Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Probleme beim Autofahren

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Probleme beim Autofahren

    Hallo,

    ich habe mir kürzlich ein anderes Auto gekauft, einen Automatik, und hab dummerweise meinen Miniumbau am Boden den Behörden gemeldet! Bei der anschliessenden Probefahrt bin ich prompt als untauglich - zu wenig Bremskraft in den Beinen- ausgemustert worden.

    Die daraufhin fällige Untersuchung beim Amtsarzt hat natürlich auch nix Neues ergeben, jetzt soll ich mein "Können" an einem Fahrsimulator demonstrieren, damit die Behörde dann weiss, ob und unter welchen Auflagen ich noch fahrtauglich bin. Schöner Mist!!

    Ich könnte mir z.B. einen Bremskraftverstärker einbauen lassen, habe aber Angst, dass ich dann nur noch am Bremsen bin, da mein Auto eh schon auf wenig Druck reagiert, oder die Handbedienung wurde vorgeschlagen. Da hab ich aber auch so meine Bedenken weil ich glaube, dass ich mich dann von der Schulter her ziemlich schnell verspannen werde und dann das Autofahren auch keinen Spass mehr macht. Leider ist das für mich jedoch die einzige Möglichkeit, mobil zu sein/bleiben.

    Hat irgend jemand eine Idee bzw. schon Erfahrungen mit einem Autoumbau?

    Vielen Dank für eure Hilfe und einen lieben Gruss

    Sandra
    Zuletzt geändert von tomsa; 06.04.2010, 09:01.

    #2
    Hallo Sandra,

    da hast Du ja etwas losgetreten - schön'n Schiet!

    Die richtige Lösung für Dich hat vielleicht dieser Anbieter:



    Zum Thema Bremsen gibt es spezielle Angebote:



    Viel Erfolg bei der Suche nach der richtigen Lösung für Dich!

    Archi
    Archi

    Kommentar


      #3
      Guten Morgen liebe Sandra,

      ...mein Freund fährt morgen bezüglich eines Umbaus in eine Spezialwerkstatt!Dort kommt dann ein Gutachter, der sich sowohl die Behinderung, wie auch das Auto anschaut!
      Parallel schaut auch der Tüv, ob die erdachten Umbauten gehen!Mein Freund hat zwar vorallem Probleme beim Aussteigen, aber auch die Beine werden schneller müde und es wurde ebenfalls über eine Lenkradbedienung nachgedacht!
      Werde Dir aber gerne Bescheid geben, wenn ich was Neues weiß!Ärger Dich möglichst nicht mehr, denn vielleicht ist die neue Möglichkeit, die Dir vorgeschlagen wurde, ja eine WIRKLICHE Erleichterung für Dich!Du bist SICHER schon mit VIIIIIEEEELLLL schwierigeren Situationen klar gekommen....-nicht wahr???
      Lg Katzenauge88

      Kommentar


        #4
        Hallo Archi

        Vielen Dank für den Link, das ist ja wirklich interessant. Ich werde jetzt einfach mal abwarten, wie das Ganze weitergeht - ich habe noch keinen Termin wegen dem Fahrsimulator - und dann mit meiner Umbaufirma reden. Ich werde aber auf jeden Fall "deine" Umbaufirma zur Sprache bringen. Wenn ich gewusst hätte, was man da so lostreten kann, wäre ich sicher einfach so weitergefahren, das neue Auto ist eh im Vergleich zum alten eine Riesenerleichterung und es macht wieder richtig Spass. Meine Unfallstatistik mit einem Vorfall in 22 Jahren spricht ja eigentlich für mich, aber das interessiert in dem Zusammenhang natürlich keinen, da geht`s ums Prinzip und der Mensch wird in ein Schema gepresst und da passt eine mit einer Muskkelkrankheit einfach nirgends rein... Das ist das, was mich so ärgert, es wird nicht geschaut, wie man sonst fährt, man muss einfach 50kg mit dem Bein drücken können und weil ich das nicht hingekriegt hab, durfte ich nicht al mehr alleine heim fahren! Ich bin mir ziemich bescheuert vorgekommen!!

