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Mangelerscheinungen, Infekt oder etwas ernstes?

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    #31
    Ich wollte mich mal wieder melden. Wie siehts also aus bei mir? Ich gehe jetzt 3-4 mal die Woche schwimmen. Ziel ist immer 1000m zu schaffen unter einer Stunde (was wirklich lahmarschig ist, wenn ich sehe, wie die anderen Schwimmer mich laufend überrunden.). Bisher habe ich die immer geschafft und sogar das Gefühl das es leichter wird. Einmal hatte ich kurz einen Wadenkrampf. Ich möchte wissen, wie sich meine Muskeln verhalten, wenn ich sportlich aktiver bin. Beim Schwimmen selbst fühle ich mich recht wohl. Direkt nach dem Schwimmen fühlt sich alles eine gewisse Zeit lang an, als sei die Schwerkraft stark höher. Das legt sich dann aber nach einigen Minuten. Ich denke das ist wohl normales Verhalten der Muskulatur. Insgesamt fühle ich mich meistens nicht mehr so schwach, dann aber doch mal wieder einen Tag oder zwei. Auch hier konnte ich noch kein Muster erkennen. Den Tag nach einem China-Restaurant Besuch war die Schwäche wieder deutlich spürbarer. Kann das Glutmat in dem Essen die Probleme auslösen oder verstärken?

    Das Muskelzucken im ganzen Körper ist nach wie vor vorhanden, auch die Halsprobleme, ebenso das ständige Knacken in den Gelenken. In meinem Umfeld, meint wirklich ausschließlich jeder, ich sei nicht ernsthaft erkrankt und das die Symptome die ich habe, zumindest durch die Psyche verstärkt werden, wenn nicht sogar ausgelöst. Ich teile die Meinung, dass die Angst vor einer schweren Erkrankung, die Symptome sicher verstärken. Ich versuche derweil, immer wieder daran zu glauben, dass ich wieder ganz gesund werde. Leider klappt das beim Auftreten von verstärkten oder neu verorteten Muskelzucken und "gefühlten" Schluckbeschwerden nicht so richtig. Sobald sich das legt, versuche ich aber wieder positiv zu denken. Es sieht wohl so aus, als wenn ich (auch) eine leichte Angststörung habe. Die Halsbeschwerden sind von Innen eher zur Seite und nach unten gewandert, teilweise fühlt sich der untere Kieferbereich "merkwürdig" an. Jedoch kann ich nicht sagen, dass etwas wirklich taub oder gar gelähmt ist.

    Ich werde morgen noch einmal mein Blut untersuchen lassen. Die Ärztin möchte da auch speziellere Werte mituntersuchen lassen. Da ich wohl vor der Blutuntersuchung auch schwimmen werde, wäre es gut zu wissen, wie es sich auf den CK-Wert auswirkt. Ich nehme an der wird höher sein. Ab welchem Wert müsste ich mir Sorgen machen?

    Ich nehme weiterhin jede Menge Nahrungsergänzungsmittel, die ja laut Heilpraktikeren mich innerhalb eines halben Jahres wieder fit machen sollen. Hin und wieder habe ich Tavor 0,5 genommen, wenn ich, hauptsächlich durch das Schluckempfinden, Angst hatte. Mir ist bewusst, dass man auf das Zeug lieber verzichten sollte.
    Zuletzt geändert von Klabölster; 26.02.2020, 10:53.

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      #32
      Du scheinst auf einem guten Weg zu sein.
      Der CK wird durch das Schwimmen natürlich beeinflusst werden.
      Wie hoch, kann man nicht genau sagen. Das hängt vom Ausmaß der sportlichen Tätigtkeit und deinem Trainingszustand ab.

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        #33
        Hallo Leute, ich brauche wohl mal wieder eure Hilfe. Die Angst vor einer schweren Erkrankung scheint die Kontrolle über mein Leben zu gewinnen. Die Menschen in meinem Umfeld sind der Meinung, dass ich nicht schwer erkrankt bin und das die Symptome durch Schlafmangel, Nährstoffmangel aber vor allem durch die Psyche verursacht werden. Verständlich ist daher, dass sie nach und nach von meinem Gejammer genervt sind. Ich möchte sie aber über meinen (psychischen) Zustand aber auch nicht anlügen.

        Diese Symptome kann ich mir nicht erklären und sie lassen mich an eine rein psychische Störung nicht glauben:
        1. Halsprobleme, leichte Schluckbeschwerden, leichte kurze Schmerzen in den Seiten, teilweise bis zu den Ohren hoch und auch vorne am Übergang zur Brust. Diese Halsprobleme sind also seit etwa 6 Wochen vorhanden und nach meiner Ansicht gerade was das Knacken und Schlucken angeht, haben sie sich kontinuirlich verschlimmert.

