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Unklare Beschwerden der Muskeln und Angst

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    War jetzt auch schon beim Herz-Ultraschall. Mein Herz ist an einer Stelle (es war von 4 oder 5 Kammern die Rede) grenzwertig groß.

    Nun haben mich auch bereits Schmerztherapeuten aufgesucht, wo ich das Gefühl hatte, dass sie mich in die Psycho-Ecke schieben wollen. Das verstehe ich nicht, zumal sich das FBI vorher meine Befunde angesehen hat und doch offensichtlich irgendeinen Grund sah, mich hier aufzunehmen. Oder kriege ich das in den falschen Hals?

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      War es der linke Ventrikel oder der linke Vorhof?
      Da du ehemals sehr viel Sport gemacht hast und trotz Atrophie immer noch viel Muskulatur hast, würde ich das als normal betrachten.
      Sportler haben oft grenzwertig große Herzhöhlen, insb. grenzwertig große linke Ventrikel.
      Das die EF= SV/EDV ist, ist es klar, dass dann auch automatisch, rein rechnerisch bedingt, die EF grenzwertig bis leicht erniedrigt ist, ohne dass dies eine Einschränkung der Pumpfunktion bedeuten würde.

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        Naja, Schmerztherapeuten an sich behandeln eher weniger psychosomatisch bedingte Schmerzen. Kommt schon mal vor, aber dann als Begleittherapie einer primären Therapie, nämlich der Verhaltens/psychotherapie. Insofern wüsste ich jetzt nicht, woran du das festmacht, dass sie dich in die Psychoecke stecken würden.
        Wobei ich nicht ausschließen würde, dass es so laufen könnte.

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          Lass dir doch schon einmal die Originalbefunde geben. Darauf hat man ein Anrecht, und die wenigsten Arztbriefe enthalten die Originalbefunde, sondern nur eine Zusammenfassung (nämlich nur die Interpretation). Ich würde mir gleich bei den jeweiligen Stellen oder aber bei der Stationsschwester die Befunde geben bzw. ausdrucken lassen.
          So kannst du auch noch vor Ort nachfragen, wenn etwas unklar ist. Haben sie damit ein Problem, dann sind es eh nicht die richtigen Ärzte (zumindest, sofern man nicht panisch ist und berechtigte Fragen stellt).

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            Was war mit den nächtlichen Sättigungs-Messung?

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              Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
              War es der linke Ventrikel oder der linke Vorhof?
              Da du ehemals sehr viel Sport gemacht hast und trotz Atrophie immer noch viel Muskulatur hast, würde ich das als normal betrachten.
              Sportler haben oft grenzwertig große Herzhöhlen, insb. grenzwertig große linke Ventrikel.
              Das die EF= SV/EDV ist, ist es klar, dass dann auch automatisch, rein rechnerisch bedingt, die EF grenzwertig bis leicht erniedrigt ist, ohne dass dies eine Einschränkung der Pumpfunktion bedeuten würde.
              Habe gerade noch mal nachgefragt:

              linker Ventrikel. Da hat man jetzt einen speziellen Blutwert nachgefordert auf Anraten der Kardiologen. Ist wohl morgen da. Vitalkapazität 93 %, bei der LuFu war irgendwas minimal auffällig. Freitag werde ich entlassen.

              Nachtrag: Ich wurde von den Kardiologen auch gefragt, ob ich Anabolika genommen hätte in der Vergangenheit, was nicht der Fall ist.
              Zuletzt geändert von Gast; 03.03.2020, 17:16.

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                Ich soll extern ein MRT vom Herzen machen lassen sowie vom Thymus. Sie hätten die Gerätschaften hierfür zum Teil nicht.
                Zuletzt geändert von Gast; 03.03.2020, 17:17.

