Die hier im Thread veröffentlichen Blutergebnisse sind die bis jetzt von allen gemachten Untersuchungen. Daher weiss ich nicht wie lange der Wert auffällig ist, da er ja nur einmal untersucht wurde. GFR wurde soweit ich das sehe noch nicht untersucht. Ich kenne mich mit den Werten auch noch überhaupt nicht aus, da die ich bis vor einem Jahr ja noch keine großartigen Gesundheitsprobleme hatte und ich dem ja auch erst gegen Ende des letzten Jahres nachgehe. Bis dahin nahm ich an das die Probleme von alleine wieder verschwinden. Daher frage ich euch, was ich untersuchen lassen sollte, um herauszufinden was mit mir los ist. Kräftig war ich jedoch nie, da ich ein IT-ler bin und auch in meiner Freizeit laufend vorm Computer herumsaß.
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Das Krea ist gerade für einen Mann echt niedrig, das stimmt. Aber mit einer Nierenerkrankung kann das eigentlich weniger etwas zu tun haben (es sei denn, Harnstoff wäre erhöht).
Wenn Krea erniedrigt ist, ist die aus Krea geschätzte GFR natürlich sehr hoch. Krea wird neben der Muskelmasse und der Nierenfunktion von der Stoffwechsellage und anderen Faktoren beeinflusst.
Zur genauen Bestimmung der Nierenfunktion bräuchte es eine Krea-Clearance/GFR aus dem 24h Urin.Zuletzt geändert von pelztier86; 21.03.2020, 21:09.
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Naja generell glaube ich hast du so oder so noch nicht vieles machen können , also ein anständiges großes Blutbild mit Mineralstoffprofilen und vitaminstatus sollte schon mal gemacht werden .
Krea kann natürlich auch bei wenig muskelmasse erniedrigt sein , aber wie gesagt da fehlen halt Vergleichswerte ob er tatsächlich schon immer so erniedrigt war oder eher einmalig .
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Hallo, ich meld mich mal wieder. Die letzten drei Tage lag ich überwiegend auf dem Sofa und habe Serien gesuchtet. Hier war Wintereinbruch, so dass man draußen nichts machen konnte. Die Muskelschmerzen wurden besser. Ich hatte die Hoffnung, dass es doch nicht so schlimm sei und das wieder in Ordnung käme.
Gestern war das Wetter wieder besser und ich habe für 2 Stunden draussen im Garten gewerkelt, überwiegend bin ich hin und hergegangen. Die Arbeit war keine anstregende. Jedoch habe ich am Ende der 2 Stunden gemerkt, dass meine Beinmuskulatur wieder anfing wehzutun, hauptsächlich in den hinteren Oberschenkeln und über dem Knie (hintere Muskulatur). Da ich etwas auf halber Höhe machen musste, habe ich mich kurz auf die Knie begeben, bei aufrechtem Körper fing der gesamte Körper an zu zittern, als ob ich zu schwach für diese Haltung wäre. Ich habe dann aufgehört. Die Muskelschmerzen wurden Abends nach und nach besser.
Heute nach dem Aufstehen hatte ich keine spürbaren Muskelschmerzen. Aber schon nach einigen Metern Bewegung, fingen sie wieder an. Das Gelenkknacken im ganzen Körper hat weiter zugenommen. Ich fühle mich insgesamt schwach auf den Beinen. Wenn tatsächlich ein Muskelabbau stattfindet, dann wäre er scheinbar auf den ganzen Körper ausgedehnt und doch ziemlich schnell fortschreitend. Wäre das möglich? Könnte man das ohne bildgebende Untersuchungen überprüfen? Ich kann wegen Corona hier nicht ohne weiteres untersucht werden und nach Deutschland zu kommen geht aktuell ja auch nicht wirklich.
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Habe auch seit 15 Monaten Muskelzuckungen , eine gefühlte Schwäche/Schmerzen in den Beinen und in der linken Schulter und Oberarm. Einfach abwarten bringt wieso alles nichts sich den ganzen Tag darüber Gedanken zu machen . Alle Untersuchungen waren bei mir negativ , ich nehm das jetzt so hin und gut ist , wer weiß was das ist .
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Anjol, gut, dass du das so hinnehmen kannst, ist für die Psyche essentiell. Vermutlich ist es bei dir etwas Psychosomatisches, wenn die Untersuchungen bei dir alle negativ waren. Ich nehme die Symptome soweit wie möglich auch einfach hin, was bleibt mir anderes übrig?
Ich würde aber gerne weitere Untersuchungen durchführen lassen, kann es aber wegen Corona nicht machen. Anfang Mai hätte ich in der MHH einen Termin zur stationären Aufnahme aber a) ist sehr fraglich, ob die MHH den Termin halten kann und b) werde ich wahrscheinlich gar nicht nach Deutschland kommen können.
Daher werde ich mich bemühen hier in Ungarn weitere Untersuchungen durchführen zu lassen. Da ich die Untersuchunguen zumindest anteilig selbst bezahlen muss, wäre ich sehr dankbar, wenn ihr (die mit entsprechenden Sachverstand) Tipps geben könntet, welche Werte überprüft werden sollten und welche (bildgebenden) Untersuchungen in meinem Fall am sinnvollsten wären.
