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Chronisch Progressive Externen Opthalmoplegie ( CPEO)

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    Zitat von Lilo-6 Beitrag anzeigen
    Hallo Konrad,


    Du hast aber schon sehr viel hinter Dir.

    Bei mir schien es damals, als dies mal kontrolliert wurde, nicht oder kaum zu wachsen. Jeder Radiologe mißt offenbar etwas anders, so dass die Maßangaben schon etwas kurios waren und nicht immer übereinstimmten.
    Leider haben die Radiologen beim letzten Oberbauch-MRT die Nebennieren nicht mal beschrieben, weil Grund der Untersuchung der Blinddarm war, der in 2 MRT´s auffällig war und weswegen man ein Karzinoid dort für möglich hielt.
    Ich muss Narkosen meiden und habe daher auch den auffälligen Blinddarm noch nicht rausnehmen lassen - auch hier sagt mir jeder Arzt etwas anderes. Rausnehmen der eine, drinlassen der andere.
    Aber wenn die Nebenniere nun sehr groß geworden wäre, hätte man hoffentlich das gesehen ...



    Mit dem paraneoplastischen Syndrom ist etwas anderes gemeint. Die Ursache dafür ist immer eine Tumorerkrankung.
    Pelztier hat diese Frage oben aufgegriffen.
    Vielleicht sprichst Du mal Deinen Neurologen an oder die Expertin in der Uniklinik Würzburg?


    lg
    Lilo
    Vielleicht sprichst Du mal Deinen Neurologen an oder die Expertin in der Uniklinik Würzburg?
    herzlichen dank für den hinweis, das werde ich machen, habe am 16. nov termin bei neuro, melde mich bei dir per privat nachricht
    lg konrad
    Zuletzt geändert von Gast; 11.11.2016, 17:35.

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      Ja, wenn ich absolut gesund wäre, würde ich das genauso sehen.
      Ich bin ganz und gar nicht absolut gesund, habe auch schon auf Operationen und Narkosemittel für die Ärzte überraschend reagiert (u.a. führt Propofol in meinem Fall zu heftigsten Myoklonien, so dass ich, obwohl halb bei Bewusstsein, absolut keine Kontrolle mehr über meinen Körper habe) - aber wenn man sich die Sache noch schwieriger machen will, als sie ohnehin schon ist und/oder man sich das leisten kann - bitte....
      Aber zumindest die Befürchtung eines relevanten Blutungsrisikos bei einer Muskel-Biopsie ist überzogen. (...ich bin auch antikoaguliert).

      Kommentar


        Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
        @Konrad
        war/ist dein Stiff-Person-Syndrom paraneoplastischer Genese? Wurde mal wegen deinen Tumoren an SD und Nebenniere an eine Form einer multiplen endokrinen Neoplasie gedacht?
        nein, das war noch nie thema, ich weiß es auch nicht, befund hab ich nur macht mein kopf nicht das was ich von ihm erwarte. obwohl mich die ärzte regelmäßig sehen das auch vielleicht nur weil ich für sie so interessant bin,??? man hat mich mal angesprochen, ob ich einverstanden wäre und mich für ...............zwecken zur verfügung stellen würde, habe zugesagt, solang sie mich so versorgen das ich, wenn ich mich verabschieden sollte dieses für mich einzigartige erlebniss ganz bewußt miterlebe, ich denke wenn man auch mir nicht groß helfen kann, wenn ich einen beitrag dazu leisten kann das man menschen in ferner zukunft helfen kann dann hat sich doch schon etwas bewegt, dies ist ja auch der grund warum würzburg dies ist die einzige klinik in deutschland die in meiner sache (sag ich mal so) forschen in zusammen arbeit mit kliniken in den staaten und die ikone ist ist frau dr. sommer überigens eine ganz ganz liebe. konrad
        bin heute nicht mehr in der lage mich mittzuteilen
        Zuletzt geändert von Gast; 11.11.2016, 18:13.

        Kommentar


          Aber zumindest die Befürchtung eines relevanten Blutungsrisikos bei einer Muskel-Biopsie ist überzogen. (...ich bin auch antikoaguliert).
          Würdest Du es also machen, ohne die Mittel abzusetzen?
          Denn Absetzen will ich die Mittel ja nicht. Ich nehme sie ja nicht nur aus Spass.
          Allein schon, wenn die Ärzte hören, dass ich "von Willebrand" habe und dazu noch diese Mittel einnehme, weiß ich nicht, ob dann jemand die Muskelbiopsie machen würde, wenn ich die Mittel nicht abgesetzt habe.

