Zitat von Lahaina1980
Beitrag anzeigen
Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
lahaina1980
Einklappen
X
-
Das habe Icv doch schon…deshalb bin ich ja so verzweifelt…es ist immer alles unauffällig, es bleibt aber nicht mal gleich, sondern wird fast täglich schlechter..das ist ja das Fürchterliche an der Sache! Ich bin ratlos und fast hoffnungslos wie es noch weitergehen soll…3 kleine Kinder, diebisch nicht mehr alleine versorgen kann…es ist echt schlimm!
Kommentar
-
Ich habe großes Verständnis für deine Situation. Eine Anekdote dazu: mein Vater hat sich 7 Jahre mit Symptomen rumgeschlagen (ging um Hautprobleme und rheumatische Beschwerden. Er wurde falsch behandelt, nach Hause geschickt mit der Erklärung er wäre gesund, bis schließlich ein Arzt den Grund gefunden hat.
du hast eine lange Arztgeschichte hinter dir, aber du wirst weiter graben müssen und dir Hilfe holen. Eventuell auch Unterstützung mit deinen Kindern. Schieb den Gedanken ALS aber erst bei Seite und mach den Versuch einen vernünftigen Arzt zu finden
Kommentar
-
Zumindest sie über KK bezahlt werden...Zitat von Lahaina1980 Beitrag anzeigenJa so ist es leider! Es ist immer wieder das Selbe!
Sonst heisst es leider nur privat.
Und jetzt werden sie alle noch mehr sparen.
strompreise für mrt und röntgen ....
Kommentar
-
Entschuldigung, aber so ein pauschaler Müll. Also braucht jemand, der seine Arbeit liebt, niemals Urlaub?Zitat von kathi81 Beitrag anzeigen
3 - 4 Kinder, Vollzeit oder teilzeit .
wenn es Dinge im Leben die einem Freude bereiten, dann ist es alles positive Stress.
Egal ob positiv oder negativ: Stress macht irgendwann krank und wenn der Kipppunkt erst erreicht ist, ist das oft nicht auf die Schnelle zu reparieren. Oft bekommt man nichtmal mit, dass man sich zu viel aufbürdet, eben weil vieles Spaß macht.
Ich liebe alle meine drei Kinder, meine Frau, mein Ehrenamt und auch mein Beruf bereitet mir meist Freude. Zu viel ist es dennoch!
Kommentar
-
Sorry Slug, du bezeichnest Kathis Aussage als pauschalen Müll labberst aber selber irgendwas pauschales daher wie „Stress macht irgendwann krank…“
Das ist doch ein total individuelles Thema, das mit der individuellen Persönlichkeit und derer Bewältigungsstrategien zusammenhängt.
Wenn dich dein Stress hierhin ins Forum getrieben hat dann freue dich deines Lebens dass es „nur“ das ist, andere würden sich das wünschen und ich denke, dass die meisten im Laufe der Zeit ganz gut zwischen Stressursachen und organischen ihrer Symptome unterscheiden können. Nur weil es bei dir vielleicht so ist, brauchst du hier nicht mit gewissen anderen Personen gebetsmühlenartig deine Psychobibel auspacken.
Jeder der hier schreibt hat schon drei mal gehört, dass die Psyche zu berücksichtigen ist und es gibt auch sicherlich den ein oder anderen der auch angstgestört ist und gerne vier mal zum Neurologen geht um sich zu vergewissern. Leider wird nur die Zeit bei diesem Krankheitsbild darüber richten was ist oder nicht, kein EMG, NfL und Co.
