Guten Tag,
vorab, ich bin Männlich, 29 Jahre alt,1,85m,bin Nichraucher ( habe von 2012 bis 2023 oft abends shisha geraucht und von 2021 bis Ende 2023 auch Vapes, habe aber seit Ende 2023 komplett damit aufgehört) und war schon mein Leben lang ein sehr sportlicher Mensch.
Ich bin Allergiker und habe im Sommer teilweise stark mit Niesanfällen, Kratzen im Hals und etwas Unwohlsein zu kämpfen, durch meinen Heuschnupfen.
An schlimmen Tagen nehme ich dann eine Allergietablette.
An Medikamenten nehme ich seit dem ich denken kann Nasenspray. Dies nehme ich auch mehrmals am Tag. Ansonsten nehme ich nur Nahrungsergänzungsmittel.
Ich hatte in meinem Leben 3 etwas schwerere Verletzungen.
2006 Schlüsselbeinbruch linke Seite, musste opperiert werden
2021 Leichter Bandscheibenvorfall durch falsches Heben beim Krafttraining ( 2 Spritzen in den Rücken bekommen und nach 2 Tagen war es wieder besser)
2023 Innenminiskusriss + Bänderriss
Symptomverlauf:
Angefangen 2011
- komisches Gefühl im Kopf beim einschlafen, als würde ich gleich öhnmächtig werden
- Im Laufe des Jahres unangenehmes Kribbel und Schwächegefühl kam im Nacken dazu. Immer das Gefühl, als würde man nach hinten gezogen werden bzw. Instabilitätsgefühl Nacken und oberer Halsbereich
Seit dem Tag machte ich mir immer große Gedanken ich hätte einen Hirntumor. Der Gedanke hat mich täglich begleitet.
- Ab 2012 machte sich manchmal eine leichte Gang- und Standunsicherheit bemerkbar, die sich so äußerte als würde es schwer fallen sich ohne irgendwo festzuhalten genügend Stabilität aufzubringen um bspw. Einen bestimmten Gang langszulaufen oder auf einer Stelle zu stehen. Es ist ein Gefühl von Instabilität im Nackenbereich und dadurch resultierende angespanntheit der Beine um das auszugleichen.
Auch traten diese Beschwerden nicht jeden Tag auf und auch immer wieder von anderer Intensität.
Auch fiel mir auf, das sich teilweise während dieser "Unsicherheitssymptomatik" meine Motorik komisch angefühlt hat. Beispielsweise fühlte sich eine zielgerichtete Bewegung meines Armes komisch an. Als würde ich diese nur nebenbei mitbekommen und nicht direkt bewusst ausführen. Ein anderes Beispiel wäre das Autofahren. Plötzlich das Gefühl als würde ich Schwierigkeiten haben meine Beine zu koordinieren und gezielt die kupplung zu drücken. Geklappt hat es immer. Jedoch hat es sich sehr komisch angefühlt. Während dieser Phasen, wo sich Bewegung komisch angefühlt haben, war auch das komische Gefühl im Nacken schlimmer und ich habe oft während der Fahrt gedacht ich müsste Rechts ran fahren, weil ich gleich das Bewusstsein verlieren könnte. Allerdings ist das nie passiert. Ebenfalls hatte ich auch des öfteren einschlafprobleme gehabt. Ich hatte während der Einschlafphase oftmals komische Gedanken und ein komisches Gefühl im kopf, was manchmal so schlimm wurde, dass ich dachte ich werde gleich ohnmächtig und bin dann stark aufgeschreckt habe meine Arme und Beine stark bewegt und tief Luft geholt.
Oft habe ich dann auch ein paar Geräusche von mir gegeben, weil ich dachte ich kann nichts mehr hören.
Diese Beschwerden haben mich von 2012 - 2022 dauerhaft begleitet. Es gab Phasen, ich rede hier von Wochen und teilweise auch Monaten, wo ich kaum bis fast keine Symptome hatte ( ganz weg waren Sie nie ) allerdings auch Phasen, wo die Symptome wieder schlimmer wurden. Meistens auch mit dem Gefühl, als würden Sie bei jedem mal etwas schlimmer werden.
