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    #31
    Danke, ich habe es mir schon einmal angesehen. Tobii ist natürlich ziemlich umfangreich - mal sehen.

    Ich habe schon wieder eine Frage. Im Moment lebe ich noch allein und ich frage mich, wie lange das noch gehen kann. Kann man mit einem Blasenkatheter und einer Magensonde in der Bauchdecke noch allein leben?

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      #32
      Ich brauche nur eine Einschätzung, keine gesicherten Erkenntnisse - ihr habt sicher auch Erfahrungen damit.

      Die KK hat geschrieben, dass ich ein neues Rezept für den Permobil ausstellen lassen und mir ein Sanitätshaus suchen soll und sie prüfen es dann.

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        #33
        Zitat von Birte_H Beitrag anzeigen
        Ich habe schon wieder eine Frage. Im Moment lebe ich noch allein und ich frage mich, wie lange das noch gehen kann. Kann man mit einem Blasenkatheter und einer Magensonde in der Bauchdecke noch allein leben?
        Ist schwer einzuschätzen, aber auf lange Sicht geht es allein sowieso nicht. Also es schadet sicher nicht der Krankheit einen Schritt voraus zu sein und jetzt schon nach einer guten Unterstützungssituation zu suchen.
        Ich weiß nicht ob du im Moment deine Magensonde und den Katheter selbst bedienen kannst, dann hättest du noch ein bisschen Spiel. Aber wenn Sprechen schon schwierig wird, ist es vielleicht bald heikel in schlechten Situationen Hilfe zu organisieren und was du gerade brauchst auch an nicht komplett eingelernte Leuten zu kommunizieren.

        Ich habe meinen Freund noch relativ lang zweistundenweise allein gelassen, aber einmal kam er einfach nicht mehr in an seinen Klicker um den Fernseher zu bedienen. Das war eine Frage von Millimetern. Er konnte aber mit dem Notrufarmband jemand aus dem Pflegeheim gegenüber aktivieren, weil wir im betreuten Wohnen waren. Aber er konnte ihr dann nicht sagen, dass er nur nicht an den Klicker kommt. Er war offensichtlich nicht in einer Notsituation was Schmerz angeht, sie wusste nicht wie sie mit ihm kommunizieren sollte und ist dann wieder gegangen. Er hat sich dann anderthalb Stunden sehr gelangweilt, aber nach diesem zum Glück harmlosen Beispiel war er dann nicht mehr allein daheim.

        Das ist einfach sehr fies an der Krankheit, dass einem die Autonomie so genommen wird. Du bist sehr proaktiv und deshalb traue ich dir zu, dass du jetzt noch leichter wie später Helfenden erklären kannst, was du kannst und nicht kannst. Du kannst ja immer selber denken und du kannst immer selber Entscheidungen treffen, aber du kannst sie vielleicht nicht immer ausführen. Wenn die Leute das kapiert haben und dass sie es nicht mit einem Wachkomapatienten zu tun haben, ist die Pflege automatisch respektvoller und die eigenen Grenzen können besser bewahrt bleiben. Aber das braucht Zeit zu vermitteln und wenn man mit den Leuten schon nicht mehr leicht sprechen kann, ist es schwieriger, dass sie einen kennenlernen können.
        Ich habe immer versucht neuen Pflegekräften zu erklären mit wem sie es da zu tun haben und dass immernoch derselbe Typ da drin ist und was er mag und nicht mag. Aber die Physiotherapeutin, die meinen Freund noch gut sprechend kennengelernt hat, war die einzige, die richtig viel Spaß mit ihm hatte, weil sie immer noch so gequatscht hat wie früher, als er leicht zurück quatschen konnte. Und die hat sich natürlich auch die Mühe gemacht die Kommunikationstafel mit ihm zu nutzen, wenn lachende Augen allein nicht mehr antworten konnten.

