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Arzt / Ärztin in Wien

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    Arzt / Ärztin in Wien

    Hallo, ich bin neu hier. w, 40, Wien.

    Ich lese seit einiger Zeit unregelmäßig im Forum und weiß daher, dass sich hier auch ein paar Österreicher/-innen rumtreiben. Ich bin auf der Suche nach einem Arzt oder einer Ärztin, um abklären zu lassen, was ich habe.

    Es ist mittlerweile leider halbwegs kompliziert, und ich weiß nicht, ob und wenn ja, in welchem Ausmaß die Psyche mitspielt.

    So kurz wie möglich (chronologisch):

    Seit ein paar Jahren habe ich vergrößerte, aber unauffällige Lymphknoten im Halsbereich, die langsam immer größer werden. Regelmäßig Speichelsteine. Manche davon bleiben: sie werden im Zahnfleisch größer. Bandscheibenvorfälle HWS und LWS.

    Ende 2016 habe ich beim Essen mehrmals Essen in die Nase bekommen; als ich dann eine Tablette 1 Stunde nach der Einnahme ins Taschentuch schnäuzte, bin ich zum HNO. Videokinematographie: Schluckstörung. HNO hat mich in die Neuro-Ambulanz geschickt. Zur gleichen Zeit fing es an, dass mein Wadenmuskel im rechten Bein nach ein paar hundert Meter zügigem Gehen "überhitzt" wurde und ich eine Pause einlegen musste (als hätte ich wie verrückt gesportelt). MRT Schädel - Ausschluss Hirntumor und von MS-Herden im Hirn. Verdachtsdiagnose MG - aber ENG unauffällig. Logopädin sagte, wenn es schlimmer wird, soll ich Flüssigkeiten eindicken.
    Bin noch zu einer Wahlärztin - MRT HWS, Bestätigung Bandscheibenvorfall, aber nicht mehr -, die meinte, ich soll Sport machen.

    Hab mich dann eine zeitlang nimmer darum gekümmert, da ich eingespannt war und auch sonst anderes vorzog. In dieser Zeit begann: Beine "brummen" in Ruhe (kein Kribbeln, sondern als würde ein bisschen Strom durchfließen, nicht unangenehm). Ganz, ganz selten (phasenweise): als würde jemand einen Schalter umlegen, kriege ich heiße Stellen an / in den Oberschenkeln - als würde jemand mit einer Infrarotlampe draufhalten, eigentlich ein angenehmes Gefühl -, nach ein paar Minuten ist es vorbei. (Mittlerweile habe ich Phasen, da habe ich das 20 mal am Tag, aber nicht mehr im Oberschenkel, sondern in der Wade.)
    Bin brav ins Fitnessstudio - Ende Juni dann extreme Schmerzen im Oberarm, als würde das Gelenk auskugeln. Schwimmen nicht mehr möglich, Anziehen und Ähnliches extrem mühselig. Ich schone den Arm und kriege im Juli, August, September 3 Erkältungen von je 10 Tagen. Im September sagt Orthopäde nach Röntgen, das Problem sei ein Muskel und verschreibt mir Physio, die ich brav mache und auch wieder verlängert wurde, aber bis jetzt nichts bringt.
    Lustig wie ich bin, dachte ich mir, ich muss jetzt halt anders Bewegung machen und habe mir noch schnell bei einem 3-stündigen Spaziergang eine Marschfaktur (links) zugezogen.

    Auch in der Zeit ist das Vibrieren der Beine im Rumpf angekommen. In den Unterschenkel zucken manche Muskeln sobald ich 3 Minuten in Ruhe bin (aber der Muskel, der immer "überhitzt" beim Gehen, zuckt nie). Nochmal Wahlarzt: ENG oB; EMG in meinem überhitzten Wadenmuskel unauffällig.

    Parallel dazu stelle ich fest, dass mir immer wieder Tabletten im Hals stecken bleiben und sich dort zersetzen. Zudem bin ich extrem müde - am liebsten würde ich mich alle 1-3 Stunden zur Erholung ein bisschen Hinlegen. Wie andere Menschen und auch ich früher nach 8 und mehr Stunden Job oder Studium noch abends aktiv sein konnten, ist mir mittlerweile unverständlich. Wenn ich zuhause bin, muss ich manchmal nach 15 Minuten Hausarbeit schon rasten. Danach geht es wieder ein bissl besser.

