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    #61
    Man muss keinen Suprapubischen Urinkatheder haben. Wenn es pflegemäßig nicht möglich ist.
    Aber bitte sehe die Videos u.g. Nutzerin!!!

    Den Wechsel eines thransurethalen Urinkatheders wird meistens (aber nicht immer) auch von
    gelernten Pflegekräften durchgeführt werden. Oder man geht jedesmal in Urologiepraxis.

    Man kann doch auch sich von versierter gelernter Pflegekraft eine Einweisung in die korrekte Pflege von beiden Katheder-Arten sich geben lassen.

    Eigentlich gibt es gesetzlichen Anspruch auf Pflegeschulungen!

    Es können auch Urologen-Mitarbeiterinnen Einweisungen geben (kommt auf die Praxis an)

    Sonsten obliegt es dem Willen, Wollen, Engagement und Eignung der Familienmitglieder sich damit zu befassen.

    https://www.medmasters.de/blog/ratgeber/blasenkatheter/

    Es ist eigentlich gar nicht schwer beide Kathederarten korrekt zu pflegen.
    Schwieriger ist definitiv der Austausch beider Kathederarten.

    Den Austausch machen auch stellenweise die betroffenen Familien selbst (z.B. Eltern, Partner, erwachsene Angehörige), da es immer mehr oder weniger Aufwand ist zum Arzt zu gehen oder Termin mit ambulante Pflegefirmen zu vereinbaren.

    !!!!!!!Eine Nutzerin erklärt: Hier interessant ist zusätzlich auch das gezeigte "Ventil".
    PS: Ich empfehle dass die helfende Person saubere Einmalhandschuhe trägt (am besten noch zusätzlich Hände vorher desinfizieren).


    https://www.youtube.com/watch?v=FP9nqbrAvZw​

    Link Säubern Suprapubischer Katheder:


    Links Wechsel Katheder - nach Arten (aus Schweden):



    Irgendwann hast du mehr Anrecht auf Pflegehilfe von Fachkräften.
    Aber das übernimmt schon heute die GKV.

    Achtung: sowohl die 2 Liter- als auch die 1 Liter-Urin-Auffangbeutel unterliegen einem vorgegebenen Wechselintervall.

    Man hört unterschiedliche Zeiten: Manche Pflegekräfte sagen einen sehr kurzen Intervall und andere einen längeren Intervall.
    (Pflegekräfte sind keineswegs perfekt - deshalb immer selbst eruieren - beim Hersteller, Lieferanten, übers Internet)
    Youtube gibt sicherlich das eine oder andere Video zum Thema nebst dem korrekten Wechsel.

    Es ist wichtig zu wissen, dass die 1 Liter Beutel (die "günstigere / billigere" Sorte, welche ich kenne) schneller den Uringeruch durch das Plastik lassen als die großen Bett-Beutel. Aber wenn man bei diesen "günstigen" Urinbeutel kurze Wechselintervall hat, riecht gar nix durch.
    Die großen Beutel sind für längeren Gebrauch ausgelegt, deshalb arbeiten Altenpflegeheime und Intensivpflege-WGs mit den großen Beutel, da diese Zeit und damit auch Kosten sparen.

    Für Menschen, die noch nicht ganztags bettlägrig sind, ist empfehlenswert, sich die bestmöglichste Bewegungsfreiheit zu ermöglichen und zu erhalten.
    Mit einem solchen 2 Liter Beutel empfinde ich dies als "shit". Der große Beutel, der so "rumhängt" und mit Urin drinne wird der richtig schwer. Und der hängt da so schwer und groß und kann von Dritten Personen meist gesehen werden, was ich sehr unangenehm empfinde.
    Zuhause kann man es so handhaben, wenn keiner zu Besuch kommt und wenn man sich selbst nicht von einem großen Beutel behindert fühlt.

    Intervalle (die mir gut bekannt sind - man darf auch etwas variabel sein - macht nix, soweit man "reinlich" vorgeht)
    - 1 Liter Beutel (ca. alle 3 Tage einen neuen Beutel - dies waren "einfache" Beutel ohne Schauglas. Rückflusssperre ja oder nein beachten. Mit Bändern am Unterschenkel zwecks leichterem entleeren besser nicht am Oberschenkel.)
    - 2 Liter Beutel (X-Wochen einen neuen Beutel)

    Es ist sehr einfach solche Beutel zu wechseln!
    Vielleicht könntest du dies noch selbst tun (kommt darauf an, ob du dich noch vom Rolli aus, oder im Sitzen auf z.B. WC nach unten bücken kannst ohne vornüber zu fallen.

    Jeder Pflegedienstmitarbeiter sollte dies "im Schlafe können".
    Auch der Lieferant-Mitarbeiter muss dies zeigen können.
    Wenn nicht, dann sind diese Leute "falsch" auf ihrer Position!
    Natürlich Videos im Internet!

    Du solltest versuchen, ein für dich bestens geeignetes System zu erhalten.
    Es muss nicht das teuerste sein - aber wichtig ist für deine Belange passend genug!

