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    Im übrigen kann ich dir, auch wenn ich mir nicht sicher bin, dass du ihn verstehst, gerne eine Begründung meines Handeln, wohl aber nicht der Ethik an sich geben. In meinen Beispiel, ich kaufe nichts aus Plastik, nicht weil ich es ethisch begründen kann, was bisher niemand konnte, zumindest rational, und emotional ist es kein Grund, sondern ein Gefühl.

    Da für mich Geld keinen Wert hat, gibt es keinen Grund, etwas nicht in Papier zu kaufen, selbst wenn ich das Leben verneinen würde, da das Geld keinen Wert in einem Leben haben kann, das man verneint. Das selbe gilt für das helfen. Hat das Leben keinen Wert, das eigene wie die von anderen, dann gibt es weder einen Grund zu helfen, noch einen nicht zu helfen. Wenn man keinen Grund hat, kann man aber davon ausgehen, oder auch nicht, dass man sich gegenseitig helfen kann, da es die Möglichkeit gibt, dass das Leben einen Wert hat. Weiter noch. Nur weil man sich selbst keinen Lebenswert beimisst, kann man niemand anderen einen Lebenswert absprechen, auch wenn dies Nietzsche so behauptet.

    Welches Grund gibt es also, sofern man sich selbst kein Leid zufügt, nicht zu helfen? Keinen. Also kann man dies tun, oder auch nicht. Ich tue es, aber aus einer logischen Perspektive heraus, ich helfe Menschen die ich mag ebenso, wie Menschen die ich nicht mag. Das ist aber weder der Tatsache geschuldet, dass ich aus Emotion handle, wie über 99%, noch aus rationalen Begründungen. Sondern der schlichten Tatsache, dass ich keinen Grund habe, es nicht zu tun.

    Dies ist auch, wie Kant begründet, überhaupt ethisch zu handeln und nicht egoistisch zu hadneln., Solange man für sich selbst einen Grund hat, oder eine Emotion, wird man immer nur dann handeln, wenn beides vorahnten ist. Dies ist auch der Grund, warum ich arbeitete udn Geld verdiente, ohne, dass ich überhaupt daran dachte, ob mein Leben einen Wert hat, und das mit dem Ziel, ohne Emotion, anderen durch eine gemeinnützige Organisation zu helfen. Natürlich, würde dies in Leid meinerseits münden, etwa das ich Brot was ich zum Essen selber brauche jemanden anderen gebe, dann wäre dies sicher im pathologischen Sinne zu werten, nämlich den der Ego-Befriedigung (man sieht sich selbst als heroischer Selbstloser, doch in Wirklichkeit poliert man sein eigenes Ego im Untergang deines Lebens).

    Ich bin gespannt, ob du hierauf eine Antwort hast. Ich denke nicht. Ich wüsste auch keinen Philosophen der es hätte, oder Moralist oä.

    Würdest du meine Tagebucheinträge kennen und meine Philosopischen Abhandlungen, würdest du diese abstrakten Gedanken auch leichter verstehen, die kann ich dir gerne schicken, wenn es dich interessiert, zumindest die rein moralisch-ethischen Gedanken dazu. Aber auch die Begründungen oder Begründungen der Nicht-Begründung. Ich gehe da nur nicht mit Nietszche.

    Egoismus ist im übrigen eines der mit Abstand, in der Gesellschaft, missverstanden sten Begriffe. Selbst wenn man den Begriff so auslegt, wie er verstanden wir, kollektiv, was aber den Begrif an sich Absurd werden lässt, so sit es dennoch so, dass weit über 99% rein egoistisch handeln, sich aber zu einem großen Teil ans Un-egoistisch sehen. Das alleine führt das Leben des Menschen im Ethisches Sinen völlig absurd. Das erinnert mich auch an Falco, dessen Musik ich schätze, aber er war gegen Geld, bis er es hatte, dann wurde er von Gier durchtrenkt, ein Linker der sich als "unegostisch" sah. Wie viele Lotogewinner, das wurde auch untersucht, helfen mit dem Geld anderen Menschen udn wie viele schleudern es beim Fenster raus, bis sie pleite sind. Google das doch mal.

