Hallo Alle,
nun möchte ich auch einmal meinen Verlauf schildern in der Hoffnung eventuell etwas Beruhigung und Objektivität zu gewinnen.
Angefangen hat alles mit einem Zucken im linken Unterarm-im April 2022. Es kam immer nur in langen Abständen und ich habe mir nichts weiter dabei gedacht…im Laufe der Zeit wurden die Abstände geringer und seit Juni zuckt exakt diese Stelle durchgängig-zeitgleich begannen auch andere Stellen am linken Arm zu Zucken-und verlieren an Abständen. Seit August spüre ich im Rücken sowie in den Beinen Zuckungen und am Bauch sowie in Gesicht und Zunge hat es nun seit 3 Wochen auch begonnen.
Hinzu kommt eine gelegentliche Schluckblockade-ich verschlucke mich nicht sondern ich kann den Schluckreflex nicht auslösen.
Zu Begin der Zuckungen und der Schluckblockade die das erste mal im März auftrat habe ich nicht gegoogelt oder mir Sorgen gemacht…erst als Freunde mir sagten sie sehen dieses Zucken und ich solle das mal abklären lassen kam die Angst…
Was soll ich sagen-ihr kennt es…Google, Bodychecking,Todesangst…usw…
Ich wurde dann vor 4 Wochen neurologisch im KH komplett durchgecheckt-nichts auffällig-Blutwerte etc. alles gut!
Außer bei der Elektromyographie „leichtgradige Hinweise auf chronische neurogene Schädigung mit einem Reinnervationspotenzial“ eben genau in dem Muskel der dauerhaft am Unterarm zuckt…
Ich wurde entlassen mit den Worten „ benigne Faszikulation,kommen sie in 6 Monaten wieder-eine ALS würden wir jetzt wahrscheinlich noch nicht erkennen“
ohne weitere Erklärung…da ich starke Nebenwirkung der Lumbal Punktion hatte konnte ich gar nicht so schnell meine Fragen äußern und der Arzt war schon weg…
Zu Hause konnte ich mich nicht beruhigen…Ich gab alle möglichen Dinge bei Google ein um irgendwie aus diesem Entlassungsbericht Informationen zu filtern…
Ich befinde mich nun in einer Klinik für psychisch erkrankte Menschen.
Mein linker Arm/Ellenbogen ist dünner,ich habe keinen Kraftverlust soweit ich das beurteilen kann-nach der Lumbalpuntion lag ich 3 Wochen nur-deswegen fühle ich mich schwach…Der Arm ist in Ruhe auch weiterhin unruhig-es ist wie ein „wabern oder Zittern“ unter der Haut zu sehen…durch die dauerhaften Zuckungen zittert meine Hand und es fällt mir schwer etwas ruhig und der Hand zu halten(ohne Schwäche!) Die Stelle wo es zuerst mit Zucken begonnen hat ,hat auch seit ca.2 Wochen an Intensität der Zuckung abgenommen-also es zuckt weiterhin aber nicht so heftig und deutlich zu sehen wie zuvor…
Zwischendurch habe ich leichte Schwierigkeiten beim Schlucken…
Außerdem scheint mein rechter Daumenballen dünner zu sein.
Ich versuche ruhig zu bleiben, allerdings gelingt mir das nicht oft-die Ablenkung und Therapien in der Klinik helfen mir…
Ich schwanke zwischen Hoffnung und der Gewissheit, dass ich an ALS erkrankt bin.
Ich bin 39, Mama von zwei Kindern, sportlich und ja, ich habe Stress! Im Februar habe ich mich von meinem Partner und Vater meiner Kinder getrennt-das war extrem stressig und ist es noch!
Mein Verstand und meine Angst wechseln sich ab und ich bin wirklich am Ende meiner Kräfte…
Gibt es Jemanden der etwas dazu sagen kann/möchte?
Liebe Grüße Sasu
nun möchte ich auch einmal meinen Verlauf schildern in der Hoffnung eventuell etwas Beruhigung und Objektivität zu gewinnen.
