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    Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
    Es ist aber ein Unterschied, ob man eine rational sinnvolle Entscheidung auf Basis einer von den Ärzten gegebenen Information getroffen hat, die dann plötzlich nicht mehr zutrifft, weshalb die Entscheidung letztlich zu nichts führt, oder aber man hätte reflektieren können, dass bspw. 4 Wiederholungen einer EMG-Untersuchungen innerhalb eines halben Jahres nicht sinnvoll sind.
    Ja aber was wäre rausgekommen im besten Fall? Du sagst du weißt was du hast, eine Mito. Du sagst, dass du weißt dass es nicht behandelbar ist. Sich in den Muskel schneiden zu lassen, nur damit man dann sagen kann: Da steht was ich gesagt hab und eh wusste, ist ja auch nicht rational. Ob da VA Mito oder Mito steht, ändert nicht das geringste, ibs dann nicht, wenn man selbst fest davon überzeugt ist, dass der VA nur eine Formalität ist. Eine chirurgischen Eingriff um eine Formalität zu ändern, steht - rational - in keiner Relation.

    Btw sind EMGs alle samt sinnlos, sie verschaffen den Neuros halt finanzielle Mittel, das ist vermutlich auch der einzige Grund, warum man die heute noch macht.

    Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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      Ich will das jetzt hier in Trolls Faden nicht weiter ausführen, ich habe meine Entscheidung ja damals in meinem Faden begründet.
      Ich hätte die MB nicht „irgendwo“ machen lassen, habe länger damit gewartet. Die Thematik kam überhaupt nur auf, weil die Neurologin zunächst so engagiert war und die MB vorschlug, und manchmal muss man gewisse Zugeständnisse an die Ärzte machen, um weiterzukommen. Zu dem damaligen Zeitpunkt schien die Chance gegeben, von der UK Aachen weiterbetreut zu werden, auch in Sachen Schmerztherapie.
      Und da hat hat man als gesichert diagnostizierter Fall mehr Chancen (insb. hinsichtlich experimenteller symptomatischer Therapieansätze) als nur mit einer Verdachtsdiagnose, egal, wie gut die begründet ist.
      EMG hatte ich im Übrigen in all den Jahren gerade mal 3, wobei zwei davon nur 3-5 Minuten dauerten, das letzte in Aachen immerhin 10-15 Minuten. Ich habe das aber auch nie forciert.
      Zuletzt geändert von pelztier86; 06.11.2020, 23:57.

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        Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
        Ich will das jetzt hier in Trolls Faden nicht weiter ausführen, ich habe meine Entscheidung ja damals in meinem Faden begründet.
        Ich hätte die MB nicht „irgendwo“ machen lassen, habe länger damit gewartet. Die Thematik kam überhaupt nur auf, weil die Neurologin zunächst so engagiert war und die MB vorschlug, und manchmal muss man gewisse Zugeständnisse an die Ärzte machen, um weiterzukommen. Zu dem damaligen Zeitpunkt schien die Chance gegeben, von der UK Aachen weiterbetreut zu werden, auch in Sachen Schmerztherapie.
        Und da hat hat man als gesichert diagnostizierter Fall mehr Chancen (insb. hinsichtlich experimenteller symptomatischer Therapieansätze) als nur mit einer Verdachtsdiagnose, egal, wie gut die begründet ist.
        Du nimmst einfach dauernd eine schwache Haltung ein, kritisierst andere dann aber, wenn diese eine fordernde einnehmen. Die Therapie wurde dir dann ja auch ohne Bio angeboten, also Keta, eben wie ich dir das sagte. Das Gesundheitssystem ist 1:1 genau gleich wie die Wirtschaft, und das kann ich sowohl aus Sicht des Gründers beurteilen, als auch von bekannten die gegründet haben. Wenn man sich da in die "ich muss machen was die anderen sagen" Haltung begibt, dann zieht man den kürzeren. Es gibt zig Patienten die die Therapie bekommen haben, ohne die Diagnose, noch nichtmal mit einem "harten VA" einfach weil sie sich durchgesetzt haben. Bei Troll ist nicht das Durchsetzen das Problem, sondern das er die falschen Sachen forciert. Das ist wie ein Geschäft abzuschließen, bei dem du zwar gut verhandelst, aber dir ein Verlustunternehmen einkaufst.

