Zitat von pelztier86
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Unklare Beschwerden der Muskeln und Angst
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Wenn du aber zu flach atmest akkumuliert das CO2 und die AF geht runter. Wäre mir neu, dass bei normaler Oxygenierung O2 zu nieder oder CO2 zu hoch, in einen kritischen Bereich, fallen / steigen kann. Da sehe ich mehr Probleme bei der Abnahme der AF wenn diese nicht per side stream oder mainstream als Atemflow gemessen wird (also Messfehler), dann hat man ja auch die Kurve über die Atemkraft.Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.
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Wieso soll da die AF runtergehen?Wenn du aber zu flach atmest akkumuliert das CO2 und die AF geht runter.
Die geht erst kurz vor dem kompletten Atemmuskulaturversagen, also Atemstillstand runter. Davor atmet man schnell, aber viel zu flach - bei einer reinen Atemmuskulaturerschöpfung, ohne zentrale Hypoventilation, Bei einer zentralen Hypoventilation sieht das natürlich anders aus.
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Gast
Es wurde permanent eine BGA gemacht und diese war immer in Ordnung.
ich bin nun seit gestern Nachmittag auf der normalen Station.
Die Drainage soll mir heute gezogen werden, weil Röntgen gut ausschaut. Ich habe auch kaum noch schmerzen. Jetzt habe ich seit ein paar Stunden Muskelschwäche in den Beinen, Schwindel, vermehrtes Schwitzen und erhöhten Puls.
obwohl hinsichtlich des Heilungsprozesses alles prima läuft, habe ich auf einmal solche merkwürdigen Symptome.
ich bekomme über die tPDA mit der Schmerzpumpe Sufentanil von Beginn an. Parallel dazu habe ich gestern über die Vene noch Paracetamol bekommen, seit heute Morgen Novalgin 400 als Saft. Gefühlt ist es dadurch schlechter geworden. Sobald ich aufstehe und kurz in Bewegung bin, fange ich an zu schwitzen.
die Krankenschwestern sagen, ich soll viel trinken...
woher kann das kommen? Vor allem die plötzliche Muskelschwäche und die Kreislaufprobleme?
Ansonsten bin ich sehr schläfrig , mir fallen immer wieder die Augen zu und ich sehe etwas verschwommen und höre auch ganz dumpf (das kommt denke ich vom Sufentanil, ist ja ein Opiat).
bereits morgen soll ich entlassen werden.
beim Einatmen knackt es richtig in meinem Brustkorb. Ich nehme mal an, dass durch die entfernte Raumforderung jetzt quasi eine „Lücke“ vorhanden ist und sich alles nach und nach wieder zurechtrückt.
Zuletzt geändert von Gast; 09.05.2020, 12:05.
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Gast
Sufentanil ist das stärkste in Deutschland zugelassene Syntetische Analgetikum und hat halt auch Nebenwirkungen die du beschreibst, bevorzugt vor Fentanyl wird es gegeben weil das Risiko einer Atemdepression bei Sufentanil geringer ist wie bei Fentanyl.
Und ja, du solltest viel trinken.
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Gast
Dann wird es daher kommen und Ich werde die Schmerzpumpe nicht mehr benutzen. Habe ja auch keine Bzw kaum noch schmerzen.Zitat von Konrad Beitrag anzeigenSufentanil ist das stärkste in Deutschland zugelassene Syntetische Analgetikum und hat halt auch Nebenwirkungen die du beschreibst, bevorzugt vor Fentanyl wird es gegeben weil das Risiko einer Atemdepression bei Sufentanil geringer ist wie bei Fentanyl.
Und ja, du solltest viel trinken.
In den Nebenwirkungen von Sufentanil steht auch „Rhinitis“. Die Krankenschwester sagte gerade auch, die ich würde „näseln“ und das deckt sich auch mit meiner Wahrnehmung. Dann passt das.