    Es gibt viele Lieferanten / Hersteller und womöglich einen Vertragspartner deiner Krankenkasse.
    Ambulante Pflegefirmen wie z.B. Diakonie, haben meist einen "präferierten Lieferanten".
    Solches mag ich nicht unterstützen, dies ist irgendwie immer eine "wirtschaftliche Verflechtung, weniger das "für Patienten geeignete System".

    Infos aus einer Internetseite (ohne Präferenz). Lese Beschreibung zu den einzelnen Arten der Beutel:
    1 bis 1,5 Liter Beinbeutel
    Knickstabilität der Zuflussschläuche für Tagbeutel (aber auch Nachtbeutel) sind vorteilhaft, aber Zuflussschlauch darf auch nicht so steif sein dass es unangenehmer im Sitzen würde.
    Rückflusssperre für Beutel, die auch im Liegen genutzt werden.

    https://www.medmasters.de/sortiment/...aignid=2028770 9895&gclid=EAIaIQobChMIgfm-gNbEkgMVoZyDBx3oxzczEAQYASABEgKHOfD_BwE

    Viel Erfolg - berichte wie du dich entschieden hast und ob alles klar geht!
    Zuletzt geändert von Gingerbread; 06.02.2026, 14:03.

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      #62
      Vielen lieben Dank,

      deine Ausführungen und auch die Videos sind sehr interessant. Ich hatte hier Probleme mit dem Internet, aber jetzt geht es wieder! Mal sehen, was ich mache.

      Mein Sprachsystem ist gestern gekommen und ich übe die Augensteuerung. Mit Brille ist das nicht so einfach.
      Meine KK hat leider kein Permobil genehmigt, es wird etwas, was hoch und runter fahren kann und die Rückenlehne runterfahren kann. Es ist ein gebrauchtes Gerät, was sie halt noch irgendwo rumstehen hatten. Es scheint keine Möglichkeit zu geben, an ein Permobil oder etwas Ähnliches zu kommen. Ich warte jetzt schon 8 Monate. Später wird noch ein Vierpunktgurt angebracht, der musste extra genehmigt und verschrieben werden..

      Im Moment überlege ich die WG-Variante, da hier keiner reinkommt, es sei denn ich klingele und dann dauert es auch etwas. Mal sehen...

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        #63
        Ich bin schon wieder am Rotieren. Wenn ich mehr Hilfe brauche, wird das hier im Alten- und Pflegeheim schwierig. Es ist oft nur eine einzige Fachkraft da, ansonsten nur Altenpflegehelfer und Angelernte. Wenn Übergabe ist, kann man hier ersticken.

        Was habt ihr für Erfahrungen mit WGs gemacht? Ich habe die Ausführungen von Gingerbread gelesen und muss darauf aufpassen.

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          #64
          Birte, beginne damit dich nach ALS-Intensivpflege-WGs umzusehen.
          Altenpflegeheime sind besonders bei nachlassendem Schluckvermögen und nachlassender Atmung (Einatmung und Ausatmung) nicht geeignet.
          Viel zu wenig Personal und zu gering qualifiziertes Personal für ALS-Pflege.

          Da du jetzt noch etwas mobil bist, könntest du versuchen diese Intensivpflege-WGs persönlich anzusehen.

          Du solltest bei diesen WGs auch darauf achten, dass diese die "Kunden" nicht nur im Bett sitzen lassen, sondern diese auch so viel in den E-Rolli umsetzen wie es der "Kunde" wünscht. Und dem Kunden auch "Ausgang" ermöglichen (solange wie dies machbar ist - dann muss aber eine private Person zur Pflege beim Ausgang dabei sein, der dann die volle Verantwortung übernehmen will und kann).

          Und dass diese nicht nur im Bett die Grundpflege durchführen, sondern so lange wie möglich ein Duschen ermöglichen.
          Ebenso so lange wie möglich einen WC-Gang ermöglichen - und nicht nur die Bettschüssel oder den Toiletten-Rolli.

          Es gibt Intensivpflege-WGs die einem "Kunden" möglichst wenig Selbständigkeit gewähren möchten - sei es wegen niedrigem Personalstand, oder wegen Bequemlichkeit und/oder wegen der Vermeidung von eventuellen Gefahren wie z.B.beim Umsetzen etc.
          Da gibt es WGs die lassen die Patienten gerne ganztags im Bett rumhocken.

          Auch musst du dringend darauf achten, dass solche WG bereit ist deinen Augensteuerungs-PC jederzeit bereitzustellen und einzuschalten und bei Bedarf auch mal "reset-Taste" zu drücken.
          Internetanschluss ist auch wichtig zum Erhalt der Selbständigkeit.

          Diese WGs sollen den "Kunden" auch nicht zu solchen Entscheidungen drängen wie: Bei Beatmung möglichst schnell ein Tracheostoma legen lassen und womöglich dazu noch Sauerstoffgabe.
          Manche "lullen" dann den Kunden ein, möglichst mit einem Arzt, der mit dieser WG zusammenarbeitet nach dem Motto: wenn der Arzt doch Tracheostoma und Sauerstoff empfiehlt, dann wird es schon so nötig sein!

          Manche Pflege-WG-Anbieter machen solches, weil diese dann mit der GKV höhere monatliche Pauschalen abrechnen dürfen.
          Dann ist es lukrativer als mit Masken-Beatmung - und macht u.U. weniger Arbeit fürs Personal!

