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Arzt / Ärztin in Wien

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    #16
    Hallo alle miteinander,

    ein kurzes Update: mir geht es tendenziell schlechter, ich hab sehr starke Zuckungen mittlerweile fast durchgehend in den Oberschenkeln und auch in der Gesäßmuskulatur. Zusätzlich eine gefühlte, aber nicht klinische Schwäche des linken Arms (Bandscheibe?). Insgesamt bin ich gefühlt wackeliger unterwegs, aber ich war auch länger anders krank (Erkältung). Am belastendsten sind für mich (psychisch) die Zuckungen am Hals (täglich stundenlang) sowie das Gefühl, das mich mein Gesicht/ Kopf belastet - wie als wäre alles dauernd gespannt und entsprechend überlastet / müde.
    Wenn es nicht besser wird oder sogar schlechter, werde ich für Jahresende einen Kontrolltermin vereinbaren.

    Anbei noch ein Link zum Dauerzucken Nähe Knie. Wobei das eher Myoklonien sind, oder?



    Euch alles Gute.

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      #17
      PS: noch was. Ich werde andauernd darauf angesprochen, ob ich krank sei, weil mein Gesicht so schmal geworden sei. Ich kann's nicht beurteilen, ob das stimmt. Aber die Stimmung steigt dadurch nicht.

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        #18
        Hi Lalelu

        Bis jetzt hast du ja keine Auffälligkeit klinisch und im EMG u.s.w ja auch nicht meine ich. Wie lange hast du jetzt die Symptome ?

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          #19
          Hi

          habe auch links im N.peroneus leicht geminderte Amplituden und rechts deutlich geminderte Amplituden, rechts leichte Fußheberschwäche kraftgrad 4/5 schwere paresen entstehen erst wen über 50% der Axon untergegangen ist bei mir links 80% Leistung rechts 60%,bei mir wurde aber auch das Emg mit bewertet da man eine reine Axonale läsion nur mit Emg feststellen kann

          Axonale läsion bedeutet: Untergang von nervenzellen distal vom Zellkern

          Als Diagnose bei mir steht Wurzelschaden

          Grüße

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            #20
            Zitat von Anjol Beitrag anzeigen
            Hi Lalelu

            Bis jetzt hast du ja keine Auffälligkeit klinisch und im EMG u.s.w ja auch nicht meine ich. Wie lange hast du jetzt die Symptome ?
            Hallo Anjol,

            bis auf das, dass ich wegen dem rechten Bein nicht länger als eine Minute Joggen kann, habe ich klinisch nichts. EMG war alles ok, bis auf ein EMG eines Muskels meines rechten Oberarms, wo sich eine chronisch neurogene Schädigung zeigte. Hatte man im Frühjahr 2022 wegen der Schulter untersucht, die aber seit einem Jahr schmerzfrei ist.
            Also ja, wenig objektivierbar. Fühlen tu ich mich mittlerweile elend. Die ganze Halsmuskulatur zuckt und ich hab das Gefühl, das mir langes Sprechen anstrengend ist. Das stört mich am meisten.

            Angefangen hat alles 2016 oder 2017 im rechten Unterschenkel. Zuckungen und manchmal das Gefühl, das Bein sei bandagiert. Also seit Beginn sind 6-7 Jahre vergangen. Aber die Symptome breiten sich eben immer mehr aus. Seit diesem Frühjahr in ungewohnter Geschwindigkeit und so dass es mich wieder belastet, nachdem ich jahrelang beruhigt war.


            Zuletzt geändert von Lalelu; 24.10.2023, 17:05.

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              #21
              Hallo Renem,
              das ist wild, ich wusste nicht, dass so viel zerstört werden kann, bevor es klinisch wird ...
              Das Bein ist nicht mein größtes Problem, es ist eindeutig der Hals. Wobei ein Teil davon sicher psychisch ist. Ich werde bald einen Termin zur Kontrolle vereinbaren.

              Grüße

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                #22
                Deine Symptome ähneln meine auch , soweit nichts großartig klinisch auffällig und im EMG soweit auch nicht. Interessant mit diesem Bein „bandagiert“ das hatte ich auch am Anfang , ich hatte es im linken Arm und im linken Bein ich habe es immer beschrieben es fühlte sich wie in „Watte „ umwickelt . Auch die Dauer der Beschwerden ist Interessant, ich bin im kommenden Januar bei 5 Jahren.

