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    Kann auch im KH nur im Einzelzimmer liegen. Das Glück hatte ich das erste Mal im August diesen Jahres.

    Da war ein super toller Arzt da.

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      @LF
      ich denke, sehr viele Patienten sind fälschlicherweise in solchen Kliniken oder in Psychiatrien.
      Und die, die wirklich eine psychiatrische Erkrankung haben, bekommen häufig auch keine geeignete Hilfe.

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        War auch schon x mal auf der Psycho. Nie ein Arzt nahm meine Befunde ernst.

        Erst der Arzt diesen Jahres. Der erste klasse Arzt den ich kenne.

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          Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
          @LF
          ich denke, sehr viele Patienten sind fälschlicherweise in solchen Kliniken oder in Psychiatrien.
          Und die, die wirklich eine psychiatrische Erkrankung haben, bekommen häufig auch keine geeignete Hilfe.
          Ja so ist es leider, liegt einerseits halt auch an den "psychiatrischen" Krankheiten die ua neurologisch determiniert sind, wobei die dann ja wieder falsch auf der Psychiatrie wäre. Jemand der zuviel Glutamat im Kopf hat kann halt mit eienr Psychiotherapie nicht einschlafen lernen. Man müsste mal den Ärztem Speed geben und dann sollen sie versuchen zu schlafen, würde nix.

          Die die was traumatisches durchmachen schaffen es meist, wenn dann, eh nur selber, und die die es selber nicht schaffen haben durch den Arzt auch kaum ne Chance, die Erfolgsquote ist miserabel in den Kliniken. Im Prinzip stopfen sie ja wirklich alle nur mit Pillen voll und stellen sie ruhig, mehr können sie ja nicht weil wirksame Antidepressiver sind ja alle verboten.

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            Zitat von Bella2 Beitrag anzeigen
            War auch schon x mal auf der Psycho. Nie ein Arzt nahm meine Befunde ernst.

            Erst der Arzt diesen Jahres. Der erste klasse Arzt den ich kenne.
            Ja es könnte schon was "psychiatrisches" sein, Leute mit diversen Hirnstoffwechelstörungen, die mMn eigentlich in der Neuro untergebracht werden müssten, haben halt auch solche Überreizungen. D.h. wird dir auch das Seroquel geholfen haben, genau dafür wirds dort ja angewandt.

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              Ich denke, dass psychiatrische Störungen allesamt ihre Ursache in einer organischen Krankheit haben.
              Nehmen wir mal das sehr weite Thema Vergiftungen:
              JEDER, der eine Vergiftung hat, wird eine psychiatrische Krankheit dazu bekommen. Konzentrationsstörungen, Depressionen sind nur 2 der möglichen psychiatrischen Folgen.
              Und Umweltgifte gibt es doch viel zu viele, so dass Vergiftungen häufig sind.
              JEDER Leberkranke wird, wenn die Leber schon länger geschädigt ist, eine psychiatrische Störung dazu bekommen.
              Wenn ich mich in verschiedenen Foren so umsehe, haben SEHR viele Menschen erhöhte Leberwerte, d. h. sind definitiv leberkrank.
              Denn die Leberwerte gehen ja erst dann hoch, wenn die Leber schon ziemlich geschädigt ist. In einem frühen Stadium einer Leberkrankheit sind die Leberwerte noch normal.
              Und wie viele nehmen -m. E. oft zu schnell- dann noch leberschädliche Medikamente???
              Man muss doch einfach mal Ammoniak und Laktat im Blut der Menschen bestimmen.
              Bei denen, wo es erhöht ist, weiß man, dass diese Menschen auch psychiatrische Störungen haben werden.

              Alle diese Ursachen sind aber organischer Natur und man kann die psychiatrische Störung dann nur wegbekommen, wenn man die Grunderkrankung heilt. D h. eine Psychiatrische Klinik kann das NICHT leisten.

              Fazit:
              Ich glaube nicht, dass es psychiatrische Krankheiten gibt, die nicht aus einer organischen Vorerkrankung resultieren.
              M. E. sind daher die Psychiatrischen Kliniken überflüssig. Es müsste viel mehr auf die möglichen organischen Ursachen geachtet werden und begleitend für die, die es wünschen, Therapien angeboten werden. Dabei sehe ich das Problem, dass Psychopharmaka die Leber weiter in Mitleidenschaft ziehen und damit die psychiatrischen Auswirkungen eher verstärken, denn lindern.
              Zuletzt geändert von Lilo-6; 29.10.2017, 01:59.

