Dieser gesamte Thread handelt davon, dass mein Quadrizeps (vor Allem) aber auch der Rest extrem schnell erschöpft und stellt die Frage danach ob die Pathologie eher neuromuskulär oder metabolisch bedingt sein könnte und ich werde hier angegriffen und infrage gestellt, weil meine Maximalkraft noch vorhanden ist. Ich kann keine Treppe mehr gehen ohne danach vor Erschöpfung fast zusammenzubrechen. Bei einer zu langen Treppe landete ich vor 2 Wochen in der Notaufnahme. Ich nehme an, dass hier versucht wird, mich in die Psychoecke zu schieben. Das habe ich lange genug mit inkompetenten Ärzten hinter mir.
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Niemand versucht dich in die Psychoecke zu schieben, weiß nicht was du damit bezweckst. Ich bin mir sogar sicher, dass deine Beschwerden organischer Natur sind.
Was ich bisher gesehen habe war ein Bild von richtig muskulösen Oberschenkeln mit einem schwarzen Fleck, gleichzeitig stemmst du 130kg. Also vermutlich kein Kraftverlust.
Kannst du die Erschöpfung objektivieren? Gibt ja diverse Haltetests für Kopf, Arme und Beine.
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Gast
Mein Fehler. Von dir kam da nichts in die Richtung. Tut mir Leid.Zitat von Hustinettenbaer Beitrag anzeigenNiemand versucht dich in die Psychoecke zu schieben, weiß nicht was du damit bezweckst. Ich bin mir sogar sicher, dass deine Beschwerden organischer Natur sind.
Was ich bisher gesehen habe war ein Bild von richtig muskulösen Oberschenkeln mit einem schwarzen Fleck, gleichzeitig stemmst du 130kg. Also vermutlich kein Kraftverlust.
Kannst du die Erschöpfung objektivieren? Gibt ja diverse Haltetests für Kopf, Arme und Beine.
Du musst verstehen, dass ich vorher Hochleistungssportler war, der 200KG+ gebeugt hat, Halbmarathon in respektabler Zeit laufen konnte und Kampfsportler war. Ich habe an sich sehr muskulöse Schenkel, doch fehlt wie gesagt vom Quadrizeps am Anteil des vastus medialis kaudal ein ca 4x4cm großes Stück Muskel, ziemlich kreisförmig. Wie bei der Brust konnte hier durch Bildbeweis und eigene Beobachtung festgestellt werden, dass das neu ist.
Zu der Erschöpfung. Bei alltäglichen Bewegungen wie Zähneputzen, Duschen,... Fühlt sich der Arm nach kürzester Zeit an als wäre er voll mit Laktat. Also anaerobe Glykolyse. Dies ist in ALLEN Muskeln des Körpers so bis auf Gesicht, Unterschenkel und Füße, sowie Augen. Ignoriere ich dieses Laktat, so wird der betroffene Muskel nahezu taub und gibt irgendwann nach. Wenn ich zB Dauerbelastungen wie joggen mache, sind die Schritte gefühlt schwer wie eine Kniebeuge und der Quadrzeps tut sehr schnell weh. Zudem folgt darauf eine Zustandsverschlechterung allgemein, sowie abartiger Muskelkater. Bei Krafttraining der Beine fiel diese Verschlechterung etc. bis jetzt nich so aus.
Schreiben mit Stift fällt mir auch schwer. Nicht, weil Kraft an sich fehlt, sondern weil die beteiligte Muskulatur schnell wehtut und ermüdet.
Ich habe keine diagnostizierte klinische Schwäche. Wenn man aber sehr stark und muskulös ist, dauert es auch eine ganze Weile, bis das auffällt.
Was jedoch auch beim Krafttraining passiert, ist, dass ich zwischen den Sätzen absolut am Ende bin, kaum Luft kriege und die beteiligte Muskulatur zittert. Das Zittern ist auch im Alltag in den Beinen signifikant vorhanden, sobald die Beine irgendwie arbeiten müssen.
Was seit Auftreten seit April (der Verlauf im eigentlichen Sinne beginnt ja schon eine Dekade) auch neu ist, dass meine Beine in bestimmten Positionen schnell einschlafen. Dies so sehr, dass ich beim Aufstehen tatsächlich wegknicke, weil das Bein wegsackt. Erst nach etwa einer Minute ist das Bein dann wieder "normal". Das Laktatgefühl liegt zudem auch öfter in Ruhe vor.