In der Zeit wurden einige Untersuchungen bei mir vorgenommen.
Nun wurden unzählige Untersuchungen vorgenommen und das einzige was dabei raus kam, ist dass ich wohl einen etwas zu hohen Blutdruck habe. Laut mehreren Blutdruckmessungen war der wohl etwas zu hoch und teilweise bis über 150/90, weshalb ich bis zum Jahr 2022 Ramipril täglich genommen habe. Angefangen mit der Einnahme habe ich 2013 das erste Mal mit 16 Jahren. Es war aber nur eine kleine Dosierung von 0.5 bis 1mg Ramipril.
Ich war deswegen sogar in einer Endokrinologischen Klinik in Lübeck, wo meine Hormone untersucht worden. 2 Tage war ich dort. Es sollte geguckt werden, ob man dadurch den erhöhten Blutdruck erklären kann. Es wurde jedoch nichts gefunden außer ein etwas abweichender Noradrenalinwert.
Bis 2022 war dieses auf und ab der Beschwerden weiterhin vorhanden, jedoch habe ich mir keine großen Gedanken mehr gemacht und irgendwie gelernt damit zu leben, da gefühlt alles soweit untersucht wurde.
Nun kamen im Mai 2022 plötzlich neue Symptome dazu.
An einem Abend als ich ins Bett ging hatte ich plötzlich ein komisches Gefühl in der Herzgegend. Als würde es etwas weh tun und auch komisch schlagen. Ich bin dann ins Bett und bin dann auch irgendwann eingeschlafen. Dann am nächsten Morgen ging es immer noch komisch, allerdings bin ich trotzdem zur Arbeit. Dann auf der Arbeit war mir sehr komisch. Bei jedem Bücken hatte ich immer ein total komisches Herzstolpern. Nachdem das Herzstolpern immer öfter und vor allem nachdem ich mich gebückt habe aufgetreten ist bin ich nach hause und zum Arzt gefahren. Dieser hat ein EKG gemacht und gesagt es sei alles gut.
Seit dem Tag nahm ich vermehrt jeden Tag herzstolpern wahr. Nach ein paar Wochen kamen dann weitere Symptome dazu. Ich hatte des öfteren auch Schmerzen in der Brust und auch im oberen Rücken zwischen den Schulterblättern ein unangenehmes, Drückendes und auch Schmerzendes Gefühl. Ich habe dann immer so ein gefühl, nicht mehr richtig durchatmen zu können, als würde ich gegen einen Widerstand im rücken atmen und es kommt nicht genug Luft unten an.
Daraufhin habe ich mir schnellstmöglich einen Termin beim Kardiologen geholt, der dann auch alles mögliche von EKG, Belastungs EKG, Herz Echo, Bluttests etc. gemacht hat, wo alles in ordnung war.
Nach der Untersuchung war ich etwas beruhigt. Dies hielt jedoch nicht sehr lange an, da die Beschwerden leider weiterhin blieben. Ich habe mir regelmäßig sehr große Gedanken gemacht, ich würde eine Herzkrankheit haben oder jederzeit einen Herzinfarkt erleiden. Ich habe zwischen 2022 und Anfang 2024 4 Kardiologen besuche hinter mir und war 2 mal sogar in der Notaufnahme, wo jedes mal nichts gefunden worden ist und die Kardiologen sagten mein Herz sei gesund.
In der Notaufnahme war ich, da ich einmal Abends sehr starkes Herzstolpern hatte, welches vor allem im liegen und wenn ich auf der rechten Seite lag aufgetreten ist.