    Exkurs Tumörchen: Ich habe auch ein Druckgefühl im Gesicht (Zentrum Nase, Gaumen) und Kopfschmerzen - ich ertaste Ende Sommer 2017, dass mir ein Knoten am Haaransatz wächst. Ab jetzt gelte ich in der Verwandtschaft als Hypochonder, da niemand außer mir das "Ding" ertasten kann - Ende 2017 wird dann ein Osteom festgestellt. Vor 4 Wochen fand ich einen gutartigen Weichteiltumor, der 4 Wochen zuvor sicher nicht dort war, der ambulant entnommen wurde. Mittlerweile habe ich ein zweites Osteom am Kinn gefunden (ich tippe halt drauf, dass es wieder sowas ist), und derzeit kriege ich auch eine Exstose innen im Unterkiefer.
    MRT HNO-Bereich: Lymphatisches Gewebe am Zungengrund "riesig", "gigantisch" (Ärzte), kein Wunder, dass ich nicht schlucken könne. Mein HNO überredete mich zu einer Panendoskopie (ihm wäre einfach Warten zu gefährlich). LK im US unauffällig. Panendoskopie: alles tumorfrei, zwei Stellen chron. entzündet. Von OP wird derweilen abgeraten, lieber Schlucktraining, weil OP oft Komplikationen macht (zB Luftröhrenschnitt und langwierige Heilung mit möglicher Narbenbildung).

    Ende 2017: Zucken ist auch im Oberschenkel (Nähe Knie) und auch sonst (gelegentlich: Arm, Rücken, Bauch, Daumen, sehr selten Gesicht).
    Anfang 2018: Ich bilde mir ein, dass meine Wohnung ein Statik-Problem hat, weil der Boden regelmäßig vibriert. Dann fällt mir auf, dass auch der Boden im Supermarkt manchmal vibriert. Es ist mein rechtes Bein: wenn ich nur auf dem linken stehe, hört das Vibrieren sofort auf. Zum Glück nicht andauernd, aber doch störend oft genug, gibt der Boden rechts auch nach - als würde ich in Matsch oder sonstigen weichen Grund steigen. Ich gehe dann unsicherer.
    Zusätzlich fühlt sich mein Gesicht anders an: Meine Lippen liegen fester auf als früher, in meinen Mundwinkeln sammelt sich andauernd ein bissl Speichel (den ich daher andauernd abwische). Phasenweise habe ich, wie schon oben geschrieben, den Heiße-Stellen-Schalter 20 mal am Tag, nun im "überhitzenden" Wadenmuskel, für eine Woche oder so, dann wieder Pause.
    Seit ca. 2-3 Wochen kriege ich ein muskelkaterähnliches Gefühl im Bauch beim Sitzen und Stehen. Als würde ich gegen einen Widerstand im Bauch atmen. Auch im Liegen ist es nie ganz weg.
    Wenn ich Gegenstände halte, fühlt sich meine Hand schnell erschöpft an. Kraft ist aber offensichtlich da, sonst könnte ich ja nichts halten.

    Mein Orthopäde und meine Physio ist beim Rheumazentrum. Dort wurde vom Maschinchen im Labor offensichtlich automatisch auch eine HLA-Typisierung durchgeführt, bereits Ende November (den Befund habe ich aber erst bei einem Besuch im Februar abgeholt): Positiv sind HLA-DR7, HLA-DR13(6), HLA-DR52 (Wiki: DR52 serotype is positively associated with systemic sclerosis, inflammatory myopathies, inclusion body myositis)und HLA-DR53 (ua MG).
    Jetzt das absurde: der Arzt dort konnte mich nicht erklären, was das nun heißt. Habe mittlerweile 5 Ärzte gefragt, niemand kennt sich aus. Der immunologischen Tagesklinik, die sich wahrscheinlich auskennen würde, wurde 2016 der Kassenvertrag genommen. Und ich habe langsam vom Ärzte-Marathon die Nase voll.

