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Auch ich bin ohne Diagnose.... und ziemlich verzweifelt

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    Zitat von TinaMarie1980 Beitrag anzeigen

    Weißt du,ich höre immer von anderen,dass ich stark sei,ich würde das schaffen. Ich habe auch schon sehr viel geschafft in meinem Leben,hatte schon sehr oft Situationen in denen es sehr schlimm war. Ich bin immer wieder aufgestanden und habe mich da rausgekämpft. Aber dieses Mal denke ich,ich schaffe das nicht mehr.


    Ich sehe ein,dass ich Hilfe brauche. Aber ich denke eben immer noch, man muss doch Organisch bitte erstmal alles abklären. Das sagen sie einem auch in der Psychosomatischen Klinik.
    Weisst du, ich weiss ganz genau was du meinst, auch bei mir ist das so... Ich war auch schon wirklich, wirklich tief unten und hab in der Vergangenheit viel geschafft und immer gekämpft... Hatte mir soooo viel aufgebaut und hart erarbeitet, bis diese ganze scheisse mit der Erkrankung richtig ausgebrochen ist und ich wieder alles verloren habe. Und ja auch ich heule mich ab und zu durch die Tage, weil ich es nicht verstehen kann und dann noch diese ganze Demütigung und kämpfen mit Ärzten und Behörden usw. Aber ich weiss, dieses mal kann ich selber mich nicht rauskämpfen, dafür bräuchte ich Ärzte die helfen und die mich mal Menschenwürdig behandeln... Aber es passiert nicht bis jetzt und ich sag mir dann na gut ich versuche ja schon alles und das mache ich wirklich, mehr kann ich nicht tun... Und ja es ist so verdammt hart, ich versuche mich jetzt immer ab kleinen Dingen zu freuen, z.b. freue ich mich heute Abend auf Eishockey...

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      Ich habe schon vor drei Jahren zu viel gelesen. Dass anfangs Untersuchungsergebnisse unauffällig waren und dann zu einem Späteren Zeitpunkt doch auffällig.

      Ich denke ,dass die Ärzte eine Vermutung haben,aber diese nicht aussprechen solange es keine endgültigen Anzeichen gibt. Leider habe ich schon zu viel gelesen,hier und auch wo anders. Das einem die Ärzte,auch Spezialisten nicht die Wahrheit sagen. Und das eine Krähe der andere auch kein Auge aushackt. Also,wenn Klinik A gesagt hat da ist nichts, und Klinik B liest das,dass da nichts ist,dann wird Klinik B auch nicht sagen,ja doch da ist was. Auch keine Kontrollen anbieten oder wiedervorstellung bei Verschlechterung.

      ​​​​​​Ich bin so extrem misstrauisch inzwischen, da ich ja leider sehr viel schlimmes gelesen habe.

      Jetzt Frage ich mich natürlich schon,darf ich mit Verschlechterung also mich erst wieder vorstellen,wenn ich gar nicht mehr laufen kann? Wenn also Lähmungen auch objektivierbar sind? Denn ansonsten würde man mich ja nicht nochmal untersuchen.

      Wie ich bereits erwähnte,kommenden Montag habe ich MRT vom Kopf.

      Wenn das unauffällig ist, wovon ich ausgehe,kann ich nur abwarten was weiter passiert.

      Ich war heute eine Kleine Runde spazieren. Und habe mir etwas schönes zu essen gekocht. Und versucht nicht dran zu denken,dass es nicht mehr so geht,wie ich es gewohnt war.

      Aber leider zeigt es mir mein Körper. Nach einer kleinen Runde bin ich schon erschöpft und brauche eine Pause. Im Umgang mit Küchenutensilien bin ich ungeschickt.

      Und in der Küche muss es auch etwas geben was schnell geht und einfach ist. Früher habe ich gerne auch Mal was aufwendigeres gekocht.

      Am kommenden Dienstag sehe ich meine Familie weil meine kleine Nichte Geburtstag hatte. Sie ist 1 Jahr und lernt gerade laufen.

