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Zunehmende Muskelschwäche und Erschöpfung

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    Zunehmende Muskelschwäche und Erschöpfung

    Kurz zu meiner Person – ich bin männlich und 45 Jahre alt. Ich erzähle erst etwas zu den Beschwerden und dann zu den erfolgten Untersuchungen zu kommen.
    Meine Beschwerden fingen Ende Februar 2018 an. Ich bemerkte, dass das rechte Bein und der rechte Arm sich andersartig anfühlten. Es war ein dumpfes Gefühl. Ich beobachtete dies eine Woche lang und bin dann zum Hausarzt, nachdem das andersartige Gefühl nicht wieder weg ging. Der Hausarzt schickte mich sofort in die Klinik um Schlaganfall, usw. auszuschließen. Ich wurde sehr gründlich untersucht und ohne Befund entlassen. Das Gefühl blieb und ich habe erstmal weitergemacht wie bisher. Ich war dann mit meiner Familie mal wieder klettern, was ich überhaupt nicht gut vertragen habe. Hatte das Gefühl von weniger Kraft in den Fingern und die Ausdauer war ebenfalls nicht da. Nach dem Klettern fühlten sich die Finger (insbesondere die Gelenke) unheimlich schwer an. Ich hatte auch das Gefühl von einer Art Verlangsamung. Die Hände haben sich dann nach mehreren Wochen wieder verbessert, das andersartige Gefühl rechts wurde stärker.
    Meinen bisher regelmäßig ausgeübten Sport Tischtennis kann ich nicht mehr ausüben. Bei den Versuchen zu spielen konnte ich das rechte Bein zunehmend weniger belasten, so dass ich es aufgegeben habe. Auch im rechten Arm/Schulter zeigten sich Ermüdungserscheinungen.
    Das Beschwerdebild aktuell sieht folgendermaßen aus:
    • schmerzende Schulter mit Schwächegefühl rechts mit Ausstrahlung in den Arm auch in Ruhe im Liegen
    • Schnelle Muskelermüdung bei Aktivität
      • in beiden Armen (bspw. über Kopf eine Lampe anbringen oder Wäsche aufhängen) Arme werden sehr schnell schwer
      • Rechtes Bein bei Belastung schnellere Muskelermüdung bspw. beim Treppen steigen oder bei Wettrennen gegen meinen Sohn
    • starkes Schwächegefühl oberhalb des rechten Knies; das Bein ist im Stand voll belastbar
    • Beim längeren lesen werden die Handgelenke müde
    • Relativ neu sind die Finger beider Hände betroffen. Bei Bewegung ist es so als wäre da ein leichter Wiederstand es sind hauptsächlich die Gelenke betroffen – weiterhin sind die Hänge schmerzempfindlicher geworden (ob die Schmerzempfindlichkeit auch andere Bereiche betrifft, bin ich mir nicht sicher)
    • Bei etwas mehr Belastung (längere Strecke laufen) sind neu die Füsse betroffen, besonders die Zehen aber auch sonst tun die Füsse mehr weh
    • Vorallem rechtes Bein und rechter Arm kribbeln immer wieder auch im Liegen
    • An manchen Fingern der rechten Hand eine leichte Empfindsamkeitsstörung in den Fingerspitzen
    • Ungewohnte Muskelbewegungen in vielen Bereichen
    • Bin nicht mehr voll belastungsfähig, falle Abends erschöpft ins Bett, der Kopf fühlt sich an, als sei er in „Watte“ gepackt
    • Konzentrationsschwierigkeiten auch tagsüber