    Belastend ist für mich das "Muskelkater-Bauchgefühl" und va, dass ich in letzter Zeit Blattsalat nicht mehr gut essen kann, weil der dann gefühlt stundenlang im Rachen hängt. Was aber gut mit dem lymphatischen Gewebe erklärt ist. Regelmäßig habe ich auch das Gefühl, Speichel / Schleim nicht gut schlucken zu können, bzw. mich daran zu verschlucken. Aber hier gilt dasselbe, und zudem weiß ich schon nicht mehr, was normal ist. Vielleicht verschluckt man sich halt manchmal daran.
    An meinen Oberarm habe ich mich gewöhnt, an das Brummen und Zucken auch.

    Jetzt war ich wieder beim Neuro, weil der Orthopäde annahm, mein Oberarm sei eher ein Neuro-Problem. Auch die Physiotherpeuten redeten immer von einem muskulären Problem. Da irrten sie sich offensichtlich: ich hab selber bei der Untersuchung des Neurologen gemerkt, dass da irgendeine Blockade ist.
    Zum Rest meinte er nach kurzer klinischer Untersuchung: Somatisierungsstörung (auch zu meiner nachgewiesenen Schluckstörung, die wahrscheinlich vom lymphatischen Gewebekloss stammt).
    Jetzt will ich das nicht ausschließen, aber es ging mir zu schnell. Er hat sich erst gar nicht alle meine Beschwerden angehört. Auch glaube ich nicht, dass ich das typische Verhalten eines Hypochonders zeige: Den HLA-DR-Befund habe ich nach 3 Monaten abgeholt, weil ich davor anderes zu tun hatte und ich mir dachte, da ist eh nix. Zur Panendo hat man mich überredet. Trotz vibrierendem Boden/Bein bin ich erst nach 2 Monaten zum Arzt.

    Ich würde im April oder Mai gerne zu einem Arzt / einer Ärztin gehen oder noch besser in eine Gruppenpraxis, wo man mir zuhört und sich idealerweise mit Neurologie UND Rheumatologie auskennt. Und wenn dann noch jemand weiß, wieso ich in letzter Zeit die Tumörchen kriege, wäre das natürlich ein Traum.
    Wenn ich das Gefühl habe, dass man mich ernst nimmt, dann gehe ich danach auch gerne zum Psychiater.

    Kennt jemand von den Wiener Usern so eine Anlaufstelle? Oder einfach sonst einen Arzt / eine Ärztin, wo ich hingehen könnte und ich mal alles auspacken kann und ernst genommen werde?

    PS: Natürlich habe ich in den Monaten auch gegoogelt und Videos angeschaut und Berichte gelesen. Meine Zunge bewegt sich, beim locker Rausstrecken, auch, ohne dass ich es merke. Glaube aber nicht an ALS, wie so viele andere, die ihre Zunge anschauen, da ich ja durch Rasten Kraft schöpfe. Ich weiß nicht mal, ob das nicht normal ist. Aber ich beobachte mich eben schon - ich brauche jemanden, der mich ernst nimmt und rausfindet, was da wirklich vorhanden ist und was nicht.

    Danke für eure Geduld.

    #2
    Hallo
    Ich bin aus Wien und habe hier wirklich schon fast alle Neuromuskulären Ärzte durch🤔
    Ich empfehle dir: AKH Wien Prof.Zimprich, Prof.Müller - Leiter Neurologie AkH und Dr.Erdler Smzost alle haben auch Privat Ordination.
    Letzer macht auch EMG und ENG und hat bei mir letzt endlich was gefunden.
    Dort würde ich als erstes hinschauen,😀

    Eine Alternative ist Graz auf der Uni Klinik Pof. Quasthofer oder Dr.Seel in Hartberg. 2er hat einen Kassenvertrag!

    Immunolge Prof. Scheinecker oder ähnlich vom AkH Wien-hat auch eine Privat Ordi gleich um die Ecke dort.


    Lg
    Zuletzt geändert von Baal; 16.03.2018, 21:13.

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      #3
      Was Du da in Wiki über die HLA gelesen hast bitte nicht überbewerten.
      Die HLA-"Werte" eschreiben nur ein gewisses Risiko für einige Erkrankungen. Je nach spezifischem HLA ist das Risiko meistens 10 bis 15-fach erhöht.
      Ein Krankheitsnachweis oder -Ausschluss lässt sich mit dem HLA-System nicht führen.
      Der positive HLA-DR7 bedeutet ein 12-fach erhöhtest Risiko eine Zöliakie zu entwickeln. Da Du mit dem Bauch Probleme hast könntest Du ja mal versuchsweise Dich einige Zeit glutenfrei ernähren. Vielleicht bringt das ja was. Wenn nicht kannst Du Dich ja wieder normal ernähren. (anders kann auch ein Arzt nicht sicher eine Zöliakie diagnostizieren)
      It's a terrible knowing what this world is about

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        #4
        Danke Baal und KlausB für eure Antworten.
        Das mit der glutenfreien Ernährung werde ich testen, und wenn es nicht besser oder schlechter wird, vereinbare ich im Mai oder Juni einen Termin bei einem der genannten Ärzte.