    Aber um das auf den Kern meienr Aussage zu bringen. Wie viel Geld von deinem Geld hast du in das Wohl anderer Menschen gesteckt. Bei mir ist es, ohne, dass ich dem Leben an sich einen Wert begründen kann (ich kenne niemanden der das kann) ein nicht unerheblicher Teil meines zeitweilen doch deutlich Überdurchzschnittlichen Geldes, wenngleich ich mi selbst nicht einmal ein teures Gewand kaufte. Weil ur weil mir eld nicht wichtig sit udn ich alles hatte zum Leben, warum es nicht Menschen geben, die am Verhungern sind. Gibt es einen Wert im Leben, den ich per se nicht abstretie, dann wär alles andere mit dem Geld in meinen Qugen unethisches Verhalten. Also das, was du als egoistisch ansiehst. ich denke nicht, dass du so gehandelt hast.

    Dennoch bin ich mir dessen bewusst, dsss dies nicht aus Verantwortung resultieren kann, denn dies ist ein Wert, den mn objektiv nur durch Kinder schaffen kann. Neben den Rechtschreibfehlern, dir durch mein verrkampftes Tippen entstehen, würde mich interessieren, ob du meine Gedanken folen kannst und wenn ja, was du dazu meinst.

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      Ich möchte aber noch kurz auf das Zitat eingehen, leider ist mir der Autor des Zitates und somit das philosophische Konstrukt, zumindest im Grundrss, des Zitates unbekannt, was es schwer macht es einzuordnen.

      Doch gehen wir auf 2 ganz wesentlich Punkte ein, ich hoffe das erklärt meine Haltung besser:

      Wenn du bereit bist, das Verhalten anderer dir gegenüber als eine Reflexion ihrer Beziehung mit sich selbst anzusehen und nicht als eine Aussage über deinen Wert als Mensch, löst du dich von dem Verlangen darauf reagieren zu müssen.
      Diese 3 Worte sind essentiell.

      1. bereits bist. Das ist falsch. Wenn wir zu etwas bereits ind, resultiert dies noch nicht in handeln. Wieviele sind bereit für Reichtum, wie viele sind aber nicht reich? Da ich den Originaltext nicht kennt, meist sind das Zitate von Philosophen, die griechisch, oder anderen Sprachen verwendeten, das übersetzen ist nicht selten schwer. Korrekt müsste es lauten, wenn du es emotional schaffst (sofern du Emotionen besitzt)

      2 Verlangen. handeln das aus Verlangen resultiert, sit imemr egoistisch, da es nur dann in Handeln mündet, wenn Verlangen da ist. Siehe Kant. Das braucht man ja nicht weiter thematisieren.

      3 Müssen. Wer bitte definiert denn einen Wert, den man einhalten muss. Solange man keinen Wert für sich definiert hat, resultiert Handeln doch einzig und alleine aus Verlangen, ist das Verlanen weg, handelt man nicht. Doch hat man feste Were, dann MUSS man eben auch dann handeln, wenn dieser Wert durch das Handeln des Menschen, dessenüber man keine Verlangen hat, durchsetzen. Zumindest, wenn man kein Heuchler der eigenen Werte sein will. Ohne Werte kann es keine Ethik geben. Insofern sit die Frage, ist der Autor der Ehtik verschrieben , oder ist es jemand, der Radikal Egoismus, schlechten, oder jenseits von gut und Böse, Gutheißt. Beides ist mit diesen Zitat auslegbar.




      Kommentar



        "

        Warum sollte man sich überhaupt um etwas sorgen, kümmern oder gar helfen bzw. retten, wenn man sich selbst schon nicht helfen bzw. retten kann.
        Eine fantastische Einstellung!"



        Das wirkt in der Tat ziemlich egoistisch.
        Wenn man allerdings dem Leben an sich keinen Wert beimisst oder es gar mit Leiden gleichsetzt, dann bedeutet diese Aussage u.U. nur, dass man nicht dabei mitwirken möchte, das Leiden der Welt und der anderen noch weiter zu maximieren.[/QUOTE]

        Deine Interpretation verlässt aber jeglichen Interpretationsspielraum den das Zitat zulässt und hat nichts mehr mit dem Inhalt der Äußerung von LF zu tun.
        Ich würde soweit gehen, das LF's Aussage nicht nur egoistisch ist. Nein, sie zeugt von tiefster Menschenverachtung.
        Er will sich ja nicht nur nicht an weiteren Zunahme des Leidens beteilige, das Leiden Anderer ist ihm Sch...egal,
        Zu seinen Wertvorstellungen gehört es nicht durch sein Handeln Anderen kein Leid zuzufügen oder zu verschlimmern. Sein Handeln orientiert sich rein daran sein eigenes Wohlbefinden zu mehren, ohne Rücksicht auf Andere.