        Je früher du auch Freunde und Familie in deine Pflege mit einbeziehst, desto weniger Schwellenängste gibt es später und desto leichter wachsen sie mit der Krankheit mit. Wir hatten Freunde, die konnten den Permobil Rollstuhl bedienen, Medikamente und Essen über die Sonde geben und wussten halt einfach auch, wo sie sich ein Bier nehmen können.

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          #34
          Vielen Dank für deine Einschätzung! Im Moment habe ich noch keine Katheter in der Bauchdecke, aber die Ernährung wird schon schwierig - erstmal kommt die hochkalorische Trinknahrung zum Einsatz. Aufstehen kann ich noch, um aufs Klo zu gehen, aber auch das ist vermutlich nicht von ewiger Dauer.

          Hintergrund ist der folgende: Die Wohnung hier hat sehr schwere Türen, die ich im E-Rolli nicht aufbekomme. Es müsste also eine andere Wohnung her - und da ist die Frage, ob Familie (wahrscheinlich schwer) oder betreutes Wohnen... ist halt nicht so leicht.

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            #35
            Betreutes Wohnen ist gut was Barrierefreiheit angeht, aber es heißt nicht automatisch, dass man tatsächlich betreut wird, sondern nur dass man zum Beispiel einen Notrufknopf hat oder die Angebote von einem angeschlossenen Pflegeheim wie Essen nutzen kann.

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              #36
              Wegen der Haustür könntest Du es über die Wohnumfeldverbesserung der Pflegekasse versuchen. vorher vielleicht einen Kostenvoranschlag einer Fachfirma einholen. Die 10.000 EUR des Vermieters hören sich eher nach Abschreckung an.
              Wenn Du das selber einbauen lässt muss das der Vermieter nach § 554 BGB akzeptieren (habe ich selber mal durchgezogen bei einer Umgestaltung des Eingangsbereichs). Wartung und Reparaturen müsstest Du aber evtl. selber bezahlen?

              Wenn es der Vermieter selber machen würde könnte er einen Zuschuss der KfW bekommen (Zuschüsse zur Wohnungsanpassung | BMG​). Seinen Eigenanteil und Wartung könnte er auf alle Mieter umlegen.
              vielleich sprichst Du nochmal mit dem Vermieter und zeigst ihm die Alternativen auf. Das würde schließlich allen Mietern zugute kommen.
              It's a terrible knowing what this world is about

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                #37
                Tja - erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Vor 10 Tagen konnte ich mich nicht mehr umdrehen, um aufs Klo zu gehen - das rechte Bein war zu schwach. Natürlich war es Freitag Nachmittag und keine Möglichkeit, in die Kurzzeitpflege zu kommen. Meine Eltern konnten mich aufnehmen - da kann ich mich mühsam seitlich aufs Klo ziehen, da das Bad gerade renoviert wird und da im Moment nichts steht. Montag geht es in die Kurzzeitpflege. Wie es weiter geht ist noch völlig offen.

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                  #38
                  Halt die Ohren steif!

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                    #39
                    Danke! Es sieht ganz gut aus. So richtig weiß man es aber erst, wenn man dort ist.

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                      #40
                      In der Kurzzeitpflege finden sie dich bestimmt prima, weil du fit im Kopp und eine Abwechslung bist.
                      Ein Freund mit MS war gerade 4 Monate als Zwischenlösung in einem Pflegeheim, weil seine Freundin ausgefallen war, und die hätten ihn fast nicht gehen lassen.

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                        #41
                        Kurzzeitpflege ohne Schieber oder Toilettenstühle... Ich werde aufs Klo gehievt und wieder runter gehievt. Das Klo ist zu niedrig, was meinem Knie nicht guttut. Der Boden ist rau, d. h. man muss seine Füße schon gut anheben. Mal sehen, was ich noch bewirken kann.

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                          #42
                          So, ich habe eine Toilettensitzerhöhung bekommen, die es mir ermöglicht, mit den Haltegriffen und dem Bewusstsein, dass die Klingel da ist, selbst aufzustehen. Das ist eine große Erleichterung.

