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Neurologen:"Nur" 5% sind Fehldiagnosen - grundsätzlich wenig

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    #16
    Wahrscheinlich weißen aber die meisten Menschen generell menschenverachtende Züge auf, insb die die in Machtpositionen sind, da gerade diese sie dort hinhiefen. Der Arzt hat aber dann die Möglichkeit sein rachegelüste in menschenverachtende Rache zu wandeln und gilt als unantastbar. Man kann ja schon durch beobachten erkennen, dass nur 1 Mensch von 10 wirklich ethisch korrekt handelt, alle anderen weißen z.T. menschenverachtende Züge auf, das sah man leider auch hier öfter, auch selbst Kranke, ein Psychiater meinte einmal jeder Mensch hat sadistische Züge und die aller meisten haben wirklich Spaß daran andere zu quälen. Das deckt sich auch mit Studie wo Menschen andere Menschen qüälen mussten, nur leicht, und dann 9/10 immer mehr und mehr sadistische Gelüste auslebten und den anderen dann soweit foltertren, dass abgebrochen werden musste.

    Das Problem ist, dass hier das Gesetz einschreiten müsste, in anderen Bereichen wird das ja auch gemacht. Wenn ein Mob einen verprügeln wollen würde, dann wird das gesetzlich verhindert, und seit LKe Bob wissen wir, dass min 90% der menschen sich radikalisieren lassen und auch leicht zu Mördern gezüchtet werden können. Es wäre utopisch anzunehmen, dass nur die 10 % oder eher 5 % der Menschenfreunde Ärzte werden. Wer kennt nich Lord Actons Spruch "macht korrumpiert absolute macht korrumpiert absolut" - das ist aber nicht für jeden zutreffend, siehe zB Gandhie etc. aber leider für viel zu viele. Und genau hier muss man sagen, auch wenn nur 0,00001% der Fehldiagnosen, oder nur ein einziger in der Geschichte der Menschheit, aus Racheakt eine solche ist die zu körperlichen Schaden führte ist das mutwillige Körperverletzung. Und das kann nicht die schönste Studei rechtfertigen.,

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      #17
      Sry für meien Tippfehler aber meine Motorik der Finger ist nicht so gut, ich will aber auch nicht dauernd die Beiträge verbessern.

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        #18
        Aber ist es denn m.M.n nicht normal das man Angst hat bei den ganzen schei... Krankheiten die es gibt und wenn organisch nichts mehr grossartig zu finden ist?
        Ich finde es ist normal, dass ein Mensch Angst hat, wenn er Symptome hat, die auf eine schwere Krankheit hinweisen und erst Recht, wenn sich dann noch herausstellt, dass er eine schwere Krankheit hat.
        Ich möche mal wissen, ob die Ärzte nicht selbst auch Angst hätten, wenn sie in dieser Situation wären?
        Angst ist eine normale Reaktion auf organische Krankheiten.


        Dass man aber, wie es oft geschieht, behauptet, die Angst bzw. Psyche sei Schuld an den organischen Problemen, d. h. dass man "den Spieß herumdreht", ist m. E. falsch und man tut damit den davon Betroffenen einen "Bärendienst".

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          #19
          Das beschreibts auch ganz gut:

          Typ A: Die Arzt-Generation der letzten Jahrzehnte. Diesem Typus geht es nicht um das große Geld oder Renommee, sondern um das Fach und den Patienten selbst. Ihm macht der Job einfach großen Spaß, erfüllt ihn, auch bei Übermüdung und während der Nachtschicht. Typ A geht deshalb nicht mit seinem Beruf hausieren und fährt keinen Porsche. Zumindest sehr lange nicht.
          Typ B: Klassischer Chefarzt-Typ der ersten Generation. Er fährt mit Polohemd im Porsche zum Golfen. Er denkt: „Wir sind Gott, wir sind allmächtig.“ Er sagt: „Ich habe meine Professur nicht in der Lotterie gewonnen, also nennen Sie bitte meinen vollständigen Titel. Und duzen? Nur über meine Entlassung.“
          Typ B II ist der neue Chefarzt-Typus. Oft viel jünger als der der älteren Generation, manchmal erst Anfang 40. Er sieht sich nicht als unantastbares Alphatier, sondern als gleichwertiger Teamplayer innerhalb flacherer Personal-Strukturen. Seine Assistenzärzte begrüßen ihn deshalb mit „Hi Chef“ und sitzen mit ihm in lockerer Runde beim Mittagsessen in der Kantine. Seinen Weg zur Arbeit bestreitet er übrigens auch mal mit dem Fahrrad oder der Straßenbahn.
          Typ C gehört der eher seltenen Gruppe von Hardcore-Ärzten an. Diese sind arrogant, Geld- und Luxusorientiert. Für einen besseren Posten gehen sie notfalls über Leichen und in Rente erst nach der letztmöglichen Verlängerungsperiode. Aufgeben, Schwäche zeigen oder kürzer treten kommt überhaupt nicht in Frage. Denn der Job ist das, wodurch sie sich profilieren und damit ihr Selbstbewusstsein aufpolieren. Sie leben den Beruf, nicht ihr Leben.




