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    Der Befund ist nicht eindeutig.
    Ferritin ist erhöht, aber nicht extrem.
    Eigentlich sollte die Transferrin-Sättigung bei der Eisenspeicherkrankheit auch erhöht sein. Sie ist aber eher niedrig.

    Bei einem Infekt oder einer Entzündung kann das Ferritin auch ansteigen.
    Hattest Du damals eines von beidem?

    Evtl. könnte man bei einem Ferritin von 300 auch an die milde Form einer Eisenspeicherkrankheit noch denken. Mein Bruder hat diese (Genkombination "282/63") und er hatte bei seiner Diagnose auch so einen Ferritinwert wie Du ihn hier hast.
    Hier sind Diagnosekriterien genannt und hier ist auch eine Grafik, die Hinweise zur Genetik liefert:


    Ich würde das Ferritin und die Transferrinsättigung nochmals bestimmen lassen. Evtl. sollte man einen Entzündungswert mitmachen, um zu sehen, ob eine Entzündung oder ein Infekt vorliegt (bei schwacher Entzündung muss aber ein Entzündungswert nicht unbedingt erhöht sein).

    Ob eine evtl. milde Form der Eisenspeicherkrankheit aber Deine Beschwerden und Deine Leberwerte erklärt, wäre die Frage.
    Ggf. sollte man aus Vorsichtsgründen vielleicht doch mal noch die Werte für die Kupferspeicherkrankheit bestimmen? Das wären Kupfer im Serum, Coeruloplasmin und ggf. ein 24h-Urin auf Kupfer.
    Aber ich will Dich auch nicht in unnötige Diagnostik verleiten. Gibt es in Deiner Familie Menschen mit Leberkrankheiten? Wie sieht dies bei den Geschwistern und den Eltern aus? Denn
    diese beiden Krankheiten, die ich hier genannt habe, sind genetisch.
    Die Eltern müssen dabei nicht unbedingt krank sein, bei den Geschwistern wäre die Wahrscheinlichkeit etwas höher. Letztlich muss kein Verwandter krank sein, wenn aber ein Verwandter oder mehrere Verwandte leberkrank sein sollten, wäre dies ein zusätzliches Argument für eine Diagnostik.

    Erhöhte Leberwerte sollte man m. E. schon klären.
    Leider kann es so sein, dass die Ärzte denken, dass Du evtl. zuviel Alkohol trinkst. Das war bei mir vor der Diagnose der Fall (ich habe die Kupferspeicherkrankheit). Weil sie Alkohol als Ursache vermuten, sehen viele Ärzte auch über erhöhte Leberwerte hinweg.

    Wurde mal die Cholinesterase (CHE) bestimmt? Wenn diese niedrig ist, wäre das ein Hinweis auf einen Leberschaden.


    Was mit an Deinem Blutbild auch aufgefallen ist, sind die hohen roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und das vergleichsweise niedrige Hämoglobin und MCV. Passt m. E. nicht so ganz zusammen. Ich bin aber auch Laie und kann dazu keine konkrete Vermutung äußern.


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      Hier auf Seite 4 sind mögliche Ursachen für eine Fibromyalgie genannt - auch die Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit):

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        Danke lilo für deine Mühe ich werde mir alles mal anschauen. Ich glaube in Richtung Kupfer Krankheit wurde mal geschaut Eisen nicht. Entz<ndungswerte habe ich so gut wie nie.
        Was bei mir immer wieder erhöht ist. Ist der Hämatokritt passt das mit dem Ferritinin zusammen?
        Danke

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          Hier habe ich eine Fundstelle, nach der ein erhöhter Hämatokrit-Wert auch bei einer Hämochromatose vorkommt. Aber was vielleicht auch in Betracht zu ziehen ist, ist der darin angesprochene Flüssigkeitsmangel. Trinkst Du manchmal zu wenig?

          ERHÖHTE HÄMATOKRIT-WERTE

          Ein erhöhter Hkt findet sich bei
          • Exsikkose (Bluteindickung durch Flüssigkeitsmangel, mangelnde Flüssigkeitszufuhr oder vermehrter Flüssigkeitsverlust) oder bei
          • einer Vermehrung und Vergrößerung der Erythrozyten, wie sie bei einer Polyglobulie oder Polyzythämie vorkommen.
          • Aufenthalt in großen Höhen (z. B. Höhentraining),
          • Hämochromatose
          • Erythropoetin (therapeutisch oder durch Doping zugeführt).
          Die hier genannte Polyglobulie wäre evtl. auch noch in Betracht zu ziehen, zumal Du auch zu hohe Erythrozyten hast.