          Auch bei jeder EMG-Untersuchung (ich meine diese Untersuchungen mit der Nadel) wird man gefragt, ob man ASS oder ähnliches nimmt. Dabei würde ich bei diesen Nadeluntersuchungen nun wirklich keine Angst haben, dass das Blutungsrisiko dadurch deutlich steigt.

          Ich weiß aus meiner Erfahrung mit Blutungen, dass ich schon, wenn ich zu oft bade, schwarzen Stuhl bekomme und dann Blut im Stuhl nachweisbar ist und ich habe einen häufigen Nachweis von Blut im Stuhl.
          Heißes Badewasser fördert eben Blutungen.
          Hinzu kommt, dass ich leberkrank bin und dadurch meine Gerinnung auch immer wieder schwankt.

          Gut, dass ich dann bei einer Muskelbiopsie gleich verblute, glaube ich natürlich auch nicht.


          Ich bekam auf Propofol hin auch schon Reaktionen. U. a. eine Pankreatitis mit Lipasewert von über 3000 und dazu noch ordentliche Herzrhytmusstörungen. Damals bekam ich das Propofol in wenigen Wochen sehr häufig (bei Magen- und Darmspiegelungen).
          Ich habe mal gelesen, dass Propofol die Muskeln schädigen kann und zu einer Laktatazidose führen kann. Im Beipackzettel wird auch die Pankreatitis genannt.
          Früher hatte ich Propofol immer ohne erkennbare Reaktionen überstanden ...


          lg
          Lilo

          Kommentar


            Propofol ist eine der wenigen Medikamente, die man generell bei Mito vermeiden sollte, weil es nachweislich an einige Stellen der Atmungskette eingreift

            Ich habe selbst bei dem Rechtsherzkatheter weiterhin Heparin gespritzt, weil ich es unbedingt brauche, und zwar in einer ziemlich hohen Dosis. Zudem nehme ich noch ein Medikament, das auf die Plättchenfunktion geht, manchmal kommt auch ASS dazu.
            Und ja, auch darunter wurde das EMG wurde so gemacht. Ich würde bei der Muskelbiopsie allenfalls am Tag der Biopsie die Heparin-Injektion auf den Abend verlegen, wobei ich dann aufgrund der Tatsache, dass ich ein lange wirksames Heparin spritze, immer noch einen guten anti-xa-Faktor-Spiegel hätte.

            Heißes Badewasser fördert eben Blutungen.
            Wie denn das? Klar - Wärme fördert die Durchblutung. Aber damit etwas blutet, muss das Gefäß im Darm ja erst einmal platzen.

            Ich nehme an, du wirst wegen deines Wilsons behandelt - wie sehen also aktuell deine Leberwerte bzw. deine Leberfunktion aus? Habe ja auch ein ungeklärtes Leberproblem.

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              Hallo Pelztier,

              dass Propofol bei Mitos nicht so gut ist, las ich auch irgendwo mal.
              Aber viel lieber würde ich eine Positivliste haben, d. h. was ist empfehhenswert bei Mito bzw. was hat bisher zu den wenigsten Komplikationen bei Mito-Patienten geführt?
              Ich weiß, dass das individuell sicher unterschiedlich sein kann ...

              Wie denn das? Klar - Wärme fördert die Durchblutung. Aber damit etwas blutet, muss das Gefäß im Darm ja erst einmal platzen.
              Was genau in meinem Darm los ist, wüßte ich auch gern. Im Stuhl ist Calprotectin, Albumin und IgA erhöht. Calprotectin schon seitdem ich die ersten Nachweise (=Hämoglobin und Hämoglobin/Haptoglobin-Komplex) von Blut im Stuhl im Jahr 2008 hatte, Albumin und IgA erst seit ca. 3 Monaten.
              Die einen Ärzte meinten nach einer Kapselendoskopie ich hätte Gefäßangiodysplasien, ein anderer Gastroenterologe hat das später angezweifelt.
              Im MRT war der Blinddarm (Wandverdickung) auffällig mit dem Hinweis, dass ein Karzinoid im Blinddarm möglich sei.
              Ich will versuchen, demnächst eine weitere Kapselendoskopie machen zu lassen - nur leider wird damit der Blinddarm nicht beurteilt.
              Denn ich vermute, dass diese Wandverdickung im Blinddarm evtl. die Blutungsquelle sein könnte. Doch wie soll ich das überprüfen lassen?