        Woher nimmt so einer eigentlich dann das Recht sich zu beschweren, dass Andere Ihn ungerecht behandeln, zumal dann, wenn man als Maßstab für Gerechtigkeit nur seine eigenen verkorksten Wertvorstellungen nimmt und nicht als universellen Anspruch.

        An dem Sachverhalt ändert auch sein pseudophilosophisches Todgequatsche.
        It's a terrible knowing what this world is about

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          Zitat von KlausB Beitrag anzeigen

          Warum sollte man sich überhaupt um etwas sorgen, kümmern oder gar helfen bzw. retten, wenn man sich selbst schon nicht helfen bzw. retten kann.
          Eine fantastische Einstellung!"



          Das wirkt in der Tat ziemlich egoistisch.
          Wenn man allerdings dem Leben an sich keinen Wert beimisst oder es gar mit Leiden gleichsetzt, dann bedeutet diese Aussage u.U. nur, dass man nicht dabei mitwirken möchte, das Leiden der Welt und der anderen noch weiter zu maximieren.
          Deine Interpretation verlässt aber jeglichen Interpretationsspielraum den das Zitat zulässt und hat nichts mehr mit dem Inhalt der Äußerung von LF zu tun.
          Ich würde soweit gehen, das LF's Aussage nicht nur egoistisch ist. Nein, sie zeugt von tiefster Menschenverachtung.
          Er will sich ja nicht nur nicht an weiteren Zunahme des Leidens beteilige, das Leiden Anderer ist ihm Sch...egal,
          Zu seinen Wertvorstellungen gehört es nicht durch sein Handeln Anderen kein Leid zuzufügen oder zu verschlimmern. Sein Handeln orientiert sich rein daran sein eigenes Wohlbefinden zu mehren, ohne Rücksicht auf Andere.

          Woher nimmt so einer eigentlich dann das Recht sich zu beschweren, dass Andere Ihn ungerecht behandeln, zumal dann, wenn man als Maßstab für Gerechtigkeit nur seine eigenen verkorksten Wertvorstellungen nimmt und nicht als universellen Anspruch.

          An dem Sachverhalt ändert auch sein pseudophilosophisches Todgequatsche.

          Liest du eigentlich, wer die Zitate schreibt, du ansprichst (machst du ja öfter nicht)? Ich sprach von Sorgen. Nicht von (nicht)Helfen.
          Das Zitat was du zitierst ist nichtmal von mir... und meine Begründung, hast du vermutlich weder gelesen, oder verstanden, da du sie ja gar nicht beantwortest.

          Frage dich doch:

          Hilft du nur, wenn du besorgt bist?
          Also hilfst du nicht, wenn du nicht besorgt bist?
          Was machst du dann, wenn du es nicht mehr bist?

          Lies doch mal was Egoismus bedeutet.

          Ich mache das nicht, und das habe ich mehrfach, nicht nur hier, begründet, und nicht nur begründet, sondern auch so gehandelt.

          Das Totgequatsche kannst du ja gerne kontern, welches ich von Kant übernahm, (man nennt das in der Philosophie Denken, ich kann ja gerne Kant zitieren, aber der quatscht Wohl auch alles tot?), und welches bis heute noch nie jemand konterte. Aber Kant hatte wohl auch keine Ahnung? Gib mir im übrigen mal ein einziges Beispiel, wo ich so handelte, wie du es beschreibst ... und dann frag dich, wie viele du finden wirst. Und dann frag dich, wie du deinen Beitrag wertest, denn du nicht begründest.

          Du verwendest Begriffe völlig falsch. Eine Menschenverachtung zB, bedeutet, dass man etwas verachtet. Misst man etwas weder einen positiven noch negativen Wert bei, weil man keine Werte an sich sieht, kann man auch nichts verachten. Ich schreibe ja auch gerne mit Menschen ohne philosophischen Hintergrund, aber ein Mindestmaß an geistiger Aktivität sollte man bei einer Diskussion, an der man sich beteiligt, auch anstreben. Zumindest mal Wörter korrekt verwenden und Zitate denjenigen zuordnen, der sie schrieb.

          iUnd im übrigen, um es dir einfacher nahezubringen. Das Leben hat entweder den höchsten Wert an sich, oder keinen, wie soll somit eine Verachtung möglich sein? Das ist rein, wenn man denkt, gar nicht möglich. Zumindest nicht, das mir das bekannt wäre. U(nd wenn du weiter denkst, wenn man dem Leben keinen Wert beimisst, warum sollte man sein wohl, was ohne der Vorstellung des Lebenswertes nicht existieren kann, vermehren? Etwas was nicht vorhanden ist, lässt sich schlicht nicht vermehren.

