Ich hatte ja schon mal berichtet, dass ich keinen Diabetes habe, aber dennoch das Gefühl, auf Zucker zu reagieren. Weiterhin ist ja das Gefühl so, als wäre die Nervenübertragung morgens noch stärker als abends vorhanden, diese nimmt - gefühlt - im Tagesverlauf ab, wobei das bei den kleinen Nervenfasern ja nicht gemessen wird (daher eben als gefühlt beschrieben). Gleichzeitig nehmen im Tagesverlauf die Augentrockenheit, das Reagieren auf Zucker und andere Lebensmittel zu, ebenso nimmt die Blasenschwäche im Tagesverlauf zu. Ist das Gefühl eines Blasendrucks und des Blasennmuskelns morgens noch einigermaßen spürbar, so ist dies abends nicht mehr der Fall. Cortison hatte bei mir ja einigermaßen geholfen. Ist es denkbar, dass das (vom Körper produzierte) Cortison das Immunsystem morgens noch etwas bremst, dann im Tagesverlauf nimmt das Cortison ab und die Symptome verstärken sich. Das mag sich komisch und sehr theoretisch anhören, geht mir aber seit einiger Zeit durch den Kopf.
Dass man das Gefühl hat, dass Zucker die Beschwerden verstärkt, beschreiben einige PNP-Patienten gleich welche Ursache. Könnte an den gemeinsamen zellulären Veränderungen bei PNP liegen oder daran, dass Zucker nun einmal ein potenzieller Reizfaktor für erkrankte Nerven ist. Oder an einer Verbindung zwischen Darm, Bakterienflora und peripheren Nerven bzw. der brain-gut-Achse. Oder oder oder...


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