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    Ich nehme gar nichts ein ��

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      Gibt's wohl doch häufiger: http://www.vitaminb12.de/mangel/test/hohe-blutwerte/

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        Ich weiß.
        Aber wenn man B12 einnimmt ist der Zusammenhang klar.
        Dann ist die Einnahme überflüssig und führt nur zu einer Belastung der Leber.
        Zuletzt geändert von KlausB; 28.10.2015, 23:20.
        It's a terrible knowing what this world is about

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          Update

          Da mich aktuell wieder ein Schub heimsucht und hohe Urinausscheidungen, Muskelzucken und Krämpfe meine Tage und Nächte bestimmen, habe ich frische Laborparameter bestimmen lassen:

          Resultat:

          1. Im Gegensatz zur intrazellulären Messung (roten Blutkörperchen) herrscht im Serum kein Mangel an Phosphor, Kalium oder Calcium.

          2. Leber:

          Cholinesterase CHE = 187 (77,1 - 192)
          ASAT = 0,34 (<0,83)
          ALAT = 0,93 (<0,83)

          4. Niere

          Kreatinin = 71 (59 - 104)

          5. Muskel

          CKges = 1,53 (<3,77)

          6. Autoimmun

          Rheumafaktor < 20 (<30)


          Keiner der Laborwerte erklärt die hohen Urinausscheidungen.

          Passt der leicht erhöhte Leberwert zum fiesen Geschmack im Mund?

          LG
          Zuletzt geändert von Haribo; 30.10.2015, 12:33.

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            Normalerweise wird ALAT (=GPT) in U/l gemessen und der Referenzbereich wäre <50
            Offensichtlich hat Dein Labor eine andere Einheit gewählt. Welche steht denn da.

            Ist das ALAT zu hoch ist deutet dies im Allgemeinen auf eine Leberschädigung hin.

            Daher: Auf jeden Fall den Befund von einem Arzt begutachten lassen.
            It's a terrible knowing what this world is about

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              In dem Zusammenhang fällt mir gerade ein, dass ich Deine Frage von neulich noch gar nicht beantwortet hatte. Ich konnte da gerade nicht tippen.
              Also, während meiner Hep C-Zeit waren meine Leberwerte sehr gering erhöht. Darum kam kein Arzt auf die Idee, dass da was sein könnte, bis ich irgendwann mal selbst einen entsprenden Tipp von einem Betroffenen bekam.
              Die leicht erhöhten Leberwerte hatte ich seit mindestens 20 Jahren, ohne etwas von der Hepatitis zu wissen. Man geht übrigens von rund 3 Mio. Deutschen mit unerkannter Hepatitis aus. (Link)

              Seit Anfang des Jahres bin ich geheilt. Seitdem geht es mit mir stetig bergauf. Ohne Rolli werde ich wohl nie mehr auskommen, aber abgesehen vom lange Strecken laufen bin ich wieder ziemlich fit.
              Zuletzt geändert von Marlie; 30.10.2015, 19:38.

              Diagnosen: PROMM/DM2 u. Polyneuropathie

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                Danke für eure Antworten!

                @Klaus

                1. Einheit ist µmol/ls

                2. Der ALAT Wert war vor 7 Monaten (trotz damals fortgeschrittener muskulärer Abbau-Symptomatik) noch absolut unauffällig

                3. Du hattest den richtigen Verdacht, der fiese Geschmack im Mund geht höchstwahrscheinlich auf das Konto meiner Leber.

                Siehst Du einen Zusammenhang mit der gestörten Vit D Bildung bzw. den Ausscheidungsreaktionen?

                Gibt es einen Zusammenhang mit dem Tumornekrosefaktor alpha?

                @ Marlie

                Das ist ja ein Ding...

                Mein ASAT (GOT) Wert ist aber unauffällig.

                Gab es einen Zusammenhang zwischen Muskelerkrankung und Hepatitis?

                Wie hat sich die Hepatitis bei dir symptomatisch bemerkbar gemacht und wie wurdest du geheilt?

                Dachte immer bei Hepatitis stehen Übelkeit, Bauchschmerzen, Fieber im Vordergrund? Das habe ich ja nicht.

                Was bedeutet "steil bergauf" ?

                LG
                Zuletzt geändert von Haribo; 30.10.2015, 20:30.

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                  Das wären dann 55,8 U/l (<50)

                  Auswahl einiger Krankheiten mit GPT-Erhöhung:

                  Geringe Erhöhung (bis 3fach)
                  --------------- ◾ Fettleber
                  ---------------------------------------------------------------------------------------------- ◾ Herzinfarkt
                  --------------------------------------------◾ akute Pankreatitis
                  ◾ Lebertumoren, -metastasen
                  -----------------------------------------------------------------------------------------------◾ PBC, PSC und Cholangitiden

                  Vorkommen z.B. bei
                  --------------------------------------------◾ Gallenwegsverschluß,
                  ◾ chronische Hepatitis,
                  ------------------------------------------------------------------------------------------------◾ Cholangitis und PBC,
                  --------------------------------------------◾ Stauungsleber
                  medikamentös bedingter Leberschaden
                  ( http://www.medicoconsult.de/GPT_ALAT/ )
                  Ich habe mal versucht die Diagnosen nach Wahrscheinlichkeit zu ordnen (nach dem was Du bisher geschrien hast und meiner unqualifizierten Meinung).

                  25-Hydroxy-Vitamin-D (Dein Blutwert) wird in der Leber gebildet, wie ich schon früher einmal geschrieben habe.
                  Zusammenhang mit der Ausscheidung könnte sein, bin mir aber nicht sicher.

