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Zittern hat auch rein garnichts mit nem Klonus zu sein,wenn überhaupt mit muskulärer Erschöpfung oder Nervenkompression.
Hört sich in dem Fall auch eher nach ersterem an.
DennDenn so fühlt es sich auch an. Ich gehe täglich so 10.000 bis 20.000 Schritte. In der Hoffnung die Beinmuskulatur zu stärken. Jedoch habe ich das Gefühl weiterhin schwächer zu werden. Müssten die Beine nicht ein gewisses Training haben, so dass ich sie wenigstens einige Sekunden ohne Zittern in der Luft halten kann?
Naja das kommt auf die Grunderkrankung an , Sport in Maßen ist immer produktiv ,aber da verliert sich die Spur.
Da muss jeder seinen Mittelweg kennen.
Zittern der Beine in der Luft kommt aber meist von Rücken / Bauchmuskel
Ich sitze aufrecht und hebe das Bein an. Es fängt schon nach 1-2 Sekunden an zu zittern...
Du meinst doch, dass Du im aufrechten Sitzen den Unterschenkel hebst. Das ist eine Schwäche der Beckengürtelmuskulatur. Das kenn ich auch. Allerdings kann ich mittlerweile den Unterschenkel nur ganz wenig anheben.
Das könnte auf eine Form von LGMD hinweisen.
DennDenn
Da was Du meinst (Schwäche der Bauch-, Rückenmuskulatur), ist das anheben des ganzen Beines im Liegen. Das kann ich noch problemlos, auch wenn der Unterschenkel dann nur herunterhängt.
Du meinst doch, dass Du im aufrechten Sitzen den Unterschenkel hebst. Das ist eine Schwäche der Beckengürtelmuskulatur. Das kenn ich auch. Allerdings kann ich mittlerweile den Unterschenkel nur ganz wenig anheben.
Das könnte auf eine Form von LGMD hinweisen.
DennDenn
Da was Du meinst (Schwäche der Bauch-, Rückenmuskulatur), ist das anheben des ganzen Beines im Liegen. Das kann ich noch problemlos, auch wenn der Unterschenkel dann nur herunterhängt.
Ja sorry , im liegen,habe es wohl falsch verstanden.
Hat aber trotzdem rein garnichts mit einem Klonus zu tun
KlausB, soweit ich weiss hast du LGMD. Gibt es bei dieser Erkrankung Schübe, bei denen man besonders an Muskelschmerzen leidet? Betrifft es die Halsmuskulatur (dort habe ich aktuell neben der leichten Heiserkeit immer mal wieder ein Stechen in der Seitenmuskulatur). Besonders schwach fühlte ich mich ja schlagartig vor etwa 3 Monaten für eine Dauer von etwa einem Monat. Zu diesem Zeitpunkt hatte mich das ganze ja auch psychisch aus der Bahn geworfen. Ich frage mich, ob es eine Art Schub war oder eben nur durch die Psyche verstärkt wurde. Ich würde sagen mir geht es nicht besser, aber andererseits habe ich den Eindruck, dass es auch nicht wirklich schlechter geworden ist.
Was haltet ihr von der These, das massive WLAN Strahlung (9 Mesh-Nodes und bestimmt 20 WLAN Geräte) meinem Imunsystem zugesetzt haben könnte? Sicherheitshalber habe ich mein WLAN-Netz hier komplett deaktiviert, um zu gucken, ob sich eine Besserung einstellt. Ausserdem habe ich herausgefunden, dass Holzschutzmittel, die das Gift Lindan (und nicht nur dieses) enthalten, neuromuskuläre Erkrankungen auslösen können. Ich kann leider nicht wissen, ob das in dem Haus, welches ich ja letztes Jahr bezogen habe, eingesetzt wurde. Holz ist hier zumindest viel vorhanden. Ich überlege eine Laboruntersuchung des Hausstaubs in Auftrag zu geben.