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                Wenn ich mich in verschiedenen Foren so umsehe, haben SEHR viele Menschen erhöhte Leberwerte, d. h. sind definitiv leberkrank.
                Das stimmt so sicherlich nicht.
                GPT, GGT und GOT reagieren auf bestimmte Zustände auch außerhalb der Leber recht sensibel, steigen also schnell mal an, ohne dass eine Lebererkrankung oder auch nur Leberschädigung im eigentlichen Sinne vorliegt. Umgekehrt kann bereits eine Leberschädigung vorliegen, auch wenn die Werte (wieder) normal sind.
                Die Mehrzahl der Menschen mit erhöhten Leberwerten werden sicherlich keine Lebererkrankung und erst recht keine Leberschädigung haben.

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                  @ pelztier86:

                  Weißt du, ob diese Frau auch so ein extrem schreckliches körperliches Gefühl im Kopf hat wenn sie überreizt ist?

                  Das würde mich am meisten interessieren.

                  Nicht das ich das Seroquel brauche. http://www.treffpunkt-hochsensibilität.de/11590502nx46300/hochsensibilitaet-allgemein-f8/wer-nimmt-medikamente-und-welche-t2357.html

                  Erster Beitrag:

                  :
                  https://aspies.de/selbsthilfeforum/i...bei-overloads/
                  Zuletzt geändert von Bella2; 29.10.2017, 08:08.

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                    Ich nochmal.

                    Ich kenne das auch (habe auch ME/CFS), aber es ist gut, dass du schon in den beiden Foren gelandet bist, da gibt es sicher einige gute Tipps.

                    Zu Hochsensibilität allgemein gibt es auch das Buch "Wenn die Haut zu dünn ist", da steht als Tipp u.a. drin, sich bewusst auf die eigene Körperwahrnehmung zu konzentrieren.
                    Mir hilft das auch nur bedingt und wenn bspw. MCS (Multiple Chemikaliensensitivität) mit rein spielt und was auslöst, was bei ME/CFS ja oft der Fall ist, ist es einfach kein brauchbarer Tipp. Dafür hab ich z.B. eine Vogmask: https://www.vogmask-europe.com/collections/all

                    Ich verbringe ja sowieso den größten Teil des Tages im Bett, aber die Menschen, die ich kenne, die häufiger raus müssen und schnell reizüberflutet sind, verwenden oft geräuschunterdrückende Kopfhörer, Sonnenbrillen und Stimming Tools.

                    ___
                    Zu psychosomatischen Kliniken und Psychiatrien:
                    Ich würde auch nie wieder in eine gehen, wenn's nicht um Medikamenten-Einstellung geht oder vielleicht, wenn ich akut suizidal wäre und mir nicht anders zu helfen wüsste.
                    Ich finde das System äußerst gewaltvoll. In den beiden Kliniken, in denen ich war, habe ich auch erlebt, dass alle bereits vorhandenen Diagnosen organischer Erkrankungen einfach vom Tisch gewischt wurden und alles auf die Psyche geschoben wurde.
                    Jegliche Verhaltensweise wird pathologisiert - höfliches Verhalten ist Co-Abhängigkeit, Reizüberflutung ist vorgeschoben, um "aus dem Kontakt gehen" zu können, etc.
                    In einer sollte man tagsüber nicht einmal aufs Zimmer gehen und keine Medikamente selbst einnehmen und letztendlich wurde mir sogar unterstellt, ich hätte mein Ritalin vom Schwarzmarkt, weil die das nicht im Off Label Use bei CFS/ME kannten (dabei habe ich mehrfach darum gebeten, den verordnenden Arzt anzurufen, aber das taten sie nicht).
                    Die Tatsache, dass ich meine Schmerzmittel nicht abgeben wollte, wurde auch als Medikamentenabhängigkeit geframed.
                    Ich sagte denen zwar, dass ich, wenn ich nachts vor Schmerzen aufwache und dann erst einmal durch die ganze Klinik zu den Pflegekräften laufen und mich mit denen auseinandersetzen muss, bis ich meine Tablette bekomme, danach nicht mehr einschlafen kann, aber das war selbstverständlich auch nur eine "vorgeschobene Begründung" für die Leute.
                    Ich war so reizüberflutet und es ging mir so schlecht, dass der Klinikaufenthalt selbst alles anhaltend verschlimmerte.

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                      Hallo liebe/r A.B.,

                      die 2 Links die ich verlinkt habe, da bin ich nicht. Fande die nur beim googlen, weil es da um mein Psycho-Medi Seroquel geht.

                      Und nun habe ich Angst, dass ich das brauche wegen der Reize. Zusätzlich zu meinen Tavor u. Diazepam.

                      Brauchst Du auch Medi's gegen die Reizüberflutung?


