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    #91
    Zitat von letzte Frage Beitrag anzeigen
    Die meisten NW bestehen ja erst bei langer Therapie oder wenn zufällig Infekte dazukommen,
    Meistens nicht und manchmal gehen die beim Absetzen auch nicht gleich oder garnicht weg.

    Einige Leute hier versteh ich wirklich nicht: Kritiklos alles schlucken aber sich Gedanken über Zahnfüllungen und Ähnliches machen.
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      #92
      Bei kurzem Gebrauch von Kortison hat man keine relevanten NW sofern man nicht schon Kontraidikationen aufweißt, es sei den wir sprechen von schweren Kortion-Stoßtherapien was mit geringer Dosierung von Kortison nicht zu vergleichen ist (einzelne Unverträglichkeiten mal ausgenommen die gibts bei jedem Medi). Demgegenüber merkt man allerdings sehr schnell, ob Kortison etwas hilft oder nicht, wenn es entzündlich ist und im Schub angewandt wird.

      Mit "Zahnfüllungen" meinst du das Amalgan?

      Ja bei medizinischer Indikation ein körpreigenes Hormon hochzufahren um mögliche bleibende körperliche Schäden zu vermeiden ist ja mit Sondermüll im Mund vergleichbar.

      Und btw ein Test mit nieder dosierten Kortison ist weniger Risikoreich wie eine Lumbalpunktion bei der man an einer Hirnhautentzüdnung versterben kann, oder sich das Stimmhirn Einklemmen kann etc pp, dennoch wird aber sofort eine Lumbalpunkton gemacht aber ein Test ob Kortison und Co helfen könnte wäre viel zu gefährlich. Das ist auch nicht stimmig.
      Zuletzt geändert von letzte Frage; 03.11.2017, 16:55.

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        #93
        "Lumbalpunktion bei der man an einer Hirnhautentzüdnung versterben kann, oder sich das Stimmhirn Einklemmen kann"
        Was Ersteres betrifft, kannst Du Dir bei der Cortisoninjektion eine Sepsis einfangen wie bei jeder Injektion.
        Wie das mit dem Stammhirn funktionieren soll musst Du mal erklären.

        Ich habe nirgends behauptet, dass man ein Medikament bei medizinischer Indikation nicht nehmen soll, Aber davon ist hier auch garnicht die Rede.
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          #94
          Das mit dem Hirneinklemmen passiert nicht oft, allerdings kommt es vor wenn eine Liqour Abflusstörung vorhanden ist. Das war auch bei meiner LP ein Thema, ein Prof für Neurologie hat mir deshalb auch von einer abgeraten.

          Es geht hier doch um den Einsatz von Kortison bei dem Verdacht einer entzündlichen / autoimmunen Erkrankung als Tablette, eine Cortison Injektion ist nochmal eine anderen Liga was die NW betrifft, das hat aber der TE - so wie ich das verstehe - auch nicht vor, er will nur mal testen ob eine normale Dosierung eines Medikamentes was bei Rheuma, MS und Co millionenfach verschriebene wird bei einer möglichen demyelinisierenden Krankheit was bringt. Cortison wird übrigens sogar als Infusion bei Tinnitus verschrieben, dazu gibt es glaube ich sogar ne offizielle Richtlinie.

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            #95
            Hier ganz offiziell: https://www.thieme.de/de/gesundheit/...itus-45272.htm

            Cortison (Kortison) bei Tinnitus wird von der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie im Rahmen der Leitlinie „Tinnitus“ zur Behandlung akuter und subakuter Beschwerden empfohlen.

            PS: Der TE kommt natürlich auch so zu einem Cortison Test, wenn er den Arzt belügen würde.
            Zuletzt geändert von letzte Frage; 03.11.2017, 17:18.

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              #96
              den Verdacht einer entzündlichen / autoimmunen Erkrankung gibt es hier eben nicht.
              Also bliebe hier nur eine diagnostische Stoßanwendung von Cortison.

              Bei Deinem Tinitusbeispiel geht es übrigens auch um eine Therapie mittels Injektionen
              It's a terrible knowing what this world is about

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                #97
                Das ist eben eine Frage wie man Verdacht definiert, ein indirekter Verdacht ist wenn die DD ausgehen. Dann kann man eben durchaus eine diagnostische Immunsupression machen, das FBI München macht dies in manchen Fällen auch.

                Das beim Tinnitus ist mir bewusst, soll nur aufzeigen, wenn seriöse Ärzte selbst bei einem Tinnitus ne Injektion verschreiben könnten sie bei diesem Fall auch mal kurz orales Cortion verschreiben. Soviel ungesünder wie sich einige male die Kante zu geben mit Alk ist das auch nicht. Und du als Raucher hast ein um längen höheres Risiko mal Lungenkrebs zu bekommen wie der TE ernste NW bei einem solchen Selbstversuch. Es sei denn das Cortison wäre kondraindiziert bei ihm, die wichtigsten Kontraindikatioen werden aber bei DA gefragt.