        Hallo Katzenauge

        In der Zwischenzeit hab ich meinen Ärger schon verdaut und harre der Dinge, die da kommen mögen. Eigentlich ist mein Hauptproblem ja auch das Aussteigen, aber so lange ich mich mit eigener Kraft irgendwie aus dem Auto rausmurksen kann, werde ich da nichts machen lassen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass auch da mal der Moment kommen wird, wo`s mir zu blöd wird und ich mich überwinden muss... Ist halt immer schade wenn man dann ein wieder ein Stück "Eigenständigkeit" oder "selber machen können" abgeben muss. Das tut weh und drum wird es rausgezögert, so lange es geht. Aussenstehende können das nicht begreifen und selber denke ich auch manchmal rückblickend, ich hätte mir die ein oder andere Mühsal ersparen können, aber der Dickkopf...

        Viel Erfolg deinem Freund!

        Liebe Grüsse
        Sandra

        Kommentar


          #5
          Guten Morgen liebe Sandra,

          Du hast Recht mit Deiner Aussage, daß Jemand der nicht selbst betroffen ist, kaum nachvollziehen kann, welche Tragweite neue Situationen durch weitere Einschränkungen ergeben!
          Ich probiere es nicht zu verstehen, aber ich kann es "bedingt"nachvollziehen!Mein Freund kämpft bei solchen Entscheidungen erstmal mit sich selbst(und das kann durchaus ein paar Monate gehen) und ich nehme die Entscheidung dann an, obwohl das auch nicht immer leicht ist...
          Auch wenn man Selbst nicht erkrankt ist, so ist man doch immer nah dran und dabei,man leidet, trauert und sondiert immer wieder neu!
          Wenn man erstmal den Entschluß gefasst hat, geht die Umsetzung dann erstaunlich schnell!
          Ich habe lange Zeit nicht verstanden, warum mein Freund sich gegen ein Krankenbett ausgesprochen hat-obwohl er alleine sein Bett nicht mehr(oder nur mit seeeehhhrrr großen Mühen) verlassen konnte!Als dann der Entschluß kam und reifte(auf Rat seines Neurologen), da hat es keine 4 Wochen in der Umsetzung gedauert-da war das Bett da!Und wir möchten es keine Minute missen, denn es bedeutet für uns BEIDE unglaublich viel Freiheit!
          Ich habe gesehen und verstanden, daß jeder auf seine Weise Zeit braucht, um sich mit einer neuen Situation auseinander zu setzen, aber ich sehe JEDEN TAG auch, daß es sowohl für den Erkrankten, wie für die Angehörigen eine enorme Erleichterung bedeutet, wenn man die Hilfsmittel, die einem zur Verfügung stehen, auch nutzt(und es geht vieles so so so viel einfacher)!Aber vielleicht bin ich als Angehöriger und Liebende auch vermessen und wenn ich Dir mit dem Gesagten zu nahe trete tut mir das leid!Du wirst das schon machen, da bin ich mir ganz sicher!
          Ich wünsche Dir schöne Ostern und alles Liebe*Katzenauge88*

          Kommentar


            #6
            Liebe Melissa

            Du bist mir ganz sicher nicht zu nahe getreten, ich weiss ja, wie man sich fühlt und finde es erstaunlich, wie gut du dich da selber reinfühlen kannst, das kann längst nicht jeder Partner/Partnerin !

            Das "Problem" mit dem Pflegebett kenn ich auch. Ich hab es etwa 10 Jahre rausgeschoben, mr einen höhenverstellbaren Lattenrost zu besorgen. Solange es geht, murkst man sich mehr oder weniger mühsam aus dem Bett und letztes Jahr, ziemlich genau vor 12 Monaten ging es bei mir eben nicht mehr. Ich war 5 Minuten auf der Bettkante gesessen und hab überlegt, wie ich jetzt den Hintern hochkriegen, bzw auf die Beine kommen soll. Der Lattenrost wurde plötzlich freiwillig und schnellstens geordert, die 3 wöchige Wartezeit hab ich auf 2 Matratzen liegend überbrückt...Nach dem Einbau liegt meine Matratze jetzt 6cm höher als vorher, man sieht fast nix, und bald gings mir wieder soweit besser, dass ich ihn auch nicht mehr höher stellen musste. Das Ding ist aber so vielseitig und bequem, dass man jetzt auch mal bequem die Füsse hochlagern kann, oder zum Lesen das Kopfteil höher stellt und falls mal wieder was wehtut, müsste ich nur den Knopf drücken...
            Aber der Schritt, gerade wenn`s ums Bett geht, braucht halt schon eine Riesenüberwindung, im Vorfeld denkt man sich, jetzt geht nicht mal das mehr...da kann ich deinen Freund voll und ganz verstehen!