              Ich nehme an, du wirst wegen deines Wilsons behandelt - wie sehen also aktuell deine Leberwerte bzw. deine Leberfunktion aus? Habe ja auch ein ungeklärtes Leberproblem.
              GPT, GOT, Bili und AP sind im Normbereich. Lediglich GGT war zuletzt etwas erhöht. CHE ist in der Norm (war früher manchmal sogar etwas unter der Norm, was ja nichts Gutes bedeutet).
              Aber beim Wilson heißt es, dass man ihn mit normalen Leberwerten haben könne, d. h. mit den Werten allein kann man die Leberfunktion nicht immer ausreichend beurteilen. Gerade die Transaminasen können bei einer Zirrhose falsch normal ausfallen.

              Nun die Frage einer Muskelbiopsie stellt sich derzeit bei mir noch nicht, so dass ich das Thema im Moment noch nicht gründlich betrachte.

              Was gegen eine Muskelbiopsie generell sprechen würde, wären die Kosten:
              Wenn ich die Biopsie wegen des Gentests benötige, würde ich dafür dann wohl genauso eine Kostenzusage benötigen, wie für den Gentest selbst, denke ich.
              Da ich so etwas stationär machen lassen würde, wäre das ein erheblicher zusätzlicher Kostenfaktor.
              Da wäre dann die Genuntersuchung im Urin doch wesentlich billiger, es sei denn ich muss zum Urinsammeln stationär, falls der Urin sofort nach Sammelende ins Labor muss und ich die Zeit für einen Transport von ca. 90 Minuten nicht hätte.

              Welches Heparin spritzt Du Dir denn? Und hast Du davon Nebenwirkungen?
              Es interessiert mich, weil bei mir die Frage besteht, ob ich dauerhaft eine Blutverdünnung haben sollte. Bisher war mir Eliquis empfohlen worden.
              Doch keiner meiner Ärzte getraut sich, es mir zu verschreiben, wohl wegen des von Willebrand und auch wegen des Blutes im Stuhl, das bei mir oft nachweisbar ist. Dabei ist der Willebrand gar nicht mehr so schlimm wie er vor ca. 12 Jahren mal war. Je älter man wird, umso weniger soll sich der Willebrand auswirken, sagte mir ein Gerinnungsexperte mal.
              Heparin wäre mir eigentlich am liebsten, weil es bei Sinusvenenthrombosen sinnvoll sein soll. Das Selbstspritzen müsste ich dann eben noch lernen.


              lg
              Lilo

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                Ich spritze Fondaparinux. Hat den Vorteil, dass es gleichmäßiger freigesetzt wird als die anderen LMW-Heparine, und damit die Kurve des anti-Xa-Spiegels gleichmäßiger verläuft ohne krasse Spitzen wie bei anderen LMW-Heparinen.
                Ist nur recht teuer im Vergleich mit denen. Allerdings meine ich gelesen zu haben, dass das Blutungsgrisiko geringer ist. NW habe ich davon meinem Empfinden nach keine.

                CHE ist in der Norm
                Eine einmalige Bestimmung von CHE sagt gar nicht so viel aus. Manche Menschen haben genetisch bedingt leicht erniedrigte Werte ohne Krankheitswert.
                Wie liegt denn der Spiegel normalerweise bei dir? Eher mittig, im unteren oder im oberen Bereich?

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                  Hallo pelztier,

                  CHE wird bei mir schon häufiger bestimmt.
                  Der letzte Wert vor einem Monat betrug rd. 7500 bei NW von 3900 bis 10800.
                  Früher hatte ich mal Werte um 3500 bis 4000. Aber damals waren die Normwerte tendenziell ein bißchen niedriger.

                  Ich habe gelesen, dass bei Fettstoffwechselstörungen die CHE erhöht sein könne.
                  D. h. wenn ich, weil ich zu hohes Cholesterin (265 zuletzt) und zu hohes LDL (188 zuletzt) habe, diese Fettstoffwechselstörung habe, könnte vielleicht der Anstieg der CHE darauf zurück zu führen sein, ohne dass sich die CHE tatsächlich gebessert hat?

                  Ich weiß, dass es Menschen gibt, die eine niedrige CHE ohne Krankheitswert haben können.
                  Weißt Du, ob es dafür eine Untersuchung gibt (Gentest?), die diese angeborene Erniedrigung trennt von einer durch die Leber verursachten pathologischen Erniedrigung?
                  Meine Mutter hat niedrige CHE, wobei ich bei ihr aber die Leber als Ursache sehe, denn der Wert geht immer mehr nach unten - ähnlich wie bei meinem leberkranken Vater, der zuletzt eine CHE von unter 1000 hatte (er ist verstorben).