Der Blutdruck ist noch immer dauerhaft zu hoch. Im Ruhezustand meist systolisch zwischen 150-170 und diastolisch 99-110. Blutzucker habe ich eben gemessen, weil ich mich heute etwas zittriger fühle. Nach dem Frühstück (500g Joghurt+Körner, ein Brot mit Honig) + Nahrungsergänzungsmittel nach 2 Stunden ist der Wert bei 105.
Heute spüre ich die Rückenmuskulatur auf Höhe des Bauchnabels besonders. Es fühlt sich an wie Muskelkater, aber mir ist nicht bewusst, dass ich diesen Muskel besonders gefordert hätte.
Zuletzt geändert von Klabölster; 09.04.2020, 13:07.
Gibt es neben dem Alterungsprozess, wo sich alle Muskeln ja nunmal nach und nach abbauen auch Krankheiten, wo sich alle Muskeln gleichzeitig relativ schnell abbauen? Bei dem was ich bisher gelesen habe, fängt es ja eigentlich immer in bestimmten Bereichen an und arbeitet sich dann durch den Körper durch. Ich weiss, bei mir gibt es bisher keine klinisch bestätigten Abbau, natürlich auch deswegen, weil er ja noch gar nicht untersucht wurde, jedoch würde ich meinen findet dieser im gesamten Körper statt.
Gefühlt würde ich sagen, je länger ich an einem Tag sitze, desto größer sind danach die Probleme in der Oberschenkelmuskulatur (Schmerzen und auch Schwächegefühl). Könnten das Durchblutungsstörungen sein oder gibt es da auch Erkrankungen die diese merkwürdigen Symptome erklären würden?
Blutdruck, im Bett nach dem Aufwachen 149:111. Gerade der diastolische Wert macht mir etwas Sorgen. Heute fühle mich mich vergleichsweise besonders kraftlos, obwohl ich meine psychisch stabil zu sein. Ich habe ja die Hoffnung, dass ich Anfang Mai endlich ausführlich untersucht werden kann. Aber wer weiss, ob ich wegen Corona überhaupt nach Deutschland reisen kann und ob die MHH den Termin halten kann.
Edit: Heut morgen um 9:00 habe ich 1 Weissbrot (selbstgebacken) mit Honig gegessen. Danach saß ich durchgängig am Computer und habe mich daher kaum bewegt. Jetzt merkte ich dass ich etwas zittrig wurde und habe mal Blutzucker gemessen, der Wert lag bei 148. Ist das ein normaler Wert 3,5 Stunden nach dem Frühstück?
Zuletzt geändert von Klabölster; 10.04.2020, 12:21.
Natürlich habe ich mich bemüht darüber war zu lernen. Dabei habe ich mitgenommen, dass es sinnvoll wäre vor dem Frühstück zu messen und 1-2 Stunden nach dem Frühstück und diese Werte zu dokumentieren. Denn hoher Blutzucker nach dem Frühstück soll wohl wesenentlich aussagekräftiger sein als der nur vor dem Frühstück. Es tut mir leid, dass ich auf euch wie ein Kacknoob wirke, aber für mich ist dieser Zustand noch so neu. Bis vor einigen Tagen habe ich nichtmal daran gedacht, dass ich Diabetes haben könnte. Ich war bisher immer so gesund, dass ich mich mit diesen Dingen nicht beschäftigen musste. Ich muss jetzt auf so vielen Ebenen dazu lernen. Eigentlich bin ich ziemlich lernfähig. Es wäre schön wenn ihr etwas Geduld mit mir habt.
Danke Millefiori, zuerst wäre es sinnvoll zu gucken, ob der überhaupt für mich in Frage kommt. Blutzucker zu messen scheint keine hohe Kunst zu sein und die Info wann man messen sollte, um aussagekräftige Werte zu erhalten, ist vorerst ja ausreichend, um zu gucken ob ich Diabetes haben könnte.