Kommentar
-
Der letzte Absatz ist völlig unsinnig, denn ich habe hier überhaupt nichts geschrieben, dass du oder kathi oder wer auch immer stresserkrankt ist. Kann ich gar nicht einschätzen. Akzeptiere ich auch so. Kannst du bei dir selbst übrigens auch nicht mit letzter Konsequenz abschätzen, denn wie erwähnt, nimmt man selbst den "Kipppunkt" - also den Moment, wo es dem eigenen Geist und Körper zu viel wird - gar nicht wahr. Dieser Punkt ist individuell sehr unterschiedlich, das ist klar und dem habe ich auch nie widersprochen. Deshalb gibt es auch so viele mit burn-out etc., die sich schlicht zu viel zumuten. Kriegen die Betroffenen oft erst mit Hilfe raus. Auch das akzeptiere ich, dass dies immer möglich ist. Du auch?
Worum es mir eigentlich geht ist die pauschale Aussage, "positiver Stress" mache nicht krank. Diese Aussage ist falsch. Die Aussage "Stress macht irgendwann krank" ist halt einfach richtig. Das ist Stand der Wissenschaft und kann nicht als "Meinung" abgetan werden. Und ich ärgere mich, wenn jemand einfach komplett falsche Aussagen macht und die hier stehen bleiben.
Deshalb habe ich die Aussage "positiver Stress macht nicht krank" mit einem abstrakten (Urlaub beim Gernearbeiter) und einem konkreten Fall (mein eigener) widerlegt. Ich will an einem weiteren Beispiel mal demonstrieren, dass solche Aussagen sogar extrem schädlich sind: In der Öffentlichkeit wird seit kurzem - ganz zart, weil irgendwie doch ne unangenehme Sache - über postnatale Depression gesprochen. Die Betroffenen sind mitnichten alles Vergewaltingungsopfer oder Frauen, die die Abtreibung verpasst haben, sondern teilweise gestandene Mütter, die sich auf das zweite, dritte, vierte.... Kind freuen. Und dann trotz aller Mutterliebe in diese Krankheit rutschen, obwohl der Stress durchweg positiv ist. Wenn sich hier dann einer hinstellt und sagt, "positiver Stress" macht nicht krank, dann finde ich das krass. Wenn das noch ein Mensch ist, der andererseits sein eigenes - nicht objektivierbares - Kranksein respektiert haben möchte, dann ist es noch viel unverständlicher.
Und zum "Mirgehtsabervielschlechterundich binvieldöllerkrank"-Spiel: Da mache ich nicht mit, das könnt ihr unter euch spielen. Da war ich schon im Kindergarten nicht so gut drin und das war das letzte Mal, dass ich solche Spiele gespielt habe. Ich werde zu gegebener Zeit ein Update verfassen, aber das mache ich nicht im Wochenrhythmus. Nur weil ich nicht der ganzen Welt über jede neue Zuckung berichte - weil das halt einfach völlig Banane ist - heißt das nicht, dass ich keine somatischen Befunde habe. Und selbst somatische Befunde schließen übrigens eine psychische Ursache nicht aus, aber das muss ich wohl nicht erzählen, hört eh keiner zu^^
Ist doch länger geworden. Also Essenz: Die These "positiver Stress macht nicht krank" ist Mumpitz. Falsch. Unsinnig. Tausendfach widerlegt. Und trägt zu einer Gesellschaft bei, in der Pausen und Selbstpflege oft und zu Unrecht mit Müßiggang oder Drückebergertum gleichgesetzt werden.
Kommentar
-
Du bauscht diese kurze Bemerkung von Kathi so krass auf und interpretierst da Sachen rein die so gar nicht gesagt worden sind. Kommst mit einer rhetorischen Frage zum Thema Urlaub und legst ihr damit Worte in den Mund, die so nie gefallen sind sondern die du dir einfach zusammengesponnen hast. Und wie mir dein langer Text mit weiteren Beispielen zeigt hast du da echt viel und weiter gedacht als ich für möglich gehalten hätte.
Es geht doch gar nicht um irgendwelche Spielchen „Wer ist am meisten Krank. Viele freuen sich einfach über ein Offenes Ohr und etwas Aufmunterung. Wenn du dann als siebter lehrerhaft die Geschichte der Psyche eröffnest kommt es für mich wie Hohn rüber.