      Ich mag gar nicht hingehen. Ich möchte nicht zusehen,wie andere leben und ich kann nicht mehr so richtig mit machen.

      Ich möchte das nicht ertragen müssen.

      ​​​​​​Es gibt tatsächlich noch Freunde von mir die daran glauben,dass meine gesundheitlichen Probleme etwas mit meiner psychischen Situation zu tun haben und ein Ausdruck meiner Seele sind.


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        Hi ich weiss was du meinst , ich gönne auch jedem sein Glück aber auch ich kann schlecht hinsehen wenn alle glücklich sind und sich über Kleinigkeiten aufregen . Dann denk ich mir was ist bitte wichtiger als Gesundheit sich über jede Kleinigkeit zu beschweren. Also wenn man krank ist sieht man die Welt mit komplett anderen Augen . Alles ist nichts im Vergleich was man durchlebt . Gestern war ein schlechter Tag ich hatte im kompletten Körper Muskelschmerzen und alles fühlte sich einfach schwer an . Arm könnte ich kaum paar cm Hochalten da bräuchte ich richtig Kraft für . Heute ist es mit den besser aber die Taubheitsgefühle sind wieder da . So wechselt sich das bei mir immer ab. Hab Gefühl das es Schübe sind die meine Muskeln immer mehr ab schwächen oder lähmen. Besser wird leider nix . Hab mich heute Mal bei meinen Eltern gewogen da ich zu Hause keine Waage besitze habe in 3 Monaten 7kg abgenommen . Wache jeden Morgen auf und hab Atembeschwerden meine Nackenmuskulatur verkrampft total . TinaMarie ich weiss es ist schwer aber Verliere nicht den Mut . Schreib dir alles aus der Seele danach geht es einem doch etwas besser.

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          @TinaMarie: Ja, ich habe ALS. Und ja, Du hast auf jeden Fall das Recht auf Behandlung und mehr noch auf Anerkennung von dem, was ist. Bei den Ärzten und in Deinem Umfeld. Ich denke, Du machst es eigentlich richtig. Du bist einerseits auf einer Warteliste beim Neurologen und bist andererseits bereit, eine stationäre Therapie zu machen, um Deine Ängste und Depressionen in den Griff zu bekommen.

          Es kommt mir vor, als wärst Du in einen schlimmen Kreislauf geraten, aus dem es schwer ist, wieder herauszukommen. Wenn eine Person mit Neigung zu Ängsten ein körperliches Problem bekommt, wird dieses meist durch die Ängste noch verstärkt , was dann wiederrum die Ängste noch schlimmer macht. Und zum Schluss kann man beides gar nicht mehr trennen.

          Wenn Du zum Neurologen kommst mit einer langen Liste von Symptomen und den Krankheitsbildern im Kopf, von denen Du gelesen hast, wird er schon voreingenommen sein, zumal man das meistens ausstrahlt, wenn man ängstlich ist. Wenn er dann bei der Untersuchung nichts Gravierendes feststellen kann, wird sehr schnell die Diagnose "Psychosomatisch" feststehen.

          Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Diagnose, einmal gestellt, immer wieder übernommen wird. Ich habe mich schon oft gewundert, dass bei mir bei Austrittsberichten von Kliniken oder Reha wortgetreu der Bericht der vorherigen Klinik verwendet wurde. Das war jetzt in meinem Fall ohne grosse Bedeutung, aber kann ansonsten sehr fatal sein.

          Dass die Neurologen bei Dir die Vermutung auf eine ALS haben, es aber nicht aussprechen, kann ich mir aber nicht vorstellen, weil die Symptome nicht auf eine ALS passen.

          Ich denke, dass es keinen Sinn macht, zum jetzigen Zeitpunkt einen Neurologen aufzusuchen. Ich würde zuerst mit einer (stationären) Therapie versuchen, etwas gegen die Ängste und Depressionen zu tun. Danach siehst Du, welche von den körperlichen Symptomen relevant sind für eine Erkrankung. Erst dann würde ich wieder zu einem Neurologen gehen. Du hättest dann sicher auch eine andere Ausstrahlung und innere Sicherheit und bis dahin würde man auch sehen, ob und welche Symptome sich verschlechtert haben. Denn solange der Neurologe klinisch nichts feststellen kann, wird da auch nichts Neues herauskommen.

