Zitat von pelztier86
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Nein ein Schmerztherapeut hat keinerlei Vorgaben der KK wieviel zeit er sich pro Patient nehmen darf, das ist der einzige Arzt bei dem das laut KK nicht der Fall ist.
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Bei wie vielen privaten KH hast du wegen der Keta Therapie nachgefragt? Mach das mal, insb wenn es schonmal ohne Probleme lief, klappt das sicher, das kann ich dir sagen, weil ich genug Anästesistn kenne und dass sich das zwischen DE und AT so unterscheidet, glaube ich nicht. Gibt doch zig ähnlich gelagerte Fälle wo dann sogar die Kosten (in DE zumindest, in AT gilt das noch nicht) von der KK getragen wurden, selbst bei privaten Kliniken. Was können denn die Ärzte in Aachen anbieten, was darüber hinaus geht? Viel gibts ja leider nicht bei den neuropathischen Schmerzen.Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigenBei ihm kann ich mir aber finanzielle Gründe nicht vorstellen. Nicht nach 22 Jahren in der Klinik und Einsatz als Notfallarzt etc.pp.
Nein, wenn sind es eher zeitliche/familiäre Gründe. Ändert aber auch alles nichts an dem Endresultat.
Und nein, alles läuft dann eben doch nicht über Geld. Du kannst dir eben nicht einfach mal eine Ketamin-Therapie kaufen, zumindest nicht hier. Und es geht ja auch nicht allein um eine Ketamin-Therapie. Ein solcher Fall wie mich braucht eine gute ärztliche Betreuung und nicht einfach nur eine Therapie als Dienstleistung.
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Soweit ich weiß, ist bei der Praxis keine Klinik angeschlossen. Außerdem hat er mir ja selbst geschrieben, dass er mir sicher nicht zu sagen bräuchte, dass seine Möglichkeiten dann wesentlich begrenzter seien.
Mag sein, dass das für die KK zutreffen (bist du dir da sicher?). Aber die Praxen bzw. der Praxisinhaber selbst werden sicherlich zeitliche Vorgaben machen.Nein ein Schmerztherapeut hat keinerlei Vorgaben der KK wieviel zeit er sich pro Patient nehmen darf, das ist der einzige Arzt bei dem das laut KK nicht der Fall is
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Würde den Arzt gleich mal anfragen wegen der Keta, wenn Aachen dicht macht, wobei das bislang ja nur Spekulation ist? Einfach übertreiben und sagen es hat super gewirkt, dann geht das rein ethisch nicht, dass man eine nicht kontraindizierte Therapie verweigert, die Leidensdruck reduziert. Ich kenen ein paar private KH in AT die das machen würden, das weiß ich nur nicht, ob das gezahlt würde, zumindest ein Arzt, KH privat Wien, sieht da überhaupt kein Problen, war zwar ein Chirurg mit dem ich sprach, aber der wird ja seine Kollegen kennen...Zitat von Konrad Beitrag anzeigen
Pelztier, wenn der in eine Private Praxis wechselt, ist es oftmals so das an die Praxis eine Klinik angeschlossen ist die auch von den Anästhesisten der Praxis geführt wird so ist es auch bei mir.
Mein ST Dr. Bettstetter hat auch eine Praxis gemeinsam noch mit zwei weiteren ST, und zu dritt haben sie eine Station in der Rottal Klinik in Pfarrkirchen, kannst auch gerne Googeln.
lg Koni
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Inb DE wird das mit der Keta doch sogar bei Depression gemacht..
Depression Kölner Anästhesist wendet deutschlandweit einzige Ketamin-Therapie an
https://www.ksta.de/koeln/koeln-arch...ie-an-29779598
Wenn man weiter googelt:
Ketamin in der Behandlung psychischen Problemen
Ketamin ist ein bekanntes Narkosemittel, das jetzt vermehrt für die Behandlung von Depressionen eingesetzt, ebenfalls bei Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTSD) und Zwangsstörungen (OCD).
Ketamin hat sich weltweit als Antidepressivum bewährt. Es wird insbesondere dort eingesetzt, wo andere Medikamente versagen.
