Naja, natürlich schreibt er das. Weil alles, was nicht spätestens bei drei eindeutig ist, natürlich schwerer einzuordnen ist, und bei dem heutigen Zeitmangel wird dann einfach ohne Beachtung des Kontextes gesagt, das alles unauffällig sei (wobei häufig die schwammige Formulierung "keine weiterführenden Befunde" verwendet wird, praktisch meint man aber i.d.R. ersteres). Das vor vor 15 Jahren noch anders.
Die Aussage bzgl. der Bildgebung verstehe ich nicht wirklich: Auf was bezieht er seine Aussage, dass MRT die optimalere Bildgebung wäre?
Soweit ich weiß, hattest du bereits eine Thorax-MRT. Ich schrieb dir auch, dass die Aussagekraft einer MRT sehr abhängig von den (zusätzlich zu den Standardsequenzen) verwendeten Sequenzen ist. Es gibt prinzipiell Sequenzen (Diffusionsgewichtung), die eine verbesserte Unterscheidung zwischen Fett und anderem Gewebe ermöglichen und nicht auf das makroskopische Vorhandensein von Fett angewiesen sind. Das ist bei der Unterscheidung zwischen Thymom vs Thymushyperplasie vs noch nicht involutierter Thymus relevant.
Also ja: so eine MRT wäre natürlich sinnvoll. Aber diese wird nicht überall angeboten, daher meine Empfehlung DKFZ. Einer MRT mit Standardsequenzen gelingt die Unterscheidung nicht oder nur bedingt. Demgegenüber wäre die PET/CT vorteilhafter, weil ein Thymusrest natürlich eine andere Stoffwechselaktivität hat als eine Thymushyperplasie. Das ist jedenfalls das, was ich von damals noch in Erinnerung habe.
PET/CT können die dort auch, und zwar sicher besser in Bezug auf Tumore als in einer Praxis.
Die Aussage bzgl. der Bildgebung verstehe ich nicht wirklich: Auf was bezieht er seine Aussage, dass MRT die optimalere Bildgebung wäre?
Soweit ich weiß, hattest du bereits eine Thorax-MRT. Ich schrieb dir auch, dass die Aussagekraft einer MRT sehr abhängig von den (zusätzlich zu den Standardsequenzen) verwendeten Sequenzen ist. Es gibt prinzipiell Sequenzen (Diffusionsgewichtung), die eine verbesserte Unterscheidung zwischen Fett und anderem Gewebe ermöglichen und nicht auf das makroskopische Vorhandensein von Fett angewiesen sind. Das ist bei der Unterscheidung zwischen Thymom vs Thymushyperplasie vs noch nicht involutierter Thymus relevant.
Also ja: so eine MRT wäre natürlich sinnvoll. Aber diese wird nicht überall angeboten, daher meine Empfehlung DKFZ. Einer MRT mit Standardsequenzen gelingt die Unterscheidung nicht oder nur bedingt. Demgegenüber wäre die PET/CT vorteilhafter, weil ein Thymusrest natürlich eine andere Stoffwechselaktivität hat als eine Thymushyperplasie. Das ist jedenfalls das, was ich von damals noch in Erinnerung habe.
PET/CT können die dort auch, und zwar sicher besser in Bezug auf Tumore als in einer Praxis.

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