            Was ist eigentlich beim besser-aus-dem Auto-aussteigen rausgekommen, würd mich echt interessieren. Diese Abklärung vor Fremden, auch wenn sie beruflich sowas öfter erleben, ist ja vom Peinlichkeitsfaktor meiner Meinung nach (für den Betroffenen) kaum zu überbieten.

            Liebe Grüsse und euch auch schöne Ostern

            Sandra

            Kommentar


              #7
              Zitat von tomsa Beitrag anzeigen
              Eigentlich ist mein Hauptproblem ja auch das Aussteigen, aber so lange ich mich mit eigener Kraft irgendwie aus dem Auto rausmurksen kann, werde ich da nichts machen lassen.
              Hallo Sandra,
              ich habe mich auch lange Zeit irgendwie aus dem Auto rausgemurkst - um nicht zu sagen rausgequält.
              Mittlerweile bin ich heilfroh über diese Aufstehhilfe: http://www.mobilcenter.de/html/auf-_...ghilfe_bs.html

              Und was das langjährige unfallfreie Fahren betrifft: Ich wünsche dir (und damit auch allen anderen Verkehrsteilnehmern), dass es noch lange so bleibt. Sicher ist es bitter, wenn einem von einer Minute auf die andere das Fahren untersagt wird. Aber vorausschauendes und vorsichtiges Fahren reicht leider nicht immer aus. Und wenn du irgendwann ein Kind auf der Motorhaube hast, ist es zu spät für Vorwürfe.

              Aber ich kann dich gut verstehen... Ich habe - rückblickend betrachtet - auch viel zu lange gewartet mit dem Umstieg auf ein umgebautes Auto. Zum Glück ist nichts passiert...
              Überleg einmal, ob du dir zutraust, mit deinem aktuellen Auto einen Fahrtechnikkurs zu machen. Wenn du bei dieser Vorstellung Bauchweh kriegst, ist es höchste Zeit für einen Umbau.

              LG, Irene
              TAKE IT ISI!

              Kommentar


                #8
                Guten Morgen liebe Sandra,

                so, jetzt finde ich endlich die Zeit Dir zu schreiben...-huijuijui, es war einiges los bei uns!
                Also, es hat sich fast genau das Gleiche ereignet, wie bei Dir!Mein Freund ist als fahruntauglich erklärt worden und muß nun ein neues Auto kaufenOh, wie gut ich Dich jetzt verstehen kann!Erst gebe ich hier neunmalkluge Tipps und wenn es einen selbst betrifft-heult man erstmal 2 Stunden!Man könnte jetzt sagen: ES IST NUR EIN AUTO...., aber so einfach ist es nicht!Es bedeutet für mich und für meinen Partner Unabhängigkeit und es ist eine intensive, neue Konfrontation mit seiner Krankheit!
                Aber nach einer Nacht Schlaf-gespickt mit wunderbaren Albträumen- sah die Welt schon wieder besser aus(d.h.ich wollte nicht mehr den TÜV Mann verhauen)An erster Stelle steht die Sicherheit, sowohl für den Fahrer wie auch für andere Verkehrsteilnehmer und ich denke die Erläuterung des Gutachters waren erschreckend ehrlich und ließen keinen weiteren Widerspruch zu...
                Also der Entschluß ist gefasst und es muß ein neues Auto her(entweder einen Renault Kangoo oder einen VW Caddy???-Frauen und Autos)Er bekommt natürlich ein Automatikauto und spezielle Pedale, wo nur die Füße draufliegen(allerdings darf er "erstmal"nicht schneller als 100 kmh fahren) und ein spezielles Lenkrad(frag mich aber bitte nicht, wie das heißt) damit die Lenkung leichter für ihn ist!Zum Aufstehen wird ein Brett in die Seite eingebaut, damit er sich draufsetzen kann, um das Aufstehen zu erleichtern!Und natürlich sollte das Auto darauf ausgelegt sein, daß er irgendwann evtl einen Rollstuhl braucht!!!
                So, jetzt fährt er erstmal 4 Wochen zur Reha und ich denke auch für ihn wird das ein neuer Schritt und er muß sich damit erstmal arrangieren-genau wie ich!Aber die Tränen sind getrocknet und ich bin frohen Mutes, daß wir das schon irgendwie schaffen(mit einer gesunden Portion Humor)
                Ich hoffe Du hattest ein schönes Osterfest und Dir gehts gut?Lg Katzenauge88