Meine smartwatch zeigte mir Vorhofflimmern an und deswegen bin ich ins Krankenhaus. Dieses komische Herzflattern habe ich auch heute noch, wenn ich mich auch die rechte Seite lege. Als würde mein Herz vollkommen willkürlich schlagen, wie es will. Meist legt sich das nach ein paar Sekunden. Jedoch fühlt sich das manchmal so unangenehm an, das drehen auf die rechte Seite, das ich es manchmal nur sehr langsam mache oder mich wieder umdrehen, da ich sonst das Gefühl habe meine Herz dreht durch.
Allerdings habe ich davor "aktuell" keine Angst mehr, da mir mehrmals bestätigt wurde das sei nicht schlimm.
Nun ging Mitte 2024 mein Symptommarathon leider weiter. Ich weis nicht mehr 100% genau wann es anfing, aber ich meine das war März 2024. An einem Abend fiel mir im Bett plötzlich auf, dass irgendwas stark und in unregelmäßigen Abständen vibriert. Als würde jemand draußen mit seinem Auto am Gas spielen. Ich ging durch die wohnung um zu gucken wo es her kommt Jedoch konnte ich nichts finden und es hörte sich in jedem Raum gleich an. Dann fragte ich meinen Mitbewohner ob er das auch hört und er sagte nur nein er hört nichts. Dann wusste ich irgendwas stimmr da mit meinem Ohr nicht. Am nächsten Tag war das Geräusch erstmal verschwunden, allerdings als ich abends nach hause kam von der Arbeit und Ruhe hatte, war das Geräusch wieder da und dazu auch noch viel lauter. Es hört sich an wie ein unregelmäßigen vibrieren. Also wirklich so als würde draußen ein Bagger arbeiten oder ein Auto die ganze Zwit mit dem Gas spielen. Nach 3 Tagen ging das Geräusch, welches übrigens nur im linken Ohr war endlich weg.
Als ich dann nach einer woche dachte, ich sei es endlich los, ging es eines Abends langsam und leise wieder los. Das machte mir so zu schaffen, da ich wusste, jetzt kommen wieder schlaflose Nächte auf mich zu. Es gibt fast nichts was diesen "Tinnitus" übertönt kann außer extrem laute Musik im Ohr oder Auto fahren, da es dort ähnliche Geräusche sind.
Also ging ich zum HNO, der mehrere Untersuchungen machte, aber nichts krankhaftes festgestellt hat und meinte es sein ein Tinnitus. Er gab mir 2 Behandlungsoptionen. Die eine war Akkupunktur und die andere Kortisonwpritzen ins Teommelfell. Ich entschied mich für die spritzen. Ich bekam, wenn ich mich richtig erinnere über einen Zeitraum von 1 oder 2 wochen 3 - 4 Spritzen. Diese haben auch tatsächlich geholfen. Allerdings nur für rund 2 Wochen. Eines Tages merkte ich im Pausenraum auf der Arbeit plötzlich wieder ein komisches vibrieren und dann wusste ich schon, das es bald wieder los geht. Meistens war der Tinnitus am 2. Tag am schlimmsten und hielt dann so 3 Tage an. Ich hatte ihn tatsächlich nie deutlich länger als 5 Tage. Dann meistens 1 - 2 Wochen Ruhe und dann kam er wieder. Das einzige was mir dann geholfen hat waren Kortisontabletten. Meist ging der Tinnitus einen Tag nach der Einnahme weg. Das einzige, was den Tinnitus kurz stumm gemacht hat war, wenn ich meine Backenzähne stark zusammen beiße. Löse ich diese geht das Geräusch sofort weiter.
Daraufhin ging ich natürlich wieder zum HNO und er sagte mir, die einzige Option die wir jetzt noch haben ist eine MRT Aufnahme vom Kopf und einen seltenen Tumor, der auf eine Hörnerv drücken kann auszuschließen. Er sagte, dass man da zu 99% nichts finden wird, man das aber als Ausschlussdiagnose machen muss.
vorab, ich bin Männlich, 29 Jahre alt,1,85m,bin Nichraucher ( habe von 2012 bis 2023 oft abends shisha geraucht und von 2021 bis Ende 2023 auch Vapes, habe aber seit Ende 2023 komplett damit aufgehört) und war schon mein Leben lang ein sehr sportlicher Mensch.