                      LG Bella2

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                        PS. MCS habe ich auch. Aber das kam bei mir nach einem ganz schlimmen jahrelangen Schimmelproblem.

                        Ich kann zum Putzen nur Duschgel nehmen und zum Waschen auch. Oder flüssige Arztseife.

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                          Ich hab dir ja schon mehrfach Alternativen zum Seroquel genannt, Flupiritin wenn die Leber ok ist und es nicht auf die Leber geht, oder sowas wie Gabapeptin, Valporat etc pp. Die Antiepileptiker wirkenprim auch sedierend und gegen Überreizungen. Das Seroquel ist primär ein Histamin und Doapmin Antagonist, wenn man hier keine Phatologie hat, dann kann man auch andere Mittel nehmen. Und wenn es am Histamin liegt, deswegen macht es ja auch so müde, dann kann man auch reine Histamin Antagonisten verwenden, die werden offlabel auch als Schlafmittel verwendet und sind zT rezeptfrei. Dauerhaft Dopamin zu antagonisieren würde ich wirklich nur dann, wenn man hier wirklich Probleme hat.

                          Ansonsten könnte man auch das Trittico versuchen

                          Man muss bei den Medis schon selber dahinter sein um gut eimgestellt zu werden.

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                            PS: Vergiss Valporat das geht auf die Mitos.

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                              Ich habe Ritalin als Bedarfsmedikament, das hilft aber auch nur manchmal und ich habe noch nicht herausgefunden, womit es zusammenhängt. Modafinil hatte ich auch mal, das war auch ok, aber teuer, und Hydrocortison half auch mal.
                              Alpha-Liponsäure hat auch mal kurzfristig geholfen und L-Tyrosin und L-Carnitin (und Acetyl-L-Carnitin) auch und auch andere Nahrungsergänzungsmittel, die ich so probiert habe, aber ich fand bisher noch nichts, das immer oder dauerhaft hilft. Meistens geht's höchstens 2-3 Wochen lang besser und dann wieder so wie vorher.
                              Die meisten Medikamente vertrage ich aber sowieso recht schlecht - ich habe meistens eine ganze Palette an Nebenwirkungen, aber wenig erwünschte Wirkung.

                              Die anderen Leute, die ich kenne, nehmen allerdings auch alle keine Medikamente dafür und das Seroquel scheint dir ja, was die Reizüberflutung angeht, nicht so richtig zu helfen, wenn ich das richtig verstanden habe?

                              Edit: Nachdem Letzte Frage Flupirtin nannte: Das nehme ich auch bei Bedarf. Ist bei mir das einzige Schmerzmittel mit muskelrelaxierender Wirkung, auf das ich nicht paradox mit Muskelverkampfung reagiere. Ich kann aber nicht beurteilen, inwiefern das eine Alternative zu Seroquel ist.
                              Zuletzt geändert von A. B.; 29.10.2017, 09:53.

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                                Zitat von A. B. Beitrag anzeigen
                                Ich habe Ritalin als Bedarfsmedikament, das hilft aber auch nur manchmal und ich habe noch nicht herausgefunden, womit es zusammenhängt. Modafinil hatte ich auch mal, das war auch ok, aber teuer, und Hydrocortison half auch mal.
                                Alpha-Liponsäure hat auch mal kurzfristig geholfen und L-Tyrosin und L-Carnitin (und Acetyl-L-Carnitin) auch und auch andere Nahrungsergänzungsmittel, die ich so probiert habe, aber ich fand bisher noch nichts, das immer oder dauerhaft hilft. Meistens geht's höchstens 2-3 Wochen lang besser und dann wieder so wie vorher.
                                Die meisten Medikamente vertrage ich aber sowieso recht schlecht - ich habe meistens eine ganze Palette an Nebenwirkungen, aber wenig erwünschte Wirkung.

                                Die anderen Leute, die ich kenne, nehmen allerdings auch alle keine Medikamente dafür und das Seroquel scheint dir ja, was die Reizüberflutung angeht, nicht so richtig zu helfen, wenn ich das richtig verstanden habe?

                                Edit: Nachdem Letzte Frage Flupirtin nannte: Das nehme ich auch bei Bedarf. Ist bei mir das einzige Schmerzmittel mit muskelrelaxierender Wirkung, auf das ich nicht paradox mit Muskelverkampfung reagiere. Ich kann aber nicht beurteilen, inwiefern das eine Alternative zu Seroquel ist.
                                Ich habe eben doch die Vermutung, dass Seroquel auch mit gegen Reize hilft. Nur andere Rezeptoren, als die mich sonst reizen.

                                Jetzt bleibe ich eh erstmal ein paar Monate auf der Reduktions-Dosis.

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