          Mit Familie und Freunden ist es vielleicht gar nicht das grösste Problem, dass Du nicht mehr so richtig mitmachen kannst. Sondern wenn Du nicht ernst genommen wirst und praktisch unterstellt wird, Du müsstest mal etwas an Deiner Psyche arbeiten, dann gehen die körperlichen Problem schon weg. Das tut sicher sehr weh und vermutlich hast Du ständig das Gefühl, Du müsstest Dich rechtfertigen. Vielleicht kann man Dir da auch in einer stationären Therapie Tipps geben, wie Du damit umgehen kannst.

          Ich wünsche Dir jedenfalls von Herzen, dass Du einen Weg aus dieser schwierigen Situation findest und nicht aufgibst. Denn das wäre sehr, sehr schade um Dich!

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            Timna , danke dir für deine Worte. Ich habe Angst dass meine körperlichen Symptome soweit Fortschreiten,dass ich keine Psychotherapie mehr stationär machen kann. Das während der Psychotherapie sich mein Zustand so verschlechtert. Ich schaffe es momentan auch gar nicht früh aufzustehen. In knapp zwei Wochen habe ich einen Termin zur Besichtigung der Station und zum Info Termin für die stationäre Therapie. Ich habe einfach Angst das körperlich nicht zu schaffen.

            Meine Idee war jetzt sowieso den Bericht aus Göttingen abzuwarten. Und das MRT morgen. Und ich überlege halt,mich in Göttingen selber um einen Platz in der Neuromuskulären Abteilung zu kümmern. Obwohl die Ärzte gesagt haben,dass sie mir derzeit keinen Platz anbieten können. Ich werde da wahrscheinlich eh lange drauf warten müssen. Darf ich das als Patientin?

            ICH vermute dass der niedergelassene Neurologe,bei dem ich auf der Warteliste stehe und ihm auch eine Mail geschrieben habe,dass der mir nicht si sehr viel weiter helfen kann.

            Fakt ist,dass meine Probleme aus dem ZNS kommen. Auch diese Myoklonien die ich habe,die werden immer schlimmer. Neben den " normalen" Muskelzuckungen wenn ich im Bett liege,morgens und abends,zuckt Mal der komplette Arm,dann ein paar Minuten später das Bein oder nur der Fuß. Dieses passiert meistens wenn ich auf der Seite liege.

            Hast du sowas auch?

            Ich verzweifle auch wirklich daran,dass Freunde von mir echt denken dass ich wieder gesund werde.

            Ich kopiere jetzt hier Mal eine Nachricht rein,die ich eben von einer Freundin bekommen habe:

            Guten Morgen meine Liebe. Macht mich auch betroffen und traurig das du so darüber denkst. Ich denk oft an Dich und ich sehe dich gesund und munter in der Zukunft. Ich versteh aber total, dass du, als diejenige die in der Situation steckt, das grad anders siehst. Ich glaube wenn deine Rente genehmigt ist, fällt die Last/ Anspannung/ Sorge wg Arbeit und co und dein Körper erholt sich wieder und vor allen Dingen auch deine Psyche. Wir sind grad noch bei meinen Eltern. Dann halten wir Mittwoch 14:30 fest. Ich freu mich! Drück Dich

            Ich bin total müde,mich ständig erklären zu müssen. Die denkt echt es wird alles wieder gut. Obwohl ich ihr erklärt habe dass etwas nicht stimmt.

            Wie soll ich mich denn da verhalten? Ich schwanke zwischen Verzweiflung und Traurigkeit sowie auch Wut.

            Das ist ein bisschen zu viel Positives Denken oder?

            Dass meine aufsteigenden Lähmungserscheinungen wieder verschwinden. Wenn es meiner Psyche erstmal besser geht.