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                  Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                  Naja, Schmerztherapeuten an sich behandeln eher weniger psychosomatisch bedingte Schmerzen. Kommt schon mal vor, aber dann als Begleittherapie einer primären Therapie, nämlich der Verhaltens/psychotherapie. Insofern wüsste ich jetzt nicht, woran du das festmacht, dass sie dich in die Psychoecke stecken würden.
                  Wobei ich nicht ausschließen würde, dass es so laufen könnte.
                  Hatte schon sehr das Gefühl, dass sie auf die Psyche gehen wollten. So durch die Blume, was ich aber wahrgenommen habe. Am Anfang des Gesprächs, welches über 30 Minuten ging, hatte ich das Gefühl, dass sie am liebsten sofort mit irgendeiner Mediation beginnen wollen. Am Ende hingegen waren Sie sich eher nicht mehr so sicher, da ich meiner Meinung nach recht plausibel und reflektiert auf die Frage eingegangen bin. Als Schlusssatz hieß es nur: "Sie sind ein sehr interessanter Fall." - was auch immer das heißen mag.

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                    Dann würde ich davon ausgehen, dass das ein Normalbefund ist. Eine MRT kann man machen, aber ich glaube nicht, dass dabei etwas herauskommt. Wobei auch eine kardioMRT bzw. deren Aussagekraft extrem von den Sequenzen, die gefahren werden, abhängig ist. Weiß ich aus eigener Erfahrung.
                    Wurde bei der Lufu auch eine Diffusionsmessung gemacht?
                    DLCO genannt? Der Wert ist der sensitivste, was Diffusionsstörungen wie bei interstitiellen Lungenerkrankungen angeht. Die haben vermutlich nur in Richtung Restriktion bei Atemmuskulaturschwäche gedacht (wobei es auch hier einen sensitiveren Parameter gibt, aber eine normale VC schließt eine Klinik primär infolge einer permanenten Atemmuskulaturschwäche aus). In dem Zusammenhang mit einer Myositis und deiner Smyptomatik (insb Husten) ist aber eine interstitielle Lungenerkrankung deutlich wahrscheinlicher als eine Atemmuskulaturschwäche (zumal Ku-pos. Patienten häufiger daran erkranken....im Übrigen gibt es auch Fälle von nachgewiesener AI-Erkrankung, die Ku-pos und ANA-neg. waren).
                    Aber im Grunde bestätigt sich von dem, was du erzählst, meine Vermutung: die gehen auch nur nach Schema F vor.

                    Kommentar


                      Ehrlich gesagt verstehe ich aber auch gar nicht, warum man dir die Schmerztherapeuten geschickt hat. Bisher hatte ich nicht den Eindruck, dass du so unter Schmerzen leiden würdest.
                      Und Medikamente haben alle ihre Nebenwirkungen. Das muss man abwägen.

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                        Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                        Dann würde ich davon ausgehen, dass das ein Normalbefund ist. Eine MRT kann man machen, aber ich glaube nicht, dass dabei etwas herauskommt. Wobei auch eine kardioMRT bzw. deren Aussagekraft extrem von den Sequenzen, die gefahren werden, abhängig ist. Weiß ich aus eigener Erfahrung.
                        Wurde bei der Lufu auch eine Diffusionsmessung gemacht?
                        DLCO genannt? Der Wert ist der sensitivste, was Diffusionsstörungen wie bei interstitiellen Lungenerkrankungen angeht. Die haben vermutlich nur in Richtung Restriktion bei Atemmuskulaturschwäche gedacht (wobei es auch hier einen sensitiveren Parameter gibt, aber eine normale VC schließt eine Klinik primär infolge einer permanenten Atemmuskulaturschwäche aus). In dem Zusammenhang mit einer Myositis und deiner Smyptomatik (insb Husten) ist aber eine interstitielle Lungenerkrankung deutlich wahrscheinlicher als eine Atemmuskulaturschwäche (zumal Ku-pos. Patienten häufiger daran erkranken....im Übrigen gibt es auch Fälle von nachgewiesener AI-Erkrankung, die Ku-pos und ANA-neg. waren).
                        Aber im Grunde bestätigt sich von dem, was du erzählst, meine Vermutung: die gehen auch nur nach Schema F vor.
                        Pelztier, Du hast in der Breite mehr Wissen, als jeder Arzt auf Station. So denken die im Alltag nicht. Die sehen die Zusammenhänge nicht. Traurig, aber wahr. Ich bekomme auch immer mehr den Eindruck, dass sie nach Schema F vorgehen.