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            #20
            Zitat von Lilo-6 Beitrag anzeigen
            Ich finde es ist normal, dass ein Mensch Angst hat, wenn er Symptome hat, die auf eine schwere Krankheit hinweisen und erst Recht, wenn sich dann noch herausstellt, dass er eine schwere Krankheit hat.
            Ich möche mal wissen, ob die Ärzte nicht selbst auch Angst hätten, wenn sie in dieser Situation wären?
            Angst ist eine normale Reaktion auf organische Krankheiten.


            Dass man aber, wie es oft geschieht, behauptet, die Angst bzw. Psyche sei Schuld an den organischen Problemen, d. h. dass man "den Spieß herumdreht", ist m. E. falsch und man tut damit den davon Betroffenen einen "Bärendienst".
            Naja das mit der Angst kommt bei den meisten Patienten ohne Diagnose nicht so vor wie man meinen möchte, da sie einfach zu dumm sind wirklich zu wissen wie gefährlich ihre Krankheit ist. Die echten ALS Patienten kommen idR alle ganz ruigh daher und haben keine Ahnung von der Todeskrankheit, während die die keine ALS haben oft mit Ängsten kommen. Insofern kann man so tatsächlich die Diagnose verbessern, aber im Einzelfall kann das völlig die korrekte Diagnose verhindern.

            Was vielen Ärzten ja auch nicht in die Birne geht, mal angenommen die 30% Hypo0chonder stimmen, dann haben immer noch 15 davon ne Hyopchondrie und entwickeln im Laufe des Lebens krebs, zumindest jeder 2te deutsche bekommt Krebs. Dann können noch die anderen Schlaganfälle, Hersachen etc bekommen. Es wird ja dann so getan, als ob ein Hxpochonder aufgrund seiner psychischen Krankheit gar keine organische haben kann, das ist schohn Hohn am Intellekt der Patienten,

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              #21
              Thema Angst:
              Was m. E. oft zu Ängsten noch führt, ist, dass die Ärzte, Patienten mit Symptomen oft vorschnell in die Psychoschublade stecken, wenn sie deren Krankheit nicht auf Anhieb erkennen.
              Dieses Verhalten der Ärzte wiederum schürt bei den davon Betroffenen aber Ängste. Denn wenn ein Patient, der weiß, dass er Symptome hat, die nicht normal sind, gleich in der Psychoschublade landet, so weiß er auch, dass das seine Diagnostik verhindert oder zumindest sehr erschwert und die Folge ist dann, dass dieser Patient Ängste entwickelt, weil er fürchtet, dass ihm nicht oder nicht früh genug geholfen wird.
              Je länger dann der "Ärzte-Marathon" solcher Patienten bis zur richtigen Diagnose dauert, umso mehr ist deren Psyche auch mitbeteiligt.
              D. h. die Angst ist m. E. oft die Folge von Fehldiagnosen oder unterbliebenen Diagnosen.

