweislich nicht mehr in der Lage dazu ist - nicht bloß Unterstützung bei der Pflege. Wusstest Du wahrscheinlich, und ich finds wirklich toll, dass Du Dich so kümmerst, aber irgendwo hast Du ja auch Deine Grenzen.

          Liebe Grüße

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            #20
            Wie gehts Dir? Hast Du in Mainz etwas Neues erfahren?

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              #21
              Hi,

              Der Termin in Mainz war eine einzige Pleite. Ich musste ja vorab schon Befunde und den Schmerzfragebogen hinschicken. Da sollte man doch annehmen dass die Ärzte vorbereitet sind.
              Ich wurde von einer Ärztin empfangen, die mir gleich sagte, dass sie von Neurologie keine Ahnung hätte. Sie hatte dann einen Neurologen dazu gebeten, der wohl einen schlechten Tag hatte. Er meinte, er wisse nicht was er mit mir machen sollte, hat sich nur den Medikamentenplan angesehen und machte den Vorschlag mich 16 Tage stationär aufzunehmen. Da sollte ein Entzug von Tramadol stattfinden. Ich sagte ihm, dass ich nur ab und zu die Tropfen nähme, weil ich sowieso keine Linderung verspüre. Er meinte, das wäre egal, Entzug könnte man trotzdem machen. Die Ärztin meinte dann, ja das wäre gut, dann könne man ja auch Eisabreibungen machen,die wären sehr gut. Ich dachte, ich bin im falschen Film. Kam mir vor als wäre ich in einer Sekte gelandet. Habe hinterher Bewertungen gelesen, viele schrieben, dass alle 16 Tage stationär da waren und alle die gleichen Therapien bei unterschiedlichen Krankheiten erhielten, inklusive den Eisabreibungen.
              Ich habe jedenfalls dankend abgelehnt.
              Ich habe jetzt einen Termin für Februar bei einem Schmerztherapeuten. Hatte ein längeres Gespräch, was sich jedenfalls sehr viel besser angehört hat.

              Hat jemand von euch Erfahrungen mit einer Schmerzpumpe?

              Ich wünsche euch frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

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                #22
                Och Mensch, jetzt hattest Du solche Hoffnungen auf den Termin gesetzt. Das ist manchmal echt frustrierend! Ich persönlich habe keine Schmerzpumpe, kenne aber viele Patienten, die damit sehr gut zurecht kommen. Brauchst halt jemanden, der sich da auskennt, nen guten Schmerztherapeuten z.B. Welches Medikament sollst Du denn über Pumpe bekommen? Schreib uns doch gerne, wies beim Schmerztherapeuten war. ;-)

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                  #23
                  Hi, ein kurzes Update nach meinem Besuch bei einem neuen Schmerztherapeuten.
                  Der Arzt hat sich sehr viel Zeit genommen, konnte mir leider nicht gar soviel Hoffnung machen dass ich die Schmerzen los werden kann.
                  Eine Idee war, dass man es eventuell mit einer SCS Implantation versuchen könnte. Hat jemand von euch damit Erfahrung?
                  Ich habe nächsten Mittwoch einen Termin bei einem Neurochirurgen. Weiß nicht ob es bei mir überhaupt möglich ist. Will erst einmal Informationen.
                  Werde euch berichten.

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