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    Das Kiss-Syndrom bzw. dessen Existenz sind von der evidenzbasierten Medizin nicht anerkannt.
    Das heißt nicht, dass es das zwingend nicht geben kann, aber ein wenig vorsichtig und kritisch sollte man bei diesen Diagnosen aus der Alternativmedizin einem selbst zuliebe schon sein.
    Wenn die Ärzte, die das Kiss-Syndrom vorschlugen, auch diejenigen (oder Ärzte gleichen Schlags) waren, die bei Bella Mito sicher diagnostizierten, dann wundert mich außerdem gar nichts mehr.
    Aber wie es scheint will und/oder kann sich Bella zur Zeit nicht mit solchen kritischen Fragen auseinandersetzen, aber irgendwann sollte sie ihrer selbst zuliebe damit anfangen die entsprechenden Fragen (sich) zu stellen.
    Zweifellos können Alternativmediziner einen ebenso großen (bzw. u.U. sogar größeren) Schaden anrichten als eine Fehlbehandlung und/oder Fehldiagnose in der Schulmedizin.

    Ritalin wird meines Wissens nach z.T. auch bei isolierter Reizüberflutung ohne Hyperaktivität eingesetzt. Es ist nicht primär ein Aufputschmittel, auch wenn es einen aufputschenden Effekt insb. bei höheren Dosen hat.
    Zuletzt geändert von pelztier86; 25.10.2017, 23:22.

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      Ritalin wurde ursprünglich als rezeptfreies Aufputschmittel auf den Markt gebracht und dann Anfang der 70er Jahre unter das Betäubungsmittelgesetz gestellt. War auch erhältlich beim Drogendealer deines Vertrauens.
      Wirkt auch in geringen Dosen.

      ADHS ist nicht gleich Hyperaktivität. Die Hyperaktivität ist eines der Symptome bei ADHS.
      Reizüberflutung ist häufig die Folge eines Aufmerksamkeitsdefizits und meist das dominierende Symptom einer ADHS im Erwachsenenalter.

      Es scheint zwar widersinnig einem Hyperaktivem ein Aufputschmittel zu geben aber bei ADHS vermag die aufputschende Wirkung tatsächlich die Aufmerksamkeit zu erhöhen und so die Aktivität zu dämpfen. Beruhigungsmittel haben bei ADHS hingegen eine stark aufputschende Wirkung.

      Habe ich mal live in einer Kinder und Jugendpsychiatrie erlebt: Ein 3-jähriges Kind bekam für ein CT ein leichtes Beruhigungsmittel. Das mache es dann richtig aufgedreht. Bekam dann eine 2. Dosis und drehte noch mehr auf. Erst bei der vertretbaren Höchstdosis trat dann eine leicht Sedierung ein, so dass das CT durchgeführt werden konnte. War dann aber eigentlich überflüssig , weil durch den Vorfall eine ADHS-Diagnose eigentlich schon sicher war.
      Das Kind hat danach übrigens fast 30 Stunden geschlafen.
      Zuletzt geändert von KlausB; 25.10.2017, 23:48.
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        Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
        Das Kiss-Syndrom bzw. dessen Existenz sind von der evidenzbasierten Medizin nicht anerkannt.
        Das heißt nicht, dass es das zwingend nicht geben kann, aber ein wenig vorsichtig und kritisch sollte man bei diesen Diagnosen aus der Alternativmedizin einem selbst zuliebe schon sein.
        Wenn die Ärzte, die das Kiss-Syndrom vorschlugen, auch diejenigen (oder Ärzte gleichen Schlags) waren, die bei Bella Mito sicher diagnostizierten, dann wundert mich außerdem gar nichts mehr.
        Aber wie es scheint will und/oder kann sich Bella zur Zeit nicht mit solchen kritischen Fragen auseinandersetzen, aber irgendwann sollte sie ihrer selbst zuliebe damit anfangen die entsprechenden Fragen (sich) zu stellen.
        Zweifellos können Alternativmediziner einen ebenso großen (bzw. u.U. sogar größeren) Schaden anrichten als eine Fehlbehandlung und/oder Fehldiagnose in der Schulmedizin.

        Ritalin wird meines Wissens nach z.T. auch bei isolierter Reizüberflutung ohne Hyperaktivität eingesetzt. Es ist nicht primär ein Aufputschmittel, auch wenn es einen aufputschenden Effekt insb. bei höheren Dosen hat.
        Nein, das waren andere Ärzte!

        Und zweifel nicht immer meine Mito an. Das einzige was untersucht werden muss ist meine Hirnsymptomatik und es tut mir ja leid,
        dass ich nun anhand eines Entzuges mich nicht wie geplant darum kümmern kann. Sekundär hatte ich außerdem eh vor, wie hier schon geschrieben,

        mich nochmal muskulär zu untersuchen zu lassen.