                  TNF alpha ist ein Immunfaktor. Könnte also mit einer Zellschädigung im Zusammenhang stehen.
                  Auch wenn es so klingt muss der nichts mit einem Tumor zu tun haben. Der Name ist mehr historisch bedingt.

                  @ Marlie

                  Bei Hep-C sind die Leberwerte meistens nur im Anfangsstadium stark erhöht. Zu dem Zeitpunkt wird aber meistens nicht die Diagnose gestellt.
                  Die Hep-C wird meistens erst Jahre nach Ausbruch, in der Chronischen Phase gestellt. Dann sind ALAT und ASAT(GOT) meistens nur noch leicht erhöht.
                  Zuletzt geändert von KlausB; 31.10.2015, 00:50.
                  It's a terrible knowing what this world is about

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                    @Haribo:

                    Hattest Du als Deine Beschwerden anfingen oder kurz davor grippeähnliche Symptome oder/und geschwollene Lymphknoten?
                    It's a terrible knowing what this world is about

                    Kommentar


                      Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
                      @Haribo:

                      Hattest Du als Deine Beschwerden anfingen oder kurz davor grippeähnliche Symptome oder/und geschwollene Lymphknoten?
                      Danke für deine Auflistung und deine Antwort!

                      Bezieht sich deine Frage auf den Beginn des Gesamtsymptomatik des Muskelzuckens- und Muskelabbaus oder auf den aktuellen Schub?

                      Antwort:

                      Ja und ja.

                      Allerdings keine Lymphschwellung bemerkt. (Man beachte aber den seltsamen Defekt der T-Lymphozyten Th1 bzw. niedriges IFN gama)

                      Erstmals:
                      Wochen bevor das mit den Zuckungen und dem Abbau schleichend losging, starker grippaler Infekt mit Fieber, Gliederschmerzen, Schnupfen usw. begleitet von hohen Urinausscheidungen wie ich es heute bei Schub erlebe, aber damals nicht kannte. (Mitte Sep 2014)

                      Vorangegangen war hier eine Antibiotika-Therapie (ohne das ein bestimmter Keim diagnostisch gefunden wurde) zwecks Prostata-Entzündung.

                      Kürzlich:

                      Meine Tochter schleppt aus KITA Infekt mit Husten und Schnupfen ein, meine Partnerin steckt sich ebenfalls an, ich mich als letztes. Erhöhte Temperatur, Schnupfen. (Ende Sept 2015)

                      Bei mir geht wieder eine (diesmal abgebrochene) Antibiotika-Therapie (unspezifisch zur Immunregulation) voraus, die mir von der ersten Tablette an massive Schleimhaut- und Darmprobleme gemacht hat.


                      Zu deiner Aufstellung: Zum Verständnis, je weiter rechts die Diagnose desto wahrscheinlicher?


                      LG
                      Zuletzt geändert von Haribo; 31.10.2015, 11:40.

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                        Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
                        Die Hep-C wird meistens erst Jahre nach Ausbruch, in der Chronischen Phase gestellt. Dann sind ALAT und ASAT(GOT) meistens nur noch leicht erhöht.
                        Genau darum kam ich ja auf die Idee.

                        @ Haribo: Übelkeit, Bauchschmerzen und Fieber hatte ich nie. Meine Dauermüdigkeit und die Ödeme sind weg und ich fühle mich einfach sehr viel fitter, richtig gesund. Klar, die Muskelschwäche bleibt, die hat nix mit der Leber zu tun. Davon abgesehen habe ich auch einige andere Maßnahmen getroffen, die mich gesundheitlich voran gebracht haben.

                        Ich will ja auch gar nicht drauf bestehen, dass es bei Dir so ist. Aber so ein Test ist ganz schnell mal initiiert!

                        Diagnosen: PROMM/DM2 u. Polyneuropathie

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                          Hallo Haribo,

                          erst mal zu der Aufstellung: Je weiter links desto wahrscheinlicher

                          Meiner Meinung nach passt so langsam alles zusammen:

                          Phasenweise Grippesymptome, erhöhte Aktivität des Immunsystems (TNF alpha), Schädigung der Leber, Schwäche

                          Das könnte das Pfeiffersches Drüsenfieber (Epstein Barr) sein.

                          Darauf kann man sich testen lassen.

                          LG

                          Klaus
                          It's a terrible knowing what this world is about

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                            Mensch Klaus, du bist ein echter Profiler!

                            Du analysierst besser als 99,99% der Mediziner (und die werden dafür bezahlt).

                            Ich war 2003/2004 schwer daran erkrankt mit chronischem Verlauf. Damals ALAT auch erhöht.

                            EBV wurde deshalb in den letzten Monaten mehrfach unabhängig getestet. EBV ist es aber nicht.

                            Habe noch gut IgG Antikörper gegen den EBV im Blut aber aktiv (IgM) ist er nicht:



                            Noch andere Idee?

                            LG

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                              EBv wurde bei mir auch nachgewiesen.
                              Lg
                              M

                              Kommentar


                                Zitat von medien_wien Beitrag anzeigen
                                EBv wurde bei mir auch nachgewiesen.
                                Lg
                                M
                                Ja, die "Durchseuchung" in der Bevölkerung ist hoch. Den wenigsten macht es aber langfristig Probleme.

                                Hatte das Pfeiffersche Drüsenfieber und danach einige Monate zu kämpfen. Aber das ist 11 Jahre her. Reaktivierung keine.

                                Was nicht heisst, dass die Viren im Körper nix machen.

                                Allerdings sind da die Herpes Simplex Viren von größerer Bedeutung in meinem Körper, die zeigen sich wenn das Immunsystem überlastet ist immer mal wieder...

                                LG

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