        2. Knacken der Gelenke. Beim Schlucken knackt es in Höhe des Kehlkopfes. Ansonsten knackt es wie verrückt in meinem Körper an eigentlich allen Stellen. Auffallen tut mir da natürlich das Knacken beim Kopfbwegen im Hals ganz besonders. Ich bin der Meinung, die Häufigkeit des Knackens nimmt stetig zu.

        3. Schwäche und muskelkaterähnliche leichte Schmerzen. Die Schwäche ist eher eine gefühlte, ich kann zur Zeit alles bewegen, jedoch fühle ich mich schlapp, solange ich nicht körperlich aktiv bin.

        4. Das Gefühl "sehniger" zu werden, ich meine vor allem mein Hals fühlt sich "dünner" an.

        Anderersteits habe ich noch einmal den CK-Wert überprüfen lassen und der war trotz dem vortägigen Schwimmen bei 75, was ja im normalen Bereich wäre. Das ist etwas was mich wiederum beruhigen sollte.

        Tja was meint ihr?

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          #34
          1. :Leichte, kurze Schmerzen in den Seiten, leichte Schluckbeschwerden, Halsprobleme? Merkst du etwas? Ein normal reagierender Mensch würde sich dabei gar nichts denken. Und diese Beschreibung passt auch null zu der Aussage: "...es geht mir immer schlechter..."

          2. Dann lass es halt knacken. Je verspannter du bist, desto mehr wird es knacken.

          3.
          jedoch fühle ich mich schlapp, solange ich nicht körperlich aktiv bin.
          Bestes Zeichen für eine nicht organisch bedingte Schwäche.

          4. Gefühl, Gefühl, Gefühl....

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            #35
            Man könnte sich mal die Halswirbelsäule ansehen, wenn das wirklich so störend ist.

            Gerade bei Verspannungen im Hals-, Nackenbereich ist diese Angst natürlich kontraproduktiv. Das führt zu Zwangshaltungen und noch mehr Verspannungen und das wieder zu Angst usw.

            Aber immerhin beschreibst Du Symptome die eine ALS ausschließen. Endlich mal Jemand der nicht auf ALS rumreitet.
            It's a terrible knowing what this world is about

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              #36
              ...Angst davor hat sie/er aber trotzdem, denn die Angst vor einer schweren Erkrankung bezieht sich hier im Forum in aller Regel auf ALS.

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                #37
                Mir ist bewusst, dass meine Symptome in Relation zu denen anderer hier im Forum harmlos erscheinen. Ich möchte euch auch nicht auf die Nerven gehen.

                Ich bin innerlich hin und her gerissen zwischen krank oder nicht krank.

                Eigentlich sind es speziell zwei Dinge die mich an den Beginn einer ernsthaften Erkrankung denken lassen. 1. Der Babinski, den die Neurologin bei mir festgestellt hat und 2. das abnormale Verhalten im Fußheber, welches beim EMG festgestellt wurde. Andererseits, weiss ich nun, dass Faszikulationen auch bei völlig gesunden Menschen auftreten können, zum Beispiel schon durch Schlafmangel. Also nehme ich das Zucken aktuell auch nicht mehr so ernst. Zwei mal wurde der CK Wert gemessen und er war beide male niedrig, trotz des Schwimmens, auch das ist beruhigend. Die Halsprobleme können auch durch andere Dinge kommen, wie z.B Reflux (Bazillen sind es nicht, das wurde getestet) . Das Knacken kann durch Verspannungen kommen. Die Muskelschwäche ist wohl nur gefühlt oder durch zu wenig Bewegung entstanden.

                In meinem Kopf hat sich festgesetzt, dass die Muskeln im ganzen Körper langsam schwächer werden, das Zucken könnte eine Bestätigung dafür sein, ebenso das Knacken der Gelenke, die muskelkaterartigen Schmerzen, der erhöhte Blutdruck. Wenn ich aber eure Kommentare dazu lese, dann komme ich mir dumm vor, da diese Symptome wohl völlig untypisch für eine neuromuskuläre Erkrankung zu sein scheinen.

                Da ich es für möglich halte, eine Angststörung entwickelt zu haben, habe ich mich bereits in die Hände eines Psychaters begeben und ich werde wohl auch die Hilfe eines Psychotherapeuten/Psychologen beanspruchen.

                Übrigens bin ich männlich. Danke, dass ihr mir einen Teil eurer Zeit widmet.