                Grüße

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                  #23
                  Ich möchte nochmal auf meine früher geäußerte Mutmaßung zurückkommen: dass nämlich der "Schub" seit dem Frühjahr durch die erneute Einnahme von Mirtazapin ausgelöst wurde. Die allerersten Symptome vor 6-7 Jahre fielen in die Zeit, wo ich gelegentlich das Medikament einnahm. Dann nahm ich das Medikament länger nicht und ich hatte das Gefühl, die Beschwerden blieben stabil. Die rapide Ausdehnung des Zuckens erfolgte nach erneuter Einnahme von Mirtazapin (einmal 7,5 mg) - nicht einmal 24 Stunden danach ging es los. Was wenn das Medikament bei mir zu Bildung von Autoantikörpern führte und durch die erneute Einnahme der Titer stark gestiegen ist? Gibt es einen Weg, das herauszufinden?

                  Eine Dissertation aus Ulm*
                  ​​​​​​ weißt auf jeden Fall Richtung gesteigertes ALS Risiko bei Einnahme von Antidepressiva, darunter auch Mirtazapin. Was wenn das kein ALS Fälle wären, sondern Medikamenten induzierte ALS mimics?

                  * The Association of Medication with the Risk of Amyotrophic Lateral Sclerosis: Results of a Population-based Case-control Study Dissertation submitted in partial fulfillment of the requirements for the degree of „Doctor of Medicine“ of the Medical Faculty of Ulm University, Andreas Albert Braun born in Stuttgart, 2018
                  Angehängte Dateien
                  Zuletzt geändert von Lalelu; 24.10.2023, 17:53.

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                    #24
                    Hallo Anjol,

                    ​​​​​​und bei dir gibt's auch keine Diagnose soweit, nehme ich an? Und breitet es sich auch aus?

                    Ergänzung: neben dem Bandagengefühl hatte ich auch regelmäßig das Gefühl, das rechte Bein hänge wie an einem seidenen Faden. Lange war ich immer wieder überrascht, dass es funktioniert, aber das Gefühl ist mittlerweile normal. Allerdings ist das Ende des seidenfadens weiter nach oben gewandert, früher war es unterhalb des Knies, jetzt ist es mindestens 10 cm über dem Knie.

                    Grüße
                    Zuletzt geändert von Lalelu; 24.10.2023, 17:59.

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                      #25
                      Nee auch keine Diagnose war aber schon 3 mal stationär inklusive Muskelbiopsie u.s.w. Jetzt geh ich nur noch jedes halbes Jahr zur „Kontrolle“. Interessant das du auch eine Phase hattest wo du ein „Stillstand „ hattest. Bei mir war das auch so aber seit meiner zweiten Corona Infektion im dez 22 geht es gefühlt nur noch bergab.

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                        #26
                        Liebes Forum!

                        Eine Frage zu einem Laborwert: die AK gegen glatte Muskulatur sind bei mir stark erhöht (1:80).

                        Meine Leberwerte sind aber ok. Eigentlich wäre das ja ein starker Hinweis auf eine Autoimmunhepatitis. Allerdings habe ich an einer Stelle im Internet gefunden, dass das bei MG auch vorkommen kann. Weiß da wer mehr? Die Ärzte selber haben den Wert nicht kommentiert.

                        LG

                        ​​​

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                          #27
                          Hallo Forum, ich schon wieder. Ich hab in letzter Zeit das Gefühl, dass meine linke Hand anders ist, vor allem die linken Finger sind weniger belastbar. Der Unterarm an einer Stelle schaut für mich deutlich anders aus als rechts. Aber vllt ist das als Rechtshänderin normal? Ich hab mal Fotos angehängt. Ich will nicht voreilig zum Arzt, weil ich das Gefühl hab, ich werde eh als Hypochonder behandelt. Anbei Fotos, ist das normal? Früher sah es meiner Meinung nach nicht so aus, aber sicher bin ich mir nicht. Liebe Grüße
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                            #28
                            Hallo, ich mal wieder. Kriege mittlerweile leicht Krämpfe, zB wenn ich eine Flasche öffne in der Hand oder nach dem Gähnen in der Halsmuskulatur. Das Zucken ist nach wie vor überall, auch an den Händen und am Hals etc. Mittlerweile auch viel im Bauchraum und am Rücken, Schulter ...
                            Mitte Jänner habe ich nun einen Termin beim Neurologen, danach wahrscheinlich ENG und EMG Kontrolle. LG

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                              #29

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                                #30
                                Hier schon älter, selbe Hand, seit ca 1-2 Monaten regelmäßig, aber nicht durchgehendes Zucken https://youtube.com/shorts/n4lheMAwi...81PfctmBCyNF79

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