Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Muskelschwäche, Spastik, völlige Ratlosigkeit....

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #31
    Was hat deine Osteopathin denn für eine Meinung zu deinen Beschwerden?

    Kommentar


      #32
      Wäre schon denkbar, dass das in Richtung einer der vielen Formen aus dem Bereich der Muskeldystrophie geht, Ich habe eine.
      von diesen allwissenden Quacksalbern würde ich aber bei Deiner Art der Beschwerden, die offensichtlich keine lokale Ursache haben die Finger lassen.
      It's a terrible knowing what this world is about

      Kommentar


        #33
        Anna2006

        Gibt es in der Verwandtschaft Muskelerkrankungen? Die meisten davon sind vererbt.

        Kommentar


          #34
          Also, in der Verwandtschaft ist mir nichts bekannt, Eltern und Großeltern kann ich verneinen...und die Vererbung habe ich mir auch schon als unpassenden Faktor gedacht, zumal eben viele andere deutliche Symptome wie Augen- oder Herzbeschwerden dabei sind, die ich zum Glück nciht habe.... der CK wert (also auch ein Indikator für evtl. Muskelbeteiligung) liegt aktuell im sehr guten Bereich.... alles komisch - seit gestern ist mein Unterarmmuskel bei jeder Tätigkeit wie Handy schreiben oder Tastatur schreiben ermüdet - der Muskel, der für einige Finger zuständig ist.... es macht mich mürbe, dass alles dazu kommt, aber nichts erklärbar ist....
          Die Osteopathin habe ich im Februar das letzte Mal gesehen, meinst du das mit Quacksalbern?? Ich habe Freitag einen Termin, auch Physio beginne ich wieder.... und die MRT stehen noch aus und das EMG im Oktober....
          kann man eigentlich auch noch auf Muskelerkrankungen schließen, wenn im EMG gar keine Auffälligkeiten sind? Oder liegt es dann doch in der Wirbelsäule??
          Ich bin so froh, dass ich so viele Inspirationen bekomme, ich fühle mich sehr eingeschränkt, auch psychisch belastend, da jeden Tag gefühlt was Neues dazu kommt....

          Kommentar


            #35
            Genetische Erkrankungen sind zwar vererbbar, aber gerade bei Defekten in größeren Einzelgenen treten Erberkrankungen auch durch Spontanmutationen (Defekte ohne Fälle in der familiären Vorgeschichte) auf und werden dann weitervererbt.
            In der Gruppe meiner Dystrophien (Defekte am Dystrophin-Gen) liegt die Quote der Spontanmutationen immerhin bei 30%.
            It's a terrible knowing what this world is about

            Kommentar


              #36
              „.. meinst du das mit Quacksalbern?? ...“

              Genau DAS.
              Und was sonst noch so auf dem Markt ist, von Homöopathen bis Heilern.

              It's a terrible knowing what this world is about

              Kommentar


                #37
                Aber bei einer Dystrophie wäre vermutlich der CK Wert zumindest leicht erhöht?!

                Kommentar


                  #38
                  Zitat von Hustinettenbaer Beitrag anzeigen
                  Aber bei einer Dystrophie wäre vermutlich der CK Wert zumindest leicht erhöht?!


                  Das denke ich ja auch , daher die Frage.... das gibt mir einen kleinen Funken Hoffnung, aber die Symptome (heute wieder beim Radfahren das ganze linke Bein völlig fast erschöpft, das rechte übernimmt dann.... ) - woher kommt eine Muskelschwäche, die einseitig so ausgeprägt ist????

                  Kommentar


                    #39
                    Ich würde die Finger von jeglichem Schubladendenken lassen. Informieren, Meinungen sammeln. Nützliches mitnehmen, Rest liegen lassen.

                    Kommentar


                      #40
                      was genau meinst du mit Schubladendenken? Das mit den ck Werten, die ja doch eine gewisse Aussagekraft hätten??

                      Kommentar


                        #41
                        In Bezug auf Quacksalber.

                        Kommentar


                          #42
                          Das Schubladendenken ist wohl eher bei Dir verhaftet.
                          Es ist mir vollkommen klar, dass die Ergebnisse der Schulmedizin oft unbefriedigend sind. Ist aber gerade bei den neuromuskulären Erkrankungen kein Wunder, bei ca. 800 verschiedenen Erkrankungen in diesem Bereich und der Tatsache, dass die Medizin noch erhebliches Entwicklungspotenzial hat.

                          Ich bin durchaus offen für „alternative“ Medizin. Allerdings treiben sich in dem Bereich zu 95% Scharlatane die auch nicht zu besseren Ergebnissen kommen als die Schulmedizin und deren Fähigkeiten hauptsächlich darin besteht Menschen in höchster Not das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich kann es ja verstehen wenn Menschen in Angst und Panik darauf hereinfallen, aber ich halte das Verhalten dieser Quacksalber im höchstem Maße für unmoralisch und pervers. Zumal wenn deren „Behandlungen“ nicht nur die Krankheit nicht heilen, sondern zu einem frühzeitigen Tod führen (in der eigenen Familie erlebt).