          Mir ist eine Intensivpflege-WG bekannt, die einen ALS-Patienten ablehnten, weil dieser eben obige Wünsche und Anforderungen nach "Teilhabe am Leben" gestellt hatte. Und auch kein Tracheostoma wollte.

          Solch ein Vorgehen ist ein sehr schlechtes Gebahren einer Intensivpflege-WG.
          Also google mal WGs und korrespondiere mit diesen. Und wenn möglich schau sie vor Ort an. Eventl. gibt es Beurteilungen dazu.
          (Aber Beurteilung sind immer öfter nicht vertrauenswürdig und immer öfter über KIs erstellt - dies merkt man an den zu "glatten Texten meist ohne jegliche "Persönlichkeit" und persönliche Beschreibung).

          Glaube mir: Wenn man sich verschluckt, oder absaugen nötig wird, oder zu wenig Atemluft. oder oder oder, dann ist es nicht angenehm wenn zu wenig und zu unqualifiziertes Personal in der Einrichtung ist.
          Auch wenn dieses Personal gewillt, nett, freundlich, sympatisch ist - es hilft aber leider dies alles zu wenig bis nichts. Die fachliche Qualität und Personalschlüssel sind wichtig!

          Natürlich ist es auch wichtig, dass Empathie beim Personal und der Pflegeleitung TATSÄCHLICH auch vorhanden ist!

          In welchem Bundesland lebst du?
          Zuletzt geändert von Gingerbread; 01.05.2026, 23:38.

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            #65
            Ich lebe im Großraum Hannover und habe Kontakt mit einigen WGs aufgenommen - alle in Hannover. Viele nehmen nur beatmete Patienten. Ich habe aber eine gefunden. Es sind nur qualifizierte Pflegekräfte dort und der Personalschlüssel ist auch gut. Internet ist vorhanden. Man wird aus dem Bett geholt und auch wieder reingebracht.
            Meine Schwester hat sich die WG angesehen und hatte einen guten Eindruck. Ich habe jemanden kennengelernt, der sich kümmert. Physio, Logopädie und Ergo kommen ins Haus. Sie wollten mich gern haben.
            Ausgang ist kein Problem.

            Letztendlich wird man es erst rausfinden, wenn man dort wohnt. Auf jeden Fall ist es besser als hier, weil immer jemand vor Ort ist, genau genommen, mehrere Personen. Persönlich ansehen ist schwierig, weil ich seit meinem Wirbelbruch auf den Rolli angewiesen bin. Ich vertraue aber meiner Schwester. Wichtig ist, dass sie weniger zu tun hat. Ich hoffe, das klappt!


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              #66
              Birte, dies klingt erstmal positiv.

              Diese WG von der ich oben schrieb, macht optisch einen guten Eindruck. Die Ex-Eigentümer - ein Ehepaar - sind im Gespräch total positiv und freundlich (wie "Staubsager-Vertreter" geflissen und aalglatt).

              Inzwischen ist diese WG verkauft an solch Unternehmen, die in BRD allerorten solche WGs aufkaufen. Intensivpflege-WGs sind redable Geldanlagen für solche "Kapitalanlage-Unternehmen", da es eine profitable Geldanlageform ist:

              Vor allem, wenn Kunden über das BRD-Sozialsystem finanziert werden. Das sind deren allerliebsten Kunden. Weil für diese ist alles - an Leistungen abzurechnen: Krankenpflege, Grundpflege, Miete mit Nebenkosten, Essen und und und.

              Privat-Kunden, also die Intensiv-Krankenpflege über GKV finanziert und Grundpflege und weitere Leistungen nur über Pflegekasse und zusätzlich viele private Zuzahlungen zu leisten haben (weil Pflegekasse-Geld reichlich knapp bemessen ist) sind zweitrangig "interessant".
              Weil Privat-Kunden doch meist aufs Geld achten müssen. Es ist nicht anders wie in normalen Altenpflegeheimen - eine neu teuere Angelegenheit. IP habe diese Betroffenen und deren Angehörigen meistens "die Pappnase auf". Teuer, teuer, teuer. Wehe man hat was Erspartes!

              Du wirst über Sozialsystem "finanziert"?

              Eines ist sicher: Solche Unternehmen (egal wer der Eigentümer ist) versprechen erstmal alles.
              Hilfreich wäre, man könne sich dort mit mehreren Betroffenen vor Ort unterhalten, wie diese die Versorgung erleben. Eventuell auch mit Angehörigen von diesen. Obwohl die meisten Angehörigen häufiger eher positiv sprechen werden, denn diese können die "Arbeit der Pflege" an Dritte abtreten und sind dadurch entlastet.
              Aber manche Angehörige sind dennoch kritisch aufmerksam und sprechen über Vorteile UND Probleme die auftauchten.

              Ob man dort ein "Probewohnen" vereinbaren kann? Dies wäre top, da könntest du vieles mal live erleben.
              Oder ob man sich mal über mehrere Stunden dort aufhalten kann?