            ​​​​​​

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              Ich finde ehrlich gesagt nicht das das zuviel positives denken ist. Mal ehrlich was sollen einem Freunde dazu sagen, ich denke sie meinen es gut und wollen einen aufbauen. Ich denke nicht das das unbedingt bedeutet das sie einen nicht verstehen. Ich fände es eher bedenklich wenn Freunde sagen würden das eh alles sinnlos ist. Außerdem solang man keine feste Diagnose hat is ja wirklich noch alles offen, die Hoffnung sollte zuletzt sterben. Wer weiß für welche Krankheiten es in ein paar Jahren Medikamente gibt wovon man jetzt noch nichts weiß.
              Zuletzt geändert von Hofbinic; 03.04.2022, 12:41.

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                Ich weiß nicht. Ich habe ihr erzählt dass Untersuchungsergebnisse auffällig waren und dass es eine zentrale Weiterleitungstörung gibt. Dass ich Lähmungserscheinungen habe Dass ich nicht mehr Fahrrad fahren kann,keine längere Strecke mehr gehen kann und ich zunehmend unselbständiger werde. Und dann schreibt sie mir dass sie mich in der Zukunft gesund und munter sieht.
                ​​​​​​Natürlich soll sie mir nicht sagen ,dass alles hoffnungslos und sinnlos ist. Aber bei so einer Aussage da komme ich mir ehrlich gesagt ziemlich veräppelt vor und nicht ernst genommen.
                Sowas macht mich nur noch mehr traurig. Im Dezember als die ganze Sache gerade richtig los ging,schickte sie mir ein Video vom Eislaufen, ob wir das nicht Mal wieder machen wollen.

                Ich fühle mich da nicht ernst genommen,wenn mir Menschen mit sowas Kommen. Das ist unrealistisch.

                Hoffnung,ja klar,die habe ich auch. Aber sowas macht mich nur noch mehr traurig als wenn Menschen sagen, ich weiß nicht wie ich dir helfen kann,aber ich bin für dich da. Irgendwie,auch wenn ich nicht so richtig weiß,wie ich dir beistehen kann.

                Aber sowas macht mich nur noch mehr traurig als dass es mir hilft.

                Ich weiß nicht ob das zum Verdrängen von Unannehmlichkeiten gehört aber ich empfinde es so.

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                  Heute hatte ich MRT Schädel. Ich war drei Stunden unterwegs,mit der Straßenbahn und zu Fuß. Insgesamt 45 Minuten Fußweg,in , Etappen. Als ich dann zu Hause war,war ich ganz schön k.o. Ich brauche 10 Minuten zur nächsten Haltestelle.

                  Dann habe ich 1 1/ 2 Stunden Pause auf dem Sofa gemacht. Und mir dann eine Stunde was zu essen gekocht. Zwischendurch haben meine Beine gezittert. Würde ich nicht meine Kompressionsstrümpfe tragen, würde ich die Überlastung wahrscheinlich noch eher spüren und die Taubheitsgefühle in den Beinen sind damit auch gemindert.

                  ​​​​​​Da es mir abends von der Psyche her besser geht als morgens,habe ich mich heute Abend Mal nicht so sehr reingesteigert in meine schnelle Erschöpf-
                  ​​​​barkeit. Aber es ist schon beunruhigend und frustrierend.

                  Heute Abend habe ich ein Entspannungsbad genommen. Dabei ist mir eingefallen,dass ich schon so vor 1 1/2 Jahren festgestellt habe,dass ich so starke Hitze gar nicht mehr abkann. Früher konnte ich richtig heiß duschen, mittlerweile geht das nicht mehr.
                  Und in letzten Sommer habe ich schon bemerkt,dass ich mich nicht mehr so lange auf den Beinen halten kann,dass meine Füsse sehr schnell wehtun.

                  Und in der Reha im Oktober spürte ich,dass mich schon 20 Minuten Wassergymnastik leichter erschöpften als noch vor 2 Jahren. Und dass ich nach einer Gehstrecke von nur ein paar Kilometer schon Probleme in den Beinen hatte.