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                    Bei einer Fettleber hat man tendenziell eher höhere CHE-Werte. Wie das bei einer isolierten Hypercholesterinämie ohne Fettleber ist, weiß ich nicht. Würde aber spontan sagen, dass es nicht so viel ausmachen dürfte, jedenfalls nicht so viel, dass der CHE-Wert auf ca. das Doppelte ansteigt.
                    Die CHE war bei mir ursprünglich eher im oberen Normalbereich (also so bei 9000-10000). Bei den letzten Bestimmungen war sie immer ein paar 100-Punkte unterhalb des unteren Referenzwertes; in der Vergangenheit war sie manchmal auch schon ein paar 100-Punkte darunter, was aber sicherlich noch kein wirklich besorgniserregender Befund ist.
                    Zuletzt geändert von pelztier86; 12.11.2016, 21:49.

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                        Bei einer Fettleber hat man tendenziell eher höhere CHE-Werte.
                        Eine Fettleber habe ich schon seit rd. 20 Jahren oder noch länger. Bei nahezu jedem Ultraschall wird der Begriff erwähnt.

                        Bei meinen Leberbiopsien in den Jahren 2004 und 2005 wurde die Verfettung vom Pathologen auch beschrieben, nach der einen der beiden Biopsie hieß es dann noch zusätzlich Fibrose.
                        Bereits vor 20 Jahren zeigte ein Bild der Leber, aufgenommen bei einer Op von Ovarialzysten, dass ich im li. Leberlappen kleine "Höcker" habe. Ein Gastroenterologe meinte, dass sei wohl eine Zirrhose.
                        Die ganz niedrigen CHE-Werte hatte ich vor rd. 20 Jahren.
                        Wie ich diese Wertentwicklung nun interpretieren soll, weiß ich auch nicht sicher. Denn eine Fettleber ist da, zuviel Cholesterin habe ich schon lange.
                        Getraue mich wegen der Muskelproblematik nicht mehr Statine zu nehmen, was vielleicht bei einer Ck im Normbereich falsch ist (?). Aber ich werde wohl doch wieder damit beginnen.
                        5 mg Simvastatin sollten doch keine sooo argen Störungen der Muskulatur machen können?

                        Die CHE war bei mir ursprünglich eher im oberen Normalbereich (also so bei 9000-10000). Bei den letzten Bestimmungen war sie immer ein paar 100-Punkte unterhalb des unteren Referenzwertes; in der Vergangenheit war sie manchmal auch schon ein paar 100-Punkte darunter, was aber sicherlich noch kein wirklich besorgniserregender Befund ist.
                        Hast Du für den Abfall der CHE eine Erklärung?
                        Du hast doch sicher schon einige denkbare Ursachen ausgeschlossen?
                        Hast Du denn eine Fettleber?
                        Wurde mal eine Biopsie gemacht?

                        Kommentar


                          Hast Du für den Abfall der CHE eine Erklärung?
                          Ich denke schon, dass es im Zusammenhang mit den immer wieder erhöhten Transaminasen und der zum Teil starken Sensibilität meiner Leber auf Medikamente steht. Bisher konnte mir niemand sagen, was mit meiner Leber los ist, denn außer einer Vergrößerung insbesondere des linken Lappens sieht sie normal aus.
                          Eine Biopsie war mal angedacht, ist dann aber wieder verworfen wurden, als sich die Transaminasen wieder besserten und wegen meiner starken Antikoagulanz.
                          Eine Fettleber hatte ich mal, die war aber im Zusammenhang meiner Darmerkrankung gestanden und hat sich nach meiner Ileostomie und der parenteralen Ernährung zurückgebildet.
                          Ein Teil der Problematik könnte zumindest jetzt ein leichtgradiger Rückstau aus dem rechten Herzen sein, da meine untere Hohlvene und die Lebervenen ziemlich weit sind und eine reduzierte Atemvariabilität aufweisen. Das allein kann es aber nicht sein. Vll ist es auch ein weiterer Organbefall einer mysteriösen Stoffwechselerkrankung. Eine Mito kann ja auch auf die Leber gehen...
                          Und jetzt interessiert sich niemand mehr sonderlich für die Leber, weil andere Probleme im Vordergrund stehen und ich ja keine leberspezifischen Symptome habe. Von den Oberbauchorganen habe ich seit Sommer viel mehr Probleme mit der Bauchspeicheldrüse. Allerdings finde ich es auch einmal mehr als befremdlich, dass viele Ärzte nur nach der Höhe der Transaminasen gehen und automatisch annehmen, dass sich die Leberfunktion verbessert habe, wenn die Transaminasen besser werden oder sich gar normalisieren.
                          Da zählt auch nicht, dass ich trotz z.T. normaler Transaminasen immer eine erhöhte GLDH und eine CHE im unteren Normbereich-leicht darunter habe.