        Dein Problem ist, dass du gut mit schwach gleichstellst, Nietzsche hatte sich mit dem gut/böse/schwach/schlecht sehr ausführlich befasst und haarklein die Ursachen dieser Sicht und den Schaden für sich selbst, herausgearbeitet: http://www.zeno.org/Philosophie/M/Ni...ht%C2%AB/11-17

        Hhier beginnt er zB dazu:

        Dies »schlecht« vornehmen Ursprungs und jenes »böse« aus dem Braukessel des ungesättigten Hasses – das erste eine Nachschöpfung, ein Nebenher, eine Komplementärfarbe, das zweite dagegen das Original, der Anfang, die eigentliche Tat in der Konzeption einer Sklaven-Moral – wie verschieden stehn die beiden scheinbar demselben Begriff »gut« entgegengestellten Worte »schlecht« und »böse« da! Aber es ist nicht derselbe Begriff »gut«: vielmehr frage man sich doch, wer eigentlich »böse« ist, im Sinne der Moral des Ressentiment. In aller Strenge geantwortet: eben der »Gute« der andren Moral, eben der Vornehme, der Mächtige, der Herrschende, nur umgefärbt, nur umgedeutet, nur umgesehn durch das Giftauge des Ressentiment.
        Es hat hier nicht wirklich mit dem Topic zu tun, aber dennoch passt es ganz gut. Die Durchsetzungskraft von Troll (zumindest zu beginn) war gut im Sinne vom Lebensfördernd, die sinnlosen Untersuchungen - d.h. fehlende Wissen - schlecht im Sinne von lebensschwächend. Bei dir ist es genau auf dem Kopf gedreht, da ist das Wissen (sofern kein Bias/ bzw unbewusster Wunsch vorliegt) gut, da du dich eben informierst, aber dann setzt du dich nicht durch, also von daher schlecht. Eben dieses "schlecht" resultiert, da du das Durchsetzen des Willens an sich als schlecht definierst. Richtig wäre aber, dass nicht die Willenkraft schlecht ist, sondern die Sinnlosigkeit der Untersuchungen dumm und dadurch schlecht.

        Im übrigen, die Kritik an fachlich hochwertigen Beiträgen resultiert ebenso aus dem Ressentiment - die dich ja auch öfter trifft. Da merkst du dann - da kein Bias - auch was unter Ressentiment verstanden wird. Für die, die den Begriff nicht kennen:

        Ressentiment ist ein Lehnwort aus dem Französischen und bedeutet hier so viel wie „heimlicher Groll“ oder in der Übertragung von Theodor Lessing „Rückschlagsgefühl“[1]. Der Duden definiert das Ressentiment als eine „auf Vorurteilen, einem Gefühl der Unterlegenheit, Neid o. Ä. beruhende gefühlsmäßige, oft unbewusste Abneigung“ Dem Ressentiment liegt regelmäßig das Gefühl dauernder Ohnmacht gegenüber erlittener Niederlage oder persönlichen Zurückgesetztseins zugrunde
        Zuletzt geändert von DHKW; 07.11.2020, 01:23.
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          Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen

          Da hört es für mich auf. Was jemand in meinen Beiträgen sieht, der nicht merkt, dass sich nicht nur seine innerhalb kürzester Zeit getätigter fachlicher Aussagen widersprechen oder aber nicht zugeben kann, dass er sich beim vorigen Beitrag vertippt hat, sondern auch solche Dinge wie das Zitierte schreibt (und vermutlich noch meint, er sei ein empathischer und verständnisvoller Mensch. der sachliche Beiträge schreibe), kann ich nicht für voll nehmen.


          Geht alles am Thema bzw. meinen Aussagen vorbei.
          Ich habe mich nicht vertippt, falls du auf "Thymomassoziierte Myositis" raus willst , ich habe lediglich Pure Ironie geschrieben,die Troll bewusst war und lediglich eine Anspielung.
          Es gibt ein Leben außerhalb des Forum in dem man sich Privat kennt und auch nicht nur übers Forum Kontakt hat.

          Das ist allerdings dein persönliches Problem - reflektieren kannst du nicht und Kritik auch nicht,Wege findest du immer um dich persönlich rauszuwinden.