                  Also mein Zustand hat sich schleichend verschlechtert. 2017 ging die Chronische Müdigkeit und Erschöpfung los,im Sommer 2018 hatte ich meinen Bandscheibenvorfall,und damals schon eine Schwäche in den Armen und Beinen, links mehr als rechts.
                  Ich habe trotzdem weiter leben können,wandern, Radfahren,lange Spaziergänge, Urlaube am Meer und in den Bergen. bin im. Sommer immer mit dem Rad zur Arbeit gefahren ( 9km eine Strecke)

                  Ich war trotz Einschränkungen ( chronische Schmerzen, Müdigkeit und Hypermobilitätssyndrom) Recht fit. Im Späten Frühjahr 2020 habe ich dann angefangen zweimal wöchentlich zum Gerätetraining bei der Physiotherapie zu gehen.

                  Aber dann hatte ich schon im Sommer 2020 hin und wieder Mal Phasen,wo ich nach einem 10 Stunden Tag völlig erschossen nach Hause kam. Oder manchmal schon mit dem Rad nicht so richtig vorwärts kam. Und immer war da diese latente Schwäche in den Oberschenkeln. Die sich beim Treppensteigen und beim Radfahren sehr bemerkbar machte.

                  und immer wieder hatte ich mehrere Tage im Monat wo ich dann für ein/zwei Tage zu Hause geblieben bin,weil ich entweder starke schmerzen hatte oder nach der Dröhnung von Schmerzmitteln erholen und einfach nur schlafen müsste.
                  Aber diese schleichenden Symptome hat mein Körper wahrscheinlich gut kompensieren können.

                  Im Sommer 21 hatte ich dann beim Gleichgewichtstraining immer Krämpfe in den Fußsohlen, obwohl ich schon Magnesium genommen habe.

                  Und meine Schulter Nackenmuskulatur war jahrelang immer verspannt,Mal mehr Mal weniger. Und ständig blockierten irgendwelche Wirbel.

                  Und so richtig Muskulatur baute sich auch nicht auf,trotz regelmäßigem Training und Fahrradfahren.

                  Ich rannte fast drei Jahre von Arzt zu Arzt weil ich wissen wollte was mit mir nicht stimmt. Irgendwann dachte ich einfach meiner Probleme kommen vom Hypermobilitätssyndrom und arrangierte mich damit.

                  Und jetzt bin ich seitdem ich aus der Reha zurück bin von hundert auf null.

                  Lieber würde ich mit den Schmerzen weiterleben aber dafür meine Lähmungserscheinungen wieder wegschicken. Nicht mehr wandern,Radfahren und auch keine ausgiebigen Spaziergänge mehr im Wald machen zu können,das macht mich so fertig.

                  Früher konnte ich,wenn ich depressiv war immer stundenlang in den Wald gehen und das tat mir immer gut und ich fühlte mich immer besser danach.



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                    Heute war der Geburtstag meiner kleinen Nichte. Nachdem ich bei meiner Psychotherapeutin gewesen bin und sie mir mitgeteilt hat,dass sie mir auch nicht mehr weiter helfen kann. Sie weiß auch keinen Rat. Und außerdem hat sie ihre Praxis im 5. Stock.

                    Sie ist Verhaltenstherapeutin und damit sind ihre Möglichkeiten erschöpft.

                    Ich sollte mich nach einer Neuro-psychologin oder Psychologen umschauen.

                    In der Klinik wo ich für eine Psychosomatische Therapie mich angemeldet habe stehe ich auf der Warteliste. Aber das kann dauern,denn die hatten einen Wasserschaden auf der Station und deshalb sind einige Betten gesperrt, dadurch ist die Wartezeit derzeit unbekannt.

                    Auf der Geburtstagsfeier von meiner Nichte,fühlte ich mich wirklich fehl am Platz. Zwischendurch musste ich mich aufs Sofa legen. Gespielt habe ich etwas mit der Kleinen. Zwischendurch war mir wirklich zum Heulen zumute.