    Ich selbst habe mein Leben in manchen Dingen verändert. Arbeitsplatzwechsel, um Stress zu reduzieren. Achte mehr auf mich, mache progressive Muskelrelaxation, habe mit autogenem Training angefangen, arbeite mit einem Psychotherapeuten zusammen, war in einer psychosomatischen Klinik, usw…
    In der Psychosomatischen Klinik habe ich beim regelmässigen „Krafttraining“ mitgemacht. Während des Aufenthaltes dort musste ich das Gewicht bei dem Gerät „Bankdrücken“ 2 mal reduzieren. Bei Übungen mit einem Theraband ist der linke Arm/Schulter deutlich belastbarer als die rechte Seite.
    Was wurde bisher alles untersucht?
    • Lumbalpunktion
    • MRT Kopf und gesamte Wirbelsäule
    • mehrere MRT rechter Oberschenkelmuskel
    • CT Kopf
    • Nervenleitfähigkeit
    • Ultraschalluntersuchungen Herz sowie Kopf und Halsschlagader
    • Elektroneurografie
    • EMG
    • Blutuntersuchungen ohne Ende (CK-Wert immer unauffällig)
    • Belastungs-EKG
    • Laktatkonzentration
    Alles unauffällig.

    Vor etwa 6 Wochen war ich bei einem Nichtkassenarzt, der folgende Diagnose stellt.
    Aufgrund deutlich zuwenig „natürlicher Killerzelle (CD57+ /NK Zellen) und deutlich zuviel T-Helferzellen (TH1/TH2 Ratio) mit einem klaren Ausschlag eines Lymphozytentransormationstests bei Borrelien tippt er eben auf Borrelien. Mir ist bewusst, dass der Test in der Schulmedizin „belächelt“ wird aber man greift halt nach jedem Strohhalm, so dass ich seit 3 Wochen Antibiotika nehme (ergibt sich aber keine Verbesserung)… Ob dazu passt, dass keine Eosinophile bei mir vorhanden sind… keine Ahnung.
    Meine Neurologin ist mit ihrem Latein am Ende. Ich war zu den letzten Untersuchungen weitestgehend in der DKD in Wiesbaden. Letztendlich hat mich die Klinik entlassen und stellt die Diagnose Psychopsychologoschier Systemkomplex.
    Insgesamt ist die Situation sehr belastend, da ich nicht so richtig weiterweiß. Mir ist bewusst, dass es mir noch relativ gut geht. Stehe noch voll im Berufsleben, kann den Alltag noch bewältigen aber es fällt mir von Woche zu Woche schwerer.

    Habt ihr eine Idee, was ich weiter machen soll?

    Zuletzt geändert von Müller_TT; 17.10.2019, 21:18.

    #2
    Ich will hier mal ein Update geben. Es geht weiterhin langsam bergab. Bei leichten Infekten verstärken sich die köperlichen Sympthome stark.
    Aktuell habe ich einen Schupfen, der mich komplett umgehauen hat. Besonders groß sind die Einschränkungen aktuell in beiden Händen, rechte Schulter mit Arm sowie rechtes Bein.
    • Hände: Schmerzen beim Bewegen der Finger, Gefühl von leichtem Widerstand im Knöchelbereich beim Beugen der Finger, Druckempfindlich auf Handrückenbereich
    • Schulter: Schmerzen im Schulterbereich, die durchaus unterschiedlich sind (mal ist nur ein "Muskelstrang in Richtung Rücken betroffen, mal die gesamte Schulter); Schwächegefühl im Arm bei alltäglichen Arbeiten wie gerade beim Text tippen), leichtes Kribbeln im Oberamr, was sich wie leichte Wärme anfühlt; neu ist die Betroffenheit des Ellbogens der das Schmerzen angängt, wenn dieser etwas längere Zeit gestreckt war
    • rechtes Bein (von Knie aufwärts): deutlich weniger belastbar als das linke Bein - bei Belastung Schwächgefühl, kein Sport mehr möglich, da dann das Bein im Kniebereich "steif" wird; wie auch im Schulterbereich ist häufiger ein leichtes Kribbeln zu spüren.
    Die aktuelle Diagnose Psychopsychologoschier Systemkomplex reicht mir nicht. Ich schließe das natürlich nicht aus, arbeite mit einem Psychotherapeuthen zusammen, aber ich will an allen Fronten weiterkommen, da die Beschwerden zunehmen.
    Mir ist bewusst, dass ich jetzt nur noch mit Eigeninitiative weiterkomme. Habt ihr Vorschläge, an welche Kliniken/Zentren ich mich weiter wenden kann? Schwerpunkt ist ja jetzt eher Genetik und Muskelbiopsie. Das wurde ja bisher nicht gemacht. Für weitere Kommentare und Hinweise wäre ich weiter sehr dankbar. Vielen Dank und viele Grüße!