                Kommentar


                  #9
                  Guten Morgen Katzenauge

                  Was soll ich dazu sagen ??? Nach solchen Erlebnissen ist das Selbstvertrauen erstmal hin, aber ich hoffe, dein Freund hat auch die wundersame Gabe, sich einfach nicht kleinkriegen zu lassen.

                  Sicher, man muss vernünftig sein und es soll keiner zu Schaden kommen, aber das Verarbeiten so einer nüchternen Beurteilung durch einen Sachverständigen ist schon eine schwierige Aufgabe. Mich belastet ja bei der Umbauerei ist ja auch noch die Tatsache, dass man dann auf ein bestimmtes Auto angewiesen ist. Bei mir ist es jedenfalls so, dass ich mich ziemlich schnell an Sachen gewöhne und dann dafür Anderes, was ich nicht regelmässig mache, abgewöhne, es einfach nicht mehr hinbringe.

                  Ich hab mir einen Opel Meriva gekauft, ein sehr schönes Auto, ich hab`s inzwischen richtig gern, auch wenn ich zuerst überlegt hab, ob das jetzt der Schuldige an meinem Dilemma sein soll.... Er hat eine Halbautomatik, d.h. man kann entweder automatisch schalten lassen oder einstellen, dass man durch einfaches Antippen die Gänge selber schaltet. Der Fahrersitz lässt sich bis knapp 60cm Höhe verstellen, aber das reicht bei mir trotzdem noch nicht, ich müsste praktisch stehend aus dem Auto rauskommen, damit es wirklich bequem ist. Rollstuhl passt in den Kofferraum rein und man kann ja scheinbar alles machen lassen, dass man ihn nicht selber rausheben und aufstellen muss.

                  Vielleicht kommt ja dein Freund auch mit dem Tipp, sich für bestimmte Unternehmungen einen Rollstuhl zuzulegen, aus der Reha zurück. Ich war bis jetzt einmal zur Reha. Gleich beim Aufnahmegespräch, als der Neurologe mich vom Stuhl auf die Untersuchungspritsche beordern wollte, musste ich den Vorschlag machen, dass er halt meine Reflexe vom Stuhl aus prüfen soll. " Ja wieso, können Sie nicht aufstehen?" - "Doch schon, wir müssen aber dafür den Tisch abräumen (Drucker, Papierzeugs etc), weil ich zum Aufstehen ein bisschen Platz brauche" - "Ja, aber so geht das doch nicht!!" - "Eben, darum bin ich ja hier!"... Freundlicherweise hat er mich dann anschliessend immer in meinem Zimmer besucht und untersucht Meine Physiotherapeutin wollte mir dann für die langen Spitalwege einen Elektrorollstuhl organisieren, aber das wollte ich nicht, ich hab dann einen normalen probiert und war total erstaunt, dass ich auf ebenen Flächen trotz lächerlicher Armmuskeln doch recht flott unterwegs war und sie sogar ein bisschen trainieren konnte.
                  Mir hat die Reha gutgetan, ich hoffe dein Freund kann es geniessen und hat dort eine gute Zeit, damit er dann mit Zuversicht an den Autoumbau gehen kann!