Ich bin Allergiker und habe im Sommer teilweise stark mit Niesanfällen, Kratzen im Hals und etwas Unwohlsein zu kämpfen, durch meinen Heuschnupfen.
An schlimmen Tagen nehme ich dann eine Allergietablette.
An Medikamenten nehme ich seit dem ich denken kann Nasenspray. Dies nehme ich auch mehrmals am Tag. Ansonsten nehme ich nur Nahrungsergänzungsmittel.
Ich hatte in meinem Leben 3 etwas schwerere Verletzungen.
2006 Schlüsselbeinbruch linke Seite, musste opperiert werden
2021 Leichter Bandscheibenvorfall durch falsches Heben beim Krafttraining ( 2 Spritzen in den Rücken bekommen und nach 2 Tagen war es wieder besser)
2023 Innenminiskusriss + Bänderriss
Symptomverlauf:
Angefangen 2011
- komisches Gefühl im Kopf beim einschlafen, als würde ich gleich öhnmächtig werden
- Im Laufe des Jahres unangenehmes Kribbel und Schwächegefühl kam im Nacken dazu. Immer das Gefühl, als würde man nach hinten gezogen werden bzw. Instabilitätsgefühl Nacken und oberer Halsbereich
Seit dem Tag machte ich mir immer große Gedanken ich hätte einen Hirntumor. Der Gedanke hat mich täglich begleitet.
- Ab 2012 machte sich manchmal eine leichte Gang- und Standunsicherheit bemerkbar, die sich so äußerte als würde es schwer fallen sich ohne irgendwo festzuhalten genügend Stabilität aufzubringen um bspw. Einen bestimmten Gang langszulaufen oder auf einer Stelle zu stehen. Es ist ein Gefühl von Instabilität im Nackenbereich und dadurch resultierende angespanntheit der Beine um das auszugleichen.
Auch traten diese Beschwerden nicht jeden Tag auf und auch immer wieder von anderer Intensität.
Auch fiel mir auf, das sich teilweise während dieser "Unsicherheitssymptomatik" meine Motorik komisch angefühlt hat. Beispielsweise fühlte sich eine zielgerichtete Bewegung meines Armes komisch an. Als würde ich diese nur nebenbei mitbekommen und nicht direkt bewusst ausführen. Ein anderes Beispiel wäre das Autofahren. Plötzlich das Gefühl als würde ich Schwierigkeiten haben meine Beine zu koordinieren und gezielt die kupplung zu drücken. Geklappt hat es immer. Jedoch hat es sich sehr komisch angefühlt. Während dieser Phasen, wo sich Bewegung komisch angefühlt haben, war auch das komische Gefühl im Nacken schlimmer und ich habe oft während der Fahrt gedacht ich müsste Rechts ran fahren, weil ich gleich das Bewusstsein verlieren könnte. Allerdings ist das nie passiert. Ebenfalls hatte ich auch des öfteren einschlafprobleme gehabt. Ich hatte während der Einschlafphase oftmals komische Gedanken und ein komisches Gefühl im kopf, was manchmal so schlimm wurde, dass ich dachte ich werde gleich ohnmächtig und bin dann stark aufgeschreckt habe meine Arme und Beine stark bewegt und tief Luft geholt.
Oft habe ich dann auch ein paar Geräusche von mir gegeben, weil ich dachte ich kann nichts mehr hören.
Diese Beschwerden haben mich von 2012 - 2022 dauerhaft begleitet. Es gab Phasen, ich rede hier von Wochen und teilweise auch Monaten, wo ich kaum bis fast keine Symptome hatte ( ganz weg waren Sie nie ) allerdings auch Phasen, wo die Symptome wieder schlimmer wurden. Meistens auch mit dem Gefühl, als würden Sie bei jedem mal etwas schlimmer werden.
In der Zeit wurden einige Untersuchungen bei mir vorgenommen.
