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    Vielleicht, weil bei MG im Krankheitsverlauf die ACH-Rezeptoren zerstört werden?
    It's a terrible knowing what this world is about

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      Es heißt aber: Muskelerkrankunge, insb. MG....es wird also nicht nur MG genannt, aber die insbesondere.
      und eine MH habe ich ja nicht.

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        Alles was in die Kommunikation des Nervensystems mit den Muskeln eingreift ist potentiell ein Verstärker für die Muskelerkrankung.
        Wie auch alle anderen Wirkstoffe, die in den Muskelstoffwechsel eingreifen könnten.

        Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass selbst Medis die die Erkrankung angeblich nicht beeinflussen fatal sein können.
        Von einer Pille eines nichtsteriodalen Antrheumatikums hab ich 3 Monate was gehabt, obwohl es hieß, dass das ie Muskeln nicht beeinflusst.
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          Ich frage mich, wie das möglich ist, dass eine Tablette so krasse Auswirkungen haben kann...?
          ich fürchte, ich kann das Medikament nicht weiternehmen, zumindest nicht in der Dosis. Die NW sind zu stark, und durchschlagend helfen tut es auch nicht.
          Ich bin auch definitiv schwächer, die Gangstörung ist ausgeprägter...

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            Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
            Ich frage mich, wie das möglich ist, dass eine Tablette so krasse Auswirkungen haben kann...?
            ...
            Hätte ich auch nicht gedacht. Aber ca. 2 Std. nach der Einnahme habe ich Muskelkrämpfe von der übelsten Sorte bekommen. (Ich hatte vorher noch nie Muskelkrämpfe, außer in der Jugendzeit mal Muskelkater wenn ich's übertrieben hatte) So stark, dass ich kaum noch laufen konnte, was damals ansonsten noch einegermaßen ging. Am nächsten Tag (habe die natürlich sofort abgesetzt) waren hatten die Krämpfe wenigstens soweit abgenommen, dass ich wieder so rumhumpeln konnte. Die Krämpfe hatte ich einige Wochen dauerhaft mit abnehmender Tendenz und dann mehrmals täglich. Weg waren die erst nach ca. 3 Monaten.

            Das war ein COX-2-Hemmer. Da soll sowas gelegentlich vorkommen. Bei diesem Medikament stand das allerdings nicht in der Packungsbeilage.

            Die chronische Sehnenentzündung wegen der Arthrose im Knie behandel ich jetzt anders.

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              Kann auch sein, dass schon ein Mangel an ACh besteht, generell verstärken Anticholinergika Muskelschwächen erheblich. Hatte mal mit einem geredet, der hatte sich - absichtlich - eine handvoll Tollkirschen als "Cocktail" einverleibte (hat's ja überlebt, darum war er auch im KH), der konnte kaum noch stehen. Wenn du ev eh schon eine Blasenatonie hast, die zB mit Cholinergika behandelt werden könnte, würde sich das noch weiter verstärken. Im übrigen sind die Medis nicht so ohne, bzgl Sättigung und Atemtrieb. Was hast du denn bekommen?
              Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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                Ich habe seit einiger ein Probleme mit dem Blasenkatheter (kann passieren, denn für 10 Jahre plus sind die eigentlich nicht gedacht), und seit zwei Wochen heftige Schmerzen in der Blase um den Katheter herum. Eine richtige Infektion ist es aber nicht.
                ich vermute, dass die Blasenschleimhaut entzündet ist durch die ständige mechanische Reizung. Und durch diese Reizung „lleckt“ jetzt der Urin neben dem Katheterloch heraus, was natürlich normalerweise nicht passiert bzw. passieren sollte.
                Alles zusammen meinte der Urologe, ich soll mal eine geringere Dosis von Spasmex/Trospiumchlorid ausprobieren um die Blase zu beruhigen. Normalerweise wird das Medikament bei spastischer Blase oder Überaktivität mit Inkontinenz benutzt, was ich ja nicht habe.

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                  Bei mir ging es um die Arthrose im Knie.
                  Das war Meloxicam, ein COX-2-Hemmer.