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                #22
                Ich finde es ist normal, dass ein Mensch Angst hat, wenn er Symptome hat, die auf eine schwere Krankheit hinweisen
                Was sind denn Symptome, die auf eine schwere Erkrankung hinweisen, wenn man mal von (sub)akuten Krankheitsbildern, die über Stunden bis wenige Tage und Wochen zu einer ausgeprägten Klinik führen, absieht?
                In der Neurologie gibt es gar nicht so viele spezifische Symptome (lediglich die Kombination bestimmter Symptome ist u.U. recht spezifisch (aber auch nicht exklusiv) für bestimmte Erkrankungen), und wenn diese nur leicht ausgeprägt sind, dann deuten diese mitnichten per se auf eine schwere Erkrankung hin; der Verlauf der Erkrankung und die Progressionsrate zeigen dann, ob es sich um eine schwerwiegendere Erkrankung handelt oder nicht.
                Heutzutage sind die meisten Patienten infolge angelesenem Internet-Halbwissen und einer in der Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten regelrecht kultivierten latenten Neigung zur übersteigerten Selbstbeobachtung und Interpretation von Lappalien sowie eines ausgeprägten Sicherheitsbedürfnisses hypersensibilisiert für schwere Erkrankungen. Es ist eben nicht normal, dass man gleich Angst hat ALS zu haben, wenn man lediglich ein paar Zuckungen hat, sich dann auch schwächer fühlt, aber ansonsten noch alles so (oder fast so) gut wie vorher machen kann. Es ist ja durchaus legitim sich mit ALS in diesem Rahmen zu beschäftigen, aber Angst davor zu haben wäre genau so, wie bei jedem Husten Angst vor Lungenkrebs zu haben.
                Wobei der Witz in Tüten ist, dass das immer nur eine "Auswahl an Erkrankungen" ist, von denen die meisten schon gehört haben und glauben, dass dies die schwersten Erkrankungen überhaupt sind. Dabei sind die wirklich schlimmsten Erkrankungen diesen Menschen unbekannt, weil sie allesamt viel seltener als ALS und MS sind.

                Ob es so viele sind? Ich würde eher vermuten, dass die Menschen, die man als Hypochonder bezeichnet, eine organische Krankheit durchaus haben, nicht aber die, die sie selbst glauben zu haben.
                Es sind sicherlich so viele. Beim HA, wie in den Muskelsprechstunden oder auch anderen Ambulanzen und gerade auch in der Notfallaufnahme (egal welcher Richtung). Das sind jedenfalls meine reichhaltigen Erfahrungen.
                Wobei ich unter Hypochonder jetzt nicht nur diejenigen zähle, die GAR nichts haben, sondern bspw. wegen Milbenstichen die Notfallaufnahme aufsuchen (schon erlebt), oder wegen einer banalen Erkältung oder eins banalen Magen-Darminfekts eine schwere Grippe bzw. einen Darmverschluss befürchten. Oder eben auch Patienten, die wegen ein paar Zuckungen und Schwächegefühl sicher sind ALS zu haben oder dies stark befürchten - diese mögen dann tatsächlich gar nichts haben (nur Stress), oder aber eine harmlose Problematik wie Elektrolytverschiebungen oder Vitaminmangelzustände, Wirbel(säulen)probleme oder in Einzelfällen vielleicht auch eine beginnende Neuropathie.

                Mein Fazit ist daher: Ja, die Ärzte (und insb. die Neurologen) sind vielfach eine Katastrophe, fachlich, und erst recht menschlich (...natürlich gibt es auch Ausnahmen).
                Aber es sind eben nicht nur die Ärzte, sondern viele der heutigen Patienten tragen in ihrem Anspruchs- und Sicherheitsdenken sowie ihrer latenten Neigung zur Hypochondrie und Ichbezogenheit einen großen Teil dazu bei, dass Patienten insgesamt weniger ernst genommen werden.
                Ich habe das selbst von meinem alten Gastroenterologen, der ein sehr menschlicher Arzt war, bescheiden und kritisch gegenüber seiner Zunft, gehört: Infolge der Erfahrungen mit den heutigen Patienten habe er sich selbst schon dabei ertappt, wie er bei Patienten von deren Schilderungen über die Schwere ihrer Beschwerden per se 50% abziehe. Das führe oftmals zu einer adäquaten Einschätzung der tatsächlichen Situation, aber wenn sich diese Angewohnheit verselbstständige, könne man natürlich insb. den Patienten Unrecht tun, die nicht jammern, sondern neutral ihre Beschwerden 1:1 schildern. Daher versuche er das zu unterbinden und jedem Patienten offen gegenüber zu sein.
                Trotzdem seien laut ihm 90% der Patienten Patienten, die nachweislich übertreiben und (wenn überhaupt) nur eine milde-mäßige Erkrankung , weitere 7 % seien Patienten, die sich und ihre Beschwerden richtig einschätzten, sie adäquat vermitteln und bei denen eine schwerwiegendere Erkrankung vorliege; bei den restlichen drei Prozent handele es sich dann um Patienten mit schweren Erkrankungen, die sich und ihre Beschwerden richtig einschätzen, jedoch in der Kommunikation (häufig auch aufgrund voriger negativer Erfahrungen) eher "untertreiben" und einfach viel aushalten müssen. Er zählte mich zu letzterer Gruppe.
                Zuletzt geändert von pelztier86; 17.06.2017, 16:42.