                        Es ist aber auch nicht einfach zu objektivieren, sie sehen mich zum ersten Mal. Wenn ich denen erzähle, ich hätte Muskelabbau, können sie das logischerweise nicht nachvollziehen. Schließlich bin ich für deren Verhältnisse und dem, was sie jeden Tag sonst an Elend sehen, fit.

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                          Nachtrag: Ich wurde von den Kardiologen auch gefragt, ob ich Anabolika genommen hätte in der Vergangenheit, was nicht der Fall ist.
                          Auch bei einem Sportler, der kein Missbrauch betreibt, kann sich das Herz der vermehrten Leistung anpassen, indem es sich etwas ausdehnt. Und damit kann es mit einer geringeren Kontraktionsamplitude ein ausreichendes Schlagvolumen in Ruhe generieren. Unter Belastung nimmt die Kontraktion des Herzens ganz normal zu.
                          Missbrauch von Anabolika resultiert eher in einer Zunahme der Muskelmasse des Herzen, und das kann bis zur Pathologie gehen.
                          Der Blutwert, den du meinst, ist BNP oder NT-proBNP. Allerdings könnte der, sofern der Ventrikel tatsächlich grenzwertig wäre (Echo ist nicht so genau wie MRT), aufgrund des erhöhten enddiastolischen Blutvolumens im LV auch grenzwertig bis leicht erhöht sein, ohne dass dies eine Pathologie bedeuten müsste.

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                            Wenn ich denen erzähle, ich hätte Muskelabbau, können sie das logischerweise nicht nachvollziehen. Schließlich bin ich für deren Verhältnisse und dem, was sie jeden Tag sonst an Elend sehen, fit.
                            Das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun.
                            Denn wenn ich mich dazu entscheide, den Patienten intensiver zu untersuchen, dann glaube ich ihm ja dessen Symptomatik (erst einmal). und dann sollte man auch die sinnvollsten Untersuchungen machen, auf den jeweiligen Fall zugeschnitten. Und das sollte nicht nach Schema F erfolgen. Aber Denken und Zusammenhänge zu ziehen ist heutzutage bei den meisten, inklusive Ärzten, nicht mehr drin.

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                              Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                              Ehrlich gesagt verstehe ich aber auch gar nicht, warum man dir die Schmerztherapeuten geschickt hat. Bisher hatte ich nicht den Eindruck, dass du so unter Schmerzen leiden würdest.
                              Und Medikamente haben alle ihre Nebenwirkungen. Das muss man abwägen.
                              Das habe ich mir auch gedacht. Für mich macht das keinen Sinn, deshalb auch der Verdacht mit Psycho-Schiene. Ich habe den Schmerzärzten auch gesagt, dass ich mich gerade nicht ernst genommen fühle. Und ich habe das auch ziemlich sicher richtig gedeutet. Ich war zu voreilig und zu enthusiastisch, was den Aufenthalt hier anbelangt. Das EMG war meiner Meinung nach auch nicht gut gemacht, da hatte ich mit dem Oberarzt aus der Funktionsdiagnostik im UKE mehr Erfahrung. Die Ärztin war in der ganzen Handhabe eher ein bisschen unsicher, hatte ich das Gefühl. Sie war auch noch recht jung. Und ich glaube, dass so ein EMG gar nicht so leicht zu interpretieren ist geschweige denn dass man die Nadel richtig setzt. Es kann doch nicht sein, dass das im UKE so klar pathologisch ausfällt und im FBI ist da gar nichts.

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                                Man hätte die EMG im Prinzip auch auf der anderen Seite, also auf der Seite, die im UKE untersucht wurde, zum Vergleich wiederholen müssen.
                                Aber natürlich bedarf es einer gewissen Erfahrung um EMG Befunde gut interpretieren zu können. Trotzdem muss der Befund nicht falsch sein, denn wie ich bereits schrieb, sind die Veränderungen bei einer milden Myositis fokal ( - das gleiche Problem ergibt sich bei der Muskelbiopsie).

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