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          Ritalin wurde ursprünglich als rezeptfreies Aufputschmittel auf den Markt gebracht
          Das stimmt, aber trotzdem meine ich mich zu erinnern, dass es eigentlich primär kein Stimulanz ist, auch wenn es eine aufputschende Wirkung hat und als Stimulanz geführt wird.
          Kann mich jetzt aber nicht mehr zu 100% daran erinnern, müsste daher nochmal der Quelle suchen.
          Jedenfalls stimmt es aber, dass es zum Teil bei CFS eingesetzt wird, und zwar zur Behandlung des "sensory overload".
          Zuletzt geändert von pelztier86; 26.10.2017, 01:19.

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            Und zweifel nicht immer meine Mito an. Das einzige was untersucht werden muss ist meine Hirnsymptomatik und es tut mir ja leid
            Die Ursache der Hirnsymptomatik ist aber unklar. Und nicht ich zweifle deine Mito an, sondern nach den wissenschaftlichen Standards ist deine Mito-Diagnose fragwürdig.
            Aber wenn es für dich eine Mito sein muss, dann okay...hast du eben eine Mito...
            Zuletzt geändert von pelztier86; 26.10.2017, 01:20.

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              Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
              Die Ursache der Hirnsymptomatik ist aber unklar. Und nicht ich zweifle deine Mito an, sondern nach den wissenschaftlichen Standards ist deine Mito-Diagnose fragwürdig.
              Aber wenn es für dich eine Mito sein muss, dann okay...hast du eben eine Mito...

              Nach wissenschaftlichen Standards... Ah ok... Du kennst mich und meinen Weg ja auch so gut.

              Sorry, aber nach 200 Beiträgen klinke ich mich aus. Dafür habe ich keine Energie. Mir ging es im den Thread um Überreizverarbeitungsstörungen und
              Mito-Leute die das hier haben. Oder eben andere Erkrankungen.

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                Mir ging es im den Thread um Überreizverarbeitungsstörungen
                Es haben dir hier einige, inklusive mir, darauf allgemein geantwortet und Medikamente, die du bei deinen Ärzten ansprechen bzw. selbst ausprobieren könntest, genannt. Spezifischer kann man es nicht tun, weil dazu Informationen fehlen.
                Nicht nur ich habe darauf hingewiesen, dass es mglw. sinnvoll sein könnte sich in CFS Foren umzusehen (sinnvoller als hier) bzw. auf CFS-spezialisierte Ärzte aufzusuchen, weil die Überreizungs- bzw. Verarbeitungsproblematik auch ein zentraler Bestandteil von CFS/ME ist, während es für eine Mito in der Ausprägung zwar nicht unmöglich, aber doch eher ungewöhnlich wäre.
                Du müsstes ja mittlerweile selbst gemerkt haben, dass die Leute, die hier mit diagnostizierter Mito sind oder bei denen ein starker Verdacht besteht, alle nicht diese Probleme diesen Ausmaßes kennen.

                Nach wissenschaftlichen Standards... Ah ok... Du kennst mich und meinen Weg ja auch so gut.
                Komm mal 'runter von deinem Trip, dass ich dir was will. Ich will von dir nichts bzw. ich will dir nichts Böses.
                Natürlich kenne ich deine Krankheitsgeschichte nicht genau (wie auch...?), aber das wenige, was wir wissen, sind entscheidende Informationen, die nach den allgemein gültigen Kriterien einen Zweifel an der gesicherten Diagnose aufkommen lassen müssen. Das ist keine subjektive Bewertung! Und nur weil die anderen dazu nichts mehr sagen, heißt das nicht, dass sie alle anders denken als ich.
                Das heißt nicht, dass du keine Mito haben kannst ( - vielleicht hast du tatsächlich eine - ), sondern nur, dass die Mito in deinem Fall nicht als gesichert gelten kann, und dass Differentialdiagnosen und im Spezifischen andere Ursachen für deine Hirnsysmptomatik bedacht werden sollten. Das ist doch in deinem ureigenen Interesse, denn mglw. gibt es andere Behandlungsoptionen, die dir aufgrund der Mito-Diagnose verwehrt sind.
                Zuletzt geändert von pelztier86; 27.10.2017, 15:27.

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                  @Bella,

                  . Mir ging es im den Thread um Überreizverarbeitungsstörungen und
                  Mito-Leute die das hier haben
                  Na denn,
                  Mito -Ja (gesicherte Diagnose). Überreizverarbeitungsstörung - Nö.
                  Wünsch' dir alles Gute,
                  Sharon

                  Kommentar


                    Liebste Bella, in kürze zusammengefasst:

                    Das Forum hier ist sicher kein Ersatz für eine Psychotherapy.
                    Und deine vermeintliche Mito Diagnose könntest du in Frage stellen falls die Muskelbiopsie nicht eindeutig war.
                    Falls das so war?!

