Wichtige Parameter für psychische Erkrankungen sind wechselnde Symptome, subjektiv empfundene Einschränkungen und fehlende organische Befunde.
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Einige Symptome, leider keine Diagnose.
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Timna Lähmungserscheinungen sind für mich Taubheitsgefühle in den Beinen,aber so von innen,wenn ich aussen drüber streiche ist alles normal und eine ausgeprägte Schwäche. Begonnen hat es im Unterschenkel,da spüre ich es auch immer noch. Jetzt merke ich es aber auch zusätzlich in den Knien und im Oberschenkel. Diese bemerke ich beim Gehen und beim Treppensteigen. Wenn ich ein paar Schritte gehe,sieht man es noch nicht unbedingt. Der letzte Neurologe hat eine Hüftbeugerschwäche festgestellt. Passt also.Zitat von Timna Beitrag anzeigen@TinaMarie: Was sind denn für Dich Lähmungserscheinungen? Verminderte Kraft? Eigentlich sind Paresen schon vom Neurologen gut zu erkennen, va wenn sie im Alltag so sehr einschränken... Bekommst Du denn irgend welche Hilfe? Z.B. dass Du im Haushalt entlastet wirst, jemand für Dich einkauft oder so etwas? Es ist ja eigentlich egal, ob man eine Diagnose hat. Wenn man die Kraft nicht mehr für den Alltag hat, braucht man Unterstützung...Und wenn Du schon viele depressive Phasen überstanden hast (und das zeugt doch eigentlich von grosser Stärke), dann wirst Du sicher auch diese überwinden können, auch wenn es diesmal besonders schlimm ist.
Ja,ich bekomme Hilfe im Haushalt. Mir geht es psychisch so schlecht,weil sich keiner der Sache annehmen möchte und ich große Angst habe,was da in meinem Körper vor sich geht. Der niedergelassene Neurologe hat ja bereits eine zentrale Weiterleitungstörung in den Beinen festgestellt. Die Physiotherapie weiß aber auch nicht was sie mir mir machen soll. Die machen Krafttraining bzw Übungen zur Stärkung der Muskulatur. Das geht oft nicht gut,weil ich hinterher total fertig bin.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Aber vielleicht sollte ich doch wieder in meinem Thread anfangen zu schreiben.
Kennst du dich aus Timna?
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Zitat von slug Beitrag anzeigenWichtige Parameter für psychische Erkrankungen sind wechselnde Symptome, subjektiv empfundene Einschränkungen und fehlende organische Befunde.
ich wünschte es wäre Psychisch. Mittlerweile ist meine linke körperhälfte nur noch am knacken. Fuß , Becken, Ellenbogen und Handgelenk. Halt alles linksseitig. Ich bin hier ins Forum weil ich dachte jemand hätte eine Idee oder sonst was. Und nicht um immer zu hören es kommt alles von der Psyche
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Soso. Und hast du schon Rückmeldungen zu deiner mysteriösen Halbseitenkrankheit bekommen? Ich glaube, eine solche Symptomatik ist nicht bekannt.
Sehr gut bekannt und belegt ist aber, dass ein Patient, der sich einbildet irgendwo Probleme zu haben sehr schnell und sehr zuverlässig die passenden Gefühle (Schmerz, Kribbeln, Taubheit, Schwere, Schwäche etc.) entwickeln kann. Das ist ein Teil einer Angststörung/Somatisierungsstörung - hier gibt es Millionen Betroffene.
Weiterhin solltest du dich mal mit den Grundsätzen von Muskelschwund/Atrophien beschäftigen. Wie entstehen die, wie ändert sich die Funktionalität des betroffenen Gebietes etc. Nur so viel: Muskeln, die atrophieren, sind nicht einfach weg.
Ich fasse mal zusammen, wenn du erlaubst. Achso, auch wenn du nicht erlaubst:
Du hattest Zuckungen und Schwächegefühl nach einer Impfung
Nach dem Stoßen bei der - postuliere ich jetzt einfach mal - sehr oberflächlichen Onlinerecherche auf "ALS" ging es rapide bergab
Du hattest u.a. Schluckstörungen, Heiserkeit und Fremdkörpergefühl im Hals - alles wieder verschwunden
Du hast das Gefühl von Muskelschwund auf einer gesamten Körperhälfte - konnte aber von keinem Arzt oder durch Eigenmessung objektiviert werden
Du hast Missempfindungen wie Brennen etc entwickelt
Du bist orthopädisch und neurologisch gründlich untersucht worden und als gesund entlassen worden
Du bist völlig panisch und schreibst jeden Tag im Prinzip die gleichen Fragen ins Forum
Aber du merkst ja, dass was nicht stimmt, richtig? Du solltest die Aussagekraft deiner (gestörten) Eigenwahrnehmung nicht überschätzen, sondern dich lieber auf objektive Untersuchungen verlassen!