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                  #23
                  Ich bin nach wie der Meinung das man nicht als Hypochonder geboren wird, sondern dazu irgendwie gemacht wird von den Personen in weiß.

                  In meinem Fall vom Hausarzt: Grippe-> nebenbei Taubheit im Kiefer angesprochen -> Grosses Blutbild mit Überweisung zum MRT in ein KH -> im KH alles geschildert mit Ergebnis wir machen ein EEG -> EEG unauffällig also kurz nen Entlassungsbericht für HA gemacht mit Dignose evtl. Epilepsie und MRT bitte ambulant -> Blutwerte waren alle ok und ambulantes MRT unauffällig -> beim HA immer wieder Schluckbeschwerden und für mich fühlbare Schwäche angesprochen -> Antwort: was soll ich da machen ist doch alles ok, hör auf dich selbst zu beobachten aber hier hast ne Überweisung zum Neuro -> 1ter Besuch beim Neuro dem ich alle bisherigen Ergebnisse überreichte guckte auch bloss kurz drauf und meinte. ich stimme den Kollegen zu wird wohl Epilepsie sein. lol ->...

                  bedeutet nicht das ich ein Hypochonder bin, sonder ich bin eher jemand der ein Schmerzempfinden hat , wo andere heulen lach ich noch und nur zum arzt geht wenn er was hat.
                  und wenn man dann zu nem Halbgott kommt der einen nicht ernst nimmt und nach dem 2ten Besuch meint ist dann wohl doch keine Epilepsie und gibt mir Citralopram gegen Ägste dann weiss ich auch nicht wozu er Arzt geworden ist.
                  Und man braucht sich nicht wundern wenn dann leute wegen jedem kleinen Furz zum doc rennen.

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                    #24
                    Ich bin nach wie der Meinung das man nicht als Hypochonder geboren wird, sondern dazu irgendwie gemacht wird von den Personen in weiß.

                    Nein, man muss schon eine gewisse Persönlichkeitsstruktur haben um darauf anzusprechen.
                    Und man muss es sich gewisser Hinsicht auch "leisten" können. Denn ich habe bisher niemanden, wirklich niemanden mit einer de facto schweren chronischen Erkrankung erlebt, der hypochondrisch war. Vermutlich würde man andernfalls diese nicht überstehen. Das ist wie im Krieg: da muss man trotz der schrecklichen Situation auch tun, was zu tun ist, dafür kämpfen, für das gekämpft werden muss, und das ertragen, was ertragen werden muss.

                    In meinem Fall vom Hausarzt: Grippe-> nebenbei Taubheit im Kiefer angesprochen -> Grosses Blutbild mit Überweisung zum MRT in ein KH -> im KH alles geschildert mit Ergebnis wir machen ein EEG -> EEG unauffällig also kurz nen Entlassungsbericht für HA gemacht mit Dignose evtl. Epilepsie und MRT bitte ambulant -> Blutwerte waren alle ok und ambulantes MRT unauffällig - beim HA immer wieder Schluckbeschwerden und für mich fühlbare Schwäche angesprochen -> Antwort: was soll ich da machen ist doch alles ok, hör auf dich selbst zu beobachten aber hier hast ne Überweisung zum Neurogen
                    Da ist bei den geschilderten Beschwerden eine unnötige Kaskade in Gang gesetzt worden, wie es in der heutigen Apparatemedizin leider oftmals passiert, und zwar gerade bei den Patienten, die nichts oder zumindest nichts Gravierendes haben, was bei diesen Patienten nur dazu führt, dass ihre Ängste geweckt oder gefördert werden. Die andere Seite ist aber auch, dass viele Patienten heutzutage eine solche Kaskade selbst bei leichtesten Beschwerden - zur (vermeintlichen) Sicherheit - auch einfordern.
                    Ich habe immer wieder auch erlebt, dass gerade die Patienten mit einem schwerem, wenn auch nicht klar einordbaren chronischen Krankheitsbild weniger gut versorgt und weniger (eigentlich sinnvolle oder gar notwendige) Untersuchungen bekommen als andere Patienten.
                    Was ich damit sagen will: es findet häufig keine sinnvolle Selektion (in Abhängigkeit von der Schwere der Klinik und der tatsächlichen Notwendigkeit der Untersuchung) mehr statt.

