..... die Fortsetzung von Diagnose-Limbo Der Prolog.
so kam ich in der neurologischen Klinik an. Dort machte ich einen schweren Fehler. Ich scheute mich nicht meine Besorgnis zu zeigen,
schließlich war ich ja nicht zum Spaß da. Und ich verfügte als Sportler über ein gutes Körpergefühl. So wurde ich insgeheim als psychisch krank gebranntmarkt. Bis heute rätsele welches Maß an Abgestumpftheit man von mir verlangt um dem zu entgehen.
Die Untersuchung ergab PNP in den Beinen. Viele Erkrankungen wurden ausgschlossen. Meine eiskalten Füße und Hände wurden als verschmächtigt bestaunt, schafften es aber nicht in den Befund.
Sorgen solle ich mich bei einer schlaffen Lähmung.
Und die gabs bereits. Die hatte man glatt übesehen. Ein kleiner Fußmuskel. Nun autorisiert besorgt ließ ich das als Selbstzahler prüfen. Bestätigt. EMG krankhaft. Wurde der PNP zugeschrieben. ich solle mir Sorgen machen wenn an anderen Gliedmassen Veränderungen sichtbar würden.
In den folgenden mehr als drei Monaten füllte sich das Schadensbuch.
der letzte Versuch zu Rennen wurde gemacht. Schwäche in den Armen machte sich erst leicht, dann zunehmend bemerkbar. Die Finger wurden schwach. Hände und Unterarme verändern sich sichtbar. Links führt. Das Treppengeländer wurde immer attraktiver. Ich verwandelte mich in einen Greis. Inzwischen bin ich nicht mehr alltagstauglich und brauche viel Ruhe. Etwas erzwingen zu wollen führt zu einem Muskelkater, den ich als Sportler nicht kannte.
Ein Termin in der Muskelambulanz sollte Gwissheit bringen. Dort wurde ich brüst mit einer Frage nach meiner ALS-Angst begrüßt. Was mich erstaunte, da ich mich nur vorgestellt hatte. Ein Satz im Befund des
Privatarztes hatte sie darauf gestossen. Ergebnis: Körperlich nichts, sicher auch in Zukunft nicht, dafür sicher psychische Schäden. Alles Bitten, Fragen führt nur dazu, dem gewünschten Bild zu entsprechen.
Verzweifelt wandte ich mich an einen Freund meines Vaters. Allgemein
Arzt. Er kam aus einem anderen Teil Deutschlands vorbei.
Er begutachtete mich aufmerksam und beschrieb Muskelschwund. So auffällig, das ihn ein Blinder mit dem Krückstock erkenne müsse. Finger, Hände, Arme, Schulter, Füße, Beine und Hals. Meine nächtlichen Atemprobleme käme aus der Mitte. Alles asymmetrisch und
recht zügig fortschreitend. Er bestätigte auch eine Pathologischen Reflex. Die Neuros hatten sich immer geweigert den zu prüfen und den Babinski gekratzt. Das wir oben wohnen sei schlecht.
Viel Worte mußten wir nicht machen, da wir beide wußten das wir wissen was mich da so zurichtet. Die anderen harmlosen Verdächtigen
waren in der Klinik ausgeschlosen worden.
Dicht darauf folgte ein Termin in der Ambulanz der Kinik. Ich solle mich freuen, keine PNP in den Armen. Für mich war das Grund zur Sorge, da mir die Erklärungen für meine mickrigen Ärmchen und Fingerchen ausgingen. Nach kurzem Nachdenken bekam ich eine Lektion wie man die Welt passend macht: ich hätte nichts in den Armen, daher brauche ich keine Erklärung. Wenn es doch eine Schwäche gäbe. sei die psychisch.
Langsam begann das Begreifen. Die einzige Anstrengung die gemacht wird ist die, Belege für meine Meise zu finden. Und gültiger Beweis ist alles was ich tue, egal was. Mein Hausarzt, der meine Verfall verfolgt, und mich leider nicht zu beruhigen versucht oder bekloppt findet, sagte ich bekäme meine Diagnose womöglich im erst Rollstuhl.
In den eineinhalb Jahren habe ich schon von vielen Dingen Abschied nehmen müssen. Schon als ich nicht ahnte was mich demontiert, bekam ich ein Gefühl von Entgültigkeit. Die letzte lange Radfahrt. die letzte eher kurze. Nicht mehr rennen zu können, es zu Fuß nicht mehr bis da, aber immerhin noch bis dort zu schaffen, diese Verlusste erlebe ich als tief traurig, gedemütigt erlebte ich mich bisher nicht. Das Verhalten der kalt lächelnden doppelblinden evidenzbasierten Gottheiten, das hat Ohnmacht und Verzweifelung in mir erzeugt.
Drei Monate habe ich auf Knien gelebt. Gebettelt, Gebeten, Argumetiert. Vor Ärzten, sog. Freunden, und Familie. Ohne Diagnose
auch keine Solidarität, Zuwendung, Aktionen mit Menschen. Abgesehen davon, das es nun bald um Geld geht und die Befunde da unglaublichen Schaden anrichten.
Traurig auch weil in der Zeit soviel Körper und damit Fähigkeiten verschwunden sind.
Nun kapituliere ich. Ich werde aufrecht stehen, das geht auch im Liegen.
PS. zum EMG. Im Schlaffmuskel ist es pathologisch. Die sonstigen waren ok. Aber nicht besonders ambitioniert ausgeführt.