Ich habe heute vor und nach dem Frühstück gemessen und muste feststellen, dass vor dem Frühstück (2 Brote mit Honig) der Blutzuckerwert bei 98 mg/dL lag und 1,5 Stunden nach dem Frühstück bei 157 mg/dL. Dieser Wert ist nach meinem aktuellen Kenntnisstand zu hoch, oder? Der Blutdruck war 177:119 und ist jetzt bei 176:98
Zuletzt geändert von Klabölster; 11.04.2020, 13:48.
Grund: mg/dL den Werten angefügt.
Bei diesen Blutdruckwerten und etwas erhöhtem Zucker würde ich mir mehr Sorgen machen vor Schlaganfall und Herzinfarkt als vor ALS. Geh erst mal zum Hausarzt.
Hallo Klabölster
Du warst doch bereits in Szeged wenn mich nicht alles täuscht in zu einer Neurologischen Untersuchung da würden doch bereits einige Unregelmäßigkeiten sowie eindeutige befunde erwähnt. Atrophierter Muskel, Babinski Reflex, Stark ausgeprägte Schwäche usw, was würde da vereinbart was wurde dazu gesagt oder wird das nicht ernst genommen, bei deinem Beschwerden würde ich mir sicherlich kein Blutzuckermesgerät kaufen das ist völliger Quatsch, auch dein erhöhter Blutdruck hat mit deinen ganzen Beschwerden wenn überhaupt wenig zu tun.
Mfg Sturm
Ich war zuerst in einer Praxis, dort wurde ich von einer Neurologin "manuell" untersucht. Sie meinte den Babinski Reflex festgestellt zu haben, die "ausgeprägte Schwäche" habe ich als solche interpretiert, weil sie überrascht war, wie stark ich zitterte, als ich ich auf mich auf die Bare gelegt habe, bzw. als ich auf dieser den Oberkörper etwas nach vorn gebeugt hatte. Sie hat dann wohl weitere Pyramidenbahn-Zeichen übeprüft. Da aber wohl alles normal. EKG war normal. Zu dem Zeitpunkt habe ich ja auch so gut wie nichts von dem verstanden, was sie untersucht hat und was das bedeutet. Sie meinte eine neuromuskuläre Erkrankung nicht ausschließen zu können und einige Tage später war ich dann in Szeged in der Uniklinik, dort wurde ein ENG und EMG gemacht.
Sie war dann als Übersetzerin dabei und ihr dienstälterer Kollege hat die Untersuchung durchgeführt. ENG war unauffällig, EMG zeigte wohl Flimmern im rechten Fußheber. Ich bat ihm auch meinen Trizeps zu untersuchen, da ich dort besonders häufig Muskelkarterartige Schmerzen hatte und weil der so gut wie nicht ausgeprägt ist. Er hatte Probleme mit der Nadel den Muskel zu treffen, jedenfalls erschien mir das so. Erst beim 3. Versuch war er zufrieden und hat dort nichts ungewöhnliches festgestellt. Er meinte halt nur, dass da wenig Muskelmasse ist. Was aber durchaus auch normal sein kann, da ich nicht wirklich viel körperliche Anstrengungen hatte, welche die Muskeln trainiert hätten. Sie haben mich dann dort entlassen, mit dem Verdacht auf eine Myopathie, ich solle dann weitere Untersuchungen wie MRT, CT usw. durchführen lassen. Ich war da ersteinmal ziemlich fertig, weil ich mit der neuen Situation nicht richtig umgehen konnte. So bin ich dann nach Deutschland zurück, um zu versuchen dort weitere Untersuchungen zu erhalten. In Ungarn muss ich die alle selbst bezahlen, was ich mir einfach nicht leisten kann.
