Zitat von klausb
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Kann bei 100% lungenfunktion eine atmenschwäche vorliegen? pelztier, klaus?
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medien_wien -
Natürlich beruht eine zwischenmenschliche Kommunikation auch immer auf der Annahme, welche Ausdrucksweise bei dem jeweiligen Gegenüber angemessen ist, und diese Annahme fußt wiederum auf Erfahrungswerten und dem Vermögen sich in den anderen und dessen Situation hineinzuversetzen. Natürlich kann Person B in meinem Beispiel die Aussage von Person A theoretisch auch nicht als anmaßend empfinden, auch wenn Person A die erste Formulierung wählt, weil nicht alle in der Situation des Gegenübers, also von Person B, die Aussage von Person A als anmaßend empfinden könnten.
Wahrscheinlicher ist aber, das Person B die Aussage von Person als anmaßend empfindet, weil die Mehrheit der Menschen in der Situation von Person B so empfinden würde.Zuletzt geändert von pelztier86; 12.11.2016, 22:59.
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In dem Fall hast du natürlich Recht. Nur das Beispiel hinkt insofern, als dass hier beide eine klare, schlechte Prognose haben.Treffen sich zwei Sterbende auf der Parkbank, der eine hat noch 3 Monate zu leben, der anderen noch 3 Tage. Warum sollten sich die beiden darüber streiten, w
Wenn sich aber zwei Menschen auf einer Parkbank treffen, von denen der eine tatsächlich noch 3 Tage zu leben hat, und der andere, auch wenn er zweifelsfrei leidet, lediglich glaubt oder besser gesagt befürchtet nur noch 3 Monate zu haben, auch wenn er seine Prognose (noch) nicht wissen kann...dann sieht die Sache schon anders aus. Mglw. können sich diese Menschen auf einer gewissen Ebene, z.b. über die Vergänglichkeit des Lebens, gut unterhalten, aber sobald derjenige, dessen Prognose ungewiss ist, meint nachempfinden zu können, wie sich der andere, der nur noch 3 Tage hat, fühlt und vor ihm auch formuliert, dass er selbst auch nur noch 3 Tage zu leben habe, wird es schwierig werden.
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Ich habe in letzer Zeit keinerlei Beiträge über meine Essprobleme im ALS Bereich gepostet. Bei dir kommt es mir mittlerweile so vor, dass du eine extrem gesteigerte Aufmerksamkeit gegenüber Aussagen von anderen Menschen hast (oder vielleicht nur von mir?) und dich da ziemlich festbeißt und hineinsteigerst, bisher habe ich das hier noch von niemanden in solchem Ausmaß gesehen. Das wirkt wie eine Fixierung. Mittlerweile macht es so den Eindruck, dass du Beiträge von mir außerhalb des Forums liest und dich dann emotional von den Beiträgen angesprochen fühlst. Wie gesagt, ich halte das für keine gesunde Lebenseinstellung. Ich hab hier z.B. im ALS Bereich, ist schon länger er, von ALS Kranken gelesen, wie sie gegenüber angeblichen Hypochondern total freundlich und sachlich geblieben sind, oder auch gegenüber Leuten die eine ALS ähnliche Krankheit hatten. Sie fühlten sich dadurch nicht negativ angesprochen und konnten somit die Zeit sinnvoller Nutzen, in der sich andere ärgern würden. Schau mal in die amerikanischen ALS Foren. Das ist wirklich vorbildlich, wie dort miteinander umgegangen wird. Du könntest auch ein bisschen etwas über den freien Willen lesen, das würde deine Sicht aber komplett auseinanderhauen.
Du solltest auch bedenken, dass einige Menschen deine Darstellung deiner Situation als anmaßend empfinden könnten. Es gibt nicht wenige, die solche Schmerzen erleiden, dass sie direkt ohnmächtig werden und wenn sie wach sind unter Brüllschmerzen leiden. Keiner von denen könnte noch im Forum schreiben. Diese könnten auch hier mitlesen (was sie natürlich nicht tun würden) und dann der Meinung sein, dass die ein oder andere Aussage anmaßend von dir wäre, wobei in diesem Fall sicher kein Interesse mehr daran besteht, was ein anonymer User in einem Forum schreibt.
Zu meinen Beispiel. Für den, der die Diagnose hat, wäre es (bei realistischer Betrachtung) schlicht irrelevant, ob der andere eine Diagnose hat. Wenn ich sterbe, warum interessiert es mich dann, ob der andere vielleicht, oder vielleicht auch nicht stirbt? Es würde in diesem Fall ebenso keinen Sinn für den Sterbenden machen. Er muss bald gehen, warum sich dann noch über etwas aufregen, was ihm die Restzeit vermiest? Das wäre eine reichlich sinnlose Energieverschwendung. Mir ging es hier eher darum, dich in diese Richtung zu lenken, dass du nicht jede Aussage immer sofort als anmaßend empfindest. Denn das führt zu Wut und wird immer den schaden, den es trifft.
@Medien_Wien, Was ich in einer Psychiatrie sollte, ist mir schleierhaft. Vielleicht wäre es für dich nicht verkehrt? Ich habe keine Angst mehr, bin nicht depressiv und sonst auch in keinster weiße psychologisch auffällig.
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Ich weiß gerade nicht, was du willst. Im Grunde genommen haben wir doch in letzter Zeit durchaus eine Basis zur Kommunikation gefunden, auch wenn wir weiterhin unterschiedliche Meinungen zu vielen Themen haben, und das auch in Ordnung ist.