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      #3
      Also mit den Borrelien ist das so eine Sache, aber man würde da eigentlich wie folgt vorgehen: ELISA (kann auch negativ sein), dann den Westernblot. Der wird zumindest von den Ärzten auch anerkannt. An Borrelien glaube ich aber auch nicht, da die Beschwerden symmetrisch zu sein scheinen, oder? Wenn ja, spricht das eher gegen Borrelien.

      Am ehesten tippe ich auf ein Stoffwechselproblem. Wenn es aber nicht die Schilddrüse ist oder Diabetes, was ja wohl beides überprüft wurde, dann wird es da sehr schwer.

      Warum Genetik? Gibt es in der Familie vergleichbare Fälle? Die Muskelbiopsie wird vermutlich auch keiner durchführen. Dafür fehlt die Verdachtsdiagnose. Leider kann ich Dir auch keine Klinik empfehlen. Das ist viel vom Arzt abhängig, weniger die Klinik, an der er arbeitet.

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        #4
        Hallo Müller TT

        Ich bin auch seit langer Zeit auf der Suche und habe ähnliche Beschwerden
        Bei mir wurde vor kurzem 2 Antikörper entdeckt die erhöht waren
        Und zwar Pm scl 75 und Mi 2 beide antikörper sind hoch spezifisch für eine Myositis bzw Sclerodermie Overlap Syndrom.
        Ich würde mal eben nach diesen Antikörper schauen
        Aber nicht nur diese da gibt es noch einige.
        Das blöde ist das die nich bei jedem der ein Musckelproblem hat erhöht sind aber wen man sie hat eben hoch spezifisch sind. Übrigens meine Ck werte sind auch nie auffällig.
        Mfg Sturm

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          #5
          Ich sehe bei Borreliose die Gefahr von falsch positiven Befunden.
          Wenn ein Zeckenbiss und ein nachfolgendes Erythema migrans vorliegt, würde ich eine Antibiose riskieren.
          Man sollte bedenken, dass gerade bei den "Nicht-Schulmedizinern" Borreliose eine sehr beliebte Diagnose ist ... Lässt sich offenbar auch gut "verkaufen", weil viele Menschen Angst vor Borreliose haben.

          Ansonsten würde ich erst mal ALLES andere prüfen lassen - was natürlich extrem umfangreich sein könnte und an den Kosten dafür vielleicht auch scheitern kann.


          Wurde bei den vielen Untersuchungen denn die Eisenspeicherkrankheit (die häufigste genetische Krankheit) ausgeschlossen? Diese wird nämlich oft übersehen und sie macht u. a. Gelenk- und Muskelprobleme.
          Wie hoch war das Ferritin und die Transferrin-Sättigung? Bei Ferritinwerten > 250 würde ich diese ernsthaft in Betracht ziehen (die mildere Form macht keine extrem hohen Ferritinwerte).
          Waren bei Dir alle Leberwerte normal und auch nicht grenzwertig? Wie hoch waren GPT, GGT, GLDH, Alkalische Phosphatase (AP), Bilirubin, Cholinesterase (CHE)?

          Ansonsten würde ich es mal für mind. 3 Monate mit Glucosamin500/Chondroitin400 versuchen, Das wurde mir mal von einem Rheumatologen wegen meiner Probleme mit dem re. Daumengelenk empfohlen. Er hatte mir eine sehr teure Variante verordnet. Aber bei mir wirkte genauso gut eine preiswerte Variante dieser Wirkstoffkombination. Ich will keine Werbung machen, daher schreibe ich nichts Konkretes zu "meinem" Präparat.
          Man sollte es aber einige Monate schon nehmen. Ich hatte zuletzt einen Schnappdaumen und der war nach 6 Monaten der Einnahme völlig weg. Zuvor, bei weniger starken Beschwerden, reichten auch mal 2 bis 3 Monate bis zur Beschwerdefreiheit.