                  Liebe Grüsse
                  Sandra

                  Kommentar


                    #10
                    liebe Sandra,

                    es tut mir leid, daß ich mich jetzt erst melde, aber es war einiges los!Mein Freund und ich waren erstmal in Büsum mit der Familie und haben uns von dem Gesagten des Gutachters erholt;-)Intensive Gespräche mit seiner Mutter/Schwester haben mir es noch um einiges leichter gemacht und ich war froh über die Ehrlichkeit-das hat uns ein großes Stück näher gebracht!
                    Etwas erfreuliches-wir ziehen zusammen und wir sind beide schon ganz aufgeregt, was uns die Zukunft noch so bringt...
                    Zur Zeit ist er in der Reha-oh mein Gott-ist das da trostlos!Aber mein Freund sieht es praktisch;-)-wie eigentlich immerIhm scheinen die Behandlungen gut zu tun und er ist ein kleines bißchen beweglicher, aber vorallem sicherer!Das ist die Hauptsache und ich freue mich für Ihn!Werde nächstes Wochenende hinfahren und dort über Nacht bleiben(damit er mir emotional nicht verwahrlost)!Der medizinische Dienst hat sich nach der Reha angemeldet, weißt Du was da auf einen zukommt(haben Pflegestufe beantragt), denn ich bin ziemlich aufgeregt und weiß nicht wie man sich da idealerweise verhält!Wäre schön, wenn Du mir da weiterhelfen könntest!
                    Wie gehts Dir zur Zeit?Hoffe Du hast die Osterfeiertage gut überstanden?
                    Liebe Grüße Lissy

                    Kommentar


                      #11
                      Hallo Lissy

                      ...Das sind ja interessante Neuigkeiten, wenn ihr zusammen ziehen wollt, musst du natürlich schon gegen die "emotionale Vewahrlosung" angehen, Männer sind da ja seeeehr gefährdet...

                      Freut mich, wenn ihr den Schrecken einigermassen verdaut habt, es bleibt einem ja eigentlich auch nichts anderes übrig! Ich warte jetzt auch schon fast 2 Monate, dass ich mich mal am Fahrsimulator beweisen darf und mir dann jemand genau sagt, was gemacht werden muss. In der Zwischenzeit fahre ich halt noch vorausschauender um ja nicht negativ aufzufallen oder mir was zu Schulden kommen zu lassen.

                      Wegen dem Gespräch betreffend Pflegestufe kann ich dir nur nur einen Rat geben, weil ich ja nicht in Deutschland lebe und ich sicher bin, dass wir da andere Kriterien haben: Nur nix schönreden!!
                      Ich hatte ja letztes Jahr anlässlich der Gutsprache des elektrischen Lattenrosts eine Neubeurteilung mit dem Ergebnis, dass man mir meine Rente kürzen wollte weil es mir "ja jetzt besser geht"... Am nächsten Tag, nachdem ich mich wieder gefasst hatte, hab ich die betreffende Person angerufen und gefragt, wohin ich den Einspruch schicken soll, obwohl ich ja noch nicht mal was Schriftliches hatte. Ich hab gedacht, ich spinne! Tendenziell geht`s ja langsam aber sicher doch immer etwas schlechter, trotz kleiner Hilfsmittelchen...

                      Wenn ich wieder mal eine Neueinschätzung meiner Befindlichkeit abgeben darf, werde ich mich verbal zurückhalten und lieber in der Praxis demonstrieren, wie leicht oder auch nicht, mir gewisse Tätigkeiten fallen. Dabei geht es bei uns ganz grob um Körperpflege, Anziehen, Aufstehen/Hinsetzen, Nahrungsaufnahme und die Möglichkeiten, soziale Kontakte wahrzunehmen. Ihr könnt euch ja schon im Vorfeld ein paar (ehrliche ) Gedanken dazu machen und ein bisschen was notieren. Wenn`s dann soweit ist, ist man ja dann doch meistens aufgeregt und vergisst die Hälfte!

                      Der Guido hat immer so gute Tipps, ich hoffe er liest mit und schreibt dir was Genaueres !!

                      Viel Spass und Erfolg bei deinem Reha-Kontrollgang...