                          Das Permobil und eine Sprachanwendung sind beantragt. Ende September habe ich einen Termin zur Anpassung einer Schlafmaske für die Sauerstoffgabe, da ich nicht gut schlafe.

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                            #43
                            Hallo Birte,
                            hoffentlich kannst du noch länger in der vollstationären Alten-Pflegeeinrichtung bleiben.

                            Bekommst du eine CPAP oder APAP Gerät oder sogar schon ein noch besseres Gerät?

                            Was ich nachstehend erläutere, ist dir und weiteren Lesern möglich bereits alles bestens bekannt.
                            Aber ich plappere einfach mal los.......

                            Sauerstoffgabe wäre es dann nicht, sondern eben Beatmung in der Nacht mit einfach Raumluft.
                            Bitte keine "Sauerstoff-Gabe" extra dies ist kontraproduktiv.

                            Diese normalen Alten-Pflegeheime sind schon reichlich teuer pro Monat für einen Normalbürger. Zuzahlungen von 3.000,- bis 3.500,-- pro Monat sind üblich. Teil übernehmen die Pflegekassen u. evtl. Krankenkassen.

                            Wenn du dann entsprechend sogenannt MITTELLOS bist, so übernehmen die Sozialkassen der Stadt oder Landkreis alle Kosten die du nicht aufbringen kannst.
                            D.h. m.E. "Hilfe zur Pflege" (?).

                            Diese Alten-Pflegeheime können bei schlechter werdenden Eigenatmung und einer stärkeren Atemunterstützung dann die Patienten / Erkrankten nicht mehr versorgen. Dafür fehlt beim üblichen Altenheim-Personal die Ausbildung und der Personalschlüssel ist wesentlich zu niedrig.

                            Dafür müssten dann dort auch Personal mit Zusatzausbildung in Intensivpflege vorhanden sein.
                            Solche Pflegeheime würden sich dann strafbar machen m.E., wenn diese einen echten beatmeten Menschen als Kunde auf Station behalten, wenn keine ausgebildeten Leute vorhanden sind und dann eventuell irgendein Vorfall passiert.
                            Und falls Erkrankter dann noch Absaugpflichtig wird, ist es ohnehin schon aufgrund der viel zu geringen Personaldecke nahezu strafbar.

                            Für die Beatmeten Menschen sind die sog. Intensivpflege-Wohneinrichtungen zuständig.
                            Die Krankenkassen übernehmen einen monatlichen fixen Betrag für die Intensivpflege - ist doch eine Leistung der sog. "Krankenpflege" und damit der KKassen.
                            Eigen-Zuzahlungen laufen dann "nur" für den restlichen Teil der Kosten z.B. Grundpflege usw. deren Anteil zum Teil die Pflegekasse übernimmt und den Rest Erkrankter selbst bzw. auch die Sozialkassen.

                            Wenn du aber in einem eigenen Zuhause versorgt werden würdest, so hättest du Anspruch auf die Häusliche Intensivpflege, welche auch die Krankenkassen übernehmen. Die Grundpflege und auch Haushaltsversorgung übernähme dann Pflegekassen und Sozialkassen.

                            Die monatlichen Kosten für die Intensivpflege bei z.B. Beatmung oder Absaugpflicht, Anteile an Grundpflege etc., welche die Kassen dann übernehmen, belaufen sich bei Ganztagsversorgung auf ca. ab 25.000,--.

                            Dafür sind dann volle 24 Std. am Tag je 1 Intensivkrankenpfleger beim Erkrankten. Je 12 Stunden Tag- und Nachtschicht die 1:1 Intensivpflege.

                            Man muss sich dafür rechtzeitig bemühen und der MDK muss natürlich der Kasse bestätigen, dass du diese Unterstützung benötigst und dass es in der eigenen Häuslichkeit tatsächlich möglich wäre.