          Aus psychologischer Sicht mag man zwar zwischen diesen Polen leben und handeln, aus philosophischer Sicht ist es aber Unsinn und genau das Kritisiert Kant in einem Werk: "Die Kritik der reinen Vernunft": Lies mal zu Marc Aurel, Seneca oder Kant: http://www.ciando.com/img/books/extr...7321128_lp.pdf

          Welche Philosophen kennst du denn, die deiner Ansicht nach konform gehen? Hast du jemals welche gelesen?
          Zuletzt geändert von letzte Frage; 13.04.2019, 20:31.

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            Zitat von letzte Frage Beitrag anzeigen
            ...
            Das Zitat was du zitierst ist nichtmal von mir... und meine Begründung, hast du vermutlich weder gelesen, oder verstanden, da du sie ja gar nicht beantwortest.

            …. Eine Menschenverachtung zB, bedeutet, dass man etwas verachtet. Misst man etwas weder einen positiven noch negativen Wert bei, weil man keine Werte an sich sieht, kann man auch nichts verachten.....
            Der erste Absatz in meinem Zitat stammt schon von Dir.

            Im Zusammenhang mit Menschen (auch anderen Lebewesen) ist es schon Verachtung, wenn man ich als etwas ohne jeglichen Wert, also als wertlos betrachtet.
            Also bestätigst Du schon wieder Deine Menschenverachtung.
            Auch in Deinem bisherigen Handeln zeigst Du Deine Geringschätzung (der Wortsinn von "Verachtung") jedes Anderen außer Dir selber.

            Man kann auch mit der Wiedergabe von Erkenntnissen weiser Menschen Leute Totquatschen, wenn diese nur peripher das Thema tangieren aber nicht wirklich zur Aufklärung des Sachverhaltes geeignet sind.
            Zuletzt geändert von KlausB; 13.04.2019, 20:39.
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              @Klaus,

              ich habe mich bei dem Satz „das wirkt in der Tat ziemlich egoistisch...“ nicht auf das Zitat von smoykies Äußerung bzw. deren Interpretation von seiner Äußerung bezogen, sondern auf LFs ursprüngliche Aussage.
              Ich bin nicht um den Planeten / Umwelt besorgt, sicher nicht auch anhand es Plastiks, auch wenn ich derartiges Zeug nicht kaufe (kaufen würde, könnte ich noich einkaufen). So wie sich die Menschheit gegenseitig aufhetzt, aufhetzen lässt, wird der nächste Weltkrieg eh kommen und dann in den Flammen der Atombomben auch das Mikroplastik vernichten (wie die Menschen, jetzigen Kinder, zukünftigen Kinder usw), da ich das aber wohl weder selber erleben werde, noch Kindnr gezeugt habe, ist mir die Umwelt weit weniger wichtig, wie mein Leben und wenn ich nichtmal das retten kann, warum sollte ich mich um die Umwelt sorgen, in der ich nicht mehr leben werde. Ich meine nur, hätte ich Kinder, müsste ich das, mmn, zumindest bedenken. Da diese das durchaus, Kriege wie auch Umweltvergiftung und Krankheiten, etc pp, miterleben würden.

              Ich woltle nur den Widerspruch aufzeigen, soviele halten sich für verantwoirungsvolle Eltern, aber sieht man in eine Klasse, wird in jeder, oder fast jeder, ein Kind fertig gemacht, was zu unvorstellbaen hohen Zahlen von Suiziden führt. Wie können verantwortungsvolle Eltern Kinder erziehen, die andere in den Suizid mobben, und dazu gibt es genug Videos auf YT, Suizide (zT Abschiedsvideos) wie auch versuche.

              Das hätte ich sicherlich besser darstellen können, aber mir geht’s gerade wieder echt scheiße, so dass man mir solche kleine Nachlässigkeiten nachsehen sollte.
              Diese Aussage ist tatsächlich nicht per se als egoistisch (im negativen Sinne) zu werten.
              LF schrieb hier in der Tat immer nur von „sorgen“, und man muss sich nicht sorgen bzw. emotional mit jemandem oder etwas verbunden sein, um ethisch zu handeln. Man kann das dann aus entsprechenden, rational begründeten Werten im Sinne von Kant tun, aber auch wenn man jegliche Werte ablehnt und jeglichem Leben einem inhärenten Wert abspricht, kann man dennoch in diesem Sinne handeln, weil es keinen logisch begründbaren Grund dafür gibt es nicht zu tun, da das eigene Leben und die eigene Person genauso wichtig oder unwichtig sind wie das Leben anderer, Tiere und der Zustand der Umwelt.