                      Liebe Grüsse
                      Sandra

                      Kommentar


                        #12
                        Hallo Lissy,

                        für die Beantragung einer Pflegestufe solltet Ihr, wenn der MDK den Termin bei euch hat, besser jemanden dabei haben, der sich mit Pflegestufenbeantragungen auskennt. Das wären zB Leute von Wohlfahrtseinrichtungen wie etwa der Diakonie, der Caritas oder irgendwelcher Pflegedienste. Ihr solltet euch dort frühzeitig mal vorstellen, euer Problem darstellen und fragen, ob nicht jemand bei diesem Termin vor Ort sein kann.

                        Ihr könnt euch zur Pflegestufe auch noch bei dem sogenannten Bürgertelefon dazu beraten lassen: Tel 01805 / 996603 oder auch bei der kostenlosen Patientenberatung Tel 0800 / 0117722

                        Es gibt für die Bewilligung der Pflegestufe 1 bestimmte Kriterien, die für den MDK erfüllt sein müssen. Im Detail kenne ich mich da nicht so aus, aber genau diese Details, etwa: wie lange braucht dein Mann für die eigene Körperpflege, müsst Ihr vor dem Termin am besten mit einem Experten dafür durchsprechen. Wie gesagt, mal die Wohlfahrtsverbände abklappern und fragen, ob da einer helfen kann.

                        Wer kam denn auf die Beantragung einer Pflegestufe?

                        Liebe Grüße
                        Guido

                        PS Liebe Sandra, dürfen wir dich nachts heimlich hinterm Lenkrad vermuten? Natürlich nicht, nicht wahr? Und wer zu vorsichtig fährt, wird ja auch schnell mit einem stehenden Auto verwechselt, was auch wieder gefährlich ist. Ich wünsche Dir und deinem Autoglück baldmöglichste Freifahrt.

                        Kommentar


                          #13
                          Mensch Guido,

                          ich bin doch keine Schwarzfahrerin!!
                          Ich darf halt jetzt nur die allernötigsten Fahrten erledigen und es darf dabei jaaaaaaa nix passieren...Wenn ich irgendwo ein Polizeiauto sehe, bieg ich scharf rechts ab und mach mich ganz klein und hoffe, dass mich keiner kontrolliert, vielleicht steh ich ja schon auf der Schwarzen Liste!

                          Liebe Grüsse
                          Sandra

                          Kommentar


                            #14
                            Hallo Sandra und alle Mitleidensgenossen,

                            Ich finde es toll, das Du/Ihr noch so vviel Mut zum selberfahren habt. Da ich weder in den Beinen noch in den Armen die kraft habe ein Auto selber zu fahren und zu lenken, bin ich seit einiger Zeit nur noch Beifahrer. Selbst dabei fällt mir das ein und aussteigen sehr schwer, so das ich dabei auf fremde Hilfe angewiesen bin.
                            Am Anfang war das für mich seelisch eine Katastrophe, doch man gewöhnt sich an die neue Situation. Für die meisten Arztbesuche fahre ich dann eben mit dem Krankentransport oder Taxi.
                            Ein anderes Auto kam bisher nicht in Frage, es ist ja auch eine Frage des Geldes. und dies habe ich nun mal nicht in Überschuss. Auch wenn es vieleicht für Umbauten einen Zuschuss gibt, so bekommt man den aber nur ein einziges Mal und den brauche ich wahrscheinlich für den Umbau des Bades oder für einen Außenfahrstuhl.

                            Euch wünsche ich aber eine Unfallfreie "Weiterfahrt".

                            Einen schöen Abend wünscht euch Brigitte

                            Kommentar


                              #15
                              Hallo Brigitte

                              Das ist aber auch der Mut der Verzweifelten! Wenn ich nicht mehr selber fahren kann oder darf, muss ich mich auch beim Taxi melden. Bus, Bahn oder anderes Auto geht bei mir gar nicht, hab mich so ans selber fahren gewöhnt, vom Beifahrersitz hochzukommen ist auch mit Hilfe eine einzige Tortur bei mir.

                              Liebe Grüsse und alles Gute
                              Sandra

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X