Jeder weiß mittlerweile, dass ALS Betroffene nicht bei ihrem ersten Arztbesuch die Diagnose erhalten haben. Das ist kein Geheimnis und ob ich das schreibe oder nicht, weiß das auch jeder Angstgestörte nach 5min googeln. Ich würde mir für alle hier lieber eine psychische Erkrankung mit Verlaub wünschen, aber nicht jedem wird diese Diagnose am Schluss zuteil werden.
Auch ein psychisch Kranker kann an einer Motoneuronenkrankheit erkranken und auch ein psychisch stabiler Mensch kann unter den Symptomen einer Motoneuronenerkrankung psychisch krank werden.
Wenn jemand hier das Bedürfnis verspürt im Wochenrythmus sein Leid zu klagen, dann lass ihn doch, vielleicht hilft es ihm und ob du das für richtig oder falsch erachtest ist doch dein ganz persönliches Empfinden, aber denjenigen dann auch regelmäßig auf die Psyche hinzuweisen könnte genauso komisch sein…
Stress ist Ursache für viele Leiden, auch organischer Natur. Ich glaube dem hat auch niemand widersprochen .
Kommentar
-
Jay Cee…ich gebe dir so recht! Nochmals danke
Ich möchte hier auch gar nicht weiter ins Detail gehen, aber es stimmt ja auch: so ein Forum ist ja dafür da, um etwas zu schreiben, von dem man belastet ist und wenn das halt jeden Tag ist! Du musst ja nicht drauf eingehen oder eben aus dem
Forum austreten, wenn du das nicht erträgst! Einigen tut das eben gut und dann ist das so! Auch ne Form von Stress loswerden!
Kommentar
-
Da gehe ich zu 100% mit.Zitat von slug Beitrag anzeigenAlso Essenz: Die These "positiver Stress macht nicht krank" ist Mumpitz. Falsch. Unsinnig. Tausendfach widerlegt. Und trägt zu einer Gesellschaft bei, in der Pausen und Selbstpflege oft und zu Unrecht mit Müßiggang oder Drückebergertum gleichgesetzt werden.
Dass Nina ihre beruflich Ausbildung und ihre Kinder und alles in keiner Phase auch mal als stressig/belastend bezeichnen will, weil es ja positiver Stress sei, der ja nicht krank mache, das macht mir bisschen Sorge. (Also es würde mir keine Sorgen machen, wenn sie einfach kerngesund wäre und sich gut fühlen würde, aber das tut sie ja nicht.) Egal wie sehr man etwas liebt, es gibt ein Zuviel von allem. Wenn man nicht weiß, wann man ab und an bissle auf die Bremse gehen sollte, dann zieht der Körper die Notbremse für die Psyche, versprochen.
Erst beim Mittagessen habe ich mich sehr gut mit einer Kollegin über Resilienz, Somatisierungs-/Angststörungen und psychische Erkrankungen unterhalten. Sie hat sich viel vorgenommen, sie will nämlich das gesellschaftliche Stigma von psychischen Erkrankungen in unserer Firma abschaffen, damit Leute einen genauso ehrlichen Umgang damit finden, wie mit ihrer Knie-OP über die man offen spricht. Und dann hat sie mir erzählt, wie sie mit 28 einfach zusammengeklappt ist und nicht mehr aufstehen konnte. Sie war dann insgesamt über ein halbes Jahr stationär in der Psychosomatiker, es wurde eine posttraumatische Belastungsstörung aus ihrer Kindheit (schwer psychisch erkrankter alleinerziehender Elternteil) und schwere Depressionen diagnostiziert und behandelt. Darauf wäre sie selbst niemals gekommen, bis es nicht mehr ging. Nach außen hat ihr das auch niemand vorher jemals angemerkt. Sie wusste nämlich einfach nicht wie eine Kindheit anders aussehen konnte, folglich war ja alles normal, also kein Stress. Und nach der Zeit in der Klinik ist sie da rausgegangen und ihr Leben hat noch mal neu angefangen.
