Hallo, Marc,
Du hast so Recht mit dem positiven Denken. Ich versuche auch, jeden Tag etwas zu machen, was mich ausfüllt (habe ziemlich viele Hobbys). Aber: es gibt auch Phasen, wo es mir sehr schlecht geht und ich über den Verlust bestimmter Fähigkeiten verzweifle. Alles, was ich mich mache, wird sofort bestraft. Spazieren gehen, in der Stadt bummeln, ins Museum gehen oder ein Konzert besuchen bedeutet auch, dass ich die 2 darauf folgenden Tage nahezu unerträglich Schmerzen habe. Und das trotz Morphin-Pflaster. Manchmal wünsche ich mir sogar einen Rollstuhl - dann könnte ich meinen Aktionsradius wieder erweitern. Aber irgendwie habe ich Angst davor - ich will mir meine Unzulänglichkeit nicht eingestehen. Ausserdem bin ich mir nicht sicher, ob mein Mann ein Problem damit hätte, neben einem Rollstuhl herzulaufen.
Lilie24
Du hast so Recht mit dem positiven Denken. Ich versuche auch, jeden Tag etwas zu machen, was mich ausfüllt (habe ziemlich viele Hobbys). Aber: es gibt auch Phasen, wo es mir sehr schlecht geht und ich über den Verlust bestimmter Fähigkeiten verzweifle. Alles, was ich mich mache, wird sofort bestraft. Spazieren gehen, in der Stadt bummeln, ins Museum gehen oder ein Konzert besuchen bedeutet auch, dass ich die 2 darauf folgenden Tage nahezu unerträglich Schmerzen habe. Und das trotz Morphin-Pflaster. Manchmal wünsche ich mir sogar einen Rollstuhl - dann könnte ich meinen Aktionsradius wieder erweitern. Aber irgendwie habe ich Angst davor - ich will mir meine Unzulänglichkeit nicht eingestehen. Ausserdem bin ich mir nicht sicher, ob mein Mann ein Problem damit hätte, neben einem Rollstuhl herzulaufen.
Lilie24

. Merklich verändert hat sich mein Leben erst 2010 2011. Vorher bin ich noch Marathonstrecke gelaufen. D.h. das hat sich nicht so eingeschlichen wie bei einigen anderen… Ich muss dazu sagen dass ich aber auch schon mit 19 eine schwere Krebserkrankung hatte, von der man sich wahrscheinlich auch nicht wieder so ganz hundertprozentig erholt. Positiv ist, dass ich nur leichte Sehstörungen habe und damit zumindest noch lesen kann und auch Fernsehe gucken kann und auch so noch alles sehe! Der Rest ist schwer zu wünschen übrig ich habe sehr große Probleme mit dem Essen und Magen-Darm-Trakt! Dadurch hab ich auch sehr stark abgenommen und wiege eigentlich immer unter 50 Kilo bei über 1,70 m Größe. Naja, man hangelt sich so durch… Habt ihr denn auch sehr starke Schmerzen in der Muskulatur? Ich habe jeden Tag schon beim aufstehen Krämpfe, vor allem in der Beinmuskulatur. Ich habe es schon mit Magnesium, q10, b2 Kreatinin…versucht. Hilft euch irgendetwas bestimmtes dagegen? Mittlerweile habe ich gelernt dass ich hohe Temperaturen meiden muss und Fieber auf alle Fälle frühzeitig senken muss. Außer dass ich recht dünn bin sehe ich eigentlich auch noch sehr fit aus… Jedenfalls werde ich sehr oft darauf angesprochen, warum ich überhaupt im Rollstuhl sitze... Insgesamt würde ich einfach gerne noch etwas mehr am Leben teilnehmen. Ich war auch schon in einer psychosomatischen Reha. Die hat das Ganze aber um einiges verschlimmert. Es bringt nämlich nichts, nur die Psyche zu behandeln, wenn der Körper ein Problem hat! Umgekehrt wäre es ja nicht so schlimm. Wenn man das körperliche Problem beachtet und dann die Psyche behandelt. Es gleicht schon fast einer inneren Vergewaltigung, das einem immer wieder eingeredet wird man hätte ein psychisches Problem und nur deswegen hätte man die ganzen Symptome! Mittlerweile bin ich ja gottseidank in guter Behandlung, beziehungsweise mein Neurologe muss mir jedes Mal glaubhaft versichern, dass ich kein psychisches Problem habe (bis auf die Verarbeitung des körperlichen Problems). Diesbezüglich habe ich auch schon mehrere Anläufe gestartet mir Hilfe zu holen, leider bin ich seit über einem Jahr auf Wartelisten oder die Psychologen haben gar nicht die Möglichkeit das ich Barriere frei zu Ihnen kommen kann! Tut mir leid, für das schlechte Deutsch, aber mein Sprachprogramm schafft es nicht immer. In der Regel bin ich der deutschen Sprache mächtig und auch nicht gerade Legastheniker
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