Es wird erst jetzt allgemein bekannt, dass Ketamin die effektivste und schnellste Behandlung für viele Erkrankungen wie Depressionen, Migräne und Fibromyalgie ist. Selbst die großen Pharmaunternehmen, darunter Johnson & Johnson, Janssen und Allergan, stoppen die Erforschung älterer Antidepressiva und drängen auf die Entwicklung neuer Medikamente, von denen sie hoffen, dass sie die schnellen und bemerkenswerten Vorteile der Ketamin-Infusion verdoppeln werden.
Hilfe bei Depressionen, Zwangsstörungen und Posttraumatischer Belastungsstörung
Grosser Vorteil gegenüber allen anderen Antidepressiva: Es wirkt sofort und reduziert Suizidgedanken noch am gleichen Tag.
Es ist nicht verwunderlich, warum dies geschieht, wenn Sie die dramatischen Verbesserungen betrachten, die in nur 24 Stunden nach nur einer einzigen Infusion auftreten können.
Die Resultate und die Wirksamkeit der Neustart-Infusion bei der Behandlung von Depressionen werden statt Standard-Antidepressiva von immer mehr Spezialisten empfohlen.
Ketamin Infusion Therapy Spezialist Dr. Febres Landauro
Hier geh es weiter:
https://ketamin.de/
Anwendungsbereiche für Ketamin
In jüngster Zeit zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass Ketamin ein nützliches und hochwirksames Medikament zur Behandlung von bestimmten Erkrankungen sein kann wie:- Neuropathische Schmerzen
- Fibromyalgie
- Diabetische Polyneuropathie
- Morbus Sudeck
- Depressionen
- Angstzustände
- Posttraumatische Stresserkrankung (PTSD)
- Depressive Phasen einer bipolaren Störung (bipolare Depression)
Ich schlage vor, Sie rufen uns einfach an. Weitere Fragen lassen sich am besten in einem Gespräch klären. Telefon:
(+49) 0221 – 965 11 05
Zuletzt geändert von letzte Frage; 08.04.2019, 17:31.
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Das ist die einzige Praxis, die das anbietet, und die Dosen, die dabei verwendet werden, sind auch nicht zu vergleichen mit denen, die ich jetzt hatte. Hatte mit dem Arzt schon mal Kontakt und ihn auch gefragt, ob er jemanden/eine Klinik in D. wüsste, die in meinem Fall eine solche Ketamin-Therapie anbieten könnte, was er verneinte.
Und ich vermute, dass das bei dem Arzt eine Ausnahme ist, weil er Österreicher-Amerikaner ist.
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Sie machen in Aachen natürlich nicht die Schmerzambulanz dicht, aber der entsprechende Arzt ist eben dann nicht mehr da. Und obwohl ich einige seiner Kollegen kennengelernt habe in den ersten zwei Tagen, in denen er nicht da war und sie auf seine Anweisungen hin gehandelt haben, und die ebenfalls recht nett und kompetent wirkten, machten die recht deutlich, dass sie sich das, was ihr Kollege macht, in meinem Fall nicht trauen würden. Er selbst deutete auch an, dass ersich für manche außergewöhnliche Therapie schon rechtfertigen musste bzw. Gegenwind bekam.
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Hier wirds doch auch angeboten: ketamininfusion.net
Anästhesiepraxis Dres. Gugath, Kist, Schmitz-Buchholz
Eichhalde 12b
79104 Freiburg
Also ich habe sowohl in SBG mal gefragt, da meinte man auch, dass das klappen müsste, sowohl in Wien. Ins SBG nichtmal eine privates KH, aber es würde ohne 112 nicht gezahlt werden, vermutlich. Was man in Unikliniken erzählt, deckt sich nicht mit dem, was private Krankenkhäuser machen. So experimentelle Schmerztherapien wurden schon mehrfach gemacht, in DE, sogar ohne, dass es dazu Studien gab.
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Danke für die Recherche. Aber das sieht alles maximal nach einer Infusiontherapie nach dem Standard aus. Über die Standard-Dosen bin ich längst drüber. Selbst bei den Infusionen ohne Kurzzeit-Narkose hatte ich schon die 1,5-fache Dosis.
Und eigentlich strebe ich ja einen intensive, 1-2 wöchige Therapie mit kontinuierlicher Ketamin-Infusion unter Sedierung an, wie es in wenigen Fallberichten schon beschrieben wurde (und zwar ohne schwerwiegende Nebenwirkungen und mit deutlich größerem Erfolg als einzelne Ketamin-Infusionen). Das braucht natürlich ein intensivmed, Setting.