                          Die ganz niedrigen CHE-Werte hatte ich vor rd. 20 Jahren.
                          ...und das waren die Werte um die 3500-4000?

                          Kommentar


                            Moin,
                            Interessant Eure Chats.....ich habe eine Fettleber(Zufallsbefund) und vor 4 Jahren eine Hemikolektomie Rechts Op.......hängt das vielleicht auch mit der Mito zusammen????
                            Wir müssen bereit sein, das Leben los zulassen, das wir geplant haben, um das Leben leben zu können, was auf uns wartet!

                            Kommentar


                              @Pelztier:
                              Da zählt auch nicht, dass ich trotz z.T. normaler Transaminasen immer eine erhöhte GLDH und eine CHE im unteren Normbereich-leicht darunter habe.
                              Wie hoch ist bei Dir die GLDH maximal schon gewesen?
                              Meine lag im Max-Wert bei 27 (Normwert bis ca. 5,0) und ist durch Ursodeoxycholsäure dann auf unter 2,0 gesunken. GGT und GPT sind auch gesunken, doch waren die nicht um ein Mehrfaches erhöht wie die GLDH und sind dann auch nicht um ein Mehrfaches gesunken.

                              Dass die Ärzte die GLDH ignorieren, ist mir auch aufgefallen. Die wird nicht mal mehr in manchen Unikliniken bestimmt. Und womit die Ärzte nicht zu tun haben, kennen sie sich nicht aus. Dazu kommt, dass nur wenige Ärzte bereit sind, nachzulesen. Ist zumindest meine Erfahrung.


                              ..und das waren die Werte um die 3500-4000?
                              Damals fing der untere Normbereich bei vielen Laboren bei ca. 3500 oder 3900 an, die dann später einen etwas höheren Normbereich, der mit ca. 4500 oder 5000 begang, hatten. Und ich hatte dann auch etwas höhere CHE-Werte, d. h. vermutlich wurde da die Bestimmungsmethode verändert.
                              Doch bei dem Labor vor 4 Wochen (eine hessische Uniklinik) beginnt der Normbereich ja auch bereits mit 3900.

                              Ja, damals wurde ich auch noch nicht auf M. Wilson therapiert. Ob die Therapie die CHE verbessert hat, kann ich nicht mal behaupten.

                              Möglicherweise waren vor 20 Jahren auch Medikamente schuld. Ich hatte ein einziges Mal eine Überdosis an Psycho-Tabletten genommen und mein Magen wurde damals nicht ausgepumpt (habe den Unfug eingesehen und ließ mich in die Klinik fahren).
                              Ja in der Zeit war mir alles zuviel. Ich war noch berufstätig und mir stieg ALLES über den Kopf. Meine Belastungsgrenze ist schnell erreicht, schon lange ...und das ist seither nur noch schlimmer geworden.

                              Ein Teil der Problematik könnte zumindest jetzt ein leichtgradiger Rückstau aus dem rechten Herzen sein, da meine untere Hohlvene und die Lebervenen ziemlich weit sind und eine reduzierte Atemvariabilität aufweisen.
                              Hui, Du kennst Dich aber aus.
                              Wie, d. h. mit welchen Untersuchungen kann man das überprüfen lassen, was bei Dir nicht stimmt?
                              -Rückstau aus re. Herzen? Mit Herz-Echo? Oder mit dem Rechtsherzkatheter?
                              -Aufweitung untere Hohlvene und Lebervenen?
                              -Reduzierte Atemvariabilität? Wie stellt man so etwas fest?

                              Mein Herz wird leider immer auffälliger und meine Atmung ist es auch bereits - daher die Fragen und daher auch das Schlaflabor.