              Die WGs, die zu solch Kapitalanlage-Unternehmen gehören, haben bei vielen Pflegekräften einen weniger positiven Ruf. Weil:
              - diese Unternehmen achten scharf auf deren Gewinne. Häufiger gibt es dort weniger und geringer qualifiziertes Personal (also am unteren Grenze der Anforderungen der Krankenkassen). Das schlägt sich dann auf das Personal nieder: Weniger Zufriedenheit, mehr Stress da mehr Kunden pro Pflegekraft, häufiger nur 1 qualifizierte und sonst nur angelernte. Mehr Schein als Sein!

              Dies war genau so in dieser mir bekannten WG: Seit deren Verkauf sank die Leistung, die Pflegequalität, die Personal-Anzahl, das qualifizierte Personal, die Zufriedenheit von Kunden und Personal (dies sprach sich sogar "nach außen" herum!).
              Stattdessen hartes straffes Management. Das Pflegepersonal wurde schnell unzufrieden und orientierte sich um. Die neuen Mitarbeiter sind nicht die "erste Wahl"! Die Kunden können weniger gut dort "leben".

              Solches ist von Außenstehenden nicht leicht oder erstmal nicht erkennbar. Vor allem bei einem 1. Kundenbesuch. Die WG-Verantwortlichen mit denen man dann spricht sind i.P. geschulte "Verkäufer" (sind meist auch die Leitung der WG oder "geschulte Kundenkontakler = Verkäufer", aber die Leitung ist für den Geschäftserfolg verantwortlich. Meist bekommen die Boni gewinnanteilig).

              (Ein satirischer Vergleich: Staubsauer-Vertreter, Glasfaser-Kabel-Anbieter, Solar-Anlagen-Verkäufer Immobilien-Makler, die Zeugen J., usw.)

              WGs in Privatbesitz haben es im Vergleich schwerer, da diese kein solch standardisiertes wirtschaftliches Unternehmen sind und standardisierte Vorgaben nutzen können.

              Sobald eine "private" WG guten gleichmäßig wirtschaftlichen Erfolg hat, kommen dann die Aasgeier dieser Kapital-Anlage-Unternehmen (Private Equitys) und kaufen auf.
              (Je mehr "Sozialhilfe-Kunden" je lohnender deren Kapitaleinsatz*)

              Man sollte sich auch umhören, wie zufrieden das Pflegepersonal in einer WG ist.
              Und was allgemein bekannt geworden ist.

              Zur Not, falls man sich fehlentschieden hat, kann man noch versuchen in eine andere WG zu wechseln (ist aber reichlich Aufwand)!

              * Verschiedentlich wurde bereits in der BRD-Regierungen diskutiert über dieses "Aasgeier-System" in der Pflege / Intensivpflege. Denn die Gelder fließen allermeist ins Ausland zu internationalen Kapitalanlegern: vom europäischen und außereuropäischen Anlegern - vom Ölscheich bis zu russischen Anlegern Oligarchen.

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                #67
                Dies spukte die KI aus (wie immer ohne Gewähr):

                Meine Frage: Welche WG in Hannover und Großraum gehört zu einer Kapitalanlage-Unternehmen


                In Hannover und dem Umland werden zahlreiche Intensivpflege-Wohngemeinschaften von Betreibern geführt, die Teil größerer Unternehmensgruppen oder Verbundstrukturen sind.

                Diese Konzerne sind häufig im Besitz von
                Private-Equity-Gesellschaften oder fungieren selbst als spezialisierte Kapitalanlage-Unternehmen, die bundesweit Portfolios an Pflegeimmobilien und Diensten aufbauen. [1]


                Große Betreibergruppen mit Kapitalhintergrund in Hannover
                Die folgenden Unternehmen gehören zu den größten Akteuren am Markt, die oft durch institutionelle Investoren finanziert werden:
                • Deutsche Fachpflege Gruppe (DFG) / Bonitas Holding:
                  • Hintergrund: Der Verbund aus Deutsche Fachpflege und Bonitas bildet den größten Anbieter für außerklinische Intensivpflege in Deutschland. Die Gruppe wurde in der Vergangenheit von großen Investmentgesellschaften wie Advent International oder Chequers Capital gehalten.
                  • Präsenz: In Hannover ist die Gruppe durch verschiedene spezialisierte Pflegedienste und WGs vertreten (z. B. unter dem Dach der DPG Wohnpflege).
                • bipG (Bundesweite Intensiv-Pflege-Gesellschaft):
                  • Hintergrund: Die bipG gehört zur Bundesweiten Intensivpflege Gruppe, einem Verbund von über 20 Pflegediensten. Solche Gruppenstrukturen dienen oft dazu, Skaleneffekte für Investoren zu nutzen.
                  • Standorte: Betreibt beispielsweise die WG Hannover Nord 1 & 2 (Vordere Schöneworth) und die WG Hannover Ost (Volgersweg).
                • RENAFAN GmbH:
                  • Hintergrund: RENAFAN ist ein bundesweit agierendes Schwergewicht der Pflegebranche. Das Unternehmen ist als strategischer Investor bekannt, der Pflegeimmobilien und Pflegedienste als Kapitalanlage und Betriebseinheit bündelt.
                  • Standort: Die Niederlassung Intensiv Nds. befindet sich im Läuferweg in Hannover.
                • opseo Gruppe:
                  • Hintergrund: Ein weiterer Top-Betreiber am deutschen Markt, der gezielt auf Intensivpflege-WGs spezialisiert ist und durch Kapitalgeber (wie die Private-Equity-Firma Ergon Capital) expandiert ist. [1, 2, 3, 4]