                    Meine Beine fühlten sich auch heute wie Pudding an. Gehen auf gerader Strecke geht immer noch. Was schwer ist,ist Treppensteigen. Sowie auf rutschigen, matschigen unebenen Boden so wie neulich,da hatten wir hier das erste und einzige Mal in diesem Winter ( obwohl, es war schon Frühling ) Schnee

                    Sollte ich wirklich irgendwann keine Treppen mehr steigen können, dann kann ich weder meine Schwester besuchen noch meine Eltern. Denn bei beiden sind mehrere Treppen zu überwinden.

                    Auch mache ich mir Gedanken,wo kann ich hinziehen außer in eine behindertengerechte Wohnung.

                    Ich möchte eigentlich nicht alleine bleiben,wenn ich nicht mehr kann.

                    Aber als 41 jährige in ein Pflegeheim? Da liegen ja überwiegend ältere Menschen, das ist nichts für mich. Das möchte ich auch nicht,da gehe ich ein. Ich bin selber gelernte Krankenschwester und habe in dem Beruf einige Jahre gearbeitet. In den meisten Pflegeheimn herrscht so schlimm Personalmangel,da wird man als Patient bzw. Bewohner nicht gut versorgt. Und richtig gute Pflegeheime Kosten auch richtig gut Geld. Das werde ich dann nicht bezahlen können.

                    Auch mag ich mich noch gar nicht damit anfreunden,in eine Behinderten WG zu ziehen,mit schwer körperbehinderten Menschen.

                    Ich hätte so gerne ein Haustier( Katze) gehabt, Akkordeon spielen gelernt ,einen Teil des Jakobsweg gegangen und wäre gerne mehr als nur dreimal in meinem Leben nach Sylt gefahren. Und zwischen Weihnachten und Neujahr nach Dänemark mit netten , fremden Menschen- das habe ich bis vor zwei Jahren dreimal gemacht. Waren wichtige,schöne Erfahrungen und Erinnerungen für mich Dann kam Corona. Darüber lass ich mich jetzt nicht aus.

                    Und dann wurde ich richtig krank.

                    Ich muss auch meine Patientenverfügung machen. Die einzige die ich damit aus meinem Familien und Bekanntenkreis beauftragen würde wollen ,ist meine Schwester. Aber da fühl ich mich schon wieder schlecht mit,weil sie zwei kleine Kinder hat.

                    Ich will keine invasive Beatmung. Und möchte auch kein Vollpflege Fall sein. Wenn ich kein richtiges Essen mehr zu mir nehmen kann- denn Essen ist für mich ein großes Stück Lebensqualität- dann ist für mich das Leben nicht mehr lebenswert. Ich möchte gerne ein Steak mit Pommes oder die Spaghetti Bolognese noch auf normalem Weg zu mir nehmen können,nicht in flüssiger oder Pürierter Form.

                    Falls jemand Ideen oder Gedanken dazu hat,darf er das hier gerne äußern. Ich freue mich über Beiträge dazu.
                    ​​​​​​
                    Zuletzt geändert von TinaMarie1980; 05.04.2022, 20:44.

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                      Hallöchen,

                      die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht hatte ich auch in einer schlimmen depressiven Phase gemacht. LIeber zu früh, als zu spät. Ich denke das sollte man auch unabhängig von Krankheiten rechtzeitig machen, da ja immer mal was passieren kann. Und dann weiß niemand Bescheid was du eigentlich willst. Und ich finde das du dich da nicht schlecht fühlen musst. Wenn deine Schwester, die einzige ist, der du dahingehend vertraust dann rede mit ihr und macht das zusammern. Sie sollte das vielleicht auch gleichzeitig mal machen.
                      Es gibt viele Seiten und Vordrucke im Internet, die einem dabei helfen. Ich hatte mir da glaube ich mal eine Bröschüre von Stiftung Warentest oder Finanztest gekauft wo auch Erklärungen und Vordrucke drinwaren.