          Es gibt für fast jeden abnormen Wert verschiedene Ursachen d. h. man muss ggf. weitere Diagnostik machen, wenn man dies klären will.

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            Hallo Lilo
            An eine Polyzytämia Vera habe ich ja selber schon gedacht aus folgendem Grund.
            Ich hatte nach dem Duschen ein wahnsinniges jucken in der Handfläche beidseitig.
            Nach Recherche ist genau dies ein Symptom davon.
            Wir haben dann einen Gentest gemacht und zwar die Jak 2 Mutation die war bei mir negativ. Diese Mutation ist bei ca 50% nachweisbar bei der Polyzytämia
            Aber eine 100% Ige Diagnose kriegt mann nur über eine Knochenmarktpunktion dann wurde das ganze in die Schublade geschoben. Vieleicht sollte ich da nochmals nachhaken
            Vielen Dank
            Einen schönen Abend

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              Ich weiß, dass mein Bruder auch hohe Erythrozyten damals bei der Diagnostik der Eisenspeicherkrankheit hatte. Vermutlich hat die Uniklinik keinen Bedarf an einer weiteren Abklärung gesehen, nachdem er diese milde Form der Eisenspeicherkrankheit hatte. Ich erinnere mich jedenfalls, dass ich wegen seiner hohen Erythrozyten gegoogelt habe und dabei auch auf diese Polyzytämia vera gestoßen war,
              Ich selbst habe auch öfter grenzwertig hohe Erythrozyten, aber sie sind in 99 % der Fälle noch im Normbereich.

              Wenn Du eine Polyzytämia Vera hättest, wäre dann der Hämatokrit nicht dauerhaft erhöht? Er war in dem obigen Blutbild ja noch in der Norm.

              Zumindest kann eine Eisenüberladung die Werte auch erklären.
              Ob das bei Dir der Fall ist, wäre eben die Frage.

              Wegen des Ferritinwertes:
              Bist Du Blutspender bzw. hast vor dem erhöhten Ferritinwert evtl. mal Blut gespendet? Das würde dann bedeuten, dass das Ferritin bei Dir niedriger ausgefallen ist und es würde den Verdacht auf die Eisenspeicberkrankheit etwas erhärten.

              Was Du nun machst oder nicht, ist Deine Entscheidung.
              Ich würde zumindest mal das Ferritin und die Transferrinsättigung nochmals bestimmen lassen.



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                Das werde ich nächste Woche am Montag machen
                Danke

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                  Hallo zusammen
                  Ich habe neuigkeiten. Ich war in der Reumatologie
                  und wurde auf entzündliches Rheuma untersucht es wurde nichts festgestellt. Ich wurde entlassen und in dem Artztbrief standen Untersuchungen drin die ich dort nicht gemacht habe. Ich rief an habe mich beschwert der Brief wurde geändert und in dem geänderten Brief war auf einmal auch ein Myositis Blot mit drin der im ersten Brief nicht drin war. Und hier die Überaschung.
                  Die AK
                  Mi 2 und
                  Pm Scl 75 sind pozitiv

                  Nun weiß ich wofür diese AK s sprechen
                  Eine Frage habe ich trotzdem
                  Ist eine DM möglich mit Normalen Ck Werten
                  ​​​​​​??
                  Auf eine Antwort würde ich mich freuen
                  Mfg Sturm
                  Zuletzt geändert von Sturm; 06.10.2019, 19:36.

                  Kommentar


                    Hallo Sturm, dass ist ja sehr ärgerlich das dort Untersuchungen stehen die nie gemacht wordsn sind...

                    Gut aufgepasst....