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                  #98
                  den Verdacht einer entzündlichen / autoimmunen Erkrankung gibt es hier eben nicht.
                  Es gibt keine besseren DD. Eine hereditäre demyelinisierende Form präsentiert sich klinisch und elektrophysiologisch anders. Fatigue ist häufig bei autoimmunen Geschehen ein großes Thema.
                  Insofern hat LF recht.

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                    #99
                    Zitat von letzte Frage Beitrag anzeigen
                    Hier ganz offiziell: https://www.thieme.de/de/gesundheit/...itus-45272.htm

                    Cortison (Kortison) bei Tinnitus wird von der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie im Rahmen der Leitlinie „Tinnitus“ zur Behandlung akuter und subakuter Beschwerden empfohlen.

                    PS: Der TE kommt natürlich auch so zu einem Cortison Test, wenn er den Arzt belügen würde.
                    ich hatte cortison im Tinnitus Frühstadium in sehr hoher Dosis über 6 Tage.
                    Anfangs viel dann zum 6 Tag hin immer weniger
                    und ich hatte Horror NW und der Tinitus blieb:-)

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                      Die Stosstheraphie bei Entzündlichen PNP laufen ähnlich ab.
                      viel Cortison IV anfangs über einen Zeitraum von einigen Tagen und dann zum Schluss hin immer weniger
                      da geht's nicht um 2-3 tabletterl, da sprechen wir von wirklich hohen Dosen und von massiven NW.

                      Hier zB wie das bei MS abläuft:


                      oft wird dann bei entzündlichen PNP auch noch etwas zusätzlich gegeben zu Cortison.
                      Zuletzt geändert von Baal; 03.11.2017, 19:36.

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                        Klar ne Cortison Stoßtherapie hat schon mehr NW wie ne Tablette, wenn man aber schwer krank ist nimmt man diese gerne in Kauf, wenn du schon meist die NW wären Horror kannst du dir mal ungefähr vorstellen wie Krankheiten sind, bei denen man diese gerne inkauf nimmt.

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                          Zitat von letzte Frage Beitrag anzeigen
                          Klar ne Cortison ...therapie hat ... NW ..., wenn man aber schwer krank ist nimmt man diese gerne in Kauf
                          Stimmt.
                          Aber darum geht es hier nicht.

                          Auch eine Therapie mit Tabletten hat NW und nicht unbedingt weniger als IV.
                          Zuletzt geändert von KlausB; 03.11.2017, 21:09.
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                            Tabletten haben immer mehr NW wie IV, allerdings werden bei IV viel höhere Dosierungen gefahren wodurch man die NW natürlich nicht vergleichen kann.

                            Was meinst du was deine Zigaretten für NW haben? Auf Dauer sicher mehr wie ne kurze Therapie mit Kortikosteroide. Un nutzen ist wohl geringer wie die Erkenntnis ob man bei einer Degenerativen Krankheit eine Heilungschance hat oder nicht.

                            Aber wie auch immer. Der TE hatte eine Frage die ich ihm beantwortet habe, man muss ja nicht jeden bemuttern. Ich denke er wird schon übert 18 sein und kann so frei entscheiden, wie du deine Zigaretten kaufen kannst.

                            Die NW von Cortison wird er dann ja selber spüren, im Gegensatz zu zig anderen Arzein verträgt man körpereigene Hormone in niederer Dosierung meist besser bzw es kommt nicht so schnell zu massiven NW wie bei anderen Sachen.
                            Zuletzt geändert von letzte Frage; 03.11.2017, 22:18.

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                              Das Medikament was man im Volksmund als "Cortison" bezeichnet ist allerdings nicht das körpereigene Hormon, sondern es sind künstliche chemische Stoffe mit der Wirkung des Cortisons. Deshalb ist die pharmazeutisch korrekte Bezeichnung auch "Corticoid" .Verwendet wird hautsächlich ein Essigsäureester.
                              Zuletzt geändert von KlausB; 04.11.2017, 00:00.
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                                Hallo,

                                ich hatte in den letzten Tagen nicht die Kraft hier etwas zu schreiben. Deswegen jetzt verspätet vielen Dank für die rege Beteiligung an der Diskussion. Ich habe nach euren Beiträgen einen Termin mit einem Neurologen in einem Monat gemacht und werde diesen bitten doch einen Therapieversuch mit Cortsion zu machen. Das die Nebenwirkungen mitunter stark sein können habt ihr ja beschrieben, jedoch geht es mir immer noch ziemlich mies und derzeit würde ich es deshalb ausprobieren. Bezüglich der Muskelzuckungen habe ich mal ein Video von den Waden gemacht. Dort sind die Zuckungen am heftigsten und permanent da. https://1drv.ms/v/s!Ag3-Qr7iBGattAI6nw3IIgViZmIN .

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