                      Diese Myoklonien, die du erwähnst haben bei mir seit ein paar Wochen auch angefangen. Bisher noch low level. Mal schauen.
                      Habe ich diese Woche beim Kontrolltermin meinem Neurologen gesagt und plötzlich wollte er nochmal Blutwerte nehmen. Was genau keine Ahnung, aber ich hol mir dann eh ne Kopie, sobald die da sind.

                      Ich weiß es ist leichter gesagt als getan, aber ich bin immerhin ein mitbetroffener und hoffe daher das es anders rüberkommt, als von einem der sich da nicht mit identifizieren kann. Tu das was du für dich für richtig hälst. Rede mit Freunden und Familie über deine Ängste und das es dir echt wichtig wäre auch über den Worst Case zu sprechen, auch wenn unklar ist ob und wann das tatsächlich eintreffen könnte. Denn dann hast du auch eine gewisse Ruhe gewonnen, weil man einen gewissen Plan in der Schublade hat.
                      Die Wohnsituation in den meisten Städten ist ja schon schlecht, aber schau einfach mal ob du etwas findest, was deinen Alltag einfacher machen würde. Es müsste da ja auch Beratungsstellen geben. Es gibt ja auch betreutes Wohnen für chronische Krankheiten, wo nicht zwingend alle sehr alt sein müssen. Aber habe ich nur mal irgendwo gehört..
                      Zuletzt geändert von Oliver84; 08.04.2022, 17:48.

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                        Danke Oliver,ich fühle mich wie gelähmt. Habe so große Schwierigkeiten um Hilfe zu bitten. Weiß auch nicht wo ich nachgucken soll. Habe schonmal was gegoogelt es aber dann schnell wieder zu gemacht habe. Mich damit zu beschäftigen macht mir noch mehr Angst.

                        Ich habe so eine Scheiss Angst,dass es mit mir läuft, wie schon bei so vielen anderen,die von Arzt zu Arzt laufen und keiner ihnen sagen kann oder will was sie haben. Und in Anbetracht ,dass meine Beine immer mehr werden wie Pudding und ich immer mehr Vermeidungstechniken an den Tag lege umso verzweifelter werde ich.

                        Ich hoffe immer noch so sehr auf ein Wunder!

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                          Ich kann mittlerweile nur noch spazieren gehen mit Pausen. Und kriege die Füsse kaum hoch. Schaffe auch nur noch ne halbe Stunde gehen und danach denke ich nicht Wunder was ich getan habe. Danach lege ich mich wieder auf mein Sofa. Dann in die Küche was kochen. Aber selbst eine halbe Stunde stehen ist schon anstrengend. Ich war froh,als ich das Essen endlich fertig hatte und mich hinsetzen konnte.

                          Morgens ist es die Hölle,ich bin so schwach komme kaum aus dem Bett. Schaffe es nicht Mal jeden Tag zu duschen.

                          Ich Frage mich wie ich eine stationäre Psychosomatische Therapie machen soll,wenn ich noch nicht Mal den ganzen Tag Sitzen kann und mich so schwach fühle.

                          Heute habe ich mein Bett bezogen,Wäsche gewaschen und war spazieren. Danach musste ich mich auf dem Sofa ausruhen.

                          Ich sage Termine ab,weil ich mich so schwach fühle.

                          Es geht so rapide abwärts und es ist keine Aussicht auf irgendwas. Keine weiteren Termine zur Abklärung,keine Aussicht auf Hilfe.

                          Ich bin wirklich am Ende. Ich kann einfach nicht mehr.

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                            TinaMarie1980 Ich Frage mich wie ich eine stationäre Psychosomatische Therapie machen soll,wenn ich noch nicht Mal den ganzen Tag Sitzen kann und mich so schwach fühle.

                            Wenn du dir diese Frage nicht beantworten kannst, wer denn hier in diesem Forum?