                    Das mit den Antikörpern hört sich nicht gut an allerdings kann ich leider nichts dazu sagen hoffe aber das dir hier geholfen werden kann....
                    Liebe Grüße

                    Kommentar


                      Keksliebhaber Ja ich weiß das, ich muß jetzt einfach dran bleiben aber ehrlich gesagt ich brauche eine kleine Verschnaufpause binn zu müde für die Ärzte
                      LG Sturm

                      Kommentar


                        Das ist absolut verständlich ist ja alles Stress pur....
                        Gönn dir auf jeden Fall was gutes zu essen und Ruhe

                        Kommentar


                          Zitat von Sturm Beitrag anzeigen
                          Keksliebhaber Ja ich weiß das, ich muß jetzt einfach dran bleiben aber ehrlich gesagt ich brauche eine kleine Verschnaufpause binn zu müde für die Ärzte
                          LG Sturm
                          Hallo Sturm,

                          dass die CK-Werte fehlen, würde für eine inaktive Myositis sprechen, kann also durchaus vorkommen. Ich würde die beiden Werte aber zur Sicherheit in einem anderen Labor untersuchen lassen. In der Klinik, in der du nun warst, scheint ja auch nicht alles glatt zu laufen. Sollten sich die Antikörper in einem anderen Labor bestätigen, sollte man Therapieversuche einleiten. Das mit der Verschnaufspause kann ich gut verstehen. Warte aber bitte mit der Überprüfung nicht allzu lange. Bitte versteh das jetzt nicht falsch. Ich möchte dich nicht noch mehr verschrecken, aber AK gegen Mi2 sind in 50% der Fälle tumorassoziiert. Insofern warte bitte nicht allzu lange. Den Test kann auch dein HA machen, dafür musst du nicht in eine Klinik.

                          LG
                          SF

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                            Danke Small Fiber
                            Ja das mit dem Tumor weiß ich ich hatte aber im Oktober 17 ein PET CT da war nichts auffällig und immer wieder Röntgen und Ultraschall Leber Niere Oberbauch Darmspiegelung Magenspiegelung Kopf Mrt, Skeletszintigramm vor einem Jahr.
                            Zu diesem Zeitpunkt wußte ich aber nichts von den Antikörper. Siehe auch meine früher gepostet en Fotos von mir mit den Einblutungen an den Armen mit der Schubweise immer Weißen Zunge mit den Roten Augen auch schubweise.
                            Und und und.
                            Ich habe bereits einen Termin in der Muskelambulanz in Ulm am 21. Oktober
                            Danke Small Fiber

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                              Ein kleines Update von mir.
                              Mir geht's nach wie vor bescheiden aber auch nicht schlimmer. Die Antikörper Pmscl 75 und Mi 2 werden nächstes Jahr nochmals überprüft zum jetzigen Zeitpunkt meinen die Ärzte sollten wir die nicht überbewerten da sie nur leicht positiv sind sprich.
                              Die werden mit bis zu 3 + angegeben bei mir waren sie nur mit einem +, für die Ärzte zu schwach. Da ich aber eine vielzahl an symptomen habe unter anderem Ausschlag an Armen.,Gesicht, geschwollene Lymphknoten, und, und, und werde ich momentan in der LMU in München auf Lupus/Mischkollagenose untersucht. Ich erhalte eine Bestrahlung mit Licht
                              UVA und UVB danach wird von einer Stelle eine Hautbiopsie entnommen.
                              Werde mich melden wenn ich mehr weiß
                              Gruß Sturm

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                                Hallo zusammen
                                Ich wollte nochmals von mir berichten
                                In der Zwischenzeit habe ich noch einige Untersuchungen machen lassen unter anderem war ich in einer Klinik in Dessau wo ich die Diagnose. Morbus Admantides Bechcet erhalten habe. Die Diagnose kam bei mir etwas verzögert an durch die Schlamperei meins Hausärztes. Ich soll einen Bechcet von Mukokutanem Typ haben da gibt es wohl auch verschiedene Arten. Ich bin Hlab51 positiv und einige klinischen Sachen passen auch in das Krankheitsbild. Außerdem habe ich die Verlegenheit, s Diagnose Myalgie Crampus Faszikulations Syndrom und soll Ortoton einnehmen genau wie Troll. Desweiteren habe ich die bei mir pozitiven Pm Scl 75 Antikörper testen lassen und die waren wieder leicht positiv. Alles in einem ein Gemisch von allem und nichts. Was diese Schübe angeht von denen ich berichtet habe die sind besser geworden. Aber weiterhin habe ich eine leichte Schwäche in der linken Körperhälfte.Muskelschwund linker Unterarm Schwäche beim Urinieren (kann keinen druck aufbauen) leichte Krämpfe Zuckungen Usw
                                und heute so eine Art Unterzuckerung mit einer plötzlichen Körperschwäche dauert ca eine halbe Stunde dan geht's wieder. Außerdem ein Knistergeräusch in den Bronchien oder Lunge, das soll nächste Woche angeschaut werden.
                                Mfg Sturm

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