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                Im Zusammenhang mit Menschen (auch anderen Lebewesen) ist es schon Verachtung, wenn man ich als etwas ohne jeglichen Wert, also als wertlos betrachtet.
                Dem Leben einen inhärenten und so jedem Leben in jeglicher Form (respektive jedem Menschenleben, inklusive seines eigenen) keinen Wert zuzusprechen bzw. je nach Betrachtungsweise einen Wert abzusprechen muss m.E. nicht zwangsläufig (menschen)verachtend sein.
                Wenn keinerlei Bewertung vorgenommen wird, dann kann diese Person das Leben respektive ein Menschenleben in ihrer subjektiven Wirklichkeit auch nicht verachten. Andere wiederum mögen das entsprechend ihrer Beurteilung nach ihrem Wertverständnis als menschenverachtend werten.
                OBJEKTIV gesehen menschenverachtend IST das Absprechen des Werts eines Menschenleben meines Erachtens aber erst dann, wenn man seine eigene Person und sein Leben davon ausklammert und/oder danach, also im allgemeinen Verständnis unethisch, handelt.

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                  Zitat von KlausB Beitrag anzeigen

                  Der erste Absatz in meinem Zitat stammt schon von Dir.

                  Im Zusammenhang mit Menschen (auch anderen Lebewesen) ist es schon Verachtung, wenn man (?)ich als etwas ohne jeglichen Wert, also als wertlos betrachtet.
                  Also bestätigst Du schon wieder Deine Menschenverachtung.
                  Auch in Deinem bisherigen Handeln zeigst Du Deine Geringschätzung (der Wortsinn von "Verachtung") jedes Anderen außer Dir selber.

                  Man kann auch mit der Wiedergabe von Erkenntnissen weiser Menschen Leute Totquatschen, wenn diese nur peripher das Thema tangieren aber nicht wirklich zur Aufklärung des Sachverhaltes geeignet sind.
                  Also bei deinem Fragezeichen, ist das ein freudscher Versprecher oder ein Vertipper? Da kann man viel interpretieren, aber wenigstes hast du mal einen Gedanken, der nicht per se falsch ist, nieder geschrieben.

                  Meinst du.

                  Sich oder
                  Dich, ?

                  Passt nämlich beides in dein Zitat, und so sieht man, wie ein Wort an sich einen völlig anderen Kontext schafft.

                  Zunächst einmal was verstehst du unter Verachtung? Laut Duden:
                  "Verachtung bedeutet das geringschätzen eines Wertes" ... sobald ein Wert jedoch nicht mehr vorhanden ist, kannst du nicht mehr geringschätzen.

                  Wie möchtest du etwas schätzen, wenn du kein Maß hast dies zu messen?

                  Eine Verachtung kann immer nur dann existieren, wenn Dinge an sich einen Wert haben, man sich etwa selber einen Wert beimisst, wie die Nazis, anderen diesen aber (hier noch dazu unbegründet) abspricht. In diesem Kontext wäre das absprechen des Wertes des Lebens eines Menschen, beim gleichzeitigen wertschätzen des eigenen, auch hier noch eine Verachtung.

                  Querverweise zu philosophischen sehr lange durchdachten Konzepten sind in der Philosophie üblich. Selbst in Studien führt man an XY (Quelle 1,Quelle 2) an. Zudem findest du auf Youtube Videos die grob eine Argumentation ermöglichen.

                  Ich gehe mit Kant nicht konform, wie ich schrieb, aber im weiteren hast du Recht, dass ich eine philosophische Bildung voraussetzt, dies aber dadurch, da du meine Gedanken als (pseudo)Philosopisch bezeichnest, ich dir aber Philosophen oder einen nannte, der diese angerissenen Gedanken sehr präzise ausführte, ls notwendig erachte. Somit kann nur mein eigener Gedanke pseudophilosopisch sein, nicht aber der ganze Beitrag.

                  Wenn du das Thema nur streichst, dann kannst du über dieses nicht urteilen.