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                  #38
                  Die Symptome haben sich weiter verschlechtert. Zusätzlich zu den bisheringen Problemen, tun die kleinen Finger und die Daumen weh. Die kleinen Finger sind fast immer eingeschlafen, wenn ich im Bett aufwache. Oberarme und Unterarme schmerzen leicht bei Bewegungen. Die hintere Oberschenkelmuskulatur schmerzt durchgängig eher leicht und hin und wieder mit einem kurzem stechenden Schmerz. Aber vor allem merke ich die Obeschenkelmuskulator beim normalen Gehen, sie fühlt sich irgendwie steif an. Das Zucken in der linken Unterkiefermuskulatur tritt immer mal wieder für 1-2 Sekunden auf. Normales Gehen erschöpft mich recht schnell, Laufen geht nur auf kurzer Distanz. Der Puls geht hoch aber auch der Blutdruck. Wenn ich ein Weilchen sitze dann tun die Pobacken und die hintere Oberschenkelmuskulatur weh. Nach dem Aufstehen fühlen sich die Beine irgendwie fremd an.

                  Den Plan regelmäßig schwimmen zu gehen musste ich wegen Corona sausen lassen.

                  Im Moment ist es aufgrund der Corona Maßnahmen hier in Ungarn nicht möglich ohne weiteres weitere Untersuchungen durchführen zu lassen, daher würde ich gerne eure Meinung hören, was mit mir los sein könnte. An ein psychosomatisches Problem glaube ich nicht mehr so, denn ich meine die Psyche ganz gut in den Griff bekommen zu haben. Ich hatte unlängst in Deutschland noch einmal mein Blut untersuchen lassen.

                  Wenn ich meine Hände von mir strecke und die Finger spreize, dann fangen Kleiner- und Ringfinger nach ein paar Sekunden an unkontrolliert hin und her zu wackeln. Ist das ein normales Verhalten?

                  Blutergebnis3.png
                  Zuletzt geändert von Klabölster; 20.03.2020, 18:32.

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                    #39
                    Das mit dem Puls, was nennst du hohen Puls und hohen Blutdruck ? Sowas kann auch vom Herz her kommen.

                    Im sitzen normal ?

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                      #40
                      Eigentlich nur nachts normal. Aktuell ohne Action 162:105 (ist über den Tag immer in dem Bereich) nach 200m langsam laufen 182:105, Der Puls beim Gehen ist so bei 100-120, Ruhepuls laut Fitbit bei 62-65. Bis vor meinen hier genannten Problemen hatte ich immer einen optimalen Blutdruck laut den Ärzten.

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                        #41
                        Klingt eher nach autonomer Fehlsteuerung als nach einer Herzmuskelproblematik.
                        Du könntest mal zuhause den Schellong-Test machen.
                        Autonome Störungen können im Rahmen von Neuropathien auftreten.

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                          #42
                          Danke für eure Hilfe! Hier die Werte vom Schellong 1:
                          liegend:
                          161:103 P88
                          158:101 P77
                          153:101 P76
                          150:97 P76
                          146:96 P82
                          143:96 P82
                          141:96 P80
                          139:96 P81
                          141:100 P85

                          stehend:
                          138:96 P96
                          142:99 P90
                          145:103 P88
                          139:105 P90
                          144:104 P87
                          143:105 P90
                          142:104 P89
                          142:100 P85
                          143:100 P88
                          129:102 P91

                          Den Schellong2 Test mache ich morgen. Pelztier86 sagen dir die Werte etwas?

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                            #43
                            Die Werte sind völlig normal , also hinsichtlich autonomer Störung ist da jedenfalls nichts , aber dein Herzwert ist eindeutig zu hoch. Entweder du machst dir enorm viel Stress , was sich aber eher systolisch bemerkbar machen würde oder aber da ist ein Infekt der deinem Körper momentan zusetzt . Was auch den „hohen“ Puls erklären würde

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                              #44
                              Meine Ursprüngliche Idee war auch ein Infekt, der schon länger in meinem Körper existiert aber bisher nicht messbar ist oder nicht richtig untersucht wurde. Im moment komme ich eigentlich ganz gut klar, daher glaube ich weniger an Stress.

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                                #45
                                Es ist zumindest kein POTS und keine orthostatische Hypotonie. Allerdings gibt es daneben auch unspezifische autonome Störungen.
                                So oder so: die Werte sind schlicht zu hoch, insb. der hohe diastolische Wert ist überhaupt nicht gut.
                                Chronische systemische Infektionen/Entzündungsprozesse können natürlich Puls und BD nach oben treiben. Das Herz sollte man bei den Werten mal ansehen.

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