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            #6
            Nachtrag:
            Sind denn alle denkbaren Mangelerscheinungen zuverlässig ausgeschlossen worden?
            Ich denke an Mängel bei
            den diversen B-Vitaminen (z. B. B12, Folsäure, B6, B1, B2, etc)
            Magnesium, Calcium, Kalium, Eisen.
            Bei grenzwertigen Werten empfiehlt sich, eine Kontrolle. Denn einige Laborwerte sind extrem störanfällig und können falsch hoch ausfallen (Kalium, Magnesium, evtl. Folsäure).
            Wie hoch ist das Gesamt-Eiweiß? Eiweißmangel kann vieles anrichten - zuviel ist aber auch oft ungesund.

            Ich würde auch im Bereich des Stoffwechsels suchen. Nur angenommen, Du hättest eine schwache Leber, so wäre der Stoffwechsel auch betroffen.

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              #7
              Erstmal vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen – ich versuche das mal alles abgeschichtet zu beantworten.
              Zu dem Thema Borreliose: Mir ist bewusst, dass die Diagnose Borreliose gerne für irgendwelche Beschwerden herangezogen wird; weiterhin bin ich auch extrem skeptisch bzgl. der Aussagekraft des Lymphozytentransformationstests. Aber es war ein Strohhalm, so dass ich mich dann entschlossen hatte im Juli eine Antibiose durchzuführen. Habe für 5 Wochen nach einem genauen Plan 2 Antibiotika genommen, den gewünschten Effekt hatte es nicht. Als Verlaufskontrolle wurde Ende September ein erneuter Lymphozytentransformationstest gemacht, der weiterhin positiv ist…
              Der Arzt hatte mir damals eine andere Herangehensweise empfohlen, da bei einer umweltmedizinischen Untersuchung festgestellt wurden, das Stoffe in meinem Körper drin sind, die da nicht reingehören. Deutlich zuviel Stoffe in meinem Körper drin sind, die da nicht reingehören. Deutlich zuviel Aluminium, Barium, Gadolinium, Nickel, Quecksilber, Silber, Uran und Zirkonium in mir drin. Dementsprechend habe ich vor 4 Wochen eine Ausleitungstherapie angefangen.
              Zusätzlich wurde vor kurzem geschaut, ob aufgrund der vielen Giftstoffe sich DNA-Addukte gebildet haben. Dies ist nicht so. Aber bei einer Untersuchung der Mitochondrien-Struktur, wurde festgestellt, dass da einiges im Argen ist (vgl. Anhang).
              Befund.JPG

              Ich muss mich da auch erst reinlesen.. Aufgrund dessen, dass deutlich zuwenig Zink und Magnesium bei den Mitochondrien sind, werde ich das substituieren. Die Lösungen dazu bekomme ich nächste Woche.

              So, und jetzt wird es kompliziert wegen der ganzen Blutwerte.
              Zur Schilddrüse: Ich habe Hashimoto bin aber gut eingestellt und nehme regelmäßig die Tablette.
              Bzgl. der Mangelerscheinungen war als einziger Wert Vitamin D immer mal wieder zu niedrig. Wird substituiert.
              Gesamteiweiß war bei 7,4, also mittig im Referenzbereich
              GPT: 115, (erhöht); GGT: 36 (Norm); GLDH finde ich nirgends – nur LDH aber das ist ja was anderes; AP: 72 (Norm); Bilirubin (Bil): 0,59 (Norm); CHE: 6892 (Norm)
              Der eine Wert ist ja zu hoch. Im Rahmen der Antibiotikatherapie wurden meine Leberwerte überprüft; da war alles in Ordnung. Die genauen Werte liegen aber beim Hausarzt.

              Beim Thema Genetik dachte ich halt daran, dass es da noch Krankheiten gibt, die da irgendwie reinpassen. Eine Muskelbiopsie würde das Nordwest-Krankenhaus in Frankfurt machen. Ich bin nochn unsicher, ob das die richtige Adresse ist.
              In der Familie gibt es keine solchen Fälle (nur Tochter hat Diabetes Typ I). Aber das passt nicht ins Schema.