          Und nur weil andere Menschen noch nicht die Einschränkungen haben wie du sie hast (tut mir wirklich leid für dich) und ihren Weg über sämtliche Untersuchungen suchen muss man sie nicht als unterschwellig " Egoisten des Gesundheitssystems" (das andere Wort verkneife ich mir) betiteln lassen.
          Welche es sicherlich gibt,aber in erster Linie ist es meistens die Angst wie schon oft erwähnt die Patienten dazu bewegt innerhalb kürzester Zeit mehrere Ärzte aufzusuchen und da änderst weder ich noch du oder sonst wer aus dem Forum was dran.

          In Trolls Fall = Eine Erkrankung egal welcher Art gilt als bestes Behandelt,wenn sie frühzeitig erkannt wird und auch auf hochgrdigen Verdacht hin behandelt wird.
          Ich vermute mal,dass Cortison nicht angeschlagen hat bei ihm hattest du überlesen.

          Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
          Troll2019
          Im Übrigen habe ich dir sog. Untersuchungen vorgeschlagen - eben an der Stelle, wo sie imho Sinn machen würden. Wie bspw. die Messung der Diffusionskapazität oder eine Thorax-MRT.
          Das würde ich wohl kaum machen, wenn das zuträfe, was mir hier mehr oder wenig unterschwellig von dir und DennDenn unterstellt wird.
          Aber wenn dir das lieber ist, beteilige ich mich einfach gar nicht mehr an deinen Fäden. Habe sicherlich schon einige Stunden in deine Threads hineingesteckt - und davon sind die allermeisten Beiträge medizinischen Inhalts. Zu sagen: gerne die medizinischen Ratschläge, aber jegliche sachliche Kritik lass’ außen vor, ist imho Rosinenpickerei - und die mag ich gar nicht.
          Ist doch wirklich toll,wenn du Ärzte hast , die genau dein Programm durchziehen wie du es vorschlägst,hat bisher ja auch in deinem Falle super geklappt ...Weiterhin ist es geradezu witzig zu sagen, ich binde dir meine Meinung auf (die du als sachliche Kritik siehst) nur um deinen Frust über das Gesundheitssystem los zu werden,denn zum Nachdenken regst du damit nicht an.



          Du bist Todkrank PZT, ja, dennoch scheint es sich bei dir nicht nur um gesundheitliche Probleme zu handeln die immer wieder in den Vordergrund rücken,ich kenne andere Foren wo die Mitglieder mindestens genauso schlecht dran sind,aber es nicht so handhaben wie du - aber jedem das seine...
          Zuletzt geändert von DennDenn; 07.11.2020, 09:47.

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            Man möge mir verzeihen, dass ich noch was loswerden möchte ...

            Ich hatte auch unterschwellig den Gedanken, warum man mir Untersuchungen versagt oder wiederum Untersuchungen gemacht wurden, wo im Vorfeld schon feststand, dass diese kein Ergebnis bringen werden, wie z.B. die Muskelbio. Hätte man nämlich genau hingeschaut (klinische Untersuchung) und evtl. vorher ein MRT gefahren, hätte man mir das ersparen können und Untersuchungen zielführender ansetzen können. ICH brauchte die Bio nicht um mich zu beruhigen, dies war ein Vorschlag seitens der Ärzte. Auch stimmt es mich nachdenklich, wenn ich mir so jede Untersuchung hart erkämpfen musste und immernoch muss, aber ich gönne es jedem von Herzen, der mehr Glück mit den Ärzten hat, sich fachlich vorteilhaft ausdrücken und/oder besser durchsetzen kann.

            Ich möchte nicht in jedem Punkt PZT beipflichten, aber hat sie nicht schon mehr Tipps, Ratschläge, Denkanstöße und sich teilw. in unübersichtliche Threads eingelesen und das uneigennützig, als sich beklagt?! Ich kenne hier niemanden und ich bin seit 8/16 in diesem Forum, der sich davon freisprechen kann, aber leider wird das oft vergessen. Und ich bin der Mng., dass ihre Hilfestellung und Zeit, die sie in die Beiträge Anderer investiert sich mehr als die Waage halten, zugunsten vieler User.