                            Man kann auch nur stundenweise am Tag solche Intensivpfleger zuhause über die Kassen erhalten (soweit Personal vorhanden) aber da benötigt man doch für die restliche Zeit einen wirklich TÄTIGEN Verwandten oder Freund.

                            Problem ist: Einen Ambulanten Intensivpflegedienst mit genug freiem Personal zu finden.

                            Einfacher haben es die Betroffenen, wenn sie Angehörigen haben, welcher mit im Zuhause lebt. Z.B. Ehepartner, der gewillt ist Leistung und Verantwortung zu übernehmen. Dieser kann und muss bei möglichem Ausfall von Krankenpflegern dann einspringen.

                            Ohne mitwirkenden Verwanden oder Freund/Freunde, welche auch noch absolut zuverlässig sein müssen, ist das Model für Versorgung zu Hause kritisch bis NICHT realisierbar..

                            (PS: ob nun deine Haustüre einen elektrischen Öffner hat oder nix, ist in diesem Fall sehr unwichtig. Auch ob du in die Dusche kommen kannst oder auf dein häusliches WC ist auch nicht ein Punkt für diese Entscheidungen zur Häuslichen Intensivpflege der Krankenkassen - eben nur, dass die Intensivpflege gesichert zuhause ablaufen kann. Denn du kannst auch mit Waschhandschuh gewaschen werden und auf einen WC-Stuhl oder in die Bettschüssel dein "Ding" verrichten. Es gibt auch Möglichkeit im Bett eine Art "aufblasbare Wanne" aus Plastik aufzubauen wo du "gebadet" werden kannst. Irgendwann ist es ohnehin soweit, dass dieses Grundpflege-Dinge so gehandhabt werden müssen).

                            Deshalb die Intensivpflege-Wohngemeinschaften - dies sind Einrichtungen für erkrankte Menschen, die umfassendere Pflege benötigen z.B. Komapatienten, beatmete jeglicher Coleur und andere wie intensiven Schlaganfall etc.
                            Dort ist zwar keine 1/1 Pflege, aber meistens sind 2 Kranken-/Altenpfleger mit Weiterbildung in Intensivpflege für z.B. bis 8 Menschen für 24 Stunden/Tag verantwortlich. Und Pfleger ohne Weiterbildung oder Pflegehelfer übernehmen dann die restlichen Arbeiten und Aufgaben immer (bestmöglichst) unter Kontrolle und mit Hilfe der Fachkräfte.
                            Der Personalschlüssel muss und ist in Intensivpflege-Wohneinrichtungen wesentlich besser als in den üblichen sog. Altenpflegeheimen.

                            Die üblichen Alten-Pflegeheime haben meistens einen total miserablen Personalschlüssel - dafür sind diese natürlich nur für Menschen ausgelegt, welche eben keine Erkrankungen wie ALS oder Koma oder Duchenne oder ..... haben.

                            Guck mal hier bei Fa. GIB: deutschlandweit tätig mit häuslicher Intensivpflege und diesen WGs


                            Google mal unter diesen Stichworten:
                            intensivpflege wohngruppe
                            intensivpflege wohngruppe kosten

                            Die Krankenkassen bevorzugen natürlich die INTENSIVPFLEGE-WOHNGEMEINSCHAFTEN weil dort die Kosten für einen Patienten um einiges niedriger pro Monat sind.
                            Auch wegen Personalmangel in der BRD werden von den Versorgern wie z.B. GIP die Wohngemeinschaften immer stärker priorisiert. Was natürlich klar verständlich ist (wesentlich weniger Organisation und Aufwand und trotzdem reichlich hohe monatliche Einnahmen).
                            Immer mehr Intensivpflegedienste wenden sich von der 1:1 Pflege in der Häuslichkeit deshalb ab.