              Ihr schreibt alle, dass ich in Richtung Stoffwechsel schauen soll. Mache ich gerne aber welcher Arzt (Fachrichtung) hilft mir hier weiter?
              Angehängte Dateien
              Zuletzt geändert von Müller_TT; 20.10.2019, 19:02.

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                #8
                Die Borriliose würde ich mal vergessen.
                Der
                Lymphozytentransformationstest
                wird wegen des Hashimoto positiv sein.
                Ist die Menge der Stoffe die nicht in Deinen Körper gehören wirklich relevant?
                Eine Ausleitungstherapie kann bei Schädigungen der Nerven, worauf Deine Symptome hinweisen könnten schädlich sein.
                Ein verantwortungsvoller Arzt würde das in Deiner Situation nur durchführen, wenn es unbedingt nötig wäre (z.B. bei einer Vergiftung oder wenn die Werte extrem erhöht sind und ein Zusammenhang mit den Beschwerden relativ sicher ist).
                Ich glaube bei den 2 vorgenannten Dingen bist Du einem Scharlatan aufgesessen, der Dir nur das Geld aus der Tasche ziehen will. Von dem solltest Du Dich trennen.

                Lass Dir das mit der Psyche nicht einreden. Wenn den Ärzten nichts mehr einfällt ist es immer das.

                Warst Du schon in einer Muskelambulanz? Vor einer Biopsie solltest Du zunächst mal da hin.
                Und lass die Biopsie in einer Klink machen, die sich damit auskennt. Der Eingriff ist zwar klein, aber nicht einfach durchzuführen. wenn da Fehler gemacht werden ist die Muskelprobe wertlos.
                It's a terrible knowing what this world is about

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                  #9
                  Bzgl. des Scharlatans hast du schon Recht. Man muss sich schon genau überlegen, zu wem man geht... Ich habe den Arzt vorher schon genau unter die Lupe genommen und da erschien er seriös. Das Schwierige ist ja, dass man selbst von der Materie keine Ahnung hat und dann die Wahl hat es zu glauben oder nicht.....

                  Zu den Schwermetallen: Aluminium (16 fach erhöht zum Grenzwert); Gadolinium (3 fach erhöht zum Grenzwert), Nickel (2 fach erhöht zum Grenzwert), Silber (2 fach erhöht zum Grenzwert), Uran (2 fach erhöht zum Grenzwert) und Zirkonium (3 fach erhöht zum Grenzwert).Zumindest Aluminium deutlich zu hoch...

                  In einer Muskelambulanz war ich auch (Frankfurt). Aufgrund unauffälliger Befunde sehen Sie keine Notwendigkeit etwas zu machen.

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                    #10
                    Wo hat der denn die Grenzwerte her? Wie hoch waren die denn?
                    Für Aluminium zum Beispiel gibt es gar keinen und bei Uran ist es abhängig vom jeweiligen Isotop.
                    Das klingt wie aus den Fingern gesogen.

                    Die Laborbefunde, die Du gepostet hast sind aber sehr unseriös. Wie wurden die Werte gemessen? (Blut?)
                    Da stehen keine Werte und keine Referenzbereiche, nur eine nicht nachvollziehbare Bewertung.
                    Und die Schlussfolgerungen das Irgendetwas möglich ist sind doch auch sehr vage.
                    Daraus lässt sich nichts ableiten.
                    Was da gemessen wurde ist ohnehin nicht nachvollziehbar.

                    Ich bleibe bei dem Scharlatan.
                    Zuletzt geändert von KlausB; 20.10.2019, 20:45.
                    It's a terrible knowing what this world is about

                    Kommentar


                      #11
                      Hallo Müller_TT,

                      ich habe Probleme mit Mitochondrien und einen Verdacht auf Borreliose auch besteht. Wenn Du magst, s. mein Thread im Forum Mitochondriale Myopathien.
                      Ich bin auch der Meinung wie Klaus B , dass die Biopsie in einer Klink machen soll, die sich damit auskennt. Es ist enorm wichtig.
                      Kannst Du mir bitte sagen, wer veranlasst solche Untersuchungen von Mitochondrien, wie bei dir? Untersucht man das Blut? Welche Methode? Wer, welches Labor führt solche Untersuchungen durch?