            Leider spielt die Psyche gerade bei Erkrankungen die hier besprochen und mit Glück, irgendwann diagnostiziert werden immer früher oder später eine nicht unerhebliche Rolle, sei es weil man mit den Beschwerden zu Anfang nicht erstgenommen wird, sich das Krankheitsbild einfach zu komplex zeigt, oder wie in manchen Fällen im Nachhinein eine Diagnose erhält, die frühzeitig erkannt, gut behandelbar gewesen wäre. Wer kann da von sich behaupten, das ruhig und gelassen hinzunehmen? Auch dies ist Erfahrungsaustausch und wichtig, weil es dazu gehört. Immer positiv ist niemand und auch nicht erstrebenswert.

            over and out
            Zuletzt geändert von EStella; 07.11.2020, 15:16.
            Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst. (Dalai Lama)

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              Hallo A. ich finde dein Beitrag ist Lobenswert, ich kenne Pelztier und Ihre Beiträge (sehr gute Beiträge) seit Anfang 2010 aus anderen Foren selbst bin ich hier seit 07/2014 angemeldet und Pelztier kam irgendwann Mitte 2015 hier in dieses Forum und auch wenn wir beide nicht immer einig waren und uns auch gezofft haben mag ich sie doch leiden, Bitte lass es gut sein, glaube mir Pelztier weiß was zu tun ist.

              mfg Konrad

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                Es hat hier nicht wirklich mit dem Topic zu tun, aber dennoch passt es ganz gut. Die Durchsetzungskraft von Troll (zumindest zu beginn) war gut im Sinne vom Lebensfördernd, die sinnlosen Untersuchungen - d.h. fehlende Wissen - schlecht im Sinne von lebensschwächend. Bei dir ist es genau auf dem Kopf gedreht, da ist das Wissen (sofern kein Bias/ bzw unbewusster Wunsch vorliegt) gut, da du dich eben informierst, aber dann setzt du dich nicht durch, also von daher schlecht.
                Da das hier eh weiter abgedriftet ist, kann auch ich nochmal etwas dazu sagen:
                Ich stelle nicht gut und schwach gleich. In der heutigen Realität des Gesundheitssystems ist es aber allzu oft so, dass egozentrisches (ich meine hier nicht „gesund egoistisches“), an Narzissmus grenzendes Verhalten belohnt wird.
                Zudem gibt es noch eine weitere, von dir nicht angesprochene Möglichkeit: auch wenn man (durchsetzungs)stark ist - es gibt persönlich nicht zu beeinflussende Umstände, die in diesem System per se verhindern, dass man weiterkommt. Wenn man diese nicht kennt, hat man Glück gehabt. Ich glaube, gerade du hast von diesen Umständen zumindest eine Ahnung, im Gegensatz zu vielen anderen hier im Forum, insbesondere Troll und DennDenn.


                Mehr möchte ich dazu gar nicht mehr sagen. Außer eins noch: Ich mag dich, trotz unserer Meinungsverschiedenheiten. Ich denke, das weißt du auch. Aber nur fürs Protokoll und alle anderen, die mit meinen Beiträgen Verständnisprobleme haben.
                Zuletzt geändert von pelztier86; 07.11.2020, 21:21.

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                  EStella
                  ​​​​​​Gast

                  Danke euch beiden. Im Grunde bestätigen sich mal wieder meine Erfahrungen und Schlüsse, die ich daraus gezogen habe. Nun werde ich danach handeln, und meine Teilnahme imf Odium auf Ausnahmen beschränken.
                  Vor Trolls aktuellen Thread hatte ich mich ohnehin in den letzten Monaten aus dem Forum zurückgezogen, nicht nur, aber auch wegen des Verhaltens einiger User hier.

                  Es ist geradezu lachhaft, was sich Leute zusammenreimen können, damit sie ihr Verhalten nicht reflektieren müssen; da werden die Dinge solange gedreht und gewendet, bis sie wieder zum eigenen Selbstbild und dem eigenen Konzept passen. Aber das scheint ein Zug unserer Zeit zu sein.
                  Und wenn man sich seitenweise über ALS-Ängste auslässt, sollte man eigentlich erkennen, das man nicht in der Position ist, sich über die gelegentlichen „Klagen“ eines anderen Users zu beschweren, die bei näherer, objektiverer Betrachtung nicht einmal (ausschließlich) Klagen im eigentlichen Sinne sind. Und selbst wenn es Klagen wären, würde ich diesem jedem zugestehen, dem ich auch einiges zu verdanken habe.
                  Troll hätte - möglicherweise - ohne mein Beharren auf den auffälligen Befund der Thymusdrüse, der laut mehreren Radiologen und sog. Experten angeblich einen Normalbefund darstellte, die Sache auf sich beruhen lassen. Und unabhängig von der den neuromuskulären Beschwerden zugrundeliegenden Pathologie kann es nicht gut sein, eine 5x6cm große Thymusdrüse im Körper zu belassen, die weiterwachsen könnte und zu viele T-Lymphozyten ausschüttet.
                  Zuletzt geändert von pelztier86; 07.11.2020, 21:21.