Bei dieser Faktenlage schließt du eine psychosomatische Ursache dennoch völlig aus - na, alles klar. Prost!
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Ich denke aber wenn dir die Muskulatur fehlen würde dann hättest du zuerst ne spürbare Schwäche im Arm .Zitat von Erhanos92 Beitrag anzeigenWenn ich liegestütze mache hab ich einfach nur extreme Schmerzen im linken Handgelenk. Und ich denke dass dies durch die fehlende Muskulatur auftritt
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Aber die Tipps hast du doch bekommen:
- Arbeite an deiner Angststörung. Ja, mit einem Psychologen.
- Objektiviere deine Beschwerden. Messen. Fotografieren. Dokumentieren.
- Mach milden Sport, das tut der Muskulatur gut
- Begib dich in neurologische und/oder orthopädische Aufsicht. Lass dich checken. Alle 6 Monate +/-
- Vertraue auf die Aussagen der Ärzte
- Lenk dich ab
Den einen Wundertipp gibt es nicht. Pseudoneurologische Symptome sind meist nicht (so einfach) erklärbar, viele gar nicht. Ein psychischer Bezug ist fast immer vorhanden. Einige Symptome gehen schnell wieder, andere bleiben ne Weile und man muss sich damit arrangieren. Viel mehr wirst du hier auch nicht herausholen....Zuletzt geändert von slug; 01.04.2022, 10:02.
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Hey slug. Ich bin mittlerweile in einer Therapie. Und Ja diese Angststörung hat sich manifestiert.
Ich messe öfter und bisher hat sich tatsächlich auch noch nicht viel getan. Meine Hausärztin meint ich würde unterbewusst meine rechte körperhälfte anspannen durch die Psyche und somit links weniger belasten.
Das Problem ist nur dass meine linke Seite einfach nur Probleme macht. Knochenschmerzen und alles knackt und knirscht. Ich gebe dann jetzt mal Ruhe sorry dass ich so nerve. Wünsche euch alles gute
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Es geht sicher nicht darum das du nervst. Ich glaube Slug meint es eher gut das es für dich besser ist wenn du versuchst dein Leben so zu leben als hättest du keine Symptome. Natürlich mit regelmäßigen Kontrollen. Solange die Ärzte aber nichts finden und man noch alles relativ uneingeschränkt machen kann sollten wir das positiv sehen.
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Wenn die Angst sehr schlimm wird dann denk daran das die Ärzte ja bisher keinen Hinweis auf eine schwerwiegende Erkrankung gefunden haben. Solange du nicht etwas zur Ruhe kommst können die Symptome nicht besser werden. Versuch leichten Sport zu machen damit kann man sich auch gut selbst beweisen was noch möglich ist oder was nicht und ob man sich steigern kann. Das mit den Symptomen und der Angst is ja leider ein richtiger Teufelskreislauf
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Ich melde mich nun nochmal. Habe erneut ein Blutbild bekommen. Und mein CK wert ist wieder bei 607.
am 14.03 war er bei 137.
nun macht es mir natürlich Sorge da mein CK wert zu den Symptomen auch noch erhöht ist. Er schwankt anscheinend immer hoch und runter.
ist das nicht ein Zeichen für eine Neuromuskeläre Krankheit? Vor allem dieses Schwanken.
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Ich wollte mal ein kurzes Update geben bzw. auch mal fragen ob jemand selbe Erfahrungen hat.
Aktuell ist das sichtbare Muskelzucken weniger geworden. Zwischendurch noch ein kleines „ Blubbern“.
Was aber aktuell dauern da ist ist der Schmerz in der handinnenfläche und daumenballen. Schwer zu beschreiben der Schmerz. Mal brennt es und mal tut es richtig weh. Muskulatur deutlich weniger geworden vor allem an der Hand und über dem Fußknöchel, keine Ahnung wie man diese Stelle nennt. Fessel?
Ich kann noch alles normal bewegen und einigermaßen beanspruchen. Jedoch mittlerweile deutlich knackende Geräusche an den Stellen wo die Muskulatur weniger geworden ist.
Ich kann nicht einschätzen ob es ein gutes Zeichen ist dass das Zucken deutlich weniger ist oder eher ein schlechtes.
habe am 20.05 eine NLG Untersuchung.
und am 03.06 ein EMG in der Neuromuskulären Ambulanz aufgrund erhöhtem CK MM wert. Letzter Stand bei 600. wie gesagt. Dieser schwankt dauern. Geht dann komplett runter sogar einmal bei 95 oder so ca. Und dann wieder hoch. Lg
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