Ich bin seit Längerem so gut wie nicht mehr hier.
Eine Anmerkung zu dem Thema möchte ich allerdings machen, nachdem ich mich zwischenzeitlich intensiv mit Psychotraumatologie befasst habe bzw. befassen musste, da ich u.a. im Rahmen meiner langjährigen Krankengeschichte eine schwere Komplextraumatisierung erlitten habe.
Selbstverständlich gibt es psychosomatische Beschwerden („Konversationssymptome“) im Rahmen psychischer Belastungen und Traumatisierungen - hier liegt keine somatische Erkrankung vor. Die Beschwerden bestehen, sind jedoch lediglich Ausdruck von Funktionsstörungen des jeweiligen Systems. Hinzu können verstärkende Effekte wie durch eine starke Selbstbeobachtung kommen, wenn man eine entsprechende Persönlichkeitsstruktur aufweist (was bei schwer Komplextraumatisierten tendenziell weniger bis nicht der Fall ist)
Insb. schwere Komplextraumatisierungen können über die Beeinflussung des autonomen Nervensystems (und Immunsystems) somatische Erkrankungen auslösen oder bereits bestehende verschlechtern.
Und: nicht jede psychische Belastung (auch nicht in der Kindheit) ist gleich ein Trauma. Auch eine Kindheit, die nicht gerade schön war, muss kein Trauma verursachen, wenngleich auch dann psychische Folgen bestehen können.
Heutzutage wird der Trauma-Begriff tlw. inflationär verwendet, sehr zum Leidwesen derer, die (schwer) komplextraumatisiert sind. Und auch in der Welt der Psychologie gilt im Regelfall: je komplexer der Patient ist, umso weniger wird sich seiner angenommen.
Eine Anmerkung zu dem Thema möchte ich allerdings machen, nachdem ich mich zwischenzeitlich intensiv mit Psychotraumatologie befasst habe bzw. befassen musste, da ich u.a. im Rahmen meiner langjährigen Krankengeschichte eine schwere Komplextraumatisierung erlitten habe.
Selbstverständlich gibt es psychosomatische Beschwerden („Konversationssymptome“) im Rahmen psychischer Belastungen und Traumatisierungen - hier liegt keine somatische Erkrankung vor. Die Beschwerden bestehen, sind jedoch lediglich Ausdruck von Funktionsstörungen des jeweiligen Systems. Hinzu können verstärkende Effekte wie durch eine starke Selbstbeobachtung kommen, wenn man eine entsprechende Persönlichkeitsstruktur aufweist (was bei schwer Komplextraumatisierten tendenziell weniger bis nicht der Fall ist)
Insb. schwere Komplextraumatisierungen können über die Beeinflussung des autonomen Nervensystems (und Immunsystems) somatische Erkrankungen auslösen oder bereits bestehende verschlechtern.
Und: nicht jede psychische Belastung (auch nicht in der Kindheit) ist gleich ein Trauma. Auch eine Kindheit, die nicht gerade schön war, muss kein Trauma verursachen, wenngleich auch dann psychische Folgen bestehen können.
Heutzutage wird der Trauma-Begriff tlw. inflationär verwendet, sehr zum Leidwesen derer, die (schwer) komplextraumatisiert sind. Und auch in der Welt der Psychologie gilt im Regelfall: je komplexer der Patient ist, umso weniger wird sich seiner angenommen.

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