                  Kommentar


                    @Pelztier Natürlich gibt es auch die "richtig dissozialen" Patienten, die um 5 Uhr am Morgen noch wegen einer Brandwunde in die Notaufnahme fahren und sich dort beschweren, warum sie solange warten müssen - und man die Stokes und Schlaganfälle vorzieht. Aber das sind dann doch nur mehr eine Minderheit. Wenn man - akut - fast abkratzt und das vermeidbar wäre, dann liegt es imho doch meist am Arztego und/oder Inkompetenz. Ne Prof am rechts der Isar meint mal "in die Notaufnahme wird der schlechteste auf der Station geschickt"... Mir genügen allerdings meine Erfahrungen für 10 leben (schon ne einzige) ... das rational zu wissen/ zu bedenken ist natürlich wichtig, emotional hilft das dauernd daran denken aber nichts.

                    Ad 2, Sachbezogene Tipps scheinen mit - zumindest aktuell - hier auch eher nicht genützt zu werden. Ich sehe es im übrigen auch so, dass man eine persönliche differenzierte Sicht - auf was auch immer - dem sachlichen Austausch unterordnen sollte. Aber hier scheint das auszudiskutieren auch wenig fruchtbar, da nicht differenziert wird. Man kann ja unterschiedliche Meinungen haben, eine Differenziertheit - zumindest in Teilen - sollte dennoch immer möglich sein. Sonst führt das zu nichts...

                    Ad 3, Das ist mir schon klar - gleichfalls.
                    Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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                      DennDenn

                      Witzig, dass gerade du von mangelnder Selbstreflexion und -kritik sprichst. Du hast hier noch nie ein Fehlverhalten gegenüber irgendjemandem im Forum eingeräumt, ich dagegen bspw. gegenüber DHKW (ehemals LF) schon.
                      Ich finde also Wege, mich herauszureden? - tja, das ist wohl das, was du machst, weil du meine Beiträge nicht verstehst, weder auf fachlicher noch auf sonstiger Ebene.
                      Es gibt seit vier Jahren jemanden in der Weltpolitik, der genauso agiert: Das, was man selbst zeigt (aber nicht zu erkennen vermag), dem anderen vorwerfen, auf noch dazu sprachlich und inhaltlich unterirdischem Niveau, ohne sachliche Argumente. Jemanden, der, wenn er den Mund aufmacht, durch Unwissen und Irrationalität glänzt.

                      Von „todkrank“ schrieb ich im Übrigen gar nichts, das ist mal wieder deine verquere Interpretation. Wobei du meinen Zustand absolut null beurteilen kannst, dafür fehlen dir sowohl fachliche wie anderweitige Kenntnisse und nicht zuletzt die hier vielfach bemühte Empathie. Großzügig darüber hinwegzusehen scheinst du auch, dass nicht nur ich Trolls zeitweiliges Verhalten kritisiert habe.
                      Achja - sich über den Unterschied zwischen bloßer Meinung und Argumentation zu informieren könnte dir auch nicht schaden.

                      Wenn man Beiträge nur verstehen kann, wenn man dein „best buddy“ ist, dann solltest du auch in dieser Hinsicht deine Kommunikation überdenken. Und deine nur mehr schlecht als recht unter „subtilen“ Andeutungen versteckten persönlichen Angriffe kannst du dir gleich sparen, das nimmt dir jeder, der über etwas mehr Intellekt verfügt und um Objektivität bemüht ist, nicht mehr ab. Schreib gleich so, wie in deinen letzten zwei Beiträgen - dann sparst du dir Zeit und Energie, es ist ehrlicher und du ersparst dem geneigten Leser armselige Ironie, die nichts weiter als Zynismus ist (und über den Unterschied zwischen Zynismus, Sarkasmus und Ironie solltest du dich auch belesen, solltest du tatsächlich der Meinung sein, dass deine Äußerungen Ironie waren).