                            PS: Genug Intensivpfleger sind "ausgemusterte" Leute aus Krankenhäusern. Sei es weil diese dort schon sehr viel gearbeitet hatten (Stress Burn-Out) oder weil diese von haus aus eher eine sog. "ruhigere Kugel" schieben wollen. Oder weil diese z.B. nach der Berufsausbildung als Krankenpfleger vom Krankenhaus nicht übernommen wurden, weil z.B. diese Person ein gesundheitliches eigenes Problem hat (tlw. zu schwergewichtig - adipös z.B. oder z.B. Lipo-Lymph Frauen oder eben anderes),
                            Klar gibt es Ausnahmen, vor allem ausgebildete Krankenpfleger aus der Ost-EU glänzen in diesem Punkt, haben also eher keine solchen Probleme - aber leider z.B. u.U. die Sprache oder allg. Einstellung / Anschauung oder....)

                            Aber, man kann erfreut sein, wenn dieser Beruf noch ausgeübt wird.
                            Und wir sind alle Menschen, mit eigener Persönlichkeit.

                            Und so weiter.......

                            Aber noch Hinweise:

                            a) Mit einer sog. 24Stunden-Betreuung aus Osteuropa kann man im eigenen Zuhause auch die Zeit überbrücken, wenn es noch nicht kritisch ist bei der Krankenversorgung.
                            Die sind meist dieser Kräfte sind gar nicht krankenpflegerisch ausgebildet, aber es reicht meist für Grundpflege, Haushalt, Betreuung, Bespaßung, Freitzeit u. Ausflüge.
                            Diese Frauen haben sehr unterschiedliche Persönlichkeit und Arbeitseinstellungen. Man muss sich mit diesen selbstständig "auseinandersetzen" und anlernen - alles was z.B. die Erkrankung angeht, die eventuelle Cpap-Beatmung, etc.

                            Dieses Leute beschäftigt man auf "eigene Gefahr" und mit eigenem Geld. Man kann das Pflegegeld der Pflegekasse dafür hernehmen und seine Rente.

                            Ob wie dieses Model mit der Sozialkasse (Bürgergeld) zu vereinbaren ist, also auch dafür Geld von diesen bekommt - davon habe ich noch keine Ahnung.
                            (da hierbei die Behörden involviert wären, behaupte ich mal, dass diese gänzlich nicht flexibel sind und sich dabei auch absichtlich "dumm" anstellen oder es eben sind. Auch weil die gesamte "Sicherheit" des Bürgers bei diesem Modell nicht zu 100% abgesichert ist.
                            Eben die in BRD so wahnsinnige und schwachsinnig extreme Bürokratie des Beamtenstaates).

                            b) Über das "Persönliche Budget" kann man sich auch von den Kassen und anderen Institutionen alles Geld für eine 1:1 häusliche Intensiv-/Grundpflege holen.
                            Ist aufwändig bis dies organisiert ist. Aber für diese Organisation gibt es die entsprechenden spezielle Unternehmen (nicht diese Intensivpflege-Firmen, sondern nur ein "Organisator" z.B. übernimmt der Personalsuche und Gehaltsabrechnungen und Planungen. Aber das Personal ist nicht dort angestellt, sondern dein persönliches Personal usw. usw.)
                            Das meiste Problem hier würden m.M.n. von dem Beamtenapparat der Sozialhilfe-Kassen ausgehen (die wissen gerne mal absichtlich überhaupt nix und sind generell öfter unwissend).

                            Aber dafür muss man auch persönlich "seinen Kopf anstrengen" und sich informieren.

                            Daran Interessierte bitte im Forum und sonstwo selbst weiter informieren.
                            (Dies würde sonst zu viel heute für mich).

                            Anmerk. Intensivpflege nennt sich Behandlungspflege

                            PS: ich gentere nicht, zu aufwändig
                            Zuletzt geändert von Gingerbread; 09.08.2025, 13:25.

