Neurologische Erkrankungen fangen oft schleichend und nicht immer mit einer klaren Symptomatik an. Das sehe ich als eines der Hauptprobleme in der Diagnostik neurologischer Erkrankungen.
Wenn ein Patient in der Anfangszeit einer neurologischen Erkrankung mit noch nicht stark ausgeprägter Symptomatik zu einem Arzt geht, so würde ich wetten, dass dieser Patient keine neurologische Diagnose, dafür aber umso eher eine psychiatrische bzw. psychosomatische Diagnose erhält.
Der Patient selbst merkt aber immer als Erster, dass etwas nicht stimmt. Nur lässt sich dies nicht immer leicht mit Untersuchungen objektivieren, weil die Symptomatik auch sehr wechselhaft sein kann, d. h. mal sind die Beschwerden heftiger und leichter erkennbar und mal nicht. So kann man schnell zu Unrecht in der Psychoschublade landen.
Nur mal angenommen, es hat jemand Herzbeschwerden, weil er einen Kaliummangel hat. Ich weiß, dass bei meinem Vater, als dieser wohl Herzbeschwerden hatte, in der Notfallambulanz ein Kaliumwert von nur 2,0 festgestellt wurde. Normal sind 3,5 bis 5,1 beim Kalium. Ich bin mir sicher, dass mein Vater mit diesem Kaliumwert sehr heftige Beschwerden hatte und er fast von Glück wohl sagen muss, dass er an dem Tag in einer Notfallambulanz gelandet ist.
Denn wenn das Kalium zu niedrig ist, kommt es zum Herztod durch Kaliummangel.
Ich will damit sagen, dass ein Mensch, der wegen Beschwerden - auch wenn sie auch nur von Elektrolytverschiebungen oder Vitaminmangelzuständen oder auch Wirbelsäulenproblemen herrühren -, nicht weiß oder wissen kann, was die Ursache seiner Beschwerden ist.
Ich gehe davon aus, dass die Menschen nicht nur so zum Spass sich den Stress antun, in eine Notaufnahme zu gehen.
Dass es immer wieder darunter auch mal Fälle gibt, die wenig haben, liegt einfach in der Natur der Sache. Menschen sind nun mal nicht alle gleich.
Umgekehrt gibt es aber auch genug Menschen, die trotzdem sie Beschwerden haben, sich nicht getrauen in eine Notaufnahme zu gehen und die durch die zu späte Behandlung gesundheitliche Nachteile haben.
Wenn nämlich zu oft darüber berichtet wird, dass nur Schwerkranke in die Notaufnahme gehen dürfen, dann verunsichert man damit die Menschen, die es nötig hätten, dorthin zu gehen.
Als ich vor Jahren eine akute Pankreatitis hatte, ging ich wegen der eigenartigen Bauchschmerzen zuerst zur Hausärztin. Die machte Ultraschall und fand nichts. Sie überließ es mir, in eine Notaufnahme zu gehen.
Ich ging dann Stunden später in die Notaufnahme (bzw. wurde von einem Bekannten dorthin gefahren).
Dort hätte man noch nicht einmal die Lipase bestimmt, also den Wert, der eine akute Pankreatitis (=Bauchspeicheldrüsenentzündung) beweist.
Die Lipase wurde nur bestimmt, weil ich darauf gedrängt habe. Sie war dann über 3000 (normal ist ein Wert bis ca. 60).
Ich wäre damals also, hätte ich nicht selbst schon geahnt, was ich haben könnte und vor allem darauf gedrängt, dass die Lipase mit untersucht wird, sicher wieder nach Hause geschickt worden und hätte als Hypochonder dann dort gegolten.
Ich weiß noch, dass ich mit der Ärztin dort noch Krach bekam, als ich auf die Bestimmung der Lipase drängte.
Dann aber war aufgrund der Höhe des Wertes ganz eindeutig, dass ich eine schwere Pankreatitis hatte.
Ich wurde sofort stationär aufgenommen und war rd. eine Woche stationär dann dort.
Aber es wäre um ein Haar schief gegangen ...
Das was ich da erlebt habe, ist mit Sicherheit kein Einzelfall. Ich denke, dass man öfter die Krankheit, deretwegen ein Patient in die Notaufnahme kommt, nicht mal findet.
Denn die Notaufnahmen machen in der Blutuntersuchung nicht mal alle Notfallwerte. Wenn da jemand über Herzbeschwerden klagt und in Wirklichkei eine Pankreatitis hat (die kann nämlich auch in der Herzgegend Beschwerden verursachen), werden nur die Blutwerte für das Herz bestimmt und die Lipase nicht.
