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Unklare Beschwerden der Muskeln und Angst

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    Das MR Neurographie beinhaltete auf jeden Fall auch die Darstellung der Oberschenkelmuskulatur. Auf diese ist der Radiologe auch explizit eingegangen. Die Nieren wurden auch mit abgebildet (o. B.). Oder meinst Du ein Ganzkörper-MRT?

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      Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
      Klingt für mich eher nach einer mechanischen Problematik oder stressbedingt.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kranio...re_Dysfunktion
      Könnte sein. Kieferknacken habe ich schon mein Leben lang. Aber das mit der Zunge nichts

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        Das MR Neurographie beinhaltete auf jeden Fall auch die Darstellung der Oberschenkelmuskulatur.
        Ja, das stimmt, und in der Regel auch Teile der Unterschenkelmuskulatur.

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          was würdest Du denn für Untersuchungen machen, wenn Du so viel Muskeln verlieren würdest?
          Na sicher nicht die Nerven verlieren und sich ständig permanent selbst beobachten, das bringt nämlich nichts.
          Wobei die Frage in meinem Fall nicht hypothetischer Natur ist.

          d endokrine Sachen können anscheinend auch ausgeschlossen werden ( der Bericht fehlt allerdings noch).
          "Endokrine Sachen" sind ziemlich umfangreich und schwer und teuer umfassend abzuklären; oftmals wird aus Kostengründen nur eine Standard-Diagnostik gemacht und die Spezialparameter sind auch oft nur in speziellen Praxen oder endokrinologischen Kliniken bestimmbar. Es würde m.E. Sinn machen hier genauer nachzusehen. Ein normaler Testosteron-Wert sagt z.B. nicht unbedingt etwas über das freie Testosteron aus, das für den Organismus aber wichtiger ist.
          Auch die Funktion der Nebenschilddrüsen wird meist nicht untersucht, obwohl eine Dysfunktion hier ebenfalls zu muskulären Beschwerden führen kann.

          Wenn du nicht gerade eine schlechte Ernährung in der Vergangenheit und über einen längeren Zeitraum hattest und dich kaum mehr draußen bewegt hast, dann ist ein deutlicher B12- und Vitamin D-Mangel bei einem jungen Mann schon auffällig.
          Wenn man schon in Richtung paraneoplastisches Syndrom (inklusive Tumorkachexie) denkt bzw. dbzgl. ein Thorax-CT macht, dann kann man durchaus eine erneute Magen/Darmspiegelung rechtfertigen - jedenfalls viel eher als eine cMR oder MRN.
          Zuletzt geändert von pelztier86; 27.06.2019, 19:34.

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            Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
            Ja, das stimmt, und in der Regel auch Teile der Unterschenkelmuskulatur.
            Und inwiefern ist ein Muskel-MRT aussagekräftig im Hinblick auf Muskelerkrankungen? Können damit auch MNEs diagnostiziert werden bzw. Hierfür als zusätzliche Hilfe dienen? Wahrscheinlich eher nur, wenn der Muskelschwund einseitig ist, oder?

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              Die Muskel-MRT dient v.a. zur Charakterisierung von Myopathien, zeigt aber auch einen neurogenen Umbau im fortgeschritteneren Stadium, also auch bei MNE.
              Eine MNE mit einer normalen EMG ist nicht möglich, sofern die Untersuchung korrekt und umfassend in klinisch betroffener Muskulatur durchgeführt wurde.

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                Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                Na sicher nicht die Nerven verlieren und sich ständig permanent selbst beobachten, das bringt nämlich nichts.
                Wobei die Frage in meinem Fall nicht hypothetischer Natur ist.


                "Endokrine Sachen" sind ziemlich umfangreich und schwer und teuer umfassend abzuklären; oftmals wird aus Kostengründen nur eine Standard-Diagnostik gemacht und die Spezialparameter sind auch oft nur in speziellen Praxen oder endokrinologischen Kliniken bestimmbar. Es würde m.E. Sinn machen hier genauer nachzusehen. Ein normaler Testosteron-Wert sagt z.B. nicht unbedingt etwas über das freie Testosteron aus, das für den Organismus aber wichtiger ist.
                Auch die Funktion der Nebenschilddrüsen wird meist nicht untersucht, obwohl eine Dysfunktion hier ebenfalls zu muskulären Beschwerden führen kann.

                Wenn du nicht gerade eine schlechte Ernährung in der Vergangenheit und über einen längeren Zeitraum hattest und dich kaum mehr draußen bewegt hast, dann ist ein deutlicher B12- und Vitamin D-Mangel bei einem jungen Mann schon auffällig.
                Wenn man schon in Richtung paraneoplastisches Syndrom (inklusive Tumorkachexie) denkt bzw. dbzgl. ein Thorax-CT macht, dann kann man durchaus eine erneute Magen/Darmspiegelung rechtfertigen - jedenfalls viel eher als eine cMR oder MRN.
                Leider weiß ich nicht, was alles an Werten überprüft wird. Der Prof. aus der Endokrinologie meinte aber, dass er es sehr umfangreich macht und schnell mal 1000 Euro zusammenkommen?! Das hoffe ich jetzt mal nicht in meinem Fall. Also ich denke, er macht es in jedem Fall sehr gewissenhaft. Vielleicht dauert es deshalb so lange mit der Auswertung?