JayCee hat auch Recht, auch wenn man psychisch krank ist, könnte man ALS zusätzlich bekommen. Viele hier im Ohne Diagnose Forum schreiben immer wieder, dass niemand etwas findet, obwohl sie schon eine seriöse Diagnose haben: Angststörungen oder Somatisierungsstörungen. Diese Diagnosen werden oft unter den Tisch gewischt und das ärgert mich ganz ehrlich. Weil damit das hässliche Stigma der psychischen Erkrankungen weiter kultiviert wird und man sich selbst die Möglichkeit nimmt echte Hilfe zu bekommen und anzunehmen.
Und allen die sich nicht komplett gegen so eine Diagnose versperren, wünsche ich viel Kraft und Energie dran zu bleiben. Man rutscht da nicht von heute auf morgen rein, deshalb ist man auch nicht so schnell 'geheilt" wie nach einer Knie-OP.
Kommentar
-
Man kann so ein Forum natürlich auch nur als Kummerkasten oder Schultertagebuch benutzen. In dem Fall sollte man dann nicht andere Leute nach ihrer Einschätzung oder ihre Meinung zu manchen Themen fragen, aber in den meisten Posts wird das ja auch gar nicht getan. Somit unterschreibe ich dein Zitat von oben komplett und poste genau aus diesem Grund weiter. Wenn andere Leute immer wieder "ALS" vermuten, darf ich immer wieder "Psyche" vermuten, da kann sich JayCee gerne auf den Kopf stellen, weil er der Meinung ist, dass es reicht, wenn man das einmal im Leben gesagt bekommt.Zitat von Lahaina1980 Beitrag anzeigenso ein Forum ist ja dafür da, um etwas zu schreiben, von dem man belastet ist und wenn das halt jeden Tag ist! Du musst ja nicht drauf eingehen oder eben aus dem
Forum austreten, wenn du das nicht erträgst!
Ich bin jeden Tag davon belastet, dass Leute in meinem Umfeld und auch hier im Internet hohen psychischen Leidensdruck haben und sowohl sich wie auch anderen nicht zugestehen, dass psychische Leiden keine Krankheit zweiter Klasse sind. Wir brauchen mehr gesellschaftliche Anerkennung davon und Rücksicht darauf, damit man sich so eine Erkrankung eingestehen kann, ohne Angst haben zu müssen den Job zu verlieren oder auch nur als schwach und nicht leistungsfähig wahrgenommen zu werden.
Kommentar
-
Schau mal Blixa, so inflationär wie du Psyche durch den Raum wirfst verpufft der Effekt. Jeder Beitrag wird pauschal mit „Psyche“ von dir begleitet. Jeder der drei Beiträge hier gelesen hat von denen du vier mit „Psyche“ kommentiert hast, kann sich seinen Teil dabei denken. Ich stell mich nicht auf den Kopf sondern beobachte laut.
Dass wir in Deutschland ein Stigmatisierungsproblem mit psychischen Erkrankungen haben steht außer Frage, allerdings gibt es für psychische Erkrankungen wie z.B. somatoforme Störungen genauso Diagnosekriterien wie für eine ALS. Komischerweise wird somatoforme Störung gerne und lockerer zugeworfen, vielleicht auch als Verlegenheitsdiagnose? ohne Berücksichtigung relevanter Kriterien und das ärgert mich, weil ich es ungerecht ist.
Der Arzt bei dem ich seit letztem Jahr in Behandlung bin war so ehrlich zu sagen und auch schriftlich niederzulegen, dass für die endgültige Einordnung meiner Symptome der klinische Verlauf abgewartet werden muss. Das find ich gut und ehrlich…
Kommentar

Kommentar