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                              #44
                              Vielen Dank für deine Ausführungen - das hilft! Mittelfristig ist im Moment angedacht, dass ich familiär unterkomme - dafür muss aber noch einiges passieren. Bis dahin werde ich wahrscheinlich in einer Pflegeeinrichtung bleiben. Derzeit ist es ja noch Kurzzeitpflege und die Anträge wurden gestellt.
                              Es ist wirklich viel zu bedenken und zu entscheiden.

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                                #45
                                Ist es momentan ein normales sog. "Altenheim" ?

                                Die Intensivpflege-Einrichtungen versorgen am liebsten Leute, die nicht mit Atemmasken sondern mit Tracheostoma versorgt werden (kommste hin mit Atemmaske, bekommste nach gewisser Zeit das gut finanziell ertragreichere Tracheostoma u.a. - außer die Kunden / Patienten / deren Familien "wehren" sich.)

                                Egal ob "nur" ein COPD Mensch (meist wg. Rauchens), obwohl der ist doch muskulär nicht betroffen.
                                Oder eben Wachkoma. Oder z.B. ALSler.

                                Dann "dienen" diese Einrichtungen den Patienten am liebsten noch zusätzlich die Sauerstoffversorgung an.

                                Warum det janze?
                                Na ja - ist doch klar - Mometen, Moneten, Moneten: Je HÖHER VERSORGT, je mehr Moneten können diese Unternehmen mit den Krankenkassen abrechnen.

                                Dann werden auch dort nur die vorgeschriebene Mindestanzahl an Pflegekräften angestellt (auch die sind Kostenorientiert).

                                Wenn dann kein Angehöriger ACHTET sitzen die Patienten dann nur noch im Bett, angehängt an Beatmungsschlauch und Sauerstoffschlauch. Meist ist dann nix mehr mit Außer Haus gehen und Ausflügen. Weil man dat janze Zeugs (Sauerstoffkonzentrator, Beatmungszeugs, Absauger, Nahrung über Magensonde) nur unter erheblichem Aufwand mitschleppen könnte.

                                Und es macht - klar doch - "zu viele Mühen" für solch Pflegeeinrichtungen alles korrekt zu organisieren.
                                Und ohnehin, sind dort zu wenig Pfleger, um mit Patienten außer Haus zu gehen.

                                Also: Schön brav im Bett bleiben - und in die Bettschüssel das Ding rein!
                                Und wehe Du oder Ihr habt tatsächlich Wünsche und Ansprüche!

                                xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

                                Zur Behebung von Langeweile mal was anderes:

                                Ein Nachtrag - mit allgemeinen, eventuell interessantem Thema:

                                FRESSEN UND GEFRESSEN WERDEN


                                PS: Surfte gerade und kam über eine mir bekannte Intensiv-WG an deren neueren Besitzer:
                                Firmen-Gruppe namens OPSEO.
                                (die bisherigen Eigentümer sind nur noch als "Geschäftsführer" der GmbH eingetragen. Also wurde verkauft und man arbeitet oder gibt nur den Namen als Geschäftsführer)

                                OPSEO besteht aus etlichen Intensivpflege-WGs / Unternehmen in gesamt BRD (alle gekauft und gefressen).

                                Seit diese mir bekannte Intensiv-WG zu Opseo gehört, wurde dort das Personal reduziert.
                                (Von wegen - Personalmangel läge in jedem Fall nur an zuwenig berufsgebildeten Menschen in der BRD und den in Rente gehenden).
                                Die verbliebenen Pfleger dieser WG sollen (laut Info eines mir bekannten Lieferanten von Beatmungszeugs) viel weniger zufrieden über ihren Arbeitsplatz sein. Und gedenken auch zu kündigen / wechseln.
                                Das wird mutmaßlich bitter für die sich dort befindlichen Patienten!!!