                Unternehmen für Immobilien-Kapitalanlagen in Hannover
                Neben den Pflege-Betreibern gibt es Unternehmen, die die Immobilien für solche WGs als Kapitalanlage für private oder institutionelle Anleger entwickeln und vermarkten:
                • Carestone Group GmbH:
                  • Hintergrund: Die Carestone Group hat ihren Hauptsitz direkt in Hannover (An d. Börse 3).
                  • Tätigkeit: Sie planen und bauen Pflegeimmobilien, die als Kapitalanlage an Einzelinvestoren verkauft werden. Oft fungieren die oben genannten Pflegegruppen (wie die DFG oder aiutanda) dann als Pächter und Betreiber dieser Gebäude.

                Warum ist das wichtig?
                • Mietverträge: Bei Kapitalanlage-WGs schließen Sie den Mietvertrag oft nicht mit dem Pflegedienst, sondern mit einem Eigentümer oder einer Verwaltungsgesellschaft ab.
                • Transparenz: Große Gruppen bieten oft standardisierte Prozesse, können aber weniger familiär wirken als inhabergeführte Pflegedienste wie aeroport oder rkIntensiv.

                bipG Standorte
                Carestone Standort

                Soll ich für Sie prüfen, welche dieser großen Anbieter aktuell freie Kapazitäten in Hannover melden oder bei welcher Gruppe die Zusatzkosten am transparentesten aufgeschlüsselt sind?


                ja

                Die großen, kapitalgeführten Betreiber in Hannover bieten zwar keine Echtzeit-Belegungsanzeige, verfügen aber über spezialisierte Beratungsstellen, die tagesaktuelle Kapazitäten und Kostenaufstellungen für den Standort Hannover liefern können.

                Aktuelle Kapazitäten & Standorte in Hannover (Stand Mai 2026)

                bipG (Teil der DFG-Gruppe) WG Hannover Nord 1 & 2 2 Stockwerke für je 3 Bewohner Anfrage-Formular
                bipG / Deutsche Fachpflege WG Hannover Ost 3 Plätze, direkt an der Eilenriede Zentrale Beratung
                RENAFAN ServiceLeben Nordstadt 3 ambulante Pflege-WGs 0800 800 666 0
                GIP (Gesellschaft für Intensivpflege) WG-Standorte Hannover Verschiedene WGs in der Region Platz-Hotline


                Transparenz der Zusatzkosten
                Die monatliche finanzielle Belastung ist bei diesen Anbietern meist ähnlich strukturiert, da sie sich an regionalen Preisspiegeln orientieren. Ein typischer Eigenanteil setzt sich wie folgt zusammen:
                • Unterkunft & Verpflegung: Rechnen Sie mit ca. 1.025 € bis 1.100 € Humanus Vivo.
                • Mietpauschale: Liegt in Hannover bei ca. 450 € für ein Standardzimmer (ca. 18–20 qm) Medis Intensivpflege.
                • Investitionskosten: Oft pauschal 50 € bis 150 € pro Monat für Instandhaltung Medis Intensivpflege.
                • Zusatzleistungen: Große Gruppen bieten oft Wahlleistungen an (z. B. Wäscheservice), die separat abgerechnet werden.
                Empfohlener nächster Schritt
                Da freie Plätze oft sehr kurzfristig vergeben werden, empfiehlt es sich, die zentralen Belegungsmanager der großen Gruppen direkt zu kontaktieren. Diese koordinieren die Anfragen für alle WGs im Raum Hannover gleichzeitig:
                • Deutsche Fachpflege Gruppe: Bietet eine bundesweite Beratung an und kann auch kliniknahe Überleitungen in Hannover steuern.
                • RENAFAN: Hat mit dem "ServiceLeben Nordstadt" einen modernen Standort, der Pflege und Wohnen kombiniert. [1]

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                  #68
                  Privat geführte Intensivpflege-WGs im Raum Hannover


                  Privat geführte Intensivpflege-Wohngemeinschaften im Raum Hannover zeichnen sich oft durch eine familiärere Atmosphäre und inhabergeführte Strukturen aus, im Gegensatz zu großen Konzernketten.