Bei mir wurden bisher nur wenige Blutwerte überprüft, wovon auch nicht alle optimal waren. Ein ENG gemacht (unauffällig) und ein EMG in mehreren Muskeln (Fußheber war abnormal im Ruhezustand). Dann soll der Babinski positiv gewesen sein. Der Neurologe (ENG und EMG) hatte in seinen Befund "Verdacht auf Myophatie" geschrieben. Also ein bisschen was wurde ja gefunden. Mein Zustand verschlechtert sich mMn., was aber klinisch nicht bewiesen ist.
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das ist kein positiver Babinski-Reflex, sondern ein negativer. Üblicherweise besteht der negative Befund aus einer Flexion der Großzehe, aber aber manchmal kann man auch gar keine Bewegung auslösen (stumme Sohle).Soweit alles unauffällig, jedoch zeigte der Babinsky-Reflex an beiden Füßen keinerlei Reaktion, oder zumindest nicht die zu erwartende. Ich hatte den Eindruck, meine Zehen würden sich gar nicht bewegen.
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Pelztier, ich hatte den Eindruck, die Zehen würden sich nicht bewegen, die Neurologin meinte aber sie täten es. Sie hielt dazu die Zehen fest und meinte nach mehrfachem Testen, dass das kein gutes Zeichen sei. Ich habe danach versucht mit Freunden den Test zu wiederholen. Wir haben keine Bewegung festgestellt. Vielleicht haben wir es auch nicht richtig gemacht. Ich habe das oben von dir Zitierte mit meinen Worten wiedergegeben, weil ich gerade zu diesem Zeitpunkt vieles noch nicht verstanden habe. Die Begriffe und die Situation waren total neu für mich.
DennDenn, Ich hatte den ENG und EMG Befund aus dem ungarischen übersetzt hier auf Seite 2 eingestellt. "M Tibalis ANT. rechts: Abnormale Ruheaktivität. Bei allen arten von Positionen kann ein Flimmern festgestellt werden. Der Patient meint ,es sei schwierig die Muskeln zu entspannen. Bei leichter Anspannung, nominale Amplitude, Dauer und Morphologie. Durchschnittliche Dauer 10,4 ms Amplitude 650uV, Polyphasy-Rate 10%. Bei maximaler Anspannung normales Interefenzmuster (Ampl. 2mV)"
Ich meinte zum Arzt, dass ich nicht sicher sei, ob ich den Muskel entspannen kann, da ich zu diesem Zeitpunkt sehr angespannt war. Natürlich deswegen, weil die Untersuchungen nicht unbedingt angenehm waren, ich soetwas zum ersten mal machen lassen habe und ich ein möglicherweise Angst vor dem dem Ergebnis der Untersuchung hatte. Fraglich ist, ob das Flimmern durch die Anspannung hätte entstehen können. Jedoch war das Flimmern nur hier festgestellt worden und bei den anderen untersuchten Muskeln nicht. Er hat den Muskel am Ende der Untersuchung noch einmal untersucht und erneut das Flimmern festgestellt.Zuletzt geändert von Klabölster; 28.03.2020, 08:08.
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Ich verstehe. Gehen wir einfach davon aus, dass der Test gar nicht gemacht wurde.
Was könnte ich als nächstes am besten tun? Welche Werte sollte ich untersuchen lassen und was müsste bei einem MRT primär ins Auge gefasst werden? Wie oben erwähnt ist es leider eine Kostenfrage, da ich hier in Ungarn, sofern hier aktuell untersucht werden kann, die Kosten privat bezahlen müsste. Oder würdest du bei dem was ich so geschildert habe, auch von einer psychosomatischen Störung ausgehen? Ich selbst würde im Moment von mir selbst annehmen, ich wäre psychisch recht stabil. Aber wer weiss schon was das Unterbewusstsein veranstaltet?
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"...Der Vagusnerv könnte beeinträchtigt sein unter anderem durch Paragangliome (Pelztier habe ich das richtig verstanden?) Wie würde man das untersuchen lassen?..Bzgl. Paragangliome/Phäochromozytome schrieb ich doch schon: die beste Einzeluntersuchung ist da die Bestimmung der Metanephrine/Normetanephrine aus dem Blut.
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Okay, also Metanephrine/Normetanephrine. Das werde ich versuchen. Das ist doch schonmal ein Anfang!
Ich habe heute im Garten für 2 Stunden Triebe von den Haselnussbäumen beschnitten. Das halten der Schere viel mir schon recht schwer. Mir fällt auf, dass ich jetzt also danach ein "innerliches Zittern" verspüre. Komisches Gefühl, vielleicht so als wenn man unterzuckert ist. Das geht jetzt schon einige Stunden. Es äußert sich auch als leichtes sichtbares schnelles Zittern in den Händen. Bitte Pelztier, wenn die weitere Sachen zu meinen Symptomen und den bisherigen Werten einfallen, nur zu. Ich bin für jede Hilfe dankbar.
Tja MRT, da weiss ich halt auch nicht wonach man als erstes schauen sollte. Daher die Frage was sinnvoll wäre bzgl. meiner Symptome.
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"Der Vagusnerv könnte beeinträchtigt sein ... durch Paragangliome"
Da erschließt sich mir aber der Zusammenhang nicht.
Zu Paraglangiomen passt die Symptomatik ohnehin nicht.
Insofern erscheint die Untersuchung auf Metanephrine relativ sinnfrei.Zuletzt geändert von KlausB; 29.03.2020, 20:41.It's a terrible knowing what this world is about
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