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          #5
          genau, mach das so! das klingt vernünftig.....

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            #6
            Hallo Forum,

            ein wenig Aufsehen erregendes Update meinerseits. Ich habe immer noch in etwa die gleichen Beschwerden.
            Im Frühjahr kam dann eine wochenlange Migräne dazu - weshalb ich bei einem Neuro einen Termin vereinbarte. 2 Tage vor dem Termin haben meine bis dahin 10 Wochen währenden Kopfschmerzen aufgehört, und ich habe den Termin im Sommer genutzt, um meine Problemchen zu besprechen.
            Die klinische Untersuchung ergab reduzierte Muskeleigenreflexe, weshalb ein EMG und ENG gemacht wurde. EMG: unauffällig.
            ENG (an 2 Geräten 3 mal gemessen): höhergradige axonale Schädigung des N. pernonäus links (deutlich reduzierte Summenpotenzialamplitude, aber NLG selber nur grenzwertig).
            Bei der Besprechung hieß es dann, dass das Ergebnis nicht stimmen kann, da ich, wenn es stimmen würde, eine Lähmung hätte. Ich glaub auch nicht, dass es stimmt, denn links ist mein gutes Bein.

            Das Ganze hat mein Vertrauen in die Methoden der Neurologie nicht gerade bestärkt. Aber auch egal: Ich lebe jetzt mal mein Leben weiter. Hinzu gekommen ist in letzter Zeit nur das Gefühl einer Ungeschicklichkeit meiner Finger und ein Schmerz in meinem rechten Daumenballen, aber beides ist nicht hinderlich im Alltag, also was soll's. Die nächsten Monate schau ich vielleicht noch zu einem Rheumatologen (meine Mutter hat sehr starkes), aber gerade bin ich genervt von Ärzten und mach lieber was Netteres.
            Sollte es irgendwann News geben, melde ich mich wieder.

            Allen, denen es nicht so gut geht wie mir, gute Besserung!

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              #7
              Ich würde mich an deiner Stelle an eine gute rheumatologische Klinik (nicht niedergelassener Rheumatologie) wenden.
              Die Befunde und Symptome könnten bspw. mit einer Sarkoidose und einem Sjögren-Syndrom zu erklären sein.
              Jedenfalls scheint es etwas Autoimmunes (eher aus dem internistischen und weniger aus dem neurologischen Bereich) zu sein.

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                #8
                Hallo alle miteinander, nach langer Zeit schaue ich wieder vorbei.

                Ich habe über Jahre das Thema ruhen lassen, hatte einfach weiter Muskelzucken va in der rechten Wade und das Gefühl, das Bein sei wie bandagiert und würde bald seinen Dienst aufgeben. Aber da letzteres nicht passiert ist, war alles ok für mich.

                Seit April diesen Jahres ist das anderes: da hab ich wegen Schlafproblemen ein Medikament, das ich schon zwischen 2015 und 2018 unregelmäßig eingenommen habe, einmalig wieder eingenommen. Die halbe Dosis von 15 mg Mirtazapin. Am nächsten Tag hatte ich plötzlich sich ausbreitende Muskelzuckungen. Bis hin zum Hals und einem Gesichtsmuskel.

                Während ich letztes Jahr trotz gefühlsmäßig schlechtem Bein noch ein bisschen Laufen gehen konnte, ist mittlerweile bei 1 Minute Laufen schluss. Danach ist mein rechter Fuß überlastet. Nach ca 2 Minute Ruhe schaffe ich dann wieder eine Minute und so weiter.

                Des weiteren habe ich rechts mittlerweile Knieprobleme. Dort herum, va ein bisschen oberhalb zuckt es auch momentan am meisten. Zudem fängt es auch im rechten Gesäß an. Ich weiß nicht, ob ich vllt meinen schlechten Fuß kompensiere.