                  Inhabergeführte und spezialisierte Anbieter in Hannover
                  Diese Dienste betreiben oft nur wenige Standorte und legen Wert auf individuelle Betreuungskonzepte:
                  • aeroport GmbH: Ein bekannter lokaler Anbieter mit Fokus auf außerklinische Intensiv- und Beatmungspflege aeroport.
                    • Standorte: Betreibt unter anderem eine WG in der List (nahe der Medizinischen Hochschule Hannover) mit hellen Einzelzimmern über 20 m² Facebook.
                    • Besonderheit: Bietet ein hohes Maß an Selbstbestimmung durch ein Patienten-/Angehörigengremium Seniorenwohngemeinschaften.de.
                  • Intakt GmbH: Spezialisiert auf die 24-Stunden-Betreuung in familiärer Atmosphäre Intakt GmbH.
                    • Standort: Die WG befindet sich im Bereich Alter Flughafen Intakt GmbH.
                  • RK Intensivpflege: Ein regionaler Dienst, der WGs in der Region Hannover betreibt RK Intensiv.
                    • Standort: Verfügt über eine moderne Wohngemeinschaft in Ronnenberg/Empelde mit 6 Pflegeplätzen und guter Anbindung an die Stadtbahn RK Intensiv.
                  • CuraHome: Ein ambulanter Dienst, der auch kleine, überschaubare WG-Strukturen in Hannover betreut CuraHome.
                    • Standort: Sitz in der Grillparzerstraße (List/Buchholz) CuraHome.
                  • Kidizeit: Ein spezialisierter Anbieter für junge Erwachsene ab 18 Jahren Kidizeit.
                    • Standort: WG in Bemerode/Mittelfeld, ruhig gelegen am Seelhorster Stadtwald Kidizeit. [1, 2, 3, 4, 5]
                  Weitere private WGs im Umland
                  • ARCHI-MED: Betreibt die Senioren- und Intensivpflege WG Wietze-Aue in Wedemark (ca. 17 km von Hannover entfernt) Seniorenwohngemeinschaften.de.
                  • ABH Intensivpflege: Führt die WG Haus Ithblick in Bad Münder Seniorenwohngemeinschaften.de. [1, 2, 3]

                  Tipps zur Auswahl privater WGs
                  • Transparenz: Fragen Sie gezielt nach der Aufschlüsselung von Miete, Haushaltsgeld und Investitionskosten, da diese bei kleineren Anbietern variabler sein können.
                  • Fachpersonal: Lassen Sie sich die Qualifikationen des Teams (z.B. Fachkraft für außerklinische Beatmung) zeigen Archi-med.
                  • Besichtigung: Private Anbieter sind oft flexibler bei individuellen Besichtigungsterminen, um die "Wohlfühl-Atmosphäre" vor Ort zu prüfen CuraHome.
                  Möchten Sie eine direkte Kontaktliste mit Telefonnummern dieser privaten Anbieter für eine Terminanfrage zur Besichtigung?


                  Hier ist eine Übersicht der direkten Kontakte privat geführter Intensivpflege-Anbieter im Raum Hannover für Ihre Terminanfrage:


                  1. Im Stadtgebiet Hannover (Zentral & Stadtrand)
                  • aeroport GmbH (Fokus auf Selbstbestimmung)
                    • Standort: Hannover-List
                    • Telefon: 0511 / 10 54 36 10
                    • Ansprechpartner: Beratung zur WG-Versorgung
                  • Intakt GmbH (Familiäres Konzept)
                  • Kidizeit (Spezialisierung auf junge Erwachsene)
                    • Standort: Hannover-Bemerode
                    • Telefon: 0511 / 34 00 13 40
                    • Web: kidizeit.com
                  • CuraHome (Kleine Einheiten)

                  2. Im direkten Umland (Region Hannover)
                  • RK Intensivpflege (Moderne WG mit S-Bahn-Anschluss)
                    • Standort: Ronnenberg / Empelde
                    • Telefon: 0511 / 95 73 09 11
                    • Web: rkintensiv.de
                  • ARCHI-MED (Senioren- & Intensivpflege WG Wietze-Aue)
                    • Standort: Wedemark
                    • Telefon: 05130 / 60 90 20
                    • Web: archi-med.de

                  Empfehlung für den Anruf:

                  Fragen Sie beim Telefonat direkt nach:
                  • „Gibt es aktuell eine Warteliste oder ist kurzfristig ein Zimmer frei?“
                  • „Wie hoch ist der monatliche Pauschalbetrag für Miete und Verpflegung?“
                  • „Besteht die Möglichkeit einer unverbindlichen Besichtigung der Gemeinschaftsräume?“

                  Soll ich Ihnen ein kurzes Anschreiben für eine E-Mail-Anfrage vorbereiten, mit dem Sie alle Anbieter gleichzeitig kontaktieren können?​

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                    #69
                    welche Leistungen Zuzahlung privat für Intensivpflege-WGs

                    In einer Intensivpflege-Wohngemeinschaft (WG) setzen sich die privaten Zuzahlungen aus verschiedenen Komponenten zusammen.
                    Während die medizinische Intensivpflege weitgehend von den Kassen getragen wird, müssen Bewohner für Lebenshaltung und bestimmte Pflegeanteile selbst aufkommen.
                    [1, 2, 3]


                    Gesetzliche Zuzahlung zur Behandlungspflege
                    Die medizinisch notwendige Behandlungspflege (z. B. Beatmung, Absaugen) wird von der Krankenkasse übernommen. Hierbei fällt jedoch eine gesetzliche Zuzahlung an: [1, 2, 3, 4]
                    • Betrag: 10 % der täglichen Kosten, maximal 10 € pro Tag.
                    • Dauer: Begrenzt auf die ersten 28 Tage pro Kalenderjahr.
                    • Maximale Belastung: Daraus ergibt sich eine jährliche Deckelung von 280 € für diese Leistung. [1, 2, 3, 4]