                      Da du ja inzwischen Trolls best buddy bist, wobei ihr euch gerne gegenseitig in euren Meinungen und (ALS-)Ängsten bestärken könnt (btw verträgt sich der Umstand, dass man selbst irrationale Krankheitsängste hat, diese aber nicht sehen mag, nicht mit dem Verhalten, andere Menschen „psychologisch evaluieren“ zu wollen, dabei jedoch über Küchenpsychologie nicht hinauskommt), erübrigt sich für mich auch eine Teilnahme meinerseits an Trolls Threads. Um mich einmal auf dein Niveau herabzubegeben: es kann mir scheiß egal sein, wie es mit Troll weitergeht. Und von nun an ist es mir das auch.
                      Euch beiden kann man nur euren Angehörigen zuliebe wünschen, dass ihr niemals in Situation geratet, in denen euch nichts anderes übrig bleibt als anzuerkennen, dass eurer Kartenhaus zusammengebrochen ist.
                      Zuletzt geändert von pelztier86; 07.11.2020, 21:25.

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                        Ad 2, Sachbezogene Tipps scheinen mit - zumindest aktuell - hier auch eher nicht genützt zu werden. Ich sehe es im übrigen auch so, dass man eine persönliche differenzierte Sicht - auf was auch immer - dem sachlichen Austausch unterordnen sollte. Aber hier scheint das auszudiskutieren auch wenig fruchtbar, da nicht differenziert wird. Man kann ja unterschiedliche Meinungen haben, eine Differenziertheit - zumindest in Teilen - sollte dennoch immer möglich sein. Sonst führt das zu nichts...
                        ...... dito.

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                          Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                          Alles gut Pzt ;-)

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                            Ach, noch etwas vergessen - nicht, dass du das wieder falsch verstehst, von wegen, ich hätte das (bewusst) überlesen. Wenn auf Kortison alleine jedwede Autoimmunerkrankung bei jedem Patienten ansprechen würde, wäre eine kurze Kortisontherapie mit moderaten Dosen eine phänomenale Möglichkeit, die Diagnose einer seronegativen oder uneindeutigen AI-Erkrankung zu sichern. Ist sie aber nicht. Schon mal was von Kombinationstherapie gehört? Von Antikörpertherapie? Immunsuppressiva (und nein, Kortison ist technisch gesehen KEIN Immunsuppressivum, auch wenn es in entsprechenden Dosen immunsuppressiv wirkt)? Ich sage nicht, dass er definitiv eine Myositis, evtl. mit Overlap zu einer autoimmunen Neuropathie-Form, hat - für mich macht die These einer Myositis/ggf plus autoimmune Neuropathie nur am meisten Sinn. Warum, das führe ich an dieser Stelle nicht mehr weiter aus, das habe ich zu genüge.
                            Das ist das letzte, was ich zu Trolls Fall zu sagen habe.
                            Zuletzt geändert von pelztier86; 08.11.2020, 04:10.

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                              Es ist bezeichnend und für mich ist die Sache eindeutig. Eure theoretischen (medizinischen ) Fachkenntnisse in aller Ehre, aber menschlich sind hier viele ein Schatten ihrer selbst. Ihr seid Egoisten, die seines Gleiches suchen. Ich habe so etwas Bizarres in meinem Leben noch nie gesehen und kennengelernt, wie es hier der Fall ist.

                              Einige hier haben eine völlig verzerrte Wahrnehmung. Ich habe mehr als nur einmal Dankbarkeit für Menschen wie Pzt entgegengebracht für die Mühe(n), die sie sich machte. Das weiß sie auch ganz genau!