                    bedeutet nicht das ich ein Hypochonder bin, sonder ich bin eher jemand der ein Schmerzempfinden hat , wo andere heulen lach ich noch

                    Das eine hat mit dem anderen nicht unbedingt etwas zu tun. Das Schmerzempfinden ist auch bei jedem Menschen auf der körperlichen Ebene unterschiedlich.
                    Die Bewertung dieses Schmerzes ist dann primär eine psychische Sache. Wenn du zu den Menschen gehörst, die ein geringes Schmerzempfinden haben, dann ist das mitnichten etwas, was die Intaktheit der eigenen Psyche und Körperwahrnehmung beweist, sondern das sagt nur, dass dein Körper recht unempfindlich auf Schmerzen regiert, bzw. er höhere Reizschwellen für das Empfinden eines Reizes als Schmerz hat. Trotzdem kann bei dir eine gesteigerte Selbstbeobachtung und Überbewertung anderer Symptome/Beschwerden (und auch Schmerzen, wenn du sie dann mal hast) vorliegen.

                    p.s. Wie man bei den geschilderten Beschwerden auf Epilepsie kommt, ist mir schleierhaft.



                    Zuletzt geändert von pelztier86; 17.06.2017, 16:33.

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                      #25
                      Vermutlich wurde hier auch einen Verlegenheitsdiagnose gestellt.
                      Citalopram allein scheint aber auch keinen Lösung für das vorliegende medizinsche Problem zu sein.

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                        #26
                        Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen


                        p.s. Wie man bei den geschilderten Beschwerden auf Epilepsie kommt, ist mir schleierhaft.



                        [/COLOR]
                        Mir ist es auch Schleierhaft aber wurde ja am Donnerstag revidiert dafür bekomm ich ja jetzt Citralopram und bin in der Psychoschublade, da haben der Notaufnahme Bericht und die Überweisung von meinem HNO zum Schluckröntgen nix geändert.


                        Und so wird doch die ganze Maschinerie erst richtig in gang gesetzt.

                        Patienten fühlt sich verarscht -> fängt an zu googlen weil er Probleme hat -> findet was und fühlt sich dann total verarscht und zweifelt an der Kompetenz des Arztes -> Ende vom Lied ist, man ist ein abgestempelter psychisch gestörter Hypochonder mit Angst/Panik und zu 95% reellen Symptomen, die aber nicht beachtet werden da derjenige ja angeblich ein an der Waffel hat.
                        Die anderen 5% werden wahrscheinlich wirklich erfunden sein, was aber wohl eher ein evtl. Hilfeschrei ist.

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                          #27
                          fängt an zu googlen weil er Probleme hat -> findet was und fühlt sich dann total verarscht und zweifelt an der Kompetenz des Arztes
                          An der Kompetenz des Arztes zu zweifeln ist ja durchaus angebracht und adäquat; nicht mehr adäquat ist dann aber die Fokussierung auf ALS und andere seltenere Erkrankungen bei leichten Beschwerden.
                          Wenn man schon Google bemüht und sich selbst informieren will, sollte man seinen gesunden Menschenverstand nicht außen vorlassen.

                          Die anderen 5% werden wahrscheinlich wirklich erfunden sein
                          Erfunden oder eingebildet sind die Symptome nie (bzw. nur in den allerseltensten Fällen von gewissen psychiatrischen Erkrankungen). Psychosomatische Beschwerden sind keine eingebildeten Beschwerden, sondern nur Beschwerden, die keine organische Ursache haben, und die oft von übersteigerter Körperwahrnehmung und inadäquater Interpretation normaler Körpervorgänge oder Wehwehchen begleitet werden.