                          Übrigens gibt es auch in der Schulmedizin Scharlatane mit zweifelhaften Heilsversprechen (z.B. die Idee mit Stammzellen Erkrankungen der Muskeln zu heilen oder Interferon bei Dystrophien) und auch einige physiotherapeutische Verfahren sind eher schädigend als nutzbringend.
                          It's a terrible knowing what this world is about

                          Kommentar


                            #43
                            Einem TCM-Mediziner würde ich mein Leben anvertraue. Allerdings nur einem, der das vollständige Studium in China abgeschlossen hat. Um dort als Ausländer überhaupt an der Uni angenommen zu werden musst -du ein vollständiges (Schul-) Medizinstudium erfolgreich abgeschlossen haben und musst dann dort noch einmal 12 Semester Studieren bis du den anerkannten TCM-Abschluss bekommst. Alternativ kannst Du natürlich auch die vollen 12 Jahre dort durchziehen. Was hier als TCM-Studium bezeichnet wird hat nur wenig mit mit echter TCM zu tun. Die angewandte TCM-Medizin in China ist wirklich ganzheitlich und beinhaltet neben der „alternativen“ Elementen auch das gesamte Repertoire der sog. Schulmedizin inclusive moderner Apparate- und Labormedizin und, wenn es nötig ist auch Medikamente der Schulmedizin. (Mein Neffe hat ein paar Jahre in China gelebt)
                            von den echten TCM-Medizinern findet man aber fast keinen in Deutschland. Ich habe nur mal einen im südlicheren Deutschland entdeckt. In der Praxis das medizinische 3-Klassen-System in China allerdings nicht gerade gerecht.

                            Auch Heilpraktiker haben einige gute Ansätze. Ich hatte jahrelang einen Hausarzt der Allgemeinmediziner und Heilpraktiker war. Der war richtig gut. Jenachdem mit welchem gesundheitlichem Problem wir zu dem kamen hat er entweder in die Schulmedizinkiste oder die Heilpraktikerkiste gegriffen.

                            Was sich aber im Allgemeinem hier so an Heilpraktikern rumtreibt sind allerdings Menschen die ein paar Bücher gelesen habe und die oberflächliche Prüfung beim Gewerbeaufsichtsamt gemacht haben. Bestenfalls haben die noch ein paar Grundkurse in „medizinischem“ Allgemeinwissen gemacht. Dann dürfen die alles mit Dir anstellen. Auch Dinge für ein Schulmediziner in den Knast gehen würde oder zumindest die Zulassung verlieren würde (z.B. wirklich gesundheitsschädliche Stoffe injizieren). Der Begriff „Heilpraktiker“ ist nicht an einen offiziellen Ausbildungsplan gebunden.

                            Noch ein paar andere Kandidaten:
                            1. Dein Osteopath: Laut Ihrem Eigenverständnis wissen die vom großen Ganzen, eben ganzheitlich. Ist die Frage ob das hilft wenn es am Detailwissen, insbesondere über die 800 neuromuskulären Erkrankungen oder zumindest der 10-20 Obergruppen mangelt. Mag sein, dass die in einigen Fällen erfolgreich Tippen, aber vermute mal, dass die Trefferquote weit unter der der Schulmediziner liegt.

                            2. Homöopathen: Das Konzept Krankheiten oder Symptome mit den Stoffen zu behandeln, die sie auslösen erscheint mir nicht nachvollziehbar. Aber immerhin sind die so verdünnt, dass in dem Wasser nichts mehr von diesem Krankheits- oder Symtomerreger vorhanden ist und somit keinen Schaden anrichten kann. Die heilende Wirkung liegt aber wohl im Bereich von Leitungswasser.

                            Es gäbe da noch ein paar mehr.

                            Ob diese Methoden es wert sind seine ganzen Ersparnisse hineinzustecken oder sich hoch zu Verschulden muss natürlich Jeder für sich selben entscheiden.
                            Meiner Meinung nach ist das aber mehr als idiotisch (verzeih die Wortwahl ist nicht persönlich gemeint). Aber leider haben diese Quacksalber ein erhebliches Potential an Überzeugungskraft und Mancher denkt „Je teurer der ist desto besser muss er sein“
                            Zuletzt geändert von KlausB; 01.09.2023, 03:28.
                            It's a terrible knowing what this world is about

                            Kommentar


                              #44
                              Also ich war jetzt zweimal bei der Osteopathin, mir geht es um eben weitere Impulse außerhalb des Schubladendenkens der ärztlichen Disziplinen, gerade beim Orthopäden habe ich keinerlei Interesse an einem ganzheitlichen Denken verspürt, der wollte mir für 80 Euro pro Sitzung eine myofasziale Therapie andrehen, fünf Mal sollte das stattfinden. Das war es. Wenn man viele Standarduntersuchungen beim Neurologen durch hat und weiß, dass man einige Bandscheibenprobleme schon hat, denke ich schon eher an was Orthopädisches. Und ich gehe auch zur Physiotherapie, weil die auch Erfahrungen haben und ganzheitlicher als ein sturer Orthopäde sind, der nur die MRT-Bilder sagt und meint, die Schäden seien nicht groß genug für meine Schwächen... und Geld habe ich bislang nur anteilig für die Osteopathie ausgegeben, das wars.... die Bandscheibenvorfälle machen mir gedanklich sehr zu schaffen, leider ist die Wirbelsäule bei mir auch immer wieder in allen Abschnitten gereizt..... ich hoffe auf Besserung...

                              Kommentar


                                #45
                                Das mit den Bandscheibenvorfällen/Schäden ist sowieso eine merkwürdige Sache.
                                Die Bilder sagen anscheinend wenig aus. Nach meinen MRT-Bildern sollte ich laut Orthopäde höllische Schmerzen und leichte Lähmungen haben. Ich hab keines von beidem.
                                er sagte aber auch, dass man das Ausmaß anhand von Bildern nicht immer eindeutig beurteilen kann und das die Beschwerden ausschlaggebend sind. Er hat auch schon Patienten gehabt bei denen auf den Bildern fast nichts zu sehen war, die aber heftige Beschwerden hatten.
                                ich war aber auch mal bei einer Urlaubsvertretung die gleich operieren wollte.


                                Zuletzt geändert von KlausB; 01.09.2023, 18:21.
                                It's a terrible knowing what this world is about

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X