Nun wurden unzählige Untersuchungen vorgenommen und das einzige was dabei raus kam, ist dass ich wohl einen etwas zu hohen Blutdruck habe. Laut mehreren Blutdruckmessungen war der wohl etwas zu hoch und teilweise bis über 150/90, weshalb ich bis zum Jahr 2022 Ramipril täglich genommen habe. Angefangen mit der Einnahme habe ich 2013 das erste Mal mit 16 Jahren. Es war aber nur eine kleine Dosierung von 0.5 bis 1mg Ramipril.
Ich war deswegen sogar in einer Endokrinologischen Klinik in Lübeck, wo meine Hormone untersucht worden. 2 Tage war ich dort. Es sollte geguckt werden, ob man dadurch den erhöhten Blutdruck erklären kann. Es wurde jedoch nichts gefunden außer ein etwas abweichender Noradrenalinwert.
Bis 2022 war dieses auf und ab der Beschwerden weiterhin vorhanden, jedoch habe ich mir keine großen Gedanken mehr gemacht und irgendwie gelernt damit zu leben, da gefühlt alles soweit untersucht wurde.
Nun kamen im Mai 2022 plötzlich neue Symptome dazu.
An einem Abend als ich ins Bett ging hatte ich plötzlich ein komisches Gefühl in der Herzgegend. Als würde es etwas weh tun und auch komisch schlagen. Ich bin dann ins Bett und bin dann auch irgendwann eingeschlafen. Dann am nächsten Morgen ging es immer noch komisch, allerdings bin ich trotzdem zur Arbeit. Dann auf der Arbeit war mir sehr komisch. Bei jedem Bücken hatte ich immer ein total komisches Herzstolpern. Nachdem das Herzstolpern immer öfter und vor allem nachdem ich mich gebückt habe aufgetreten ist bin ich nach hause und zum Arzt gefahren. Dieser hat ein EKG gemacht und gesagt es sei alles gut.
Seit dem Tag nahm ich vermehrt jeden Tag herzstolpern wahr. Nach ein paar Wochen kamen dann weitere Symptome dazu. Ich hatte des öfteren auch Schmerzen in der Brust und auch im oberen Rücken zwischen den Schulterblättern ein unangenehmes, Drückendes und auch Schmerzendes Gefühl. Ich habe dann immer so ein gefühl, nicht mehr richtig durchatmen zu können, als würde ich gegen einen Widerstand im rücken atmen und es kommt nicht genug Luft unten an.
Daraufhin habe ich mir schnellstmöglich einen Termin beim Kardiologen geholt, der dann auch alles mögliche von EKG, Belastungs EKG, Herz Echo, Bluttests etc. gemacht hat, wo alles in ordnung war.
Nach der Untersuchung war ich etwas beruhigt. Dies hielt jedoch nicht sehr lange an, da die Beschwerden leider weiterhin blieben. Ich habe mir regelmäßig sehr große Gedanken gemacht, ich würde eine Herzkrankheit haben oder jederzeit einen Herzinfarkt erleiden. Ich habe zwischen 2022 und Anfang 2024 4 Kardiologen besuche hinter mir und war 2 mal sogar in der Notaufnahme, wo jedes mal nichts gefunden worden ist und die Kardiologen sagten mein Herz sei gesund.
In der Notaufnahme war ich, da ich einmal Abends sehr starkes Herzstolpern hatte, welches vor allem im liegen und wenn ich auf der rechten Seite lag aufgetreten ist.
Meine smartwatch zeigte mir Vorhofflimmern an und deswegen bin ich ins Krankenhaus. Dieses komische Herzflattern habe ich auch heute noch, wenn ich mich auch die rechte Seite lege. Als würde mein Herz vollkommen willkürlich schlagen, wie es will. Meist legt sich das nach ein paar Sekunden. Jedoch fühlt sich das manchmal so unangenehm an, das drehen auf die rechte Seite, das ich es manchmal nur sehr langsam mache oder mich wieder umdrehen, da ich sonst das Gefühl habe meine Herz dreht durch.