                    Monatliche Eigenanteile für Unterkunft und Verpflegung
                    Da eine WG als häusliches Umfeld gilt, müssen die Kosten für das tägliche Leben privat finanziert werden: [1, 2]
                    • Miete und Nebenkosten: Die Kosten orientieren sich am örtlichen Mietspiegel. Oft wird eine Pauschale für Strom, Wasser und Heizung vereinbart.
                    • Verpflegung und Haushaltsgeld: Ausgaben für Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs werden meist über ein gemeinsames Haushaltskonto der WG-Bewohner gedeckt.
                    • Investitionskosten: Manche Anbieter legen Kosten für Instandhaltung oder Anschaffungen in den Gemeinschaftsräumen auf die Bewohner um. [1, 2, 3, 4]
                    Grundpflege (Pflegekasse)
                    Leistungen der Grundpflege (z. B. Körperpflege, Ernährung) werden über die Pflegekasse nach dem jeweiligen Pflegegrad abgerechnet. [1, 2, 3]
                    • Übersteigen die Kosten der Grundpflege das Budget des jeweiligen Pflegegrades (Pflegesachleistungen), muss die Differenz privat als Eigenanteil gezahlt werden. [1, 2, 3, 4]
                    Entlastungsmöglichkeiten
                    • Wohngruppenzuschlag: Bewohner können einen monatlichen Zuschlag von derzeit 214 € (bzw. ab 2026 neu geregelt als Pauschale von ca. 450 €) beantragen, um die Kosten für eine Präsenzkraft in der WG zu decken.
                    • Hilfe zur Pflege: Reichen Einkommen und Vermögen nicht aus, um den Eigenanteil zu decken, kann beim Sozialamt Unterstützung nach SGB XII beantragt werden. [1, 2, 3, 4, 5]
                    Soll ich Ihnen helfen, einen Kostenvoranschlag eines Pflegedienstes in Ihrer Region zu prüfen oder nach Fördermöglichkeiten für den Umbau eines Zimmers zu suchen?

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                      #70
                      In der Region Hannover müssen Bewohner einer Intensivpflege-Wohngemeinschaft (WG) mit einem privaten Eigenanteil rechnen, der sich primär aus den Lebenshaltungskosten und pflegerischen Zusatzleistungen zusammensetzt.

                      Kostenstruktur in Hannover (Schätzwerte 2026)
                      Der monatliche Eigenanteil in einer spezialisierten WG setzt sich typischerweise aus folgenden Posten zusammen:
                      • Miete & Nebenkosten: In Hannover liegen die Pauschalen für ein WG-Zimmer (ca. 18–20 m²) oft zwischen 450 € und 700 €.
                      • Verpflegung & Haushaltsgeld: Für Lebensmittel und den gemeinsamen Haushalt fallen meist zwischen 250 € und 400 € an.
                      • Investitionskosten: Viele Anbieter im Raum Hannover berechnen eine monatliche Pauschale von ca. 50 € bis 150 € für die Instandhaltung der Gemeinschaftsräume.
                      • Pflegerischer Eigenanteil: Wenn die Grundpflege (SGB XI) das Budget des Pflegegrades übersteigt, kann ein zusätzlicher Betrag anfallen. In Niedersachsen liegt dieser Eigenanteil bei ambulanter Versorgung oft zwischen 300 € und 1.200 €, abhängig vom Pflegegrad. [1, 2, 3, 4, 5, 6]

                      Gesetzliche Zuzahlungen (Krankenkasse)
                      Zusätzlich zu den monatlichen WG-Kosten fallen gesetzliche Gebühren für die medizinische Intensivpflege (Behandlungspflege nach § 37c SGB V) an:
                      • 10 % der Kosten für maximal 28 Tage pro Jahr.
                      • Zuzahlungsdeckel: Maximal 10 € pro Kalendertag, also höchstens 280 € pro Jahr. [1, 2, 3]

                      Finanzielle Entlastung in Niedersachsen
                      • Wohngruppenzuschlag: Bewohner in Hannover haben 2026 Anspruch auf 224 € monatlich von der Pflegekasse, um eine Präsenzkraft für die Organisation des WG-Alltags zu finanzieren.
                      • Entlastungsbetrag: Zusätzlich stehen monatlich 125 € (Pflegegrad 1–5) für unterstützende Leistungen zur Verfügung.
                      • Hilfe zur Pflege: Falls das Einkommen nicht ausreicht, ist in Hannover das Fachbereich Soziales der Landeshauptstadt Hannover der richtige Ansprechpartner für Anträge auf Sozialhilfe (SGB XII). [1, 2, 3]

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                        #71
                        Probewohnen in einer Intensivpflege-WG ist dies möglich

                        Ein klassisches „Probewohnen“, wie man es aus herkömmlichen Senioren-WGs oder Pflegeheimen kennt, ist in der Intensivpflege-WG aufgrund der hohen medizinischen Anforderungen meist nicht einfach umsetzbar.
                        Dennoch gibt es Wege, die Versorgung und das Umfeld vorab kennenzulernen: [1]

                        1. Besuchstage und Übernachtungsmöglichkeiten
                        • Besichtigung: Viele WGs bieten Termine an, bei denen Angehörige und Patienten die Räumlichkeiten und das Pflegeteam kennenlernen können.
                        • Besucherzimmer: In einigen spezialisierten WGs (wie z. B. bei der Wohngruppe „Sturmfrei“) gibt es Gästezimmer, in denen Angehörige übernachten können, um den WG-Alltag hautnah zu erleben. [1, 2]