                              Es gibt keine größere Ignoranz als die, zu denken, dass die persönliche Einschätzung gewisser Dinge einer universellen Wahrheit entspräche. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass wir zwar das Recht haben, unsere Meinung zu sagen, aber dass es falsch ist, jemanden mit ihr zu verletzen, zu demütigen oder ihn herabwürdigend zu behandeln. Außerdem müssen wir wissen, dass Meinungen nur persönliche Ansichten sind. Sie sind einfach Reflexionen der emotionalen und kognitiven Welt der sich äußernden Person. Aufmerksamkeitsverzerrung und Bestätigungsneigunf lassen sich bei Personen erkennen, die nur das wahrnehmen, was sie sehen wollen. Menschen, die sich selbst darauf limitieren, nur bestimmte Aspekte zu betrachten, um ungenaue und extrem verzerrte Urteile zu fällen. Durch eigene Gebanken gelangt man zu Meinungen, die lediglich auf Intuitionen und einfachen Beurteilungen beruhen, was zu Fehlern führt. Dies erklärt, warum gewisse Leute ihre Einschränkungen ausleben, um fragliche Schlüsse zu ziehen. Man sollten daher sehr vorsichtig in der Gegenwart von Menschen sein, die ihre Meinung als einzigartig und exklusiv, als universelle Wahrheit darstellen. Denn nichts definiert jemanden so sehr wie die Kommentare, die er nacht. jemand, der diese resoluten und schädlichen Meinungen vertritt, tendiert dazu, sehr negativ zu reagieren oder es sogar als persönlichen Angriff zu werten, wenn jemand seine Wahrheit mit logischen, nachvollziehbaren Prinzipien versucht, zu widerlegen. Der/diejenige wird diese Logik nicht akzeptieren, denn mentale Fesseln schaffen ein sehr enges Gedankenkonstrukt. Wir alle können und sollten unsere Meinung über Menschen, Dinge und Situation äußern. Aber wir müssen dies aus einer Position des Respekts heraus tun, nicht von einem Thron der Unverschämtheit aus. Es tut nichts zur Sache, wenn unsere Meinung ehrlich ist, aber schmerzt; wenn sie nützlich ist, aber kritisiert. Sie muss mit Respekt vermittelt werden. Meinungen, die ungefiltert nach außen dringen, sind selten nützlich. Ich weiß nicht, ob ihr euch darüber im Klaren seid, aber bestimmte Hirnareale sind der Ort, an dem Emotionen wie Angst, Hass oder Wut sitzen. So geben wir eine Meinung mit der Intention ab, andere zu verletzten, sie in eine Schublade zu stecken oder auf sie herabzuschauen. Wir tun dies mit dem expliziten (teils unbewussten ) Wunsch, uns über andere zu erheben.

                              Ein Trauerspiel ist das hier. Und das hat alles sehr wohl was mit Selbstreflexion zu tun. Niemand ist frei von Fehlern und/oder handelt aus der Emotion heraus vllt. mal nicht angemessen (so wie es auch bei mir der Fall war in Bezug auf Boh). Umso wichtiger ist es dann jedoch, dass man das für sich auch erkennt. Heißt, sein eigenes Verhalten auch manchmal beleuchtet/hinterfragt und ggf. Korrekturen vornimmt.

                              Werdet glücklich mit eurem medizinisch (angelesenen) Wissem, menschlich seid ihr arm dran. - zumindest einige hier.

                              Für mich war’s das hier.

                              ciao.
                              Zuletzt geändert von Troll2019; 08.11.2020, 11:51.

                              Kommentar


                                Hallo,

                                dieses Forum ist schon sehr eigen.

                                Dass Privatpatienten bevorzugt Termine bekommen und dadurch Kassenpatienten warten müssen, ist ein ganz alter Hut. Jeder kann es bei der Online-Terminvergabe ausprobieren. Ich selbst bin ambulant privat versichert und bekomme Termine in ca. einer Woche; wenn ich mich als Kassenpatient einklicke, muss ich sechs Wochen warten.

                                Einmal war ich um 8 Uhr dreißig Uhr angemeldet, kam aber schon um 8:15 Uhr dran. Der Arzt pflaumte mich gleich an, ich sei zwar Privatpatient, könne mich aber trotzdem kürzer fassen. Vor mir um 8 Uhr hatte sich ein Privatpatient als dringlicher Fall einschieben lassen, und er ging fälschlicherweise davon aus, ich sei das, komme also zu spät und breite dann noch genüsslich meine ganze Krankengeschichte aus. Ich habe mich dagegen verwahrt, als Blitzableiter für sein schlechtes Gewissen ob seiner Terminvergabe zu dienen. - Wenn ich jetzt (hoffentlich seltener) einen Termin telephonisch anfrage, sage ich gleich, ich sei zwar Privatpatient, aber trotzdem krank. Dan lachen die Helferinnen und ich habe gute Karten.

                                Er ist doch auch längst bekannt, dass man mit der Behandlung von Unheilbaren am meisten Geld verdienen kann. In der ärztlichen Standespresse wird es so dargestellt, dass die Privatversicherten die nicht kostendeckende Versorgung der normal Versicherten quer gegenfinanzierten. Die medizinische Versorgung der Privatpatienten ist dagegen nicht besser, im Gegenteil, es wird bei ihnen des Geldes wegen eine nur Ängste steigernde, aber fachlich völlig übertriebene Ausschlussdiagnostik gemacht, die bei gesetzlich Versicherten von den Krankenkassen nicht gezahlt würde, genausowenig völlig überflüssige Dritt- und Viertmeinungen. Es wird halt gut verdient.

