Kurz zu meiner Person – ich bin männlich und 45 Jahre alt. Ich erzähle erst etwas zu den Beschwerden und dann zu den erfolgten Untersuchungen zu kommen.
Meine Beschwerden fingen Ende Februar 2018 an. Ich bemerkte, dass das rechte Bein und der rechte Arm sich andersartig anfühlten. Es war ein dumpfes Gefühl. Ich beobachtete dies eine Woche lang und bin dann zum Hausarzt, nachdem das andersartige Gefühl nicht wieder weg ging. Der Hausarzt schickte mich sofort in die Klinik um Schlaganfall, usw. auszuschließen. Ich wurde sehr gründlich untersucht und ohne Befund entlassen. Das Gefühl blieb und ich habe erstmal weitergemacht wie bisher. Ich war dann mit meiner Familie mal wieder klettern, was ich überhaupt nicht gut vertragen habe. Hatte das Gefühl von weniger Kraft in den Fingern und die Ausdauer war ebenfalls nicht da. Nach dem Klettern fühlten sich die Finger (insbesondere die Gelenke) unheimlich schwer an. Ich hatte auch das Gefühl von einer Art Verlangsamung. Die Hände haben sich dann nach mehreren Wochen wieder verbessert, das andersartige Gefühl rechts wurde stärker.
Meinen bisher regelmäßig ausgeübten Sport Tischtennis kann ich nicht mehr ausüben. Bei den Versuchen zu spielen konnte ich das rechte Bein zunehmend weniger belasten, so dass ich es aufgegeben habe. Auch im rechten Arm/Schulter zeigten sich Ermüdungserscheinungen.
Das Beschwerdebild aktuell sieht folgendermaßen aus:
Ich selbst habe mein Leben in manchen Dingen verändert. Arbeitsplatzwechsel, um Stress zu reduzieren. Achte mehr auf mich, mache progressive Muskelrelaxation, habe mit autogenem Training angefangen, arbeite mit einem Psychotherapeuten zusammen, war in einer psychosomatischen Klinik, usw…
In der Psychosomatischen Klinik habe ich beim regelmässigen „Krafttraining“ mitgemacht. Während des Aufenthaltes dort musste ich das Gewicht bei dem Gerät „Bankdrücken“ 2 mal reduzieren. Bei Übungen mit einem Theraband ist der linke Arm/Schulter deutlich belastbarer als die rechte Seite.
Was wurde bisher alles untersucht?
Vor etwa 6 Wochen war ich bei einem Nichtkassenarzt, der folgende Diagnose stellt.
Aufgrund deutlich zuwenig „natürlicher Killerzelle (CD57+ /NK Zellen) und deutlich zuviel T-Helferzellen (TH1/TH2 Ratio) mit einem klaren Ausschlag eines Lymphozytentransormationstests bei Borrelien tippt er eben auf Borrelien. Mir ist bewusst, dass der Test in der Schulmedizin „belächelt“ wird aber man greift halt nach jedem Strohhalm, so dass ich seit 3 Wochen Antibiotika nehme (ergibt sich aber keine Verbesserung)… Ob dazu passt, dass keine Eosinophile bei mir vorhanden sind… keine Ahnung.
Meine Neurologin ist mit ihrem Latein am Ende. Ich war zu den letzten Untersuchungen weitestgehend in der DKD in Wiesbaden. Letztendlich hat mich die Klinik entlassen und stellt die Diagnose Psychopsychologoschier Systemkomplex.
Insgesamt ist die Situation sehr belastend, da ich nicht so richtig weiterweiß. Mir ist bewusst, dass es mir noch relativ gut geht. Stehe noch voll im Berufsleben, kann den Alltag noch bewältigen aber es fällt mir von Woche zu Woche schwerer.
Habt ihr eine Idee, was ich weiter machen soll?
Meine Beschwerden fingen Ende Februar 2018 an. Ich bemerkte, dass das rechte Bein und der rechte Arm sich andersartig anfühlten. Es war ein dumpfes Gefühl. Ich beobachtete dies eine Woche lang und bin dann zum Hausarzt, nachdem das andersartige Gefühl nicht wieder weg ging. Der Hausarzt schickte mich sofort in die Klinik um Schlaganfall, usw. auszuschließen. Ich wurde sehr gründlich untersucht und ohne Befund entlassen. Das Gefühl blieb und ich habe erstmal weitergemacht wie bisher. Ich war dann mit meiner Familie mal wieder klettern, was ich überhaupt nicht gut vertragen habe. Hatte das Gefühl von weniger Kraft in den Fingern und die Ausdauer war ebenfalls nicht da. Nach dem Klettern fühlten sich die Finger (insbesondere die Gelenke) unheimlich schwer an. Ich hatte auch das Gefühl von einer Art Verlangsamung. Die Hände haben sich dann nach mehreren Wochen wieder verbessert, das andersartige Gefühl rechts wurde stärker.