                              Dass Leber und Herz zusammen hängen, ist mir bekannt. Ob bei mir evtl. gar das Herz eine größere Rolle spielt?
                              Mein Vater war auch schwer herzkrank (wohl die Folgen seines Asthmas). Seine Leberwerte waren aber auch nie o.k. und seine CHE zuletzt sehr niedrig (s.o.). Kam bei ihm diese niedrige CHE dann evtl. gar vom Herzen? Das wäre ein ganz neuer Gesichtspunkt.
                              Möglich ist bei ihm noch, dass er öfters Gifte eingeatmet hat, weil er beruflich viel mit Spritzmitteln hantierte - ich habe als Kind sicher auch öfters was abbekommen.

                              Gerade lese ich, dass auch Mestinon, das mir wegen der Mito für die Augenbewegungsstörungen verordnet worden ist (ich habe es immer noch nicht probiert), die CHE erniedrigen könne...
                              siehe hier:

                              Doch darin gibt es sehr viele Ursachen, neben der Leber, für eine zu niedrige CHE und auch viele für eine CHE-Erhöhung.
                              Wenn ich das lese, kann man die CHE zur Diagnostik fast vergessen.
                              Fragt sich vielleicht noch, wie stark sich jeder der darin genannten Gründe auf die CHE auswirken kann, d. h. ob nicht doch eine Leberkrankheit viel mehr auf den Wert Einfluss hat als ein Medikament.

                              Dazu noch ein Satz:
                              Bisher konnte mir niemand sagen, was mit meiner Leber los ist, denn außer einer Vergrößerung insbesondere des linken Lappens sieht sie normal aus.
                              Mir sagte ein Prof., der sich als ehemaliger Chefarzt einer Kinderklinik gut mit M. Wilson auskennt, dass im linken Leberlappen meist die Zirrhosen beginnen.
                              Mein linker Leberlappen soll auffälliger als der rechte sein (kleine Höcker vor 20 Jahren).
                              Vielleicht liegt darin der Grund, weshalb bei Dir der li. Lappen auffälliger ist?


                              @Zartbitter:

                              Das die Leber bei einer Mito auch betroffen sein kann, ist meines Wissens gesichert. Es heißt alle energiereichen Organe können in Mitleidenschaft gezogen werden.
                              Was aber nicht ausschließt, dass man zusätzlich auch aus anderen Gründen leberkrank sein kann.
                              Da ist ein guter Arzt gefragt.

                              Ob Deine Darmsache mit der Mito zu tun hat, weiß ich nicht.
                              Aber Pelztier wird das sicher wissen?

                              lg
                              Lilo
                              Zuletzt geändert von Lilo-6; 13.11.2016, 10:28.

                              Kommentar


                                @Zartbitter
                                Aus welchem Grund hattest du denn die Hemikolektomie?
                                Ich habe eine schwere Funktionsstörung des gesamten MAgen-Darm-Trakts; mein Dickdarm bewegte sich am Schluss so gut wie gar nicht mehr, und wäre durchgebrochen, wenn man ihn nicht entfernt hatte. Durch den massiven Rückstau im gesamten Magen-Darm-System wurden auch die Oberbauchorgane wie Leber, Galle, BSPD belastet, und die Mangelernährung tat ihr Übriges.

                                @Lilo
                                Die untere Hohlvene und die Lebervenen kann man in ihrer Weite und der Atemvariabilität eigentlich am besten im Oberbauch-Sono sehen; die in das RA einmündende IVC kann man auch im Herzecho gut sehen. Zur Feststellung der Atemvariabilität atmet man einmal tief ein und hält den Atem kurzzeitig an; bei einem normalen Druck bzw Volumen in der IVC und damit auch im RA sollte die Vene über 50% kollabieren.
                                Sicher lässt sich der RA und der Druck in der Pulmonalarterie aber nur im Rechtsherzkatheter bestimmen.
                                Man sagt, dass die GLDH insbesondere auf ischämische Prozesse reagiert, weshalb sie oftmals relativ hoch ist bei einer Stauungsleber. Auch eine niedrige CHE kann dann auftreten. Die GLDH soll vor allem in den Mitochondrien der Leber lokalisiert sein, im Gegensatz zu den Transaminasen.

                                Bei einer Zirrhose ist häufiger der linke Lappen auffälliger, das stimmt, und relativ größer als der rechte Lappen, weil der rechte Lappen früher schwerer betroffen ist und der linke Lappen sich kompensatorisch vergrößert. Allerdings habe ich bis auf die Vergrößerung keine strukturellen Veränderungen der Leber, zumindest bisher.

                                Mein Herz wird leider immer auffälliger und meine Atmung ist es auch bereits
                                Inwiefern?
                                Zuletzt geändert von pelztier86; 13.11.2016, 18:56.

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