Die Drainage wurde mir gerade entfernt. Nichts gemerkt.
Zuletzt geändert von Gast; 09.05.2020, 14:17.
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Es ist ziemlich normal, sich nach einer größeren Operation erst einmal schwächer zu fühlen, und auch der Kreislauf kann dann schon mal noch nicht so wollen, wie man will. Die Medikamente, die zur Narkose/Schmerzbekämpfung gegeben werden, wirken sich alle auf besonders das autonome Nervensystem aus und hemmen allgemein die Übertragung von Nervenimpulsen. Die Schwäche kann aber nicht allzu ausgeprägt sein, sonst wäre wahrscheinlich auch die Atemmuskulatur betroffen und die BGA auffällig, zumal die Opiate auch den Atemantrieb dämpfen. Ich nehme mal an, dass die Ärzte darauf schon besonders sehen bei der Verdachtsdiagnose einer Muskelerkrankung.Zuletzt geändert von pelztier86; 09.05.2020, 14:46.
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Gast
Danke, Pelztier.
ich denke, Du hast recht.
es wird auch langsam besser, außer das mit den Ohren. Dauert halt noch ein paar Tage.
der PDA/PDK wurde jetzt auch entfernt. Auch alles schmerzlos.
muss um 16 Uhr noch mal zum Röntgen (das 3. Mal heute).
heute Abend oder morgen früh darf ich nach Hause.
dann muss ich auf die Pathologie warten eine Woche. Ich hoffe, das Ergebnis ist gutartig. Und wenn der Thymus tatsächlich verantwortlich für meine Beschwerden war, hoffe ich nun, dass diese besser werden. Ich bin froh, dass ich die OP habe machen lassen. Früher oder später wäre diese sowieso erfolgt.Zuletzt geändert von Gast; 09.05.2020, 14:51.
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Gast
Minimalinvasiv.Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigenIst das jetzt eigentlich minimalinvasiv oder offen gemacht worden?
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Keine Ahnung, wie die Einheiten des Labors sind.
Aber prinzipiell ist es normal, dass der CRP nach einer OP erhöht ist, da das Immuns/Reparaturystem ja wegen der Wunden auf Hochtouren arbeiten muss.
Deshalb kann man auch eine leicht erhöhte Temperatur nach einer Op haben.
Nur sollten die CRP-Werte nicht weiter ansteigen.
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Gast
Ich bin heute entlassen wurden. Den CRP hat man nicht noch mal überprüft. Der Arzt sagt, das sei normal. Der CRP würde nach OPs nach 48-72 Std seinen Höhepunkt erreichen.Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigenUnd heute wirst du entlassen, oder ist der CRP weiter angestiegen?
Die Schmerzen halten sich sehr in Grenzen (nehme keine Schmerzmittel). Was am meisten weh tut und sehr unangenehm ist, sind die Verspannungen im Rücken vom permanenten Liegen. Jeder Atemzug schmerzt. Jetzt mit ein wenig Wärme ist es aber besser geworden. Ich kann aber sonst super durchatmen und meine Faszikulationen sind seit der OP nicht wieder aufgetreten.... und meine muskelschmerzen in den Waden sind ebenfalls weg.
Am Montag oder Dienstag erhalte ich das Biopsieergebnis.
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Klingt gut, aber du wirst noch Opiate im Blut haben? Opiate wirkten anticholineg, sowohl Faszis als auch Muskelschmerzen würden sich ach mit hohen ACHT Spiegel in Verbindung bringen lassen, also dass bei Opiaten Faszis weggehen, ist nicht selten. Muskelschmerzen bei Schmerzmittel natürlich auch nicht. Außer die BTM sind schon aus dem Blut raus.Zitat von Troll2019 Beitrag anzeigenund meine Faszikulationen sind seit der OP nicht wieder aufgetreten.... und meine muskelschmerzen in den Waden sind ebenfalls weg.
Viel Glück.
Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.
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