Ich lese manchmal in den "Klinkbewertungen.de" und dort sind nicht nur positive Berichte über Notfallambulanzen.
Wenn ein Patient in der Anfangszeit einer neurologischen Erkrankung mit noch nicht stark ausgeprägter Symptomatik zu einem Arzt geht, so würde ich wetten, dass dieser Patient keine neurologische Diagnose, dafür aber umso eher eine psychiatrische bzw. psychosomatische Diagnose erhält.
Der Patient selbst merkt aber immer als Erster, dass etwas nicht stimmt. Nur lässt sich dies nicht immer leicht mit Untersuchungen objektivieren, weil die Symptomatik auch sehr wechselhaft sein kann, d. h. mal sind die Beschwerden heftiger und leichter erkennbar und mal nicht. So kann man schnell zu Unrecht in der Psychoschublade landen.
Oder eben auch Patienten, die wegen ein paar Zuckungen und Schwächegefühl sicher sind ALS zu haben oder dies stark befürchten - diese mögen dann tatsächlich gar nichts haben (nur Stress), oder aber eine harmlose Problematik wie Elektrolytverschiebungen oder Vitaminmangelzustände, Wirbel(säulen)probleme oder in Einzelfällen vielleicht auch eine beginnende Neuropathie.
Denn wenn das Kalium zu niedrig ist, kommt es zum Herztod durch Kaliummangel.
Ich will damit sagen, dass ein Mensch, der wegen Beschwerden - auch wenn sie auch nur von Elektrolytverschiebungen oder Vitaminmangelzuständen oder auch Wirbelsäulenproblemen herrühren -, nicht weiß oder wissen kann, was die Ursache seiner Beschwerden ist.
Ich gehe davon aus, dass die Menschen nicht nur so zum Spass sich den Stress antun, in eine Notaufnahme zu gehen.
Dass es immer wieder darunter auch mal Fälle gibt, die wenig haben, liegt einfach in der Natur der Sache. Menschen sind nun mal nicht alle gleich.
Umgekehrt gibt es aber auch genug Menschen, die trotzdem sie Beschwerden haben, sich nicht getrauen in eine Notaufnahme zu gehen und die durch die zu späte Behandlung gesundheitliche Nachteile haben.
Wenn nämlich zu oft darüber berichtet wird, dass nur Schwerkranke in die Notaufnahme gehen dürfen, dann verunsichert man damit die Menschen, die es nötig hätten, dorthin zu gehen.
Als ich vor Jahren eine akute Pankreatitis hatte, ging ich wegen der eigenartigen Bauchschmerzen zuerst zur Hausärztin. Die machte Ultraschall und fand nichts. Sie überließ es mir, in eine Notaufnahme zu gehen.
Ich ging dann Stunden später in die Notaufnahme (bzw. wurde von einem Bekannten dorthin gefahren).
Dort hätte man noch nicht einmal die Lipase bestimmt, also den Wert, der eine akute Pankreatitis (=Bauchspeicheldrüsenentzündung) beweist.
Die Lipase wurde nur bestimmt, weil ich darauf gedrängt habe. Sie war dann über 3000 (normal ist ein Wert bis ca. 60).
Ich wäre damals also, hätte ich nicht selbst schon geahnt, was ich haben könnte und vor allem darauf gedrängt, dass die Lipase mit untersucht wird, sicher wieder nach Hause geschickt worden und hätte als Hypochonder dann dort gegolten.
Ich weiß noch, dass ich mit der Ärztin dort noch Krach bekam, als ich auf die Bestimmung der Lipase drängte.
Dann aber war aufgrund der Höhe des Wertes ganz eindeutig, dass ich eine schwere Pankreatitis hatte.
Ich wurde sofort stationär aufgenommen und war rd. eine Woche stationär dann dort.
Aber es wäre um ein Haar schief gegangen ...
Das was ich da erlebt habe, ist mit Sicherheit kein Einzelfall. Ich denke, dass man öfter die Krankheit, deretwegen ein Patient in die Notaufnahme kommt, nicht mal findet.
Denn die Notaufnahmen machen in der Blutuntersuchung nicht mal alle Notfallwerte. Wenn da jemand über Herzbeschwerden klagt und in Wirklichkei eine Pankreatitis hat (die kann nämlich auch in der Herzgegend Beschwerden verursachen), werden nur die Blutwerte für das Herz bestimmt und die Lipase nicht.
Ich lese manchmal in den "Klinkbewertungen.de" und dort sind nicht nur positive Berichte über Notfallambulanzen.

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