                          p.s.: anstatt die Suche auf ALS zu fokussieren wäre es sicherlich sinnvoller sich die bereits erhobenen Befunde geben zu lassen - der Vitamin-, Elektrolyt- und Spurenelement-Status wird bei einem normalen Blutbild selbst bereits mit kleiner Erweiterung (Leberwerte, Zuckerwerte, Nierenwerte und Co) oft nicht mitbestimmt, da diese Untersuchungen recht kostenintensiv sind.
                          Zudem ist der B12-Spiegel recht insensitiv für eine zelluläre Unterversorgung mit B12.
                          Man kann auch bei solcherart Beschwerden einfach mal eine Zeitlang B12 einnehmen, da man es nicht überdosieren kann, am besten in der bioaktiven Form von Methylcobalamin. Das wird laut internationalen Studien auch bei ähnlichen Symptomen im Rahmen von Neuropathien, MS und Co empfohlen, mit teils erstaunlichem Erfolg im Sinne einer Reduktion der Symptome.
                          Aber klar, das ist alles weniger dramatisch, und erfordert nebenbei mehr Eigenverantwortung als sich mit einschlägigen Seiten über ALS (vermeintlich) zu informieren.
                          Zuletzt geändert von pelztier86; 17.06.2017, 17:08.

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                            #28
                            Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                            An der Kompetenz des Arztes zu zweifeln ist ja durchaus angebracht und adäquat; nicht mehr adäquat ist dann aber die Fokussierung auf ALS und andere seltenere Erkrankungen bei leichten Beschwerden.
                            Wenn man schon Google bemüht und sich selbst informieren will, sollte man seinen gesunden Menschenverstand nicht außen vorlassen.
                            .

                            Da sind wir jetzt wieder an dem Punkt wo es für jeden anders ist hinsichtlich leichten Beschwerden.
                            Und wenn ich bei google nun mal meine Haupsymptome eingebe kommen nun mal die ersten gefühlten 100 seiten ALS bei raus.

                            Aber da ich es nicht schwarz auf weiss habe, hatte ich meinen Threat ja xtra im Forum ohne Diagnose gestartet um mir Meinungen einzuholen diesbezüglich.

                            Es ist ja nun nicht so das ich mich darauf versteife, sonder eher eine natürliche Angst das es so sein könnte.

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                              #29
                              Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen

                              Das ist wie im Krieg: da muss man trotz der schrecklichen Situation auch tun, was zu tun ist, dafür kämpfen, für das gekämpft werden muss, und das ertragen, was ertragen werden muss.
                              Guter Satz, so ist es wirklich.

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                                #30
                                Zitat von swenne Beitrag anzeigen
                                Da sind wir jetzt wieder an dem Punkt wo es für jeden anders ist hinsichtlich leichten Beschwerden.
                                Und wenn ich bei google nun mal meine Haupsymptome eingebe kommen nun mal die ersten gefühlten 100 seiten ALS bei raus.

                                Aber da ich es nicht schwarz auf weiss habe, hatte ich meinen Threat ja xtra im Forum ohne Diagnose gestartet um mir Meinungen einzuholen diesbezüglich.

                                Es ist ja nun nicht so das ich mich darauf versteife, sonder eher eine natürliche Angst das es so sein könnte.
                                Also ich habe die starke vermutung, dass neurodegenerative Krankheiten wie ne ALS nicht zwingen den PONR (point of no return) erreichen müssen. D.h. vieel ALS Verläufe werden nie die volle ALS Klinik erreichen und werden dann als psychosomatisch abgetan, auch wenn die Degeneration der MN per Biopsie oder EMG diagnostiziert wurde.

                                Ne ALS wird meist erst bei einem Verlauf von 2-3 Jahren bis zum Tod, nach Diagnose, nach 1-2 Jahren gestellt. Würde man einen Lungenkrebs erst nach 1-2 Jahren Diagnostizieren, würde nicht 1er je überleben, insofern ist diese "ne ALS ist immer tödlich" schon sehr fragwürdig. Hier melden sich viele an die Faszis und auch spezifischere Sachen für eine MNE haben und dann keine bekommen, das kann entweder Zufall sein, oder aber es ist wie ich es vermutet.

                                Aber was mich wundert.

                                Wenn ich Google finde ich doch auch tausende die ALS Symptome haben aber keine ALS ausbilden. Wenn keine Atrophien vorhanden sind wäre ich sehr vorsichtig gleich von einer ALS auszugehen bzw so Ausfälle wie bei mir zum Anfang.

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