Danke für das Lesen,
viel Kraft und den bestmöglichen Tag
Brev
so kam ich in der neurologischen Klinik an. Dort machte ich einen schweren Fehler. Ich scheute mich nicht meine Besorgnis zu zeigen,
schließlich war ich ja nicht zum Spaß da. Und ich verfügte als Sportler über ein gutes Körpergefühl. So wurde ich insgeheim als psychisch krank gebranntmarkt. Bis heute rätsele welches Maß an Abgestumpftheit man von mir verlangt um dem zu entgehen.
Die Untersuchung ergab PNP in den Beinen. Viele Erkrankungen wurden ausgschlossen. Meine eiskalten Füße und Hände wurden als verschmächtigt bestaunt, schafften es aber nicht in den Befund.
Sorgen solle ich mich bei einer schlaffen Lähmung.
Und die gabs bereits. Die hatte man glatt übesehen. Ein kleiner Fußmuskel. Nun autorisiert besorgt ließ ich das als Selbstzahler prüfen. Bestätigt. EMG krankhaft. Wurde der PNP zugeschrieben. ich solle mir Sorgen machen wenn an anderen Gliedmassen Veränderungen sichtbar würden.
In den folgenden mehr als drei Monaten füllte sich das Schadensbuch.
der letzte Versuch zu Rennen wurde gemacht. Schwäche in den Armen machte sich erst leicht, dann zunehmend bemerkbar. Die Finger wurden schwach. Hände und Unterarme verändern sich sichtbar. Links führt. Das Treppengeländer wurde immer attraktiver. Ich verwandelte mich in einen Greis. Inzwischen bin ich nicht mehr alltagstauglich und brauche viel Ruhe. Etwas erzwingen zu wollen führt zu einem Muskelkater, den ich als Sportler nicht kannte.
Ein Termin in der Muskelambulanz sollte Gwissheit bringen. Dort wurde ich brüst mit einer Frage nach meiner ALS-Angst begrüßt. Was mich erstaunte, da ich mich nur vorgestellt hatte. Ein Satz im Befund des
Privatarztes hatte sie darauf gestossen. Ergebnis: Körperlich nichts, sicher auch in Zukunft nicht, dafür sicher psychische Schäden. Alles Bitten, Fragen führt nur dazu, dem gewünschten Bild zu entsprechen.
Verzweifelt wandte ich mich an einen Freund meines Vaters. Allgemein
Arzt. Er kam aus einem anderen Teil Deutschlands vorbei.
Er begutachtete mich aufmerksam und beschrieb Muskelschwund. So auffällig, das ihn ein Blinder mit dem Krückstock erkenne müsse. Finger, Hände, Arme, Schulter, Füße, Beine und Hals. Meine nächtlichen Atemprobleme käme aus der Mitte. Alles asymmetrisch und
recht zügig fortschreitend. Er bestätigte auch eine Pathologischen Reflex. Die Neuros hatten sich immer geweigert den zu prüfen und den Babinski gekratzt. Das wir oben wohnen sei schlecht.
Viel Worte mußten wir nicht machen, da wir beide wußten das wir wissen was mich da so zurichtet. Die anderen harmlosen Verdächtigen
waren in der Klinik ausgeschlosen worden.
Dicht darauf folgte ein Termin in der Ambulanz der Kinik. Ich solle mich freuen, keine PNP in den Armen. Für mich war das Grund zur Sorge, da mir die Erklärungen für meine mickrigen Ärmchen und Fingerchen ausgingen. Nach kurzem Nachdenken bekam ich eine Lektion wie man die Welt passend macht: ich hätte nichts in den Armen, daher brauche ich keine Erklärung. Wenn es doch eine Schwäche gäbe. sei die psychisch.
Langsam begann das Begreifen. Die einzige Anstrengung die gemacht wird ist die, Belege für meine Meise zu finden. Und gültiger Beweis ist alles was ich tue, egal was. Mein Hausarzt, der meine Verfall verfolgt, und mich leider nicht zu beruhigen versucht oder bekloppt findet, sagte ich bekäme meine Diagnose womöglich im erst Rollstuhl.
In den eineinhalb Jahren habe ich schon von vielen Dingen Abschied nehmen müssen. Schon als ich nicht ahnte was mich demontiert, bekam ich ein Gefühl von Entgültigkeit. Die letzte lange Radfahrt. die letzte eher kurze. Nicht mehr rennen zu können, es zu Fuß nicht mehr bis da, aber immerhin noch bis dort zu schaffen, diese Verlusste erlebe ich als tief traurig, gedemütigt erlebte ich mich bisher nicht. Das Verhalten der kalt lächelnden doppelblinden evidenzbasierten Gottheiten, das hat Ohnmacht und Verzweifelung in mir erzeugt.
Drei Monate habe ich auf Knien gelebt. Gebettelt, Gebeten, Argumetiert. Vor Ärzten, sog. Freunden, und Familie. Ohne Diagnose
auch keine Solidarität, Zuwendung, Aktionen mit Menschen. Abgesehen davon, das es nun bald um Geld geht und die Befunde da unglaublichen Schaden anrichten.
Traurig auch weil in der Zeit soviel Körper und damit Fähigkeiten verschwunden sind.
Nun kapituliere ich. Ich werde aufrecht stehen, das geht auch im Liegen.
PS. zum EMG. Im Schlaffmuskel ist es pathologisch. Die sonstigen waren ok. Aber nicht besonders ambitioniert ausgeführt.
Danke für das Lesen,
viel Kraft und den bestmöglichen Tag
Brev

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