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Naja, als wäre ich 400m allout gelaufen. Muskel brennt, schwillt an, wird tauber...
Ja, ich hatte anscheinend mit 18 eine transverse Myelitis (Deppenärzte habens nich diagnostiziert) und seitdem beginnt der Spuk... Damals aber noch kaum spürbar.. Ich war noch viele Jahre körperlich hoch belastbar, wenn ich dafür alles Andere streiche... Seit ca 2020 wird es aber rasend schlechter... Blutwerte seltsam, Symptome etc.
Große Hoffnung war die Schilddrüse, aber die Therapie der Drüse und das Erreichen normaler Laborwerte hat nahezu nichts, wirklich gar nichts gebessert.. Weiter Gewichtszunahme, Hautprobleme,... (als wär sie unbehandelt). Antikörper und Narben wurden nie nachgewiesen, weshalb ich auf die Richtung einer Mito gekommen bin..
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Ja? So wie die diagnostizierten Atrophien, die ich mir aber einbilde?Zitat von Anjol Beitrag anzeigen„Ich bin der Meinung dass der PSR gesteigert war „ also sry wenn ich dich als Patient hätte würde ich auch ausflippen…wieso meinst du das der PSR gesteigert ist ? Hast du Medizin studiert ? Wenn du alles anzweifelst bringt dich das nicht weiter… sry meine Meinung…
Wenn mein Bein beim PSR in die Luft explodiert wie sonstwas und im Entlassungsbrief zahlreiche Widersprüche stehen, dann läuft da was gewaltig schief.
Direkt nach dem PSR wollte die Ärztin auf einmal unvermittelt meine Zunge sehen.
Von dir kam bis jetzt bis auf seltsame , diffuse Anschuldigungen eh nichts.Zuletzt geändert von Gast; 23.12.2023, 20:54.
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Was spricht für dich denn gegen eine Mito oder zB Pompe?Zitat von Hustinettenbaer Beitrag anzeigenInsgesamt alles sehr unspezifisch und diffus, das wird nicht einfach werden zu einer Diagnose zu kommen. Letztendlich wird der Faktor Zeit zeigen, wohin die Reise geht. Das meiste ist ohnehin nicht behandelbar.
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Im Entlassungsbrief steht auf Seite 2 etwas, das auf Seite 3 dann aber abgelehnt wird. Zwei Ärzte haben mich an diesem Tag behandelt und jeder anscheinend ne andere Seite geschrieben. Wenn mein Bein im Gegensatz zu den anderen Reflexen quasi explodiert, die Neurologin mich daraufhin kurz komisch anguckt und den PSR übertrieben oft auslöst und danach meine Zunge sehen will... Assistenzärztin übrigens.Zitat von Hustinettenbaer Beitrag anzeigenZum PSR: ob ein Reflex mittellebhaft oder lebhaft ist, mag vielleicht vom jeweiligen Untersucher unterschiedlich interpretiert werden. Gesteigert ist aber pathologisch und das wird sehr wohl vom Neurologen als solches erkannt. Das hast du sicher nicht.
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Damit kenn ich mich nicht aus. Ich habe ähnliche Belastungsintoleranz (aber auf einem viel niedrigeren Niveau verglichen mit dir als Hochleistungssportler) und die Neuros sagten mir nur, dass eine Mito noch ganz viele andere Symptome macht die ich nicht habe.Zitat von Kalleberti Beitrag anzeigen
Was spricht für dich denn gegen eine Mito oder zB Pompe?
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Darf ich fragen welche Symptome das zB sein sollen? Die Literatur und das Netz sind da irgendwie ziemlich divergent und oft inkonsisent. Es wäre aber bei mir ein Erklärungsansatz die Schilddrüsenproblematik schlüssig zu erklären..Zitat von Hustinettenbaer Beitrag anzeigen
Damit kenn ich mich nicht aus. Ich habe ähnliche Belastungsintoleranz (aber auf einem viel niedrigeren Niveau verglichen mit dir als Hochleistungssportler) und die Neuros sagten mir nur, dass eine Mito noch ganz viele andere Symptome macht die ich nicht habe.
Was sind deine Leitsymptome? Und wie macht sich die Belastungstoleranz bei dir bemerkbar?
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