Allerdings habe ich davor "aktuell" keine Angst mehr, da mir mehrmals bestätigt wurde das sei nicht schlimm.
Nun ging Mitte 2024 mein Symptommarathon leider weiter. Ich weis nicht mehr 100% genau wann es anfing, aber ich meine das war März 2024. An einem Abend fiel mir im Bett plötzlich auf, dass irgendwas stark und in unregelmäßigen Abständen vibriert. Als würde jemand draußen mit seinem Auto am Gas spielen. Ich ging durch die wohnung um zu gucken wo es her kommt Jedoch konnte ich nichts finden und es hörte sich in jedem Raum gleich an. Dann fragte ich meinen Mitbewohner ob er das auch hört und er sagte nur nein er hört nichts. Dann wusste ich irgendwas stimmr da mit meinem Ohr nicht. Am nächsten Tag war das Geräusch erstmal verschwunden, allerdings als ich abends nach hause kam von der Arbeit und Ruhe hatte, war das Geräusch wieder da und dazu auch noch viel lauter. Es hört sich an wie ein unregelmäßigen vibrieren. Also wirklich so als würde draußen ein Bagger arbeiten oder ein Auto die ganze Zwit mit dem Gas spielen. Nach 3 Tagen ging das Geräusch, welches übrigens nur im linken Ohr war endlich weg.
Als ich dann nach einer woche dachte, ich sei es endlich los, ging es eines Abends langsam und leise wieder los. Das machte mir so zu schaffen, da ich wusste, jetzt kommen wieder schlaflose Nächte auf mich zu. Es gibt fast nichts was diesen "Tinnitus" übertönt kann außer extrem laute Musik im Ohr oder Auto fahren, da es dort ähnliche Geräusche sind.
Also ging ich zum HNO, der mehrere Untersuchungen machte, aber nichts krankhaftes festgestellt hat und meinte es sein ein Tinnitus. Er gab mir 2 Behandlungsoptionen. Die eine war Akkupunktur und die andere Kortisonwpritzen ins Teommelfell. Ich entschied mich für die spritzen. Ich bekam, wenn ich mich richtig erinnere über einen Zeitraum von 1 oder 2 wochen 3 - 4 Spritzen. Diese haben auch tatsächlich geholfen. Allerdings nur für rund 2 Wochen. Eines Tages merkte ich im Pausenraum auf der Arbeit plötzlich wieder ein komisches vibrieren und dann wusste ich schon, das es bald wieder los geht. Meistens war der Tinnitus am 2. Tag am schlimmsten und hielt dann so 3 Tage an. Ich hatte ihn tatsächlich nie deutlich länger als 5 Tage. Dann meistens 1 - 2 Wochen Ruhe und dann kam er wieder. Das einzige was mir dann geholfen hat waren Kortisontabletten. Meist ging der Tinnitus einen Tag nach der Einnahme weg. Das einzige, was den Tinnitus kurz stumm gemacht hat war, wenn ich meine Backenzähne stark zusammen beiße. Löse ich diese geht das Geräusch sofort weiter.
Daraufhin ging ich natürlich wieder zum HNO und er sagte mir, die einzige Option die wir jetzt noch haben ist eine MRT Aufnahme vom Kopf und einen seltenen Tumor, der auf eine Hörnerv drücken kann auszuschließen. Er sagte, dass man da zu 99% nichts finden wird, man das aber als Ausschlussdiagnose machen muss.

Ich habe auch sehr oft den Drang meinen Kiefer irgendwie zu bewegen. Auch erwische ich mich sehr oft am Tag, wie ich mit meinen Zähnen stark zubeiße. Versuche mich dann immer bewusst zu entspannen, aber das klappt dann auch nur bis zu einem gewissen Punkt. Dann sind die Zähne wieder stark aufeinander.
. Aber wie du schon sagst, sei froh, dass es endlich in die richtige Richtung geht ! Du kannst ja desbezüglich nochmal berichten, dalls du möchtest.
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