Ich habe mich mit meinen jetzigen Aussagen hier auch nicht auf deine Beiträge in den letzten Wochen bezogen, sondern habe deine alten Beiträge lediglich als konkrete Beispiele verwendet.
Das ist in mehrfacher Hinsicht eine Unterstellung.Du könntest auch ein bisschen etwas über den freien Willen lesen, das würde deine Sicht aber komplett auseinanderhauen.
Wenn du die von mir zuvor angesprochene Basis wieder ruinieren willst (aus welchen Gründen auch immer) - dann nur zur. Aber beschwere dich dann nicht, dass dir niemand offen gegenüber tritt bzw. offen gegenüberzutreten versucht, auch wenn man eine andere Meinung und eine andere Weltanschauung hat.
Es gibt niemanden, der permanent unter Brüllschmerzen leidet. Würde er das, wäre das wahrlich nicht auszuhalten. Ob ich prinzipiell unter Brüllschmerzen leide, kannst du nicht wissen und es steht dir auch nicht zu, darüber zu mutmaßen. (und btw: ich kenne Brüllschmerzen sehr gut, und habe mindestens einmal am Tag solche Schmerzen, dass ich nur noch heule - dann schreibe ich natürlich auch in keinem Forum mehr, und mir ist alles egal. Muss ich das aber hier ausbreiten?)Es gibt nicht wenige, die solche Schmerzen erleiden, dass sie direkt ohnmächtig werden und wenn sie wach sind unter Brüllschmerzen leiden.
Tue ich gar nicht. In den den letzten Beiträgen hast du jedenfalls eindeutig mir mehr unterstellt als ich dir und dich als jemanden, der mich Unwissenden belehren muss, präsentiert. Ich dagegen wollte dir nur aufzeigen, wie manche deiner Verhaltensweisen auf andere wirken können.dass du nicht jede Aussage immer sofort als anmaßend empfindest.
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Ja lass uns wieder zurückrudern, war jedenfalls von mir nicht böse gemeint, da hat Klaus mit seinem Beitrag schon recht.
Dass es aber keine dauerhaften Brüllschmerzen gibt, stimmt so nicht. Mein Großvater hatte Knochenkrebs, er schlief im Endstadium entweder wegen den Opiaten oder war wach und Schrie. Man konnte sich kaum mehr mit ihm unterhalten, ganz fürchterlich sowas! Natürlich weiß ich nicht wie deine Schmerzsituation aussieht, worauf ich hinaus wollte, weißt du aber. Es gibt immer jemanden, den es schlechter geht, zumindest solange man noch vernünftige Sätze in ein online Forum schreiben kann.
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Dir ist klar, dass ich das gleiche über dich behaupten könnte? Dass ich meine, dass du erheblich an momentaner Lebensqualität gewinnen könntest, wenn du deine Einstellung (ich rede nicht einmal von der kompletten Weltanschauung) in einigen Punkten ändern könntest....Aber okay...du willst das nicht und/oder es ist für dich nicht möglich - so what...deswegen muss ich mich weder von dir überzeugen lassen, noch müssen wir uns inhaltlich annähern, damit ein Austausch gelingen kann.Klaus, mir geht es primär darum Pelztier aufzuzeigen, dass sie Lebensqualität gewinnt, wenn sie ihre Weltanschauung ändert.
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Ich meinte: solange man nicht unmittelbar vor seinem Lebensende steht...Und in dieser Situation wird man dann natürlich entsprechend stark sediert. Das ist für die Angehörigen sicher auch schlimm, für den Betroffenen selbst aber sicherlich noch besser als die Schmerzen die ganze Zeit auf dem stärksten Level ertragen zu müssen.Dass es aber keine dauerhaften Brüllschmerzen gibt, stimmt so nicht.
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Das stimmt natürlich, dessen bin ich mir auch bewusst, nur ist für mich primär die Lebensqualität nicht relevant, da ich auf ein zweites Leben spekuliere. Meine Lebensqualität passt mir soweit und die Änderungen die ich an meinem Weltbild ändern müsste, um die Lebensqualität relevant zu ändern (Meditieren ausgenommen) wären schon eher einschneidend. Das lohnt sich in meiner Bilanz nicht mehr. Das könnte natürlich bei dir auch der Fall sein, schien aber für mich nicht so. Lässt sich allerdings auch nicht über der Internet wirklich beurteilen.
Ich glaube wir haben beides das Ziel unseres Vorhabens dezent verfehlt.
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Ich persönlich glaube, dass man bei solchen Schmerzen gar keine Lebensqualität mehr haben kann, also auf mich hat es nicht so gewirkt, als ob er auch nur 10 Sekunden das Leben noch genossen hätte. Aber dennoch wollte er bis zum letzten Atemzug die Krankheit behandeln und unbedingt weiterleben. Das kann nur die nackte Angst vor dem Tod gewesen sein, dass er solange durchgehalten hat. Da sieht man einmal, was Angst für ein Motivator sein kann. Vor allem hat man auch gesehen, dass die Palliativmedizin bei Schmerzen oft an Grenzen stößt. Ich finde jedenfalls, wenn jemand in einer solchen Situation ist, dann müsste man Sterbehilfe leisten dürfen, wenn derjenige den Wunsch äußert.
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