                      LG
                      hanau

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                        #12
                        Zitat von Müller_TT Beitrag anzeigen
                        Bzgl. des Scharlatans hast du schon Recht. Man muss sich schon genau überlegen, zu wem man geht... Ich habe den Arzt vorher schon genau unter die Lupe genommen und da erschien er seriös. Das Schwierige ist ja, dass man selbst von der Materie keine Ahnung hat und dann die Wahl hat es zu glauben oder nicht.....

                        Zu den Schwermetallen: Aluminium (16 fach erhöht zum Grenzwert); Gadolinium (3 fach erhöht zum Grenzwert), Nickel (2 fach erhöht zum Grenzwert), Silber (2 fach erhöht zum Grenzwert), Uran (2 fach erhöht zum Grenzwert) und Zirkonium (3 fach erhöht zum Grenzwert).Zumindest Aluminium deutlich zu hoch...

                        In einer Muskelambulanz war ich auch (Frankfurt). Aufgrund unauffälliger Befunde sehen Sie keine Notwendigkeit etwas zu machen.
                        Also bzgl. des Aluminiums kann man sagen, dass dieses eigentlich nur erhöht ist bei Menschen, die beruflich damit zu tun haben, z. B. Arbeiter in de Aluminiumherstellung, oder aber bei Menschen mit gestörter Entgiftung, z. B. Dialysepatienten. Ich würde Dir anraten, die Leberwerte noch einmal zu überprüfen. Da gab es ja mal das einzig auffällige.

                        Die Werte für die Mitochondrienfunktion kann man nicht nachvollziehen, hatte Dir KlausB ja aber auch schon gesagt. Bzgl. der Muskelbiopsie ist es schon richtig, wenn man Dir sagt, dass es an einer Indikation fehlt. Wenn man einen Verdacht hat, dann ist das sinnvoll. Bei der Muskelbiopsie kann man aber natürlich nach vielen Dingen schauen. Wenn Du da nicht den richtigen Verdacht vorher geäußert hast, wird man Dir später sagen: "Ach danach haben wir nicht geschaut. Das war nicht unser Auftrag. Dann müssten wir noch mal eine Biopsie machen." Man kann in der Muskelbiopsie auch sehen, ob die Mitochondrien gut arbeiten, aber mit der angehängten Datei wird Dir niemand eine Überweisung für eine Biopsie wegen V.a. Mitochondrienpathie geben.

                        Lilo-6 hat Dir ja auch ein paar Hinweise gegeben, denen solltest Du nachgehen. Wie gesagt, ist der Leberwert ja der einzige, der mal auffällig war.

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                          #13
                          Zitat von hanau Beitrag anzeigen
                          Hallo Müller_TT,

                          Kannst Du mir bitte sagen, wer veranlasst solche Untersuchungen von Mitochondrien, wie bei dir? Untersucht man das Blut? Welche Methode? Wer, welches Labor führt solche Untersuchungen durch?

                          LG
                          hanau
                          Mitochondrien sind ja bei bestimmten "Ärzten" aus der okulten Ecke grad in Mode als Ursache für alles Mögliche, von AIDS bis Zahnschmerzen.
                          An solche "Untersuchungen" kommst Du ganz einfach. Gehe zu einem Mitochondrien-"Mediziner".
                          Die schießen doch an jeder Strassenecke wie Pilze aus dem Boden.
                          Schon diese Untersuchung bei einem dieser Freaks hat eine unmittelbare positive Wirkung auf die Muskeln: Die Belastung sinkt spontan, weil die Muskeln die von dem Gewicht Deiner Brieftasche erleichtert werden.

                          Ein Labor ist für solche "Befunde" eigentlich nicht notwendig. Anschließend kannst Du dann gleich teure Therapien machen, zur Gesundung des Bankkontos des Quacksalbers.