Angefangen hat alles mit einem Zucken im linken Unterarm-im April 2022. Es kam immer nur in langen Abständen und ich habe mir nichts weiter dabei gedacht…im Laufe der Zeit wurden die Abstände geringer und seit Juni zuckt exakt diese Stelle durchgängig-zeitgleich begannen auch andere Stellen am linken Arm zu Zucken-und verlieren an Abständen. Seit August spüre ich im Rücken sowie in den Beinen Zuckungen und am Bauch sowie in Gesicht und Zunge hat es nun seit 3 Wochen auch begonnen.
Hinzu kommt eine gelegentliche Schluckblockade-ich verschlucke mich nicht sondern ich kann den Schluckreflex nicht auslösen.
Zu Begin der Zuckungen und der Schluckblockade die das erste mal im März auftrat habe ich nicht gegoogelt oder mir Sorgen gemacht…erst als Freunde mir sagten sie sehen dieses Zucken und ich solle das mal abklären lassen kam die Angst…
Was soll ich sagen-ihr kennt es…Google, Bodychecking,Todesangst…usw…
Ich wurde dann vor 4 Wochen neurologisch im KH komplett durchgecheckt-nichts auffällig-Blutwerte etc. alles gut!
Außer bei der Elektromyographie „leichtgradige Hinweise auf chronische neurogene Schädigung mit einem Reinnervationspotenzial“ eben genau in dem Muskel der dauerhaft am Unterarm zuckt…
Ich wurde entlassen mit den Worten „ benigne Faszikulation,kommen sie in 6 Monaten wieder-eine ALS würden wir jetzt wahrscheinlich noch nicht erkennen“
ohne weitere Erklärung…da ich starke Nebenwirkung der Lumbal Punktion hatte konnte ich gar nicht so schnell meine Fragen äußern und der Arzt war schon weg…
Zu Hause konnte ich mich nicht beruhigen…Ich gab alle möglichen Dinge bei Google ein um irgendwie aus diesem Entlassungsbericht Informationen zu filtern…
Ich befinde mich nun in einer Klinik für psychisch erkrankte Menschen.
Mein linker Arm/Ellenbogen ist dünner,ich habe keinen Kraftverlust soweit ich das beurteilen kann-nach der Lumbalpuntion lag ich 3 Wochen nur-deswegen fühle ich mich schwach…Der Arm ist in Ruhe auch weiterhin unruhig-es ist wie ein „wabern oder Zittern“ unter der Haut zu sehen…durch die dauerhaften Zuckungen zittert meine Hand und es fällt mir schwer etwas ruhig und der Hand zu halten(ohne Schwäche!) Die Stelle wo es zuerst mit Zucken begonnen hat ,hat auch seit ca.2 Wochen an Intensität der Zuckung abgenommen-also es zuckt weiterhin aber nicht so heftig und deutlich zu sehen wie zuvor…
Zwischendurch habe ich leichte Schwierigkeiten beim Schlucken…
Außerdem scheint mein rechter Daumenballen dünner zu sein.
Ich versuche ruhig zu bleiben, allerdings gelingt mir das nicht oft-die Ablenkung und Therapien in der Klinik helfen mir…
Ich schwanke zwischen Hoffnung und der Gewissheit, dass ich an ALS erkrankt bin.
Ich bin 39, Mama von zwei Kindern, sportlich und ja, ich habe Stress! Im Februar habe ich mich von meinem Partner und Vater meiner Kinder getrennt-das war extrem stressig und ist es noch!
Mein Verstand und meine Angst wechseln sich ab und ich bin wirklich am Ende meiner Kräfte…
Gibt es Jemanden der etwas dazu sagen kann/möchte?
Liebe Grüße Sasu

was mich halt sehr verunsichert ist das Ergebnis des emg‘s…aber letztendlich hätten die Ärzte mich nicht einfach so weggeschickt wenn es etwas verdächtiges gewesen wäre…
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