Hallo Pelztier,
Ja, genau. Das habe ich auch gelesen. D. h. die Wahrscheinlichkeit ist bei mir hoch, dass ich exakt diese Mutation auch haben könnte.
Nur: Dann hat man kein konkretes Ergebnis, oder? Das Abgleichen mit dem klinischen Bild ist sicher soo einfach nicht, vor allem, wenn die Ärzte keine Zeit haben und noch dazu die Unterlagen nicht komplett sind, was bei schwer und langjährig chronisch Kranken nie der Fall sein wird.
Ich könnte aus meiner Vergangenheit nie alles nennen, was für die Abgrenzung evtl. wichtig sein könnte.
Mmh, das verstehe ich nicht, was Du damit meinst.
Ich habe nur mal gelesen, dass eine Narkose bei MELAS eine schlaganfallähnliche Episode auslösen könne. Die Frage, die sich mir dann stellt, ist, ob man durch die Wahl des Narkosemittels das dann abwenden könnte?
Da ich eben eine Hirnvenenthrombose gehabt haben solle, die bei einer Patientin mit MELAS offenbar auch vorgekommen ist, ist für mich die Frage, bin ich evtl. gefährdeter durch Narkosen und was kann der Narkosearzt dann zur Vorbeugung evtl. tun?
Thrombosen haben oft zur Ursache, dass das Blut schnell gerinnt. Deshalb gibt man gefährdeten Menschen gerinnungshemmende Mittel. Diese wiederum muss man vor Operation aber absetzen mit der Folge, dass man in dieser Phase keinen wirksamen Thromboseschutz hat und die Gefahr einer Thrombose also steigt.
Man hört ja auch immer wieder, dass nach einer Operation ein Patient eine Thrombose oder Embolie bekommen hat.
Gruß
Lilo
Daneben gibt es natürlich den maternalen Erbgang. Die häufigste Mutation, die sich dabei zeigt, ist die A3243G-Mutation. Diese Mutation ist aber auch die häufigste für MELAS verantwortliche Mutation, kann aber zum Teil auch andere mitochondriale Erkrankungbilder (auch nicht syndromale) auslösen. Wie genau das geht, weiß man nicht. Tatsache ist aber, dass ein und dieselbe Mutation verschiedene Phänotypen verursachen kann, so dass der Nachweis der Mutation immer mit dem klinischen Bild abgeglichen wird um eine Diagnose stellen zu können.
Nur: Dann hat man kein konkretes Ergebnis, oder? Das Abgleichen mit dem klinischen Bild ist sicher soo einfach nicht, vor allem, wenn die Ärzte keine Zeit haben und noch dazu die Unterlagen nicht komplett sind, was bei schwer und langjährig chronisch Kranken nie der Fall sein wird.
Ich könnte aus meiner Vergangenheit nie alles nennen, was für die Abgrenzung evtl. wichtig sein könnte.
PEO (progressive externe Ophtalmoplegie) ist zudem ein mögliches Symptom bei syndromalen wie nicht-syndromalen Mitochondriopathien. CPEO meint dagegen das Syndrom CPEO, also die syndromale mitochondriale Erkrankung.
nd für die Narkosen spielt die genaue Diagnose meiner Meinung nach auch keine Rolle. Es wäre sicherlich nicht verkehrt zu sagen, dass der Verdacht auf eine Mito besteht, aber die individuellen Risiken werden ja immer im Narkosegespräch besprochen. Meiner Erfahrung nach sind Anästhesisten die kompetenteste Gruppe unter den Ärzten. Und ich hatte schon viele OPs.
Da ich eben eine Hirnvenenthrombose gehabt haben solle, die bei einer Patientin mit MELAS offenbar auch vorgekommen ist, ist für mich die Frage, bin ich evtl. gefährdeter durch Narkosen und was kann der Narkosearzt dann zur Vorbeugung evtl. tun?
Thrombosen haben oft zur Ursache, dass das Blut schnell gerinnt. Deshalb gibt man gefährdeten Menschen gerinnungshemmende Mittel. Diese wiederum muss man vor Operation aber absetzen mit der Folge, dass man in dieser Phase keinen wirksamen Thromboseschutz hat und die Gefahr einer Thrombose also steigt.
Man hört ja auch immer wieder, dass nach einer Operation ein Patient eine Thrombose oder Embolie bekommen hat.
Gruß
Lilo

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