                  Im weiteren sehe ich zwar noch nicht im Leben an sich einen Wert, aber in der Möglichkeit zu leben, spolange ich oder jemand will, also solange (Menschen) es möchten. Und das hat meines Wissen bisher noch kein Philosoph je begründet, lässt sich aber begründen. Daraus lassen sich dann auch konsequent gelebte Werte ableiten, selbst wenn man sein eigenes Leben nicht mehr als wertvoll betrachtet, und auch, wenn man keine Emotion hat.

                  Ich schreibe philosophische Abhandlungen die ich auch mit Leuten bespreche, die ihr ganzes Leben damit verbrachten und auch diese sehen die Gedanken als wertvoll und können sie nicht kontern, da frage ich mich, wenn du zumindest die bekanntesten unserer Zeit nicht kennst, wie möchtest du ein Argument, das du selbst nicht konterst (bis auf den letzten Beitrag, er aber nicht zuende gedacht ist) entwertet.

                  Im übrigen, ein Beispiel das du ja kennen könntest, da du es im Zitat hast. Schopenhauer lehrte Menschenverachteneden Pessimismus, warf man ihm immer wieder vor. Was machte er mit seinem Erbe? Er spendete es, zum Teil an gemeinnützige Organisationen.

                  Und im weiteren, was du meinst sit eine MenschenENTWERTUNG. Das ist wieder was alsweres, aber auch das setzt vorsaus, dass etwas einen Wert besessen hat. Etwas, was keinen Wert besessen hat, kann man auch nicht entwerten.

                  Wenn du einmal Schopenhauer liest, wirst du merken, wie das zu verstehen ist, auch wenn ich mit Schopenhauer, wie auch mit Kant breche. Persönlich sehe ich es immer noch so an, dass der Mensch seinem Leben einen Wert beimessen kann, oder nicht, nur weil ich das nicht tue, heißt das nicht, dass ich meine diesen Wert anderen nicht beimessen zu können, und daraus ist zu schlussfolgern, wenn die Zeit für mich keinen Wert hat, dann schenke ich sie doch jemanden, der daraus einen Wert für sich gewinnt. Das ist das exakte und einzige gegenteil von Egoismus, wenn man Meditation ausklammert.

                  Und ob das Leben an sich einen Wert hat, das schwankt bei mir wie das Wetter. in letzter Zeit spreche ich lieber von Möglichkeit zu leben, solange man möchte, denn das ist das einzige, was in meinen Augen objektiv, auch druch Schopenhauer begründet, einen Wert haben kann, und zwar durch deen Wertgeber, und niemanden anderen. insofern kann ich keinen Menschen entwerten, wenn er sich selbst einen Wert beimisst, sofern die Messung korrekt ist. (Er keine Minderwertigkeitskomplexe hat, sondern auf philosopischen Überzeugungen seine Meinung basiert). Würde ein Mensch keinen Wert sich selbst beimessen dürfen, dann wäre die Menschenrechtsharta auch absurd, da sie dies im übrigen explizit anführt.

                  Denn hat das Leben immer einen Wert, dürfte man es sich selbst unter schwersten Schmerzen und vorherbestimmten unausweichlichen tot nicht nehmen, so argumentiert die CSU.


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                    Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                    ...
                    OBJEKTIV gesehen menschenverachtend IST das Absprechen des Werts eines Menschenleben meines Erachtens aber erst dann, wenn man seine eigene Person und sein Leben davon ausklammert und/oder danach, also im allgemeinen Verständnis unethisch, handelt.
                    Dann sind wir uns ja einig. Der Teil vor dem "und(oder" entspricht exakt der Aussage LF's über sich selbst. Ober dann tatsächlich unethisch Handelt ist optional (obwohl es auch dafür Anhaltspunkte gibt).
                    Bereits das sich Sorgen m die Lebensumstände oder nicht Sorgen beinhaltet Wertschätzung oder nicht.
                    Wobei es nicht nur um Menschenleben geht, sondern auch um die Qualität des Lebens das man Anderen zubilligt.
                    Zuletzt geändert von KlausB; 13.04.2019, 21:09.
                    It's a terrible knowing what this world is about

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                      Zitat von KlausB Beitrag anzeigen

                      Dann sind wir uns ja einig. Der Teil vor dem "und(oder" entspricht exakt der Aussage LF's über sich selbst. Ober dann tatsächlich unethisch Handelt ist optional (obwohl es auch dafür Anhaltspunkte gibt).
                      Bereits das sich Sorgen m die Lebensumstände oder nicht Sorgen beinhaltet Wertschätzung oder nicht.
                      Wobei es nicht nur um Menschenleben geht, sondern auch um die Qualität des Lebens das man Anderen zubilligt.
                      Also ...