                            Habe mir deine auch deine Beiträge ab 2018 hier im Forum mal durchgelesen, was fällt dir den so schwer Eigenverantwortung zu übernehmen und danach zu handeln, hier in diesem Forum wird man dir nicht helfen können wie auch, du hast hier schon sehr viele gute Tipps bekommen unterandern von Betroffenen Usern die sich sehr viel mühe gegeben haben und dir auch sehr viel Verständnis gezeigt haben in deinen schweren Depressiven Phasen, was erwartest du denn hier im Forum von teils schwer betroffenen Usern wie zum Beispiel wie ich einer bin.

                            Ist nicht Böse gemeint ganz sicher nicht

                            Tu was getan werden muß, tu es selber tu es gründlich und tu es gleich. so wie ich es ausdrücken möchte, ist für dich, Heute das Morgen worüber du dir Gestern Sorgen gemacht hast

                            Ich bin Betroffen und beginne jeden Tag aufs neue und erfreue mich über jeden neuen Tag, meinen Tag.

                            Dir alles Gute

                            Kommentar


                              Gast ich schreibe hier meine Geschichte nieder. Ich habe seit 2018 sehr viele Tips umgesetzt. Aber meine Situation ist jetzt eine andere. Es ist wie eine Art Tagebuch.

                              Ich merke,das meine Symptome körperlich fortschreiten. Und meine Psyche schafft es nicht hinterher zu kommen. Ich gebe zu,dass ich noch nie so eine schlimme Depression hatte. Immer hatte ich Zuversicht,dass es wieder besser wird. Dieses Mal habe ich die Hoffnung nicht.

                              ​​​​​​Ich fühle mich einfach hilflos, dass es keine Option auf Hilfe gibt. Hilfe in Form von dass man mir sagt " Okay,wir machen nochmal ( weitere) Diagnostik, wir gucken Mal genau hin,was bei Ihnen los ist. Aber das passiert nicht.

                              Meine Beine fühlen sich zunehmend gelähmt an und ich selber bin es auch. Ich Versuche es jeden Tag aufs Neue- Warten. Warten das ein Wunder passiert. Und beten.

                              Ich selber kann mir die Frage nicht beantworten,wie ich stationäre Therapie schaffe.

                              Freunde wenden sich von mir ab,weil sie meine Situation nicht ertragen können.

                              Ich fühl mich alleine und ich komme nicht damit klar,dass ich körperlich immer mehr abbaue.

                              Matl, darf ich fragen was du hast? Also welche Erkrankung?

                              Und wie schaffst du es dich auf jeden Tag zu freuen?

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                                Freunde wenden sich von mir ab,weil sie meine Situation nicht ertragen können.
                                Das glaube ich nicht, das haben die so auch nicht gesagt ganz sicher nicht, was die nicht wollen, mit dir leiden.


                                Matl, darf ich fragen was du hast? Also welche Erkrankung?
                                Ja darfst du, kann mir nicht vorstellen das wenn ich dir meine Erkrankung schreibe das dir das weiter hilft glaub eher das es dich nur noch mehr verängstigt und Psychisch lähmt.


                                Und wie schaffst du es dich auf jeden Tag zu freuen?
                                Ich liebe die Herausforderung, war immer so seit ich denken kann, nichts kann mir meine Freude am Leben nehmen NICHTS

                                Ich fühl mich alleine und ich komme nicht damit klar,dass ich körperlich immer mehr abbaue.
                                Unsere Psyche ist unser Denkverhalten mehr ist das nicht, du schreibst von einer stationären Psychosomatischen Therapie, bitte pack die Gelegenheit etwas für dich zu tun beim Schopf und lass die Gelegenheit nicht los, Psycho heißt unser Denken betreffend Somatic bedeutet unseren Körper betreffend das heist unser Denkverhalten bestimmt zu einem Teil unser Körperliches wohlbefinden oder eben unwohlbefinden.

                                so wie ich deine Beiträge lese Denke ich schon das du ein liebenswerter und wertvoller Mensch bist und ich mag dich so wie du bist, wäre dem nicht so würde ich dir ganz sicher nicht schreiben,

                                Gute Nacht und ein neues morgen ohne Sorgen

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