                        2. Transferpflege als „Testphase“
                        Da Intensivpatienten oft direkt aus der Klinik kommen, kann eine sogenannte Transferpflege genutzt werden. [1]
                        • Hierbei handelt es sich um eine befristete Betreuung in der WG, während geprüft wird, ob die Versorgung dort dauerhaft passend ist oder ob eine Rückkehr in die eigene Häuslichkeit möglich wäre. [1]

                        3. Hürden für ein echtes Probewohnen
                        Ein unverbindliches Probewohnen scheitert oft an diesen Faktoren:
                        • Medizinische Infrastruktur: Jedes Bett benötigt eine komplexe Überwachung (Beatmung, Monitoring, Sauerstoff), die für wenige Tage nur schwer einzurichten ist.
                        • Abrechnung: Krankenkassen genehmigen die außerklinische Intensivpflege (AKI) für einen festen Versorgungsort. Ein „Test-Standort“ wird in der Regel nicht ohne festen Mietvertrag und langfristige Verordnung finanziert.
                        • Platzverfügbarkeit: WGs in Regionen wie Hannover sind oft voll belegt, weshalb Betten selten für kurzzeitige Proben freigehalten werden können. [1, 2, 3, 4, 5]

                        Empfohlener Weg
                        Anstatt eines echten Einzugs auf Probe sollten Sie folgende Schritte nutzen:
                        • Hospitation: Fragen Sie den Pflegedienst nach einer mehrstündigen Hospitation im Alltag.
                        • Überleitmanagement: Nutzen Sie das Überleitmanagement der Klinik, um einen sanften Übergang und eine detaillierte Prüfung der WG vorab sicherzustellen.
                        • Persönliche Beratung: Kontaktieren Sie Beratungsstellen in Hannover (z. B. den Pflegestützpunkt der Stadt), um Erfahrungen zu spezifischen Anbietern einzuholen. [1]
                        Haben Sie bereits einen bestimmten Stadtteil in Hannover im Blick, für den ich gezielt nach WGs mit Besucherzimmern suchen soll?

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                          #72
                          Beratung von städtischer Stelle für Auswahl

                          In Hannover gibt es zwei zentrale, neutrale Anlaufstellen der Stadt und Region, die Sie kostenlos bei der Auswahl einer Intensivpflege-WG unterstützen und über die Finanzierung beraten.

                          1. Pflegestützpunkt der Stadt Hannover
                          Dies ist die wichtigste Adresse für alle, die im Stadtgebiet Hannover suchen. Die Berater sind neutral und haben oft einen guten Überblick über die verschiedenen Anbieter (ob privat oder konzerngesteuert).
                          • Adresse: Osterstraße 31, 30159 Hannover
                          • Telefon: 0511 / 168-45331
                          • E-Mail: 31.61@hannover-stadt.de
                          • Besonderheit: Hier erhalten Sie Hilfe bei der Antragstellung (z. B. "Hilfe zur Pflege", falls die Rente für die WG-Kosten nicht ausreicht) und Beratung zum Wohngruppenzuschlag.

                          2. Senioren- und Pflegestützpunkt der Region Hannover
                          Falls Sie eine WG im Umland (z. B. Ronnenberg, Wedemark, Laatzen) suchen, ist die Region Hannover zuständig. Es gibt drei Standorte, unterteilt nach Regionen:
                          • Zentrale Anlaufstelle (Region): Hildesheimer Straße 20, 30169 Hannover
                          • Telefon: 0511 / 700 201-18
                          • Web: hannover.de - Pflegestützpunkte

                          Was diese Stellen für Sie tun können:
                          • Marktüberblick: Sie erhalten Listen mit zugelassenen Intensivpflege-WGs in der Region.
                          • Finanzcheck: Die Berater rechnen mit Ihnen durch, welche Leistungen die Pflegekasse übernimmt und wie hoch Ihre private Zuzahlung in Hannover tatsächlich sein wird.
                          • Qualitätsberichte: Sie können nach Erfahrungen oder MDK-Prüfberichten bestimmter Einrichtungen fragen.
                          Tipp: Vereinbaren Sie einen Termin für eine „wohnortnahe Beratung“. Die Berater kommen bei Bedarf auch ins Krankenhaus (wenn der Patient noch dort ist) oder zu Ihnen nach Hause.

                          Soll ich Ihnen die Öffnungszeiten dieser Büros heraussuchen oder benötigen Sie Hilfe bei der Vorbereitung der Unterlagen für das Beratungsgespräch?

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                            #73
                            Vielen Dank! Ich habe eine der WGs gebucht und freue mich darauf. Ich werde noch in diesem Monat umziehen. Ich melde mich dann!

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                              #74
                              Hallo Birte, ich bin neu hier. Auch ich habe ALS . Einen langsamen Verlauf. Ich wohne in einem Dorf bei hildesheim. Bin 61 Jahre alt. Ich wünsche dir einen guten Start in deiner neuen Umgebung. Ich hoffe du kannst dich schnell eingeben. Liebe Grüße martina

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