                      1 Eine Emotion ist eine irrationale Handlung / ein Gefühl des Unbewusstsein. Ich kann Angst haben, mich um mein Herz sorgen, was Hypochonder machen, aber was hat das mit der rationalen Gefahr zu tun?

                      2 Setzt eine Sorge voraus, dass man Sorge haben kann. Hat man keine Sorge, kann man sie logischerweise, egal was man Denkt, nicht haben.

                      3 Welche Anhalte gibt es denn? Ich will nicht ausschließen, dass es jemals welche objektiv gegeben haben konnte, ich wüsste nur keinen. Gleichwohl fallen mir Leute ein, die unbegründet immer andere beschimpfen. Wenngleich, siehst du dich davon ausgenommen ? Hast du nie Unrecht getan? Glaubst du das wirklich?

                      Wenn ich im Sinne meiner Werte entgegen handle, dann halte ich das mit Seneca und überdenke, sofern es Schmerzen es zulassen, mein Handeln und versuche es zukünftig zu vermeiden. Jeder der dies nicht tut, ist schlicht unreflektiert und unreflektierte Menschen handeln immer unmoralisch, der Moral gegenüber, der sie sich verschrieben haben. Das nennt man dann Heucheln.

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                        Eine Kette fachlicher Argumentation mit einem Ergebnis welches offensichtlich einem oder mehrerer dieser Argumente zuwiderläuft ist dann fachlich nicht mehr begründet, also pseudofachlich.
                        Es sei denn das Ergebnis folgt aus dem Schaffen neuen Wissens, was bei Deinem Gequatsche offensichtlich nicht der Fall ist.
                        It's a terrible knowing what this world is about

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                          Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
                          Eine Kette fachlicher Argumentation mit einem Ergebnis welches offensichtlich einem oder mehrerer dieser Argumente zuwiderläuft ist dann fachlich nicht mehr begründet, also pseudofachlich.
                          Es sei denn das Ergebnis folgt aus dem Schaffen neuen Wissens, was bei Deinem Gequatsche offensichtlich nicht der Fall ist.
                          Ja du kommst immer mit Schopenhauers Argumenten der Pseudoargumente. Du musst schon meine Kette nennen, und nicht eine Kette.
                          Und wenn das nicht möglich ist, frage dich warum...

                          Wenn ich mich so oft Widerspreche, warum frühst du diese nicht an, so wie ich oben deine?
                          Willst du das Gespräch mal mit echten Philosophen führen? Dann bin ich gespannt, wie die Diskussion verläuft.
                          Zwar weiß ich es, aber es würde mich interessieren wie du dann antwortest.

                          Btw hast du eigentlich mal mehr von Schopenhauer gelesen, wie dein Zitat?
                          Denn du widersprichst, ohne zu begründen, den Philosophen, denn du lange zitiertest.
                          Zuletzt geändert von letzte Frage; 13.04.2019, 21:30.

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                            "
                            Hast du nie Unrecht getan? Glaubst du das wirklich?
                            "
                            Beides "Nein".
                            Aber bei Dir kann Unrecht nur sein, was Dir selber Schaden zufügt, denn um zu reflektieren ob man gegenüber jemand anderem Unrecht getan hat, also ihm geschadet hat, muss man erst einmal um das Recht eines Anderen sorgen, was Du laut eigener Aussage ja nicht tust.
                            It's a terrible knowing what this world is about

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                              Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
                              "
                              Hast du nie Unrecht getan? Glaubst du das wirklich?
                              "
                              Beides "Nein".

                              Wenn du beides verneinst, ist eine moralische Überlegenheit schwer zu halten. Da kommen wir nämlich zu einem Kapitel meines Buches, Moralische Bilanz.

                              Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
                              Aber bei Dir kann Unrecht nur sein, was Dir selber Schaden zufügt, denn um zu reflektieren ob man gegenüber jemand anderem Unrecht getan hat, also ihm geschadet hat, muss man erst einmal um das Recht eines Anderen sorgen, was Du laut eigener Aussage ja nicht tust.
                              Wie willst du das begründen?

                              Ich kann erkennen, was mir Schmerz zufügt, ich kann erkennen, was meine Lebenszeit verkürzt, ich kann erkennen, was Lebensqualität verkürzt.
                              Um dies zu erkennen, muss ich weder mir, noch dem Leben an sich einen Wert zusprechen. Oder Angst oder Sorge haben.