                    Aber:
                    Wenn du selber keine Verantwortung für dich mehr übernehme kannst oder willst musst du dich einem Psychologischen Dienst anvertrauen!!!!!
                    Du schreibst hier ja, das du wichtige medizinische Termine nicht mehr einhalten kannst (zb Muskelsprechstunde).

                    Du kannst zb die Rettung rufen und dich einweisen lassen in eine Psychiatrische Klinik. Dort könnens dir mit deinem CFS helfen und deinen Entzug mit dir gemeinsam schaffen!
                    Danach kannst du dich um deine Muskulären Probleme kümmern.
                    Man kann immer nur einen Punkt nach den anderen abhacken.
                    Kein Wunder, das du masslos überfordert wärst.

                    Wäre ich auch, wenn ich net wüsste, was mit mir los ist und immer mehr dazu kommt. Und dann noch die Idee des eigenständigen Absetzen der Medis.
                    Das ist zum jetzigen Zeitpunkt sicher ungünstig. Aber jetzt steckst du da schon mal drinnen und helfen kannst nur entweder du Dir Selbst oder ein Fachmann.


                    Alles Gute!

                    😘😘😘
                    Zuletzt geändert von Baal; 27.10.2017, 11:43.

                    Kommentar


                      Na viel Spaß mit so einer Krankheit in der Psychiatrie, die Leute dort machen schon genug Gesunde kaputt, einen suizdalen zB in die Klapse zu befördern sehe ich schon als Sterbehilfe an, es gibt zwar auch Ausnahmen, aber ich würde das nie freiwillig riskieren, zumal die bis auf die Pillen von denen sie ja wieder wegkommen will, eh nichts tun. Ne Gesprächsterapie - und das ist auch das einzige was die neben Pillen anbieten könnten, kann man auch am Tel machen.

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                        Zitat von letzte Frage Beitrag anzeigen
                        ...mit so einer Krankheit in der Psychiatrie...
                        Zur einer Krisenintervention oder Medikamenteneinstellung schon oder für Fälle in denen eine Diagnostik nur stationär möglich ist.
                        Nur dafür ist die Psychiatrie an einer Klinik da. Die eigentliche Behandlung ist Sache der Psychiater und Therapeuten.
                        Die Psychiatrien sind wohl auch deswegen überfüllt, weil die Ambulante Betreuung so zeitaufwändig und die Krankenkasse nun mal nicht nach Zeit bezahlen sondern nach der Menge der Termine.

                        Seitdem auch Fallpauschalen in den Krankenhäusern eingeführt wurden, schmeißt auch die Psychiatrie die Patienten möglichst schnell wieder raus. Z.B. dauerte früher die Alkoholentgiftung ca. 3 Wochen. Heute ziehen die das in 1 Woche durch. Nach der Fallpauschale bekommen die für 1 Woche das gleiche Geld wie für 3 Wochen. Die Qualität der Behandlung interessiert offenbar keinen mehr.

                        Das ist genau so wie bei körperlichen Erkrankungen.
                        Zuletzt geändert von KlausB; 27.10.2017, 17:24.
                        It's a terrible knowing what this world is about

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                          Die meisten Psychiater in der Psychiatrie haben selber ne psychische Erkrankung, das kommt automatisch wenn man immer nur mit Leuten zu tun hat, die leiden und denen man nicht helfen kann. Braucht man sich nur mal die Suizidrate der Psychiater ansehen.

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                            Zitat:

                            Ganz ähnlich klingt das Eingeständnis seiner deutschen Kollegin Cornelia Tauber-Bachmann im Fachblatt „Medical Tribune“: „Wir Ärzte gehören in der Regel zu den schwierigsten Patienten überhaupt“, schreibt sie dort. „Entweder wissen wir alles besser und verwickeln unsere behandelnden Kollegen in wissenschaftlich spitzfindige Diskussionen, oder wir misstrauen ihnen grundsätzlich und behandeln uns lieber selbst.


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                              Seitdem auch Fallpauschalen in den Krankenhäusern eingeführt wurden, schmeißt auch die Psychiatrie die Patienten möglichst schnell wieder raus. Z.B. dauerte früher die Alkoholentgiftung ca. 3 Wochen. Heute ziehen die das in 1 Woche durch. Nach der Fallpauschale bekommen die für 1 Woche das gleiche Geld wie für 3 Wochen. Die Qualität der Behandlung interessiert offenbar keinen mehr.
                              Was ich immer sage:
                              Unser Gesundheitssystem wird systematisch vor die Wand gefahren, weil kaum ein Wähler den Zusammenhang zwischen seinem Kreuz auf dem Wahlzettel und dem miserablen Gesundheitssystem herstellen kann.
                              Quantität statt Qualität eben. Es geht nur ums Geld und nicht um die Patienten.
                              Wohl dem, der nie ein Krankenhaus als Patient von innen sehen muss. Denn das wird immer lebensgefährlicher.

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                                Man sollte Bella nicht noch mehr Angst machen!
                                Kein vernünftiger Mensch würde hier jetzt noch weiter hacken😣

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