Meinen bisher regelmäßig ausgeübten Sport Tischtennis kann ich nicht mehr ausüben. Bei den Versuchen zu spielen konnte ich das rechte Bein zunehmend weniger belasten, so dass ich es aufgegeben habe. Auch im rechten Arm/Schulter zeigten sich Ermüdungserscheinungen.
Das Beschwerdebild aktuell sieht folgendermaßen aus:
- schmerzende Schulter mit Schwächegefühl rechts mit Ausstrahlung in den Arm auch in Ruhe im Liegen
- Schnelle Muskelermüdung bei Aktivität
- in beiden Armen (bspw. über Kopf eine Lampe anbringen oder Wäsche aufhängen) Arme werden sehr schnell schwer
- Rechtes Bein bei Belastung schnellere Muskelermüdung bspw. beim Treppen steigen oder bei Wettrennen gegen meinen Sohn
- starkes Schwächegefühl oberhalb des rechten Knies; das Bein ist im Stand voll belastbar
- Beim längeren lesen werden die Handgelenke müde
- Relativ neu sind die Finger beider Hände betroffen. Bei Bewegung ist es so als wäre da ein leichter Wiederstand es sind hauptsächlich die Gelenke betroffen – weiterhin sind die Hänge schmerzempfindlicher geworden (ob die Schmerzempfindlichkeit auch andere Bereiche betrifft, bin ich mir nicht sicher)
- Bei etwas mehr Belastung (längere Strecke laufen) sind neu die Füsse betroffen, besonders die Zehen aber auch sonst tun die Füsse mehr weh
- Vorallem rechtes Bein und rechter Arm kribbeln immer wieder auch im Liegen
- An manchen Fingern der rechten Hand eine leichte Empfindsamkeitsstörung in den Fingerspitzen
- Ungewohnte Muskelbewegungen in vielen Bereichen
- Bin nicht mehr voll belastungsfähig, falle Abends erschöpft ins Bett, der Kopf fühlt sich an, als sei er in „Watte“ gepackt
- Konzentrationsschwierigkeiten auch tagsüber
Ich selbst habe mein Leben in manchen Dingen verändert. Arbeitsplatzwechsel, um Stress zu reduzieren. Achte mehr auf mich, mache progressive Muskelrelaxation, habe mit autogenem Training angefangen, arbeite mit einem Psychotherapeuten zusammen, war in einer psychosomatischen Klinik, usw…
In der Psychosomatischen Klinik habe ich beim regelmässigen „Krafttraining“ mitgemacht. Während des Aufenthaltes dort musste ich das Gewicht bei dem Gerät „Bankdrücken“ 2 mal reduzieren. Bei Übungen mit einem Theraband ist der linke Arm/Schulter deutlich belastbarer als die rechte Seite.
Was wurde bisher alles untersucht?
- Lumbalpunktion
- MRT Kopf und gesamte Wirbelsäule
- mehrere MRT rechter Oberschenkelmuskel
- CT Kopf
- Nervenleitfähigkeit
- Ultraschalluntersuchungen Herz sowie Kopf und Halsschlagader
- Elektroneurografie
- EMG
- Blutuntersuchungen ohne Ende (CK-Wert immer unauffällig)
- Belastungs-EKG
- Laktatkonzentration
Vor etwa 6 Wochen war ich bei einem Nichtkassenarzt, der folgende Diagnose stellt.
Aufgrund deutlich zuwenig „natürlicher Killerzelle (CD57+ /NK Zellen) und deutlich zuviel T-Helferzellen (TH1/TH2 Ratio) mit einem klaren Ausschlag eines Lymphozytentransormationstests bei Borrelien tippt er eben auf Borrelien. Mir ist bewusst, dass der Test in der Schulmedizin „belächelt“ wird aber man greift halt nach jedem Strohhalm, so dass ich seit 3 Wochen Antibiotika nehme (ergibt sich aber keine Verbesserung)… Ob dazu passt, dass keine Eosinophile bei mir vorhanden sind… keine Ahnung.
Meine Neurologin ist mit ihrem Latein am Ende. Ich war zu den letzten Untersuchungen weitestgehend in der DKD in Wiesbaden. Letztendlich hat mich die Klinik entlassen und stellt die Diagnose Psychopsychologoschier Systemkomplex.
Insgesamt ist die Situation sehr belastend, da ich nicht so richtig weiterweiß. Mir ist bewusst, dass es mir noch relativ gut geht. Stehe noch voll im Berufsleben, kann den Alltag noch bewältigen aber es fällt mir von Woche zu Woche schwerer.
Habt ihr eine Idee, was ich weiter machen soll?

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