                              Wenn ich aber davon ausgehe, dass dies ein anderer kann sieht dies anders aus. Weiter kann ich Lebenszeit und Qualität, nicht aber Leben an sich im Augenblick einen Wert zusprechen (ich bin mir die sprachliche unpräzision des Gedanken bewusst, aber mal sehen ob es relevant wird ihn auszuführen), so kann ich dadurch Recht oder Unrecht, wobei diese Begriffe auch falsch sind sondern moralische Qualität einer Handlung korrekter wäre, erkennen, ... und dies als Wert definieren, und danach handeln.

                              Ich präzisiere doch noch einmal.

                              Wenn das Leben weder Qualität noch Zeit hat, welchen Wert hat es dann?

                              Warum brauche ich zum moralisch handeln eine Emotion?

                              Ich habe einmal von einen "Psychopat" gelesen, also laut ICD-10 ein Mensch der ohne Gefühle geboren wurde (ein Zustand denn ich durch Medikamente auch kenne, oä). Er hatte niemanden etwas schlechtes getan und versucht moralisch zu leben. Ist dieser Mensch unmoralisch gewesen, oder ist er es, so denn er noch lebt?

                              Und waren die Bewohner im KZ Dorf, die sich um die KZler sorgten, moralisch, nur weil sie sich sorgten, nicht aber handelten?

                              Du gehst immer noch davon aus, dass man eine Emotion benötigt, um zu handeln (dann handelt man aber immer egoistisch, google den Begriff mal).
                              Nur das Handeln kann einen geheuchelten Wert, von einem echten Wert unterscheiden. Und hier nur das Handeln was mit Wert, und mit Emotion, wie auch ohne beiden gleich konstant ist. Sonst sind es Blätter im Winde der Emotionen.

                              Ich habe in der Zeit, in der ich das Leben bejahte und mich auch um andere Sorge, nicht mehr gespendet, wie in der Zeit, wo ich das nicht tat, mehr sogar, ich habe in der Zeit, wo ich mich nicht Sorgte, weil ich keinen Lebensinn sah (bis auf meine Krankheitsphase), mehr gespendet, weil ich für das Geld keinen Sinn sah.
                              Handelte ich dadurch unmoralischer? Mehr moralische Handlung, nur keine Emotion, = unmoralischer handeln?
                              Oder unmoralischer Leben?

                              Unmoralischer wie der, der sich um andere sorgt, sich aber einen Diamantohring kauft, sobald er im Lotto gewinnt?
                              Oder aber die Welt mit Plastik verschmutzt?
                              Oder sich gegenseitig gegen andere aufstacheln lässt?

                              Du verwechselt handeln aus Denken, mit handeln aus Emotion, sofern du unter Sorge eine Emotion verstehst. Was genau du unter Sorge verstehst, müsstest du erstmal genauer bezeichnen. Sorge impliziert immer Angst, es gibt aber einen Punkt, an dem man Angst abgelegt hat, wenn man nur aus Angst, für sich, oder andere, handelte, dann würde man zwangsläufig deiner Argumentation lautend menschenverachtend sein, wenn man keine Angst mehr hat ...

                              Falls du mal die Stoiker last, die handelten alle sehr menschenfreundlich, und sprachen dem Leben gar keinen Wert zu.
                              Aber die, die es taten, die handelten ohne Zweifel menschenverachtend.

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                                Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
                                "
                                Hast du nie Unrecht getan? Glaubst du das wirklich?
                                "
                                Beides "Nein".
                                Aber bei Dir kann Unrecht nur sein, was Dir selber Schaden zufügt, denn um zu reflektieren ob man gegenüber jemand anderem Unrecht getan hat, also ihm geschadet hat, muss man erst einmal um das Recht eines Anderen sorgen, was Du laut eigener Aussage ja nicht tust.
                                Und um es nicht "tot zu watschen" eine ganz einfache Antwort darauf. Selbst wenn ich meinem Leben keinen Wert beimesse, weiß ioch, dasseine Gewehrkugel es Beendet, schlägt es durch mein Hirn.

                                Wenn ich nun davon ausgehe, dass ein andere Mensch seinen Leben einen Wert beimisst.

                                Warum muss ich mich dann um mich oder ihn sorgen, um zu wissen, dass ich unrecht tue.
                                Und mehr noch, warum sollte ich es unterstützen, da ich durch meine Einstellung gar keine Steigerung meines Lebenswertes erreiche?

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