                Am meisten belastet mich das Zucken unmittelbar über dem Kehlkopf. Das macht mir schlicht Sorgen.

                Im Laufe eines Tages fühle ich mich immer schwächer und es zuckt dann immer mehr.

                Ende Juni war ich nun beim Ultraschall, ENG und EMG.

                Im Ultraschall wurden nur zwei Faszikulationen gesehen, einzelne. Tatsächlich hab ich bei der Untersuchung gar keine einzige Zuckung gespürt, ich weiß nicht wieso - vllt die frühe Zeit oder die Ruhe? Wobei ich sonst auch unter Stress zucke.

                EMG war komplett unauffällig. Beim ENG bis auf meinen Fuß alles gut.

                Ich hänge euch jetzt mal Auszüge des Befundes an.

                Und nun habe ich eine Frage: kennt sich wer mit A Wellen aus? Weil ich denke, da ist eine. Im Befund steht aber nichts. Und leider gibt es Literatur, die besagt, diese seien immer pathologisch, aber dann auch andere, die sagt, diese komme auch in Gesunden vor (va im Tibialis).
                Aber viele Literatur ist auch nicht zugänglich, so dass ich mich hier erkundigen wollte.

                Bilder:
                Ultraschall, Motoris MotorischePeroneus rechts, FResponse Tibialis rechts​Screenshot_20230712_190401_WhatsApp~2.jpg
                Angehängte Dateien

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                  #9
                  Ach nochwas: weil sonst keine Faszikulationen zu messen waren, va nicht beim EMG, ist nach Meinung der Ärzte Beruhigung angesagt. Aber wegen der Zuckungen am Hals fällt mir das schwer.

                  Hier zum Sehen von Anfang Juli (Hals) und heute (linkes Bein, wo es jetzt auch andauernd so zuckt).

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                    #10
                    Hallo!
                    Schön dass du dich nach langer Zeit wieder meldest und ein Update gibst, das kommt nicht so oft vor.
                    Kann dir beim ENG leider nicht helfen, wollte aber fragen wo du zur Untersuchung warst? Bin auch aus Wien und meist in der neuromuskulären Ambulanz im KH Floridsdorf.
                    Alles Gute

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                      #11
                      Hallo Hustinettenbär!

                      Ich war im AKH in der neuromuskulären Ambulanz zur Untersuchung.

                      Das mit der A-Welle hat sich für mich schon geklärt. Habe mir die Nacht mit Youtube-Videos um die Ohren geschlagen und diesen ausgezeichneten Vortrag von Stalberg entdeckt: https://youtu.be/qKDu6kbindo
                      Im Tibialis-Muskel kommt die A-Welle bei 10-20% der Gesunden vor und daher ist sie hier ohne Bedeutung. Das heißt für mich ist wieder Beruhigen angesagt und ich werde mich wegen der Knieprobleme rechts jetzt mal an einen Orthopäden wenden. Der Rest wird sich eh zeigen- ich soll mich zur Kontrolle melden, wenn was dazukommt bzw. sich verschlechtert.

                      Liebe Grüße

                      Kommentar


                        #12
                        Hi!

                        Haben sie im AKH eine Verdachtsdiagnose geäußert?

                        Lg

                        Kommentar


                          #13
                          Hallo Hustinettenbär,

                          nicht schriftlich, aber mündlich: benigne Faszikulationen. Ich war zuallererst wegen diesen dort, weil sie mich am Hals irre machen.

                          Und weil ich ja Gehen kann, gibt's ja keine wirkliche Einschränkung. Das mit dem Laufen habe ich bei der Untersuchung selber erwähnt, fiel aber irgendwie unter den Tisch. Und das mit dem Knie hatte ich im Juni beginnend unter Belastung (Treppen) und erst seit zwei Wochen eigentlich immer. ‍

                          LG

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                            #14
                            Hallo Lalelu

                            Wurde denn eine klinische Untersuchung gemacht ? Gab es dort Auffälligkeiten ?

                            Kommentar


                              #15
                              Hallo Anjol,

                              klinisch war alles unauffällig. Allerdings wusste ich da noch nicht, dass ich mittlerweile nicht mehr mehr als eine Minute Joggen kann. Dann kommt der Überlastungsschmerz.

                              LG

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