                                Einmal wollte ein Orthopäde für zweimal 10 Minuten 376 Euro haben, ich gab es zur Überprüfung an die Ärztekammer und er musste 240 an mich zurückzahlen. Im Zweifelsfall ist es besser, als gesetzlich Versicherter in der Obhut eines langjährigen Oberarztes zu sein, als sich von einem Chefarzt operieren zu lassen, der als Superspezialist das Brot- und Buttergeschäft nicht kennt. Jemand, der minimalinvasiv Herzklappen operiert, ist mit einer Blinddarmentzündung absolut überfordert.

                                Ich kann aus bitterer eigener Erfahrung heraus Folgendes empfehlen: wenn irgendeine eingreifende Untersuchung, Behandlung oder Operation angeraten wird, sollte man dem Arzt tief in die Augen schauen und ihn 1. fragen ob er diese Maßnahme auch bei sich selber würde machen lassen. Darauf kommt dann meistens die Antwort mit tiefer sonorer Stimme: aber selbstverständlich. Dann muss man 2. die Frage nachschieben, ob er es auch bei seiner alten Mutter empfehlen würde. Mit dieser Frage rechnen sie nicht und man merkt es am Gesichtsausdruck, dass sie nachdenken müssen. Wenn man dann noch größere Sicherheit haben will, müsste man 3. fragen, ob er diese Maßnahmen bei sich selbst oder seiner Mutter auch dann durchführen lassen würde, wenn er sie aus eigener Tasche bezahlen müsste. Allerdings muss man damit rechnen, dass gewitzte Ärzte gleich die Gegenfrage stellen, ob man denn an seiner Gesundheit sparen wolle? Immerhin hat man so eine gewisse Möglichkeit, der Wahrheit über die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen näher zu kommen.

                                Zur Abrundung gleich auch noch zum Thema Seele: die "somatoforme Störung" ist erst in die letzten Auflagen der internationalen Diagnoseverschlüsselung aufgenommen worden, vorher gab es sie nicht. Die Ärzte stürzen sich gerne darauf, weil sie die Patienten, wo sie nicht weiter wissen, dann an den Psychologen abschieben können, der ja auch noch dran verdienen soll. Der Hamburger Psychoanalytiker Lamparter hat vor vier Jahren ein Buch geschrieben, wo er sich dagegen verwahrt. Eine seelische Störung ist nur als positiver Befund festzustellen. Wenn z.B. jemand sich zweimal durch Überbeanspruchung eine Rhabdomyolyse zugezogen hat, und gleichzeitig angibt, er habe in den letzten Jahren 8 kg zugenommen, habe eine Depression gehabt, jetzt gerade einen Wechsel des Arbeitsplatzes vor sich, dann wäre vorrangig zu untersuchen, was genau diese Angaben beinhalten, was ihn geschwächt hat, warum glaubt er noch, trotzdem körperlich so weitermachen zu können wie bisher. Wenn man das genau wüsste ("Befund"), dann hätte man ein Gesamtbild. Hier von vornerein nur irgendwelche seltensten Autoimmunwerte zu bestimmen, ist im Ansatz verfehlt, die andere Spur ist viel heißer und es ist keine Missachtung des Patienten, zuerst diese heißeste Spur zu untersuchen, sondern entspricht dem Stand der Wissenschaft. Die Fachärzte untersuchen nur ihren Bereich und geben es dann dem Hausarzt sozusagen als Resteverwertung zurück. Und der Hausarzt wird für seine Tätigkeit, das Gesamtbild zu überprüfen und die Fäden zusammenzuführen, zu wenig ausgebildet und bezahlt. Dadurch werden Patienten sehr selten genau im Ganzen untersucht. Die Standesorganisationen sorgen dafür (bisher), daß (anders als anderswo) bei uns der direkte Zugang zum Facharzt möglich ist, darum tobt ein großer Streit seit Jahren.

                                Na denn, neues Thema: Was bedeutet Biden für die NM Erkrankungen?

                                Euer
                                Boh








                                Zuletzt geändert von bohuslav; 08.11.2020, 12:32.

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