                  Irgenwie ist das mit den Muskeln und Medikamenten bei mir mittlerweile sowieso schwierig.
                  Bei der Arthrose geht das selbst mit Diclofenac-Salbe nur 1-2 Tage gut bevor der anliegende Muskel schwach wird. Oral hilft das nicht.
                  Das Problem sind auch nicht Schmerzen im Knie, sondern die dadurch verursachte Entzündung der Patellasehne.
                  Zuletzt geändert von KlausB; 08.03.2020, 23:06.
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                    Also ich würde mir 3 mal überlegen, bei Magen/Darmprobleme ein Anticholinergikum zu nehmen. Gegen Blasenspasmen würde ich noch eher ein Benzo nehmen, wenn das von den NW her geht, wirkt zwar auch anticholinerg, aber wesentlich stärker gegen Blasenspasmen.
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                      Ich schrieb ja: ich lehne diese Medikamente normalerweise auch ab. Und es sollte auch nur für einen kurzen Zeitraum sein, zur Beruhigung. Benzo wirkt auf Blasenspasmen? wäre mir neu.

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                        Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                        Ich schrieb ja: ich lehne diese Medikamente normalerweise auch ab. Und es sollte auch nur für einen kurzen Zeitraum sein, zur Beruhigung. Benzo wirkt auf Blasenspasmen? wäre mir neu.
                        Ich weiß nicht so ganz, du hast Blasenspasmen und Schmerzen oder nur Schmerzen? Das Medi wirkt ja nur gegen Blasenspasmen, aber ist halt bei AD und Darmproblemen schon nicht ohne, das sind Benzos aber auch nicht. Naja, Benzos werden normal nicht bei Harnverhalt verschrieben, wirken da aber ua schon recht gut. Ic würde eher ein Schmerzmittel testen, vielleicht Novalgin oder sowas.
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                          Es sind glaube ich zwei Probleme. Ich habe keine Blasenkrämpfe als Schmerzen, sondern Wundschmerzen wohl durch die mechanische Reizung. Aber diese löst vermutlich kleine Kontraktionen der Blase aus, was den Urin durch das Katheterloch auslaufen lässt. Und so kann das erst recht nicht abheilen.
                          Das Grundübel ist die vermutlich mittlerweile völlig überreizte Schleimhaut nach über 10 Jahren Blasenkatheter....
                          Der Witz ist; ich hatte von meiner Blase keine Besserung her, aber ansonsten alle heftigen NW eines Anticholingerikums auf das autonome Nervensystem plus die Zunahme der Schwäche.
                          Ich hatte dem Urologen schon gesagt, dass ich nicht glaube, dass das Medi etwas bringen würde, aber naja....Antibiotika wollte ich auch nicht nehmen, weil es Unsinn wäre.

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                            Normal nimmt man halt Schmerzmittel? Grundsätzlich dienen die Medis ja auch anderen Ursachen. Was öfter hilft, hab den Tipp sogar von einer Ärztin, ist Hafertee. Klingt unseriös, wirkt aber oft sehr gut bei Harnwegsinfekten, die Ärztin meinte, bei ihrem Sohn - der hatte dauernd Entzündungen - besser als AB. Sonst würde ich was entzündugnshemmendes nehmen, kann man ja was leichtes antesten. Ich würde das Medi eher absetzen. Im übrigen, warum sollte AB nicht helfen? Mit Katheter hast du sicher Keime im Harn, die entzünden geschädigte Schleimhäute und dann verstärkt sich das wechselseitig, auch ohne einem richtigen Infekt.
                            Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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                              Die machen aber nichts an der Entzündung. ASS hilft etwas, aber nicht durchschlagend, und kann ich auch nicht in höheren Dosen nehmen, Ibu geht gar nicht. Novalgin geht, hilft aber nicht wirklich. Und es ist ja keine Infektion im eigentlichen Sinne, auch wenn du recht hast, dass man mit einem Katheter immer Keime im Urin hat.

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                                Wenn Du in einem Stadium, wo es noch keine nachgewiesene Entzündung ist und es erst im Laufe der AB-Therapie zu einer bakteriellen Infektion kommt. was bei der bestehenden Reizung des Gewebes sicher leichter möglich ist, riskierst Du, dass Du Dir resistente Bakterien heranzüchtest. Das ist sicher das Letzte, was Du gebrauchen kannst.

                                Das mit den Benzos soll wohl ein Witz sein. Die sind doch kein Allheilmittel.
                                Zuletzt geändert von KlausB; 09.03.2020, 19:43.
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