Um nicht rumzueiern, habe ich gedacht wäre es eine gute Idee zu versuchen einen Termin für die stationäre Aufnahme in der MHH (Hannover) in der neurologlischen Abteilung zu bekommen. Man meinte ich könne dort am 5.5. aufgenommen werden. Ich war etwas betrübt, dass ich noch so lange warten muss, dachte aber so ist das nunmal in Deutschland. Da ich hier in Ungarn Verpflichtungen habe, bin ich dann erstmal zurück. Ich wollte ggf. hier noch die ein oder andere Untersuchung vorab machen lassen, die nicht so wahnsinnig teuer ist. Leider kam dann Corona und die Möglichkeit Untersuchungen durchführen zu lassen waren dahin. Daher hänge ich jetzt so in der Luft, was bei sich verschlechternden Symptomen echt unbefriedigend ist. Aber was kann ich machen? Daher klammere ich mich an alle Möglichkeiten, die ich selbst habe, den Dingen auf den Grund zu gehen.
Der Blutdruck war vor den muskulären Problemen immer optimal, ebenfalls der Blutzuckerwert. Daher könnte da ja eventuell ein Zusammenhang bestehen.
Zuletzt geändert von Klabölster; 11.04.2020, 16:50.
Wegen dem Zucker: Die Bltzuckerwerte ind immer nur eine Momentaufnahme. Für as Langzeitverhalten des Blutzuckerspiegel ist der hb1c ausagekräftig. Da Deine Werte zumindest grenzwertig sind lönnte man den hb1c mal kontrollieren.
Um den Blutdruck und die Fructoseintolleranz solltest Du Dich auch mal kümmern.
Insgesamt besteht aber schon der Verdacht auf eine muskuläre Erkrankung, auf eine neurologische Erkrankung eher weniger.
Gibt es neben dem Alterungsprozess, wo sich alle Muskeln ja nunmal nach und nach abbauen auch Krankheiten, wo sich alle Muskeln gleichzeitig relativ schnell abbauen? Bei dem was ich bisher gelesen habe, fängt es ja eigentlich immer in bestimmten Bereichen an und arbeitet sich dann durch den Körper durch. Ich weiss, bei mir gibt es bisher keine klinisch bestätigten Abbau, natürlich auch deswegen, weil er ja noch gar nicht untersucht wurde, jedoch würde ich meinen findet dieser im gesamten Körper statt.
Gefühlt würde ich sagen, je länger ich an einem Tag sitze, desto größer sind danach die Probleme in der Oberschenkelmuskulatur (Schmerzen und auch Schwächegefühl). Könnten das Durchblutungsstörungen sein oder gibt es da auch Erkrankungen die diese merkwürdigen Symptome erklären würden?
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Grundsätzlich ist es so, dass bei einer genetischen oder metabolischen Muskelerkrankung alle quergestreiften Muskeln betroffen sind. Nur in welchen Muskelgruppen sich das zuerst wirklich bemerkbar macht ist unterschiedlich. Bei Erkrankungen der Muskeln selber ist ein klinisch feststellbarer Abbau auch kein sicheres Kriterium, auch das Gegenteil kann ein Indiz für eine Muskelerkrankung sein.
Schubweise verlaufen die aber nicht. Allerdings haben die Umwelt- und Lebensbedingungen eine spürbaren Einfluss, beispielsweise wird das spürbarer bei Kälte im Winter oder bei Veränderungen der körperlichen Allgemeinaktivität.
Ich habe keine LGMD sondern eine MDB ist aber von der von der grundlegenden Symptomatik und dem Verlauf das Gleiche.
Das mit dem längeren Sitzen habe ich auch. Wie bei jedem längeren Verharren in einer Körperhaltung insbesondere auch bim längeren Stehen.
Sport oder Physiotherapie oder Bewegung ist allgemein gut bei Muskulären Erkrankungen, allerdings nur im Rahmen der verbliebenen Leistungsfähigkeit. Mit dem Ziel des Muskelaufbaus ist das aber langfristig kontraproduktiv. Eine Überlastung, gar bis zum Muskelkater oder Schmerzen muss man aber unbedingt vermeiden. Im Falle von Muskelkater ist absolute Schonung bis zum Ende der Symptome angesagt.
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