                          Am besten hat der noch eine Zulassung als Heilpraktiker, dann darf der Dir Gifte reindrücken für die ein richtiger Arzt sofort die Zulassung verlöre und sich mit dem Staatsanwalt auseinandersetzen könnte. Ganz nach dem Motto "Wer früher stirbt (aber nicht vor Ablieferung seines gesamten Vermögens) leidet nicht so lange."
                          It's a terrible knowing what this world is about

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                            #14

                            Müller_TT schrieb:
                            Ihr schreibt alle, dass ich in Richtung Stoffwechsel schauen soll. Mache ich gerne aber welcher Arzt (Fachrichtung) hilft mir hier weiter?
                            Hausarzt, Umweltmediziner oder Internist können das sicher untersuchen.
                            Nur:
                            Solltest Du gesetzlich versichert sein, so ist es gut möglich, dass Du solche Untersuchungen selbst bezahlen musst.
                            Falls ja, wäre zu überlegen, ob Du nicht gleich in ein Labor zur Blutabnahme fährst und dort als sog. "IGEL-Leistung" die Blutwerte, die Du für wichtig hältst, Dir abnehmen lässt.


                            KlausB. schrieb:
                            Mitochondrien sind ja bei bestimmten "Ärzten" aus der okulten Ecke grad in Mode als Ursache für alles Mögliche, von AIDS bis Zahnschmerzen.
                            An solche "Untersuchungen" kommst Du ganz einfach. Gehe zu einem Mitochondrien-"Mediziner".
                            Die schießen doch an jeder Strassenecke wie Pilze aus dem Boden.
                            Das sehe ich auch so.
                            Man muss bei mitochondrialen Krankheiten unterscheiden zwischen den "echten" und denen, die manche Ärzte jedem Patienten auf Zuruf diagnostizieren.


                            Müller_TT schrieb:
                            .Zumindest Aluminium deutlich zu hoch...
                            Kann gut ein Fehler in der Blutabnahme sein. Man benötigt dafür ein Spezialröhrchen, das keine der sonst üblichen Zusätze enthält. Denn die den Röhrchen zugesetzten Substanzen enthalten Aluminium und meines Wissens auch noch andere Substanzen (Silizium? ...), so dass durch die Zusätze die Proben schon allein positiv auf Aluminium werden.
                            Und wenn Aluminium 16-fach erhöht sein soll, würde ich am ehesten an einen Fehler glauben. Oder arbeitest Du in einer Industrie, in der man sich mit Aluminium vergiften kann?


                            Müller_TT schrieb:
                            GPT: 115, (erhöht)
                            Ich hätte dies fast übersehen:
                            Du bist also doch leberkrank, oder ist dieser Wert sonst eher im unteren Normbereich (bei Männern unter ca. 35) ?
                            Denn auch bei Werten im eher oberen Normbereich würde ich, wenn sie stetig so hoch sind, die Leber für krank halten.
                            GPT ist einer der wichtigsten und aussagefähigsten Leberwerte. Wenn der mal erhöht ist, stimmt in der Regel etwas nicht mit der Leber.
                            Die Leberwerte gehen oft erst hoch, wenn die Leber schon deutlicher geschädigt ist. Die Leber ist ein großes Organ und kann kleinere Schädigungen oft noch lange kompensieren.

                            Wie hoch war denn das Ferritin, falls es mal untersucht wurde?
                            Das würde ich auf jeden Fall bestimmen lassen (und auch die Transferrin-Sättigung). Denn wenn dies erhöht oder hoch ist, könnte man an die Eisenspeicherkrankheit als Ursache denken. Die ist besonders häufig, wird aber oft übersehen.
                            Zuletzt geändert von Lilo-6; 25.10.2019, 17:05.

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                              #15
                              Hallo, ich bin neu hier und kenn mich medizinisch nicht aus. Aber für mich hört sich bei deinen Beschreibungen einiges bekannt vor und ich habe Systemischer Lupus... Also ich finde das ganze könnte durchaus in die Richtung Kollagenose gleich welcher Art führen und ich würde auf jeden Fall Mal einen Termin bei einem Internistischen Rheumatologen machen lassen.

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