                Meine Ernährung war sehr schlecht die letzten 2 Jahre. Nur fastfood (teilweise 2x täglich McDoof oder essen gehen).
                Obwohl mein Vitamin-B12 schon einmal im Jahr 2016 stark erniedrigt war. Also in der Tat leeren sich die Speicher ziemlich schnell, wenn man bedenkt, dass diese komplett über das Maximum aufgefüllt wurden. Also echt ein bisschen merkwürdig.

                Ich hatte im Jahr 2016 übrigens auch eine starke Lebensmittelvergiftung mit dem Bakterium Campylobacter Jejuni, welche auch stationär unter Quarantäne 14 Tage behandelt werden musste. Damals war der ganze Dünndarm entzündet. Das wurde u. a. Mittels MRT Dünndarm sowie magenspiegelung festgestellt. Dadurch war die Nährstoffaufnahme gestört und es hat noch Wochen gedauert, ehe das wieder einigermaßen normal lief. Ich denke aber, das hat damit nichts zu tun.

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                  One konkreten Verdacht ist es schwer, 1000€ sind nichts, das hängt je nach Laborwert ab. Es gibt einzelne Werte da kostet ein Wert 150€, da bekommst du nichtmal 10 Werte für 1000€. Dann gibts aber auch 5 € Werte. Hämatlologie/ Endo ist schwer, wenn es nicht ne 0815 Krankheit ist. Promis zahlen hundert-tausende Euros für einen Blutttest, wenn sie krank werden.
                  Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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                    Zitat von DHKW Beitrag anzeigen
                    One konkreten Verdacht ist es schwer, 1000€ sind nichts, das hängt je nach Laborwert ab. Es gibt einzelne Werte da kostet ein Wert 150€, da bekommst du nichtmal 10 Werte für 1000€. Dann gibts aber auch 5 € Werte. Hämatlologie/ Endo ist schwer, wenn es nicht ne 0815 Krankheit ist. Promis zahlen hundert-tausende Euros für einen Blutttest, wenn sie krank werden.
                    Ok, dann wirds wohl nur die Standarddiagnostik.

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                      Mal aus reiner Neugierde, hast du damals Antibiotika gegen den Campylobacter bekommen?

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                        Was mir gerade einfällt wegen der auffälligen Nervenleitgeschwindigkeitsnessung?

                        Am linken Fuß hatte ich schon zwei Bänderrisse im Sprunggelenk. Kann das die Leitgeschwindigkeit beeinträchtigen?

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                          Zitat von Mike91 Beitrag anzeigen
                          Mal aus reiner Neugierde, hast du damals Antibiotika gegen den Campylobacter bekommen?
                          Muss ich mal in den Unterlagen nachschauen. Weiß ich so nicht. Aber ich denke ja. Denn es wurde damals ein Antibiogramm (heißt das so?) erstellt, um zu schauen, welche Antibiotika bei diesen Viechern wirken.

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                            Zitat von Mike91 Beitrag anzeigen
                            Mal aus reiner Neugierde, hast du damals Antibiotika gegen den Campylobacter bekommen?
                            Deine Krankengeschichte/dein Verlauf ist interessant und ich sehe Parallelen. Krass, dass du auch diese Campylobacter Jejuni - Infektion hattest. Sehr unangenehme Geschichte.

                            EBV wurde bei mir ebenfalls nachgewiesen, ebenso fragwürdig positiv die Borreliose. Die Ärzte meinten damals jedoch, es sei alles gut. Mein Immunsystem hat das zu dem Zeitpunkt im Hintergrund bekämpft, sodass es zu keinem wirklichen (sichtbaren) Ausbruch kam.

                            Solche Sachen führen dazu, dass man quasi (vergeblich) die Nadel min Heuhaufen sucht. Leider führt die Suche oftmals ins Nirvana. M. M. n. aussichtsloses Unterfangen und kaum rekonstruierbar. - Genau wie meine Muskelgeschichte wahrscheinlich.
                            Zuletzt geändert von Gast; 27.06.2019, 23:20.

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                              Auszug BB von 2015 (Hausarzt):

                              EBV EBNA IgG-Ak (EIA) < 9 U/ml (153)
                              EBV IgG-AK (EIA) < 25 U/ml (89)
                              EBV IgM-AK (EIA) < 1.0 (< 1.0)

                              Ich denke, die Antikörper hat nahezu jeder im Blut.

                              Borrelien IgG-AK (EIA) < 6 (<6)
                              Borrelien IgM-AK (EIA) < 1.0 (2,7)
                              Borrelien IgM-AK (Blot) negativ (fraglich positiv)
                              p41-Bande negativ (positiv)
                              OspC-Bande (fraglich positiv)


                              Zum Campylobacter:

                              Ja, habe Antibiotikum bekommen (Erythromycin).
                              Zuletzt geändert von Gast; 27.06.2019, 23:31.

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                                Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                                Die Muskel-MRT dient v.a. zur Charakterisierung von Myopathien, zeigt aber auch einen neurogenen Umbau im fortgeschritteneren Stadium, also auch bei MNE.
                                Eine MNE mit einer normalen EMG ist nicht möglich, sofern die Untersuchung korrekt und umfassend in klinisch betroffener Muskulatur durchgeführt wurde.
                                Weißt Du, was auffällig ist? Ich habe in nahezu jedem Blutbild seit 2014 immer (!) erniedrigte eosinophile Granulozyten.
                                Sehe es gerade, weil ich die Befunde in der Hand habe. Hat das eine Bedeutung?
                                Zuletzt geändert von Gast; 27.06.2019, 23:40.

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