Und das läuft def. nicht in einer Praxis, und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diese Form der Therapie die von dir genannten Kliniken durchführen, auch wenn ich das mal im Hinterkopf behalte.
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Also ich hatte mal gelesen, dass man beides kombinieren sollte. Ich meine die Amis machen das, bei Depression wurde zumindest die Kombi im AKH Wien gemacht, auch intensiv Medi Setting (die machen da noch ganz andere Sachen), in DE KH weiß ich es nicht. In Wien wurde das nur bei Depressionen durchgeführt, wo ich es weiß, aber, dass man da bei Schmerzen dann keine Indikation sieht, denke ich weniger.Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigenDanke für die Recherche. Aber das sieht alles maximal nach einer Infusiontherapie nach dem Standard aus. Über die Standard-Dosen bin ich längst drüber. Selbst bei den Infusionen ohne Kurzzeit-Narkose hatte ich schon die 1,5-fache Dosis.
Und eigentlich strebe ich ja einen intensive, 1-2 wöchige Therapie mit kontinuierlicher Ketamin-Infusion unter Sedierung an, wie es in wenigen Fallberichten schon beschrieben wurde (und zwar ohne schwerwiegende Nebenwirkungen und mit deutlich größerem Erfolg als einzelne Ketamin-Infusionen). Das braucht natürlich ein intensivmed, Setting.
Und das läuft def. nicht in einer Praxis, und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diese Form der Therapie die von dir genannten Kliniken durchführen, auch wenn ich das mal im Hinterkopf behalte.
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Gast
Ja bin mir sicher, hat mein ST so zu mir gesagt wir nehmen uns Zeit und das dürfen wir auch.Und er und seine Kollegen machen das auch.Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigenSoweit ich weiß, ist bei der Praxis keine Klinik angeschlossen. Außerdem hat er mir ja selbst geschrieben, dass er mir sicher nicht zu sagen bräuchte, dass seine Möglichkeiten dann wesentlich begrenzter seien.
Mag sein, dass das für die KK zutreffen (bist du dir da sicher?). Aber die Praxen bzw. der Praxisinhaber selbst werden sicherlich zeitliche Vorgaben machen.Zuletzt geändert von Gast; 08.04.2019, 18:04.
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LF, es geht nicht darum, dass PTZ mal eben irgendeine therapeutische Maßnahme braucht oder haben will. Sie braucht eine umfassende Schmerzmedizinische Betreuung, bei der das Keta eine der möglichen Therapien ist. Mit mal eben ein Medi verabreichen ist das nicht getan. Wenn das so einfach wäre..It's a terrible knowing what this world is about
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Nauropatische Schmerzen kann man bisher kaum behandeln, da weiß jeder Schmerzarzt und ich hab mit genügend gesprochen/ geschrieben. Keta wirkt meist auch nicht. Was soll der Schmerzarzt machen, wenn er im prinzip nur Lyrica Dronabinol, CBD und Keta machen kann. Das einstellen geht, dann noch Meditation und Hypnose. Was soll er mehr machen? Dystonien und Spastiken kann man noch behandlen, das muss der neuro machen. Mehr geht aktuell noch nicht, also nicht das ich wüsste.Zitat von KlausB Beitrag anzeigenLF, es geht nicht darum, dass PTZ mal eben irgendeine therapeutische Maßnahme braucht oder haben will. Sie braucht eine umfassende Schmerzmedizinische Betreuung, bei der das Keta eine der möglichen Therapien ist. Mit mal eben ein Medi verabreichen ist das nicht getan. Wenn das so einfach wäre..
Man msus es einfach auch sich selber eingestehen, bei seltenen neurodegenerativen Krankheiten kann man weder eine ursächliche Therapie erwarten, noch bei vielen eine ausreichende Schmerztzerapie. Schlicht weil die Medis noch fehlen und Keta wird so gehypt, weil sonst nichts gibt was bei schweren Schmerzen, außer Dissoziation und Hypnose, wirkt, und das kann in DE fast keiner.
Mit Schmerzen einer Dystrophie mag das schwerer vorstellbar sein, aber wenn man selber schonmal solche Schübe hat, dann weiß man ja schon, wie die Realität aussieht.Zuletzt geändert von letzte Frage; 09.04.2019, 09:19.
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