Hallo Chris,
ich würde nicht so pauschal sagen, dass ein KH Aufenthalt gar nichts bringt. Mich hat es schon weitergebracht, auch wenn keine Diagnose rausgekommen ist.
Positiv fand ich, dass ich immerhin eine grobe Richtung bekommen hab, die vermutlich gar nicht so schlecht ist. Und einen EMG-Kontrolltermin für ein halbes Jahr später hab ich auch bekommen, obwohl das erste EMG unauffällig war. Außerdem wurde ich wirklich ernst genommen, obwohl auch praktisch alles unauffällig war (nur Kraft und Reflex fanden sie auffällig). Ich hab mich nicht mal bemüht, besonders krank zu wirken… hab dort auf Station am Ergometer trainiert und lange Spaziergänge über das KH Gelände gemacht. Fand ich wirklich positiv, also wie sie mit mir umgegangen sind. Außerdem haben sie ja auch einiges ausgeschlossen und ich hab ein riesiges Blutbild. Von dem her fand ich es insgesamt hilfreich.
Negativ war dann natürlich das Ende… als tatsächlich nirgends was rauskam, sagte mir der Oberarzt bei der abschließenden telefonischen Besprechung, dass sie also alles therapierbare ausgeschlossen haben und nichts mehr für mich tun können und ich brauch jetzt nicht mehr kommen. Außer das Kontroll-EMG wäre dann auffällig. Wenigstens hab ich keinen Psycho-Stempel bekommen.
Wenn ich jetzt nicht im persönlichen Umfeld Ärzte hätte, die mir weiterhelfen, würde ich nicht mehr wissen wie nach der Entlassung. Das muss man klar sagen. Ab einem gewissen Punkt ist da Feierabend.
Von dem her würde ich schon raten, sich mal durchchecken zu lassen. VIelleicht bringt es dich ein bisschen weiter. Allerdings würde ich dafür ein anständiges KH suchen und mich um einen seriösen Auftritt bemühen… Ärzte haben nicht so gern, wenn man schon konkrete Diagnosevorschläge mitbringt. Und leider bekommt man schneller diesen Psycho-Stempel, wenn man recht panisch wirkt. Was nicht heißt, dass ich das gut finde… mir ist klar, dass das absolut nicht leicht ist und unklare Symptomatik die Psyche belastet. Geht mir ja nicht anders.
LG
ich würde nicht so pauschal sagen, dass ein KH Aufenthalt gar nichts bringt. Mich hat es schon weitergebracht, auch wenn keine Diagnose rausgekommen ist.
Positiv fand ich, dass ich immerhin eine grobe Richtung bekommen hab, die vermutlich gar nicht so schlecht ist. Und einen EMG-Kontrolltermin für ein halbes Jahr später hab ich auch bekommen, obwohl das erste EMG unauffällig war. Außerdem wurde ich wirklich ernst genommen, obwohl auch praktisch alles unauffällig war (nur Kraft und Reflex fanden sie auffällig). Ich hab mich nicht mal bemüht, besonders krank zu wirken… hab dort auf Station am Ergometer trainiert und lange Spaziergänge über das KH Gelände gemacht. Fand ich wirklich positiv, also wie sie mit mir umgegangen sind. Außerdem haben sie ja auch einiges ausgeschlossen und ich hab ein riesiges Blutbild. Von dem her fand ich es insgesamt hilfreich.
Negativ war dann natürlich das Ende… als tatsächlich nirgends was rauskam, sagte mir der Oberarzt bei der abschließenden telefonischen Besprechung, dass sie also alles therapierbare ausgeschlossen haben und nichts mehr für mich tun können und ich brauch jetzt nicht mehr kommen. Außer das Kontroll-EMG wäre dann auffällig. Wenigstens hab ich keinen Psycho-Stempel bekommen.
Wenn ich jetzt nicht im persönlichen Umfeld Ärzte hätte, die mir weiterhelfen, würde ich nicht mehr wissen wie nach der Entlassung. Das muss man klar sagen. Ab einem gewissen Punkt ist da Feierabend.
Von dem her würde ich schon raten, sich mal durchchecken zu lassen. VIelleicht bringt es dich ein bisschen weiter. Allerdings würde ich dafür ein anständiges KH suchen und mich um einen seriösen Auftritt bemühen… Ärzte haben nicht so gern, wenn man schon konkrete Diagnosevorschläge mitbringt. Und leider bekommt man schneller diesen Psycho-Stempel, wenn man recht panisch wirkt. Was nicht heißt, dass ich das gut finde… mir ist klar, dass das absolut nicht leicht ist und unklare Symptomatik die Psyche belastet. Geht mir ja nicht anders.
LG

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