                                Von dort weiterrecherchierend kam ich an die EIGENTLICHEN BESITZER dieser Firmen-Gruppe Opseo.
                                (2013 gegründete Unternehmensgruppe Opseo mit Sitz in Kelsterbach bei Frankfurt. Opseo kaufte seit 2013 bereits viele kleinere örtliche Intensiv-WG auf
                                ​).

                                Diese Haupt-Eigner, auch von Opseo und anderen Pflege-Firmen, in BRD seit 2016:
                                belgischen Private-Equity-Gesellschaft "Ergon Capital Partners".

                                Diese Private-Equity-Gesellschaft​en (so auch o.g.) sind als Kapitalanlagegesellschaften aktiv. D.h. Investoren aus aller Herren Länder (Arabischen, Russland, USA, Europa, Asien) investieren dort ihr Geld um möglichst hohe und sichere stabile risikolose Renditen zu erhalten wie mit Geldanlage in Intensiv -Pflegediensten aber auch viele in deutschen Altenpflegeheimen.

                                Weil in der BRD fließen sämtliche Einnahmen gesichert - durch gesetzlich verankerte Zahlungen der Kranken-/Pflegekassen und dem Sozialstaat BRD.
                                Sehr gut RISIKOARM.

                                Und alt und krank wird unsere Gesellschaft weiterhin in sicherer stabiler Anzahl.

                                Die Verzinsung des finanzierten eingelegten Geldes der Investoren erhält somit eine wesentlich höhere Rendite als mit z.B. Staatsanleihen oder dergleichen
                                und ein Risiko gibt es im Grunde kaum, wegen der gesetzlichen Grundlagen der BRD ist dies nahezu ausgeschlossen.
                                (Außer die Pflegekräfte würde mal auf Schlag deutschlandweit gemeinsam und länger als 1 Tag streiken. Aber Deutsche Bürger sind gehorsam, brav, verantwortungs- und pflichtbewusst.)

                                Aber man könne mal den alten Handelsblatt-Bericht lesen :23.06.2022

                                Hoffnung auf Milliarden-Deal: Ergon Capital stellt Intensivpflege-Gruppe Opseo zum Verkauf

                                Wurde Opseo verkauft in 2022?

                                Nein, die Opseo Gruppe wurde nicht verkauft. Es gab zwar Überlegungen, die Gruppe zu verkaufen, aber es scheint keine Bestätigung für einen tatsächlichen Verkauf zu geben. Stattdessen hat sich Opseo im Laufe der Zeit durch Übernahmen und Fusionen erweitert und ist weiterhin als eigenständiges Unternehmen am Markt aktiv.
                                Details:
                                • Verkaufsabsichten:
                                  Im Jahr 2022 wurde bekannt, dass der Finanzinvestor Ergon Capital, der Opseo unterstützte, die Gruppe zum Verkauf gestellt hatte.
                                • Goldman Sachs:
                                  Die Investmentbank Goldman Sachs wurde mit der Vorbereitung einer möglichen Auktion beauftragt.
                                • Kein Verkauf:
                                  Es gibt keine öffentlich verfügbaren Informationen darüber, dass ein Verkauf tatsächlich stattgefunden hat.
                                • Expansion und Umstrukturierung:
                                  Opseo hat im Laufe der Zeit mehrere Unternehmen übernommen und sich umstrukturiert, beispielsweise durch die Fusion von A.I.B.-Hero und CP Intensivpflege zu Atemzeit Bayern GmbH, so www.haeusliche-pflege.net.
                                • Weitere Übernahmen:
                                  Opseo hat auch in den Folgejahren weitere Unternehmen übernommen, darunter die Lebenswert GmbH von Korian.
                                • Fokus auf außerklinische Intensivpflege:
                                  Opseo ist ein großer Anbieter von außerklinischer Intensivpflege und hat seinen Fokus auf die Versorgung von Intensivpatienten in Wohngruppen und die Betreuung von Kindern in der Kinderintensivpflege.​
